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Tages-Archive: 21. August 2019

21.08.2019: Bereits am 7. Dezember 1293, also vor mehr als 700 Jahren wird die Wickerer Kirche erstmals urkundlich erwähnt und schon 1294 spricht eine weitere Urkunde von der Pfarrei Wicker. Im Jahr 1480 wurde der Turm der Kirche umgebaut. 1814 wurde das gotische Gewölbe des Kirchenschiffes wegen Einsturzgefahr abgetragen. Nun wurde das Kirchenschiff um rund siebeneinhalb Meter verlängert und um rund drei Meter erhöht, ebenso wurden die Fenster erneuert. Von dem gotischen Bau blieben nur der gotische Chorbogen, das zierliche Sterngewölbe der Apsis im Erdgeschoss des Turmes und die Spitzbogenfenster im Chor erhalten. Der wehrhafte Turm ist wohl wesentlich älter als die Kirche und war vielleicht ursprünglich als Wachturm gebaut worden. Er soll auf einen römischen Wachturm zurückzuführen sein. Der Schlussstein des später in das Erdgeschoss des Turmes eingebauten Sterngewölbes trägt das Wappen der Grafen von Eppstein, unter deren Herrschaft Wicker vom Ende des 12. Jahrhunderts bis ins Jahr 1535 stand. Beim Um- und Erweiterungsbau von 1814 wurde zugleich ein Teil des ebenfalls baufälligen Turmes abgetragen und mit einem niedrigen Zeltdach abgeschlossen:

21.08.2019: Die Flörsheimer Warte liegt nahe dem Ortsteil Wicker und ist ein 1996 nachgebauter 30 Meter hoher Rundturm. Er steht an der Stelle eines erstmals durch Berthold von Henneberg am Ende des 15. Jahrhunderts als einer von vier Warttürmen der Mainzer Landwehr errichteten Turmes von annähernd gleicher Kubatur, die auch der Erbenheimer Warte oder auch der Radheimer Warte an der Bachgauer Landwehr entspricht. Der Nachbau steht beim Ortsteil Wicker an der Regionalparkroute Rhein-Main und ist mit dem angrenzenden Restaurant ein beliebtes Ausflugsziel. Die oberste Ebene bietet durch zwanzig schmale Fenster, zwischen denen jeweils Orientierungstafeln angebracht sind, eine gute Aussicht in die Umgebung:

21.08.2019: Der Eisenbaum liegt westlich von Flörsheim und ist Teil des Regionalparks Rhein-Main. Er ist mit seiner ausgefallenen Form sowohl eine Skulptur als auch ein Aussichtsturm. Der stählerne 18 Meter hohe Baum besitzt zehn künstliche Äste und bietet eine 9 Meter hohe Aussichtsplattform. Eine solarbetriebene Tonanlage an der Plattform spricht und macht Geräusche:

21.08.2019: Im Jahr 836 wurde der Bau einer Kapelle geplant, 1848 folgte die Grundsteinlegung und am 18.9.1849 die feierliche Einweihung. 1894 wurde die Kapelle zur Kirche erweitert. Caroline Burgeff stiftete die Fenster, auf denen Jesus Christus segnend, Kelch und Bibel dargestellt sind. Inschrift und Jahreszahl erinnern daran. Die Orgel der Kapelle, Stiftung eines Wiesbadener Gemeindegliedes, wurde von der Firma Weigle aus Stuttgart durch eine neue ersetzt. Anstelle des Türmchens trat der Turm, die Turmuhr stiftete die Stadt. Die Kirche wurde in den Jahren 1930, 1960/61, 1968 und zuletzt 1996/97 renoviert:

21.08.2019: Das Küsterhaus am Kirchplatz von St. Peter und Paul wird für kleinere Gemeindeveranstaltungen genutzt. Das Torhaus als Teil der mittelaterlichen Stadtmauer (Mitte des 16. Jahrhunderts) wurde über einem der drei Stadttore von Hochheim errichtet und ist 1986 restauriert worden. Es gehört zu den ältesten Bauwerken in Hochheim. Im Laufe seiner Geschichte hat es unterschiedliche Nutzungen erfahren:

21.08.2019: Die Eisenbahnbrücke Hochheim (Länge 293 m) ist eine zweigleisige Eisenbahnbrücke über den Main zwischen den südhessischen Orten Hochheim am Main und Mainz-Gustavsburg. Das Bauwerk ist zusammen mit der Kaiserbrücke Teil des elektrifizierten Eisenbahnrings um Mainz. Die Brücke ist ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Die Stahlfachwerk-Bogenbrücke wurde 1902 – 1904 errichtet und am 2. Mai 1904 in Betrieb genommen. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Brücke 1945 von der Wehrmacht gesprengt und nach Kriegsende in den wesentlichen Teilen wiederaufgebaut und 1947 in Betrieb genommen. Auf den Bildern mit Güterzug und S9 in Richtung Norden…:

…und am 17.08.2017 von der südlichen Mainseite mit S9 in Richtung Süden:

31.08.2021: Südportalpfeiler mit einem Kesselwagenzug:

31.08.2021: Nordrampe mit der Regionalbahn 75 der Hessischen Landesbahn in Richtung Darmstadt/Aschaffenburg und einem Güterzug:

31.08.2021: Nordportalpfeiler:

21.08.2019: Das Museum Castellum befindet sich im rechten Seitenflügel der Reduit, einer Rundumverteidigungsanlage am Rhein, die in den Jahren 1830 bis 1832 erbaut wurde. Die Reduit diente zum Schutz der Schiffsbrücke nach Mainz, die durch den Mainzer Kurfürsten Johann Philipp von Schönborn nach dem Dreissigjährigen Krieg gebaut worden war. Zum Gesamtareal gehört ebenso die Bastion von Schönborn, welche zusätzlich als Flankenschutz errichtet wurde. Das historische Ambiente im Kurfürstenzimmer knüpft an die Zeit der „Schönborns“ an, insbesondere an die von Johann Philipp von Schönborn und seine Mainzer Regierungszeit von 1647 bis 1673. Im Jahr 1983 reifte die Idee, die 2000-jährige Geschichte Kastels für die Gegenwart, aber auch für kommende Generationen zu bewahren und transparenter zu machen. Man schuf die Voraussetzungen zum Ausbau eines „Historischen Kasteler Zimmers“ in der Reduit, das schliesslich am 7. Juli 1984 eingeweiht werden konnte. Die Resonanz war beachtlich. Immer mehr archäologische Funde aus Kasteler Erde wurden bekannt und gesammelt. Bald reichte das Zimmer nicht mehr aus und man stellte die Weichen für das Museum Castellum:

21.08.2019: Die Theodor-Heuss-Brücke (Länge 425 m) verbindet über den Rhein den Stadtteil Mainz-Kastel der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden mit der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Die Brücke besteht aus fünf zweigelenkigen Fachwerkbögen, die sich zwischen den beiden Brückenköpfen über vier Pfeiler aus Sandstein spannen. Die Rheinbrücke wurde in den Jahren 1882 bis 1885 erbaut. Am 17. März 1945, kurz bevor die US-amerikanischen Truppen im Zweiten Weltkrieg die Stadt erreichten, wurde die Brücke von den sich zurückziehenden Deutschen Truppen gesprengt und 1948 – 1950 wiedererrichtet. Am 15. Mai 1950 wurde die Brücke im Beisein des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss in Betrieb genommen…im Vordergrund der Aufnahmen ist der Mainzstrand, Freizeit-u. Feiermeile am Rhein, zu sehen:

21.08.2019: St. Quintin gilt als älteste Pfarrkirche von Mainz (sie wird 774 urkundlich erwähnt). Sie ist eine spätgotische Hallenkirche, die in den Jahren 1288 bis 1330 erbaut wurde. Ihr Turm wurde 1489 erbaut und beherbergte auch eine Türmerwohnung.
Heute trägt er vier Glocken (unter anderem die älteste Glocke von Mainz, das so genannte Lumpenglöckchen, eine Bienenkorbglocke etwa aus dem Jahr 1250). Der Heilige Quintin ist als überlebensgrosse Statue links im Hochaltar dargestellt – er ist der Schutzpatron der Gefangenen. Auf der rechten Seite des Hochaltars steht der Heilige Blasius, der zweite Patron der Kirche.Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei den Luftangriffen auf Mainz 1942 schwer beschädigt, die Mauern blieben jedoch erhalten. Die Rekonstruktion und Renovierung begann sofort. Ein Notdach wurde noch während des Krieges aufgesetzt und schon 1948 konnte die Kirche wieder genutzt werden:

21.08.2019: 1. Etappe (Marktplatz Mainz / Mainz-Kostheim / Hochheim / Wicker / Weilbach)

Startpunkt am Mainzer Dom Ostfassade:

Über die Theodor-Heuss-Brücke geht es auf die hessische Rheinseite in den Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel…im Vordergrund der Mainzstrand, Freizeit-u. Feiermeile am Rhein:

Die Reduit in Mainz-Kastel, früher eine Rückzugskaserne der Bundesfestung Mainz, heute sind in ihr mehrere Kasteler Vereine sowie ein Jugendzentrum und das Kasteler Heimatmuseum Museum Castellum:

Hinweistafel Mainz-Kastel der Bonifatius-Route:

Kasteler Flösserdenkmal von Ariel Auslender:

Rückblick auf den Rhein mit Theodor-Heuss-Brücke:

Mainkilometer 0,0 an der Mainmündung in den Rhein:

Eisenbahnbrücke Hochheim mit S9 und einem Güterzug Richtung Norden:

Hinweistafel Hochheim am Main der Bonifatius-Route:

Die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Hochheim am Main:

Nebenan das Küsterhaus, ein Torhaus als Teil der mittelalterlichen Stadtmauer:

Evangelische Kirche Hochheim:

Die Weinhänge zwischen Hochheim und Flörsheim am Main:

Der Eisenbaum ist ein Aussichtsturm zwischen Hochheim und Flörsheim…er liegt an der Regionalpark Rundroute:

Darüber Einflugschneise des Flughafens Frankfurt am Main bei Betriebsrichtung 07 aus Westen…hier die Boeing 747 Registration:VQ-BVR der Air Bridge Cargo aus Russland:

Hinweistafel Wicker der Bonifatius-Route:

Die Flörsheimer Warte:

Blick von der Warte in Richtung Skyline Frankfurt am Main:

Katholische Pfarrkirche St. Katharina in Wicker:

Die Himmelsleiter ist eines von fünf Kunstwerken am Panoramaweg bei Bad Weilbach. Sie gehört zu den am meisten fotografierten Objekten des Regionalparks RheinMain:

Alltagswahnsinn Stau auf der A3 in Richtung Köln…daneben die Schnellfahrstrecke Frankfurt HBF – Köln HBF:

Hinweistafel Weilbach der Bonifatius-Route:

Blick auf Weilbach mit der katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt:

Ein weiterer Blick auf „Mainhattan“:

Blick voraus auf den Aussichtsturm neben dem Regionalpark Besucherzentrum in den Weilbacher Kiesgruben…hier führt dann die 2. Etappe vorbei: