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Tages-Archive: 1. Februar 2018

01.02.2018: Der Bahnhof Lorsbach liegt an der Main-Lahn-Bahn und ist an das Netz der S-Bahn Rhein-Main angeschlossen. Vom in der Mitte des Ortes gelegenen Bahnhof fahren Züge der Linie S2 in Richtung Niedernhausen, bzw. HBF Frankfurt (Main) und Offenbach (Main) nach Dietzenbach. Das Bahnhofsgebäude wurde 1905 im Stil des Neo-Barock erbaut. Das Bauwerk präsentiert sich als doppelgeschossiger Putzbau auf Sandsteinsockel mit Mansard- und Giebeldach:

01.02.2018: Das Bauwewerk war einst das reformierte Pfarr- und später Schulhaus. Mit Bau der Grundschule 1956/57 wurde es zum Lohrbacher Rathaus. Seit 1972 handelt es sich um eine Verwaltungsstelle des heutigen Ortsteils von Hofheim am Taunus:

01.02.2018: Der Turm am Ringwall steht am oberen Ende eines Wiesenhangs nordwestlich von Lorsbach. Von dort hat man einen weiten Blick über Lorsbach und das Lorsbachtal. Seinen Namen hat der Turm von der weiter oben auf der Hügelkuppe gelegenen Wallanlage Alteburg. Der Holzturm ist 8,60 Meter hoch. Die Aussichtsplattform befindet sich auf einer Höhe von 4,50 Metern. Der Turm und die umgebende Fläche sind Eigentum des Heimat- und Geschichtsvereins Lorsbach. Der Bau erfolgte nach Plänen des verstorbenen Vereinsmitglieds Emanuel Winkelmann. Der Turm wurde am 18. Dezember 2005 eingeweiht:

Ausblick vom Turm auf Lorsbach und die vom Bahnhof abfahrende S-Bahn der Linie S2 in Richtung Niedernhausen:

01.02.2018: Der weithin sichtbare Kaisertempel am Hang des 451 Meter hohen Staufens gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Eppsteins. Er wurde durch den 1878 gegründeten Verschönerungsverein zur Förderung des Fremdenverkehrs errichtet und 1894 eingeweiht. Neben seiner patriotischen Bestimmung hatte er eine wichtige Funktion im aufblühenden Eppsteiner Fremdenverkehr. Ihm diente er als markante Station im Netz der Wanderwege, Aussichtspunkte und Gasthäuser. Heute ist er beliebtes Ausflugsziel mit Restaurant und Ort des alljährlich am ersten Sonntag des Septembers stattfindenden Kaisertempelfestes:

01.02.2018: Mit der Weihe der neugotischen Pfarrkirche im Jahre 1903 erhielt die katholische Einwohnerschaft Alt-Eppsteins nach über 350 Jahren wieder ein eigenes repräsentatives Gotteshaus, denn die spätgotische Talkirche war nach der Reformation an die evangelische Pfarrei übergegangen. Der repräsentative Neubau von 1903 ist eine elegante dreischiffige Basilika mit Querhaus und entstand nach Plänen des Wiesbadener Architekten Joseph Dormann:

EPPSTEIN

(13.700 Einwohner, 192 m ü. NHN) ist eine Stadt im südhessischen Main-Taunus-Kreis. Der Verwaltungssitz befindet sich im Stadtteil Vockenhausen. Die Stadt liegt überragt von der Höhenburg Eppstein und eingebettet in ein sattgrünes Tal. Eine erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1122. Die Herren von Eppstein waren es auch, die den Ort um 1200 unterhalb der Burg begründeten. Stadtrechte erhielt Alt-Eppstein 1318. 1492 wurden die Hälfte der Burg und der Stadt an den hessischen Landgrafen verkauft. Nach dem Aussterben der Herren von Eppstein 1535 ging das Erbe mit der anderen Hälfte von Burg und Stadt Eppstein sowie den Orten Bremthal, Ehlhalten, Niederjosbach und Vockenhausen an das Haus Stolberg-Wernigerode und 1581 an Kurmainz. Die Teilung der Stadt in zwei unterschiedliche Herrschaftsbereiche sollte bis zum Jahr 1803 bestehen bleiben. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts hatte die hessen-darmstädtische Regierung ihren Verwalter von der Burg abgezogen und Eppstein als Stadt an Bedeutung verloren. Bei der Neuordnung Deutschlands 1803 kamen die heutigen Eppsteiner Stadtteile an das Herzogtum Nassau, 1866 an das Königreich Preussen. 1950 wurde der Gemeinde Eppstein durch das Hessische Staatsministerium erneut das Recht zur Führung der Bezeichnung „Stadt“ verliehen. Mit den bis dahin selbstständigen Gemeinden Brehmthal, Ehlhalten und Vockenhausen schloss sich Stadt Eppstein im Zuge der Gebietsreform 1977 zusammen. Niederjosbach war bereits 1971 zu Bremthal eingemeindet worden und wurde dadurch 1977 ebenfalls zum Ortsteil der Stadt Eppstein.

Bahnhof Eppstein:

Burg Eppstein:

Pfarrkirche St. Laurentius:

Blick von der Burg auf das Zentrum Eppsteins und den Bergpark Villa Anna mit der S-Bahn Linie 2 in Richtung Frankfurt (Main):

Kaisertempel oberhalb Eppsteins:

Alle Bilder enstanden während eines Kurzbesuchs am 01.02.2018.

01.02.2018: Die erste urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 1122. Zwei Jahre später schenkte Kaiser Heinrich V. eine Hälfte dem Erzstift Mainz, das wenige Jahre später auch die zweite Hälfte in seinen Besitz bringen konnte. In der Mitte des 12. Jahrhunderts übernahm die Hochadelsfamilie der Herren von Hainhausen die Burg Eppstein als Lehen, nannten sich fortan „von Eppstein“ und machten die Anlage zum Mittelpunkt ihres Territoriums. Der Unterhalt der Burg war schon damals kostspielig. In einer politischen und wirtschaftlichen Notlage mussten die Herren von Eppstein 1492 die westliche Hälfte der Burg an die Landgrafen von Hessen verkaufen. Diese wiederum nutzten die Burg als Verwaltungszentrum. Nach dem Aussterben der Herren von Eppstein fiel die östliche Hälfte der Burg an die Grafen von Stolberg-Wernigerode und 1581 an das Kurfürstentum Mainz, das hier ebenfalls eine Verwaltung einrichtete. Hessen und Kurmainz bauten die Burg im 16. und 17. Jahrhundert schlossartig aus. 1803 kam Eppstein an das Herzogtum Nassau, das, ebenso wie ein privater Besitzer, grosse Teile der Burg niederlegen ließ. 1824 konnte der Abbruch durch privates Eingreifen gestoppt werden. Die Rettung der Ruine erfolgte zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Ab 1926 legte der letzte private Eigentümer die alten Mauern frei und sicherte sie. 1929 schenkte er die Burg Eppstein der Stadt, die damit auch die Verpflichtung zur Erhaltung des Denkmals übernahm. Die erhaltene Bausubstanz stammt hauptsächlich aus der Zeit des 14. bis 17. Jahrhunderts. Der runde Bergfried überragt weithin sichtbar die Anlage mit den Überresten mehrerer herrschaftlicher Wohnbauten. Im Osten der Kernburg haben sich die Bauten durch ihre spätere kirchliche Verwendung besser erhalten. Dort dokumentiert heute das Burgmuseum die wechselvolle Geschichte der denkmalgeschützten Anlage und künftig auch der Stadt Eppstein:

Blick von der Burg auf das Zentrum Eppsteins und den Bergpark Villa Anna mit der S-Bahn Linie 2 in Richtung Frankfurt (Main):

01.02.2018: Der Bahnhof Eppstein wurde im Zuge des Baus der Main-Lahn-Bahn von der Hessischen Ludwigsbahn angelegt und erhielt zunächst ein provisorisches Empfangsgebäude. Heute handelt es sich um einen Halt der S-Bahn-Linie S2 der S-Bahn Rhein-Main. Seitdem das historische Bahnhofsgebäude von 1903 mit einer deutlich sichtbaren Liebe zum Detail von 2005-2007 saniert wurde, reiht sich der Prachtbau nahtlos in das attraktive Stadtbild ein. Heute ist das ansehnliche Gebäude aus grauem Sandstein bis auf die Grundfeste runderneuert worden und bereits dank seiner Architektur einen Besuch wert. Tatsächlich ist es den Architekten des Bahnhofs gelungen, den an der Rückseite verewigten Glasanbau, die Glasterrasse des Restaurants sowie moderne Farbtupfer zu einer fantastischen Einheit verschmelzen zu lassen. Dennoch hat sich das unter Denkmalschutz stehende Gebäude seinen historischem Charme bewahrt. Der Bahnhof Eppstein wurde zum Bahnhof des Jahres 2018 gekürt: