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Tages-Archive: 23. März 2019

23.03.2019: In seinem heutigen Erscheinungsbild ist das Aachener Rathaus ein Zeugnis vieler Jahrhunderte. Aus der Zeit Karls des Grossen blieb der Granusturm erhalten. Auf den Grundmauern des übrigen karolingischen Palastbaus errichtete die Aachener Bürgerschaft im 14. Jahrhundert das gotische Rathaus. Zwischen 936 und 1531 fanden an diesem Ort die Festmähler der Aachener Königskrönungen statt. Noch heute erinnert der monumentale Krönungssaal an diese Zeit. Hier befinden sich auch originalgetreue Nachbildungen der Reichskleinodien, darunter die Reichskrone, das Schwert und das Evangeliar der mittelalterlichen Herrscher. Aus dem 19. Jahrhundert stammen die ebenfalls im Reichssaal befindlichen grössten Historienbilder der Romantik, die Fresken des Aachener Künstlers Alfred Rethel (1816-1859) mit ihren legendären und historischen Szenen aus dem Leben Karls. Der in Aachen geborene Bildhauer Ewald Mataré (1887-1965) schuf die Fenster des Saals ebenso wie das Marienportal und die Bronzetür des Haupteingangs. Die reich ausgestatteten Räume im Erdgeschoss künden vom Glanz der freien Reichsstadt im 17. und 18. Jahrhundert, als man das Rathaus zum barocken Stadtschloss umbaute:

Granusturm

23.03.2019: Die katholische Pfarrkirche Heilig-Kreuz, erbaut nach Plänen von Josef Buchkremer, wurde im Jahr 1902 geweiht und ist eine kreuzförmige, dreischiffige Basilika. Auf Grund des begrenzten Bauplatzes kam eine andere Form an dieser Stelle nicht in Frage. Architektonisch setzt sich die Kirche aus Elementen der deutschen und französischen Hochgotik zusammen:

Der Marienturm war ein Wehrturm der circa 1300 bis 1350 errichteten äusseren Aachener Stadtmauer. Er gehört zu den wenigen erhalten gebliebenen Türmen der ehemaligen Stadtbefestigung. Er befindet sich im Norden Aachens und ist innerhalb der Stadtmauer der direkte Nachbar des noch bestehenden Stadttores Ponttor sowie des nicht mehr erhalten gebliebenen Bergtores. Der Name Marienturm oder Marienburg resultiert aus dem Tag der Grundsteinlegung. Diese fand am 14. August 1512 statt, dem Tag vor Maria Himmelfahrt (23.03.2019):

Der Aachener Dom, auch Hoher Dom zu Aachen, Aachener Münster oder Aachener Marienkirche, ist die Bischofskirche des Bistums Aachen und das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt Aachen. Der über 1200-jährige Aachener Dom ist ein heterogen aufgebautes, durch viele Stilepochen beeinflusstes Bauwerk, das durch zahlreiche Überformungen, Abrisse und Anbauten gekennzeichnet ist. Die Funktion des Kirchenbaus veränderte sich im Laufe der Geschichte von der einst karolingischen Pfalzkapelle zur Bischofskirche der Gegenwart (23.03.2019):

Das Ponttor aus dem 14. Jahrhundert zeitweise auch Brückenpforte genannt, ist das westliche der beiden Nordtore der ehemaligen äusseren Aachener Stadtmauer. Neben dem Marschiertor im Süden ist das Ponttor eines der beiden heute noch erhaltenen ehemals elf Stadttore der damaligen freien Reichsstadt Aachen (23.03.2019):

Der Lange Turm (auch Pulverturm genannt) war ein Wehrturm der circa 1300 bis 1350 errichteten äusseren Aachener Stadtmauer. Er gehört zu den wenigen erhalten gebliebenen Türmen der ehemaligen Stadtbefestigung. Er steht auf einem 204 m hohen Hügel zwischen Turmstraße und Junkerstraße. Damit stand er auf dem höchsten Punkt des äußeren Mauerrings (23.03.2019):

Der Pfaffenturm war ein Wehrturm der circa 1300 bis 1350 errichteten äusseren Aachener Stadtmauer. Er gehört zu den wenigen erhalten gebliebenen Türmen der ehemaligen Stadtbefestigung. Er steht heute nahe der Kreuzung der Lochnerstraße mit der Junkerstraße. Im äusseren Mauerring stand er im Westsüdwesten als einziger Turm zwischen dem Junkerstor und dem Königstor (23.03.2019):

Der Lavenstein war ein Wehrturm der circa 1300 bis 1350 errichteten äusseren Aachener Stadtmauer. Er gehört zu den wenigen erhalten gebliebenen Türmen der ehemaligen Stadtbefestigung. Er steht in einem kleinen dreieckigen Park, der durch die Straßen Hubertusstraße, Boxgraben und Am Lavenstein begrenzt ist. Er stand als einziger Turm im Südwesten zwischen dem Rostor und dem Jakobstor (23.03.2019):

Das Marschiertor war das Südtor der äusseren Aachener Stadtmauer. Es gehörte, wie das andere heute noch erhaltene Tor, das Ponttor, zu den vier Haupttoren (Ponttor, Kölntor, Marschiertor und Jakobstor) des vom 14. bis zum 15. Jahrhundert errichteten zweiten Stadtbefestigungsrings Aachens. Es gehört zu den mächtigsten noch erhaltenen Stadttoren Westeuropas (23.03.2019):

AACHEN

(248.000 Einwohner) ist ist eine kreisfreie Grosstadt im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Köln. 1890 überschritt Aachen erstmals die Einwohnerzahl von 100.000 und ist seitdem die westlichste deutsche Grosstadt. Aachen grenzt an die Niederlande und Belgien. Das Wahrzeichen der Stadt, der Aachener Dom, geht auf die als Meisterwerk der karolingischen Baukunst geltende Pfalzkapelle der von Karl dem Grossen gegründeten Aachener Königspfalz zurück. Im Jahr 1978 wurde er als erstes deutsches und als weltweit zweites Kulturdenkmal in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Stadt ist Bischofssitz des Bistums Aachen, bekannt als Austragungsort des alljährlich stattfindenden Reitsport-Turniers CHIO Aaachen und durch die Aachener Printen als lokale Spezialität. Bedingt durch die Grenzlage finden sich zahlreiche kulturelle, besonders auch architektonische Einflüsse aus den Nachbarregionen, dem belgisch-niederländischen Raum. Wohl nicht zuletzt auch aufgrund dieses europäischen Charakters wird hier seit 1950 jährlich der Internationale Karlspreis für Verdienste um den europäischen Einigungsprozess an Persönlichkeiten des In- und Auslands verliehen.

Hauptbahnhof Aachen:

Das Theater Aachen ist eine im Jahr 1825 eröffnete Kultureinrichtung für Schauspiel und Musiktheater. Es steht in der Nachfolge des nicht mehr repräsentativen ehemaligen Alten Komödienhauses am Katschhof, des 1751 errichteten ersten öffentlichen Theaters Aachens. 1920 wurde dem Theater das zuvor eigenständige Sinfonieorchester Aachen angegliedert:

Marschiertor:

Rathaus:

Langer Turm:

Ponttor:

Lavenstein:

Pfaffenturm:

Marienturm:

Aachener Dom:

Heilig-Kreuz-Kirche:

St. Jacob:

Bismarckturm Aachen:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 23.03.2019.