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Monats-Archive: Januar 2018

30.01.2018: Die Villa Meßmer ist eine Villa des Historismus in Alzenau. Sie entstand in den Jahren 1902 bis 1904 als Umbau eines bestehenden Gebäudes sowie Anbauten von Musikzimmer, Gästezimmern, einem Aussichtsturm und Wirtschaftsgebäuden nach Plänen des Architekten Claus Mehs. Auftraggeber war der Teehändler Otto Meßmer, der in Frankfurt das Teehandelsunternehmen Meßmer führte. Der Bau aus Bruchstein und Fachwerk, oberhalb des Bahnhofs der Stadt auf einem großzügigen Grundstück mit alten Baumbestand gelegen, vermittelt den Eindruck, er sei aus mehrmaligen Umbauten einer spätmittelalterlichen Höhenburg hervorgegangen. Geprägt wird das Haus durch den Aussichtsturm, der dem Sinwellturm der Nürnberger Burg nachempfunden ist. Nach dem Verkauf durch die Familie Meßmer ging die Villa in den Besitz der katholischen Kirche über, die sie lange als Pfarrhaus nutzte. Heute beherbergt sie ein Restaurant:

ALZENAU

(18.500 Einwohner, 126 m ü. NHN) ist eine Stadt im Norden des unterfränkischen Landkreises Aschaffenburg. Bereits aus der Ferne grüsst das Wahrzeichen der Stadt, die herrschaftliche Burg aus dem 14. Jahrhundert. Einst Verwaltungssitz der Kurfürsten von Mainz ist sie heute Sitz des Amtsgerichts sowie Anziehungspunkt und Spielstätte für viele Veranstaltungen, z.B. die Alzenauer Burgfestspiele in den Sommermonaten sowie die Fränkischen Musiktage im Herbst. Darüber hinaus prägt der bewaldete Höhenzug des Hahnenkamms als höchster Punkt (437 m) das Stadtbild. Der hohe Freizeitwert, eine leistungsfähige Infrastruktur, breitgefächerte kulturelle Angebote, eine intakte Umwelt, die weitsichtige Wohnraumplanung sowie eine engagierte Wirtschaftspolitik machen Alzenau zu einem attraktiven Ort zum Leben und Arbeiten. Über das Fraunhofer-Institut hat sich Alzenau als Forschungsstandort etabliert. Im Jahr 2015 fand in Alzenau die Bayerische Gartenschau „Natur in Alzenau 2015“ statt. Die beiden rund 9 Hektar großen Themenparks „Generationenpark“ und „Energiepark“ bleiben auch nach der Gartenschau erhalten und bereichern auf diese Weise die ausgezeichnete Infrastruktur der Stadt.

Burg Alzenau:

Rathaus:

Villa Messmer:

Feuerwehrgerätehaus aus dem Jahr 1976 mit Fahrzeug-Stellplätzen, Waschhalle, Schlauchpflegeanlage, Schlauchturm mit automatischer Schlauchaufhängung, Atem-schutzwerkstatt mit Füllkompressor, Schlauchwerkstatt, Kleiderkammer, Funkraum, Duschen, Toiletten und Unterrichtsraum für 60 Personen:

Pfarrkirche St. Justinus:

Gashaus „Zur Bretzel“ – das älteste Gasthaus der Stadt, allgemein „Max“ genannt, wurde 1744 erstmals als Wirtshaus aus dem Besitz des Klosters Seligenstadt genannt. In dieser Urkunde wurde es an einen Alzenauer Wirt verkauft. Der heutige Besitzer, der das Gebäude 1995 erwarb, richtete 2004 hier ein Hotel mit kleiner Brauerei ein, die damit wirbt, Bier nach dem Reinheitsgebot von 1516 herzustellen:

Wegweiser in Alzenau:

Blick von Westen auf die Stadt und hinüber zum Hahnenkamm:

Alle Aufnahmen entstanden bei einem Kurzbesuch am 30.01.2018.

30.01.2018: Das Patrozinium St. Justinus verweist auf das hohe Alter der Pfarrgemeinde. Im Jahre 834 brachte Erzbischof Otgar von Mainz die Reliquien des heiligen Justinus von einer Romwallfahrt mit. Der Vorgängerbau der heutigen Pfarrkirche stand auf dem Gelände des heutigen Alzenauer Friedhofes. Der Kirchenbau im Stadtzentrum wurde 1760 fertig gestellt. Die Ausstattung entstand grösstenteils in den beiden folgenden Jahrzehnten. 1859 wurden Altäre und Kanzel überfasst, während die Renovierung des Innenraums erst um 1900 erfolgte. Die Alzenauer St. Justinuskirche ist in Architektur und Ausstattung ein typisches Werk des von Mainz geprägten Aschaffenburger Raumes. Mit den beiden Seitenaltären von Johann Peter Wagner werden kunsträumliche Grenzen und regionale Qualitätsnormen überschritten. Die 1993 von Johannes Klais erbaute romantische Orgel mit 37 Registern zählt im mainfränkischen Raum zu einer der Klangvollsten:

30.01.2018: Hinter dem Marktplatz und der Kirche St. Justinus befindet sich das 1860 bis 1862 erbaute Alzenauer Rathaus. Ein Anbau von 1974 in Buntsandstein bringt den klassizistischen Bau mit zeitgenössischer Architektur zusammen. Im Rathaus befinden sich die Stadtverwaltung, das Passamt, das Einwohnermeldeamt, die Bauaufsicht und das Archiv der Stadt. Das Trauzimmer liegt im alten Teil:

27.01.2018: Das Blaue Haus der Plattform „Blaues Haus – Verein für Kunst und freie Zeit“ am Niederräder Ufer nach dem Brandanschlag ein paar Tage zuvor. Vor dem Brand im Januar 2018 hatte der Verein regelmässig Theateraufführungen, Filmabende, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen, Performances und andere Projekte im Blauen Haus veranstaltet:

23.01.2018: Der Bahnhof Raunheim am Streckenkilometer 15,9 der 1863 eröffneten Mainbahn wird heute auschliesslich von den S-Bahnen S8 und S9 bedient. Das Emfangsgebäude stammt von 1863. Es folgt, wie der benachbarte Bahnhof Kelsterbach, der Typenbauweise der Hessischen Ludwigsbahn. Es handelt sich um ein einfaches Gebäude aus Buntsandstein auf langrechteckigem Grundriss mit Satteldach. Die einstöckigen Anbauten sind zum Teil modern. Das historische Gebäude ist ein Kulturdenkmal aufgrund des Hessischen Denkmalschutzgesetzes:

08.01.2018: Die mit barocken Merkmalen 1752 erbaute evangelische Kirche ist eines der ältesten Gebäude in Raunheim. Das barocke Kleinod wurde nach den Kriterien des Denkmalschutzes im Jahr 2012 umfassend renoviert. Ein kleiner Anbau mit Küche und Gruppenraum ergänzt das historische Bauwerk:

08.01.2018: Der Bahnhof Kelsterbach ist ein Durchgangsbahnhof in der gleichnamigen südhessischen Kleinstadt an der Mainbahn von Mainz nach Frankfurt HBF, der heute auschliesslich von den S-Bahnen S8 und S9 bedient wird: