Stadttürme
16.01.2026: Der Turm war Wehrturm der einstigen Stadtmauer um 1500 am höchsten Punkt des Ortes, flankiert von Halbtürmen. Er wurde im 19. Jahrhundert zu Wohnzwecken umgebaut und 1995 saniert:

16.01.2026: An der nordwestlichen Biegung der früheren Stadtmauer steht am Cästrich der runde Sprenger, auch Lenhardsturm genannt, der vier Turmetagen aufweist, die noch bis zu Beginn des Jahrhunderts für Wohnzwecke benutzt wurden. Deshalb hat man auch grössere Fenster in das Mauerwerk gebrochen, während zur Grabenseite noch alte Schiessscharten erhalten sind. Den oberen Abschluß mit einer Plattform bildete bis vor kurzem ein Rundbogenfries. Vor kurzem wurde der Sprenger vom Eigentümer umfassend restauriert, inzwischen wurde ein mit Fachwerk durchsetzter Aufbau mit einem nach oben abschliessenden spitzförmigen Dach errichtet. Am Tag des offenen Denkmals 1998 wurde der Sprenger wegen der stilvollen Restaurieungsarbeiten auf Veranlassung der Denkmalbehörde der Öffentlichkeit vorgestellt:

16.01.2026: Es ist der Bürgerturm oder auch neue Turm, der in seinem unteren Teil bis vor einiger Zeit noch bewohnt wurde und der als einziger der neun Pfeddersheimer Türme nicht in privatem Eigentum ist und der Stiftung Hospitalfonds gehört. Er ist schon auf dem alten Stadtplan von 1525 dargestellt. In den letzten Jahren wurde der Bürgerturm mit dem dazu gehörenden kleinen Wohnhaus stilgerecht restauriert. Bei geführten Rundgängen können interessante Einblicke und vom Turm auch Ausblicke über das alte Pfeddersheim gewonnen werden:

30.09.2025: Am Ende des 13. Jahrhunderts angelegt, entsprach die im Laufe des 14. Jahrhundert vollendete und mit drei Toren versehene Stadtmauer von Buxtehude allen Regeln einer spätmittelalterlichen Stadtbefestigung. Sie genügte nicht mehr als die Feuerwaffentechnologie im 15. und 16. Jahrhundert zunahm. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, erhielt die Stadtmauer als Verstärkung an den fünf Ecken jeweils einen sogenannten Zwinger. Dabei handelte es sich um vor Stadtmauer stehende massive Rundtürme. Erhalten ist heute nur noch der Marschtorzwinger, dessen äussere Gestalt und innere Gliederung im Grunde den anderen Zwingern entsprochen haben wird, wobei variierende Ausmasse in den Akten des Buxtehuder Stadtarchivs überliefert sind. Der Marschtorzwinger hat eine bis zu 1,90 m dicke Mauer. Sein runder, zur Aussenseite weisender Teil hat einen Durchmesser von 9,93 m, zur Stadtmauer hin verschmälert sich das Gebäude konisch. Im Erdgeschoss sorgten sieben, im Obergeschoss neun Schiessscharten für eine wehrhaften Verteidigungsmöglichkeit. Wie auf einer alten Stadtansicht von 1674 dargestellt trägt er auch heute ein Spitzdach. Erbaut wurde er vermutlich um 1539. Ein Stein an der Ostseite mit dem Stadtwappen und dieser Jahreszahl verweist darauf. Nach dem Ende des Dreissigjährigen Krieges verloren Stadtmauer und Zwinger ihre wehrhafte Bedeutung. Der Marschtorzwinger blieb lange im städtischen Besitz. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er an einen Bierbrauer für Lagerzwecke verkauft. 1914 erwarb der Museumsverein das teilweise eingestürzte Gebäude mit dem Ziel es zu erhalten. Verschiedene Nutzungen (museale Ausstellung, Jugendherberge, DLRG-Heim) folgten, jedoch trug keine dazu bei, dass sich sein baulicher Zustand nicht immer weiter verschlechterte. 1984 erhielt der Zwinger nach umfangreichen Sanierungsmassnahmen sein jetziges Aussehen. Der Marschtorzwinger dient heute als letzter von ehemals fünf Rundtürmen der früheren Stadtmauer als Kulturzentrum für Ausstellungen und Konzerte. Der Marschtorzwinger in Buxtehude ist das einzige kulturhistorische Denkmal dieser Art in Norddeutschland:

21.08.2025: Der Fangelturm ist ein Wehrturm der Stadtmauer, welche die Stadt umgab. Er diente durch seine Höhe und die Grenzlage der Stadt zu Pommern als Wachturm. Er stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts um einen Renaissance-Giebel ergänzt. Das Gebäude ist ein sechsstöckiger Backsteinbau mit Satteldach. Der Turm ist zirka 35 Meter hoch und wurde im Jahr 1996 grundlegend saniert. Obwohl ursprünglich als Wehrturm errichtet, trägt er seinen Namen durch seine spätere Verwendung als Gefängnis (Fangelturm):

08.08.2025: Der Armesünderturm ist einer der wenigen Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung die noch in Güstrow existieren. Er stand wohl ursprünglich inmitten der Schnoienmauer von der man in diesem Bereich auch noch einige Reste sehen kann, dahinter lag der Stadtgraben. Heute steht der Turm an der Kreuzung von Armesünderstrasse und Schnoienstrasse, stadtauswärts geht man heute an ihm vorbei durch die Turmstrasse über die Bleichstrasse in den Rosengarten. Im Mittelalter gelangte man auf diesem Weg zum Galgen. Der Turm soll als Verlies für Verbrecher gedient haben. Nach der Wende wurde er vollständig saniert und wird als Wohnhaus genutzt:
04.08.2025: Der Turm befindet sich in der Langen Strasse nördlich der Altstadt freistehend auf einem Strassenplatz an der Mündung der Grabenstrasse. Erstmals erwähnt wurde der bis zur Traufe 19 Meter hohe Turm im Jahr 1569. Er soll nicht im Verbund mit der Stadtmauer gestanden haben und das im 18. Jahrhundert abgerissene Tor soll eine einfache gewölbte Maueröffnung gewesen sein. Der ehemalige Torturm steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz:

04.08.2025: Während die beiden Stadttortürme vom Untertor und Obertor relativ sicher in die Mitte des 16. Jahrhunderts datiert werden können, kann man beim Marktturm annehmen, dass er etwas früher im 16. Jahrhundert als Glockenturm errichtet wurde. Da Ballenstedt schon im Jahr 1457, also fast 100 Jahre vor dem Stadtprivileg erstmals Flecken genannt wird, demnach das Marktrecht, aber noch keine Stadtmauer besass, dürfte der Turm auch Schutzfunktion für diesen Marktort gehabt haben. Spätestens aber mit der Stadtwerdung um das Jahr 1544 wurde dieser Turm errichtet. Er war Teil der Stadtbefestigung und besitzt Schiessscharten auf halber Höhe. Der quadratische Bruchsteinturm war ehemals verputzt. Der Eingang ist an der Westseite, bis zum Jahr 1840 diente der Turm nicht nur als Träger der Ratsglocken, sondern auch als Stadtgefägnis. Zudem befand sich bis zum Jahr 1820 der Pranger am Turm. Heute dient er hauptsächlich als Aussichtsturm:

04.08.2025: Der Torturm befindet sich am westlichen Ende der Breiten Strasse in Ballenstedt nahe der Mündung in den Breitscheidplatz. Da Ballenstedt erst im 16. Jahrhundert zur Stadt erhoben wurde, erhielt es auch erst in der Mitte des Jahrhunderts eine eigene Stadtbefestigung. Im Fall des Obertores kann diese gut datiert werden, da angenommen wird, dass die Verleihung der Stadtrechte um 1544 erfolgte. Zudem ist das Fenster an der Nordseite gotisch gestaltet, so dass der Turm noch in die Spätgotik gehören dürfte. Während sich das Tor selbst nicht erhalten hat und wohl im 18. Jahrhundert abgerissen wurde, steht der Torturm bis heute an der historischen Stelle. Der quadratische Bruchsteinturm besitzt einen Turmhelm aus den Jahren 1718/1719 mit Turmuhr, Belvedere und Welscher Haube. Er wurde letztmals im Jahr 2001 saniert, wobei auch die barocke Haube wieder erstand, die zeitweise durch eine gewalmte Haube ersetzt gewesen war. Diese 1972 geschaffene Haube bestand aus Asbestziegeln und musste daher beseitigt werden:

03.08.2025: Der Turm befindet sich im südlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Altstadt. Unmittelbar an der Ostseite des Turms verläuft der Mühlgraben. Südlich verläuft die Carl-Ritter-Strasse. Der Spiegelturm wurde als Halbschalenturm errichtet und in den benachbarten Fleischhof (Adelshof) einbezogen. In seiner Erscheinungsform ähnelte er dem Schreckensdüvel im nördlichen Teil der Altstadt. Bis 1633 war er in seiner ursprünglichen Bauhöhe vorhanden und war mit einem Spitzendach versehen. Er wurde dann zur Hälfte eingekürzt. 1987 erfolgte eine moderne Überbauung der Reste des Turms. In der Zeit der DDR standen nicht die wirtschaftlichen Möglichkeiten zur Verfügung, die ursprünglich Gestalt, mit 18 Meter hoher Spitze und vier jeweils 6,50 Meter hohen Nebentürmen, wiederherzustellen. Es sollte daher zunächst bei einem Turmstumpf bleiben. Die heutige Bedachung war ein 1988 gebautes, unabgestimmtes Provisorium des Bauleiters:
