Kalender
November 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  
Archiv
903102
Users Today : 2111
Users Yesterday : 1496
From the Makers of…

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Stadttürme

1 2 3 … 24

13.03.2026: Der Ursulaturm wurde im Spätmittelalter erbaut. Der heutige obere Teil wurde nach dem Stadtbrand von 1735 aus wiederverwendeten Backsteinen errichtet. Im späteren 19. Jahrhundert war er an die Familie Motz vermietet, daher wird dieser noch heute als Motzenturm bezeichnet. Der Ursulaturm verstärkte die Stadtbefestigung der Stadt Günzburg an der nordwestlichen Ecke. Da die Stadtmauer dort in einem überrechtwinkligen Winkel abknickt, wurde er auf schiefwinkligem Grundriss errichtet. Der Turm ragt auf einem Vorsprung an der Hangkante über die Donau- und Günzniederung und besitzt ein Mansardwalmdach. Darunter liegen vier Stockwerke:

13.03.2026: Der Kuhturm in Günzburg ist ein historischer Torturm, der als geschütztes Baudenkmal Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung ist. Er befindet sich in der Mitte der Nordfront der Altstadt. Seinen eigentümlichen Namen verdankt das Bauwerk den sogenannten Ackerbürgern, die in der oberen Stadt lebten. Da ihre Ställe in der Stadt, die Weiden und Felder jedoch ausserhalb der Stadtmauern lagen, trieben Hirten die Kühe, Schweine und Gänse jeden Morgen durch dieses Tor hinab auf die Günzwiesen. Da der anschliessende Bergweg für Wagen zu steil war, blieb der Durchgang primär dem Vieh vorbehalten. Die Fundamente des rechteckigen Unterbaus stammen aus dem Mittelalter. Um das Jahr 1600 herum entstanden das Gewölbe und der markante runde Torbogen. Das darauf sitzende Achteck mit seiner geschwungenen Haube prägt die Silhouette der Nordseite. Über dem inneren Torbogen befindet sich ein kunstvolles Relief aus dem Jahr 1617. Es zeigt einen Engel, der das Wappen des Markgrafen Karl von Burgau sowie das alte Stadtwappen in den Händen hält. Bei der grossen Brandkatastrophe 1735 wurde auch der Kuhturm schwer beschädigt. Beim anschliessenden Wiederaufbau stellte man ihn originalgetreu in den alten Formen des frühen 17. Jahrhunderts wieder her. Brandspuren sind im Inneren stellenweise heute noch sichtbar. Im 18. Jahrhundert wurde der Turm von einem Stadtdiener bewohnt. Da der Turm in dieser Zeit auch als städtisches Gefängnis diente, ist im Obergeschoss eine originale hölzerne Arrestzelle erhalten geblieben:

13.03.2026: Der Hexenturm in Günzburg ist ein unscheinbarer, aber geschichtsträchtiger Teil der alten Stadtbefestigung. Er befindet sich in der äussersten Nordostecke der historischen Altstadt von Günzburg, direkt hinter der Frauenkirche. Ursprünglich war der Turm ein Wehrturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Während der Zeit der Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert erhielt er seinen düsteren Namen, da dort mutmassliche Hexen inhaftiert wurden. Bekannt ist unter anderem der historische Fall der Günzburger Bürgerin Margareta Götz, die damals während der Hexenverfolgungen angeklagt wurde:

06.03.2026: Der Kalk- oder Hexenturm ist einer der drei noch erhaltenen Türme an der Nordostseite der alten Stadtbefestigung. Er ist heute fast vollständig von der ehemals umgebenden Wohnbebauung freigelegt. Der Hexenturm entstand als Wehrturm mit Zinnenkranz und Wehrplattform um 1500. Im Turm fanden die peinlichen Befragungen (Folter) der als Hexen denunzierten Personen statt. Eine quadratische Öffnung im Boden ist der Eingang zum düsteren Verlies. Im 19. Jahrhundert lagerten die Tüncher hier ihren Kalk:

06.03.2026: Der Rundturm in der Grabenstrasse, 1500 erstmals genannt, diente als Pulvermagazin. Im benachbarten Schiessberg (heute der Alte Friedhof) befand sich der Schiessplatz der Ostheimer Schützen. Die Regierenden im Bachgau liessen um 1520 ihre Wappen am Turm anbringen. Dies waren die drei Ringe von Hamann Echter als Vicedom, das grosse Wappen von Kardinal Albrecht v. Brandenburg sowie der Bock des Centgrafen Schade v. Ostheim, der sich heute noch im Ortswappen befindet:

06.03.2026: Nach Vereinbarung ist für Besuchergruppen ein Panoramablick auf die Dächer von Grossostheim und die Umgebung von dem ca. 20 m hohen Turmkranz möglich ist. Der am besten erhaltene 28 m hohe Spitze Turm dokumentiert seine Wehrhaftigkeit durch Pechnasen, Schiessscharten und Zinnen. Der Turm, 1551 erstmals genannt, diente früher auch als Gefängnis:

13.02.2026: Auffällig ragt am östlichen Ende der historischen Innenstadt der Gänsturm in die Höhe. Durch dieses Tor wurden im Mittelalter die Gänse auf die an der Donau liegenden Gänswiesen getrieben. Von 1360 stammt der untere Teil. Aber erst 1495 erhielt er seine heutige Höhe. Er wurde mehrfach stark beschädigt, aber immer wieder aufgebaut, zuletzt 1957. Der Gänsturm ist allerdings das einzige ältere Bauwerk in diesem Stadtviertel, weil das gesamte Umfeld im Zweiten Weltkrieg dem Erdboden gleichgemacht wurde:

13.02.2026: Der Metzgerturm ist ein heute noch erhaltenes Stadttor der mittelalterlichen Stadtbefestigung an der Donau. Der quadratische Backsteinturm mit Spitzbogentoren wurde um 1340 als Auslass der staufischen Stadtbefestigung zur davorliegenden Stadtmetzig, dem Schlachthaus der Stadt, errichtet. Das Obergeschoss mit vorkragenden Rundbogen wird durch ein steiles Walmdach abgeschlossen. Bei einer Höhe von etwa 36 m ist der Metzgerturm um 2,05 m nach Nordwesten geneigt, was einer Neigung von 3,3° entspricht (zum Vergleich Schiefer Turm von Pisa: 3,97°). Ursache ist eine nachträgliche Bodensenkung des sumpfigen Untergrundes. Der Sage nach entstand die Turmneigung dadurch, dass sich dort eingesperrte korpulente Metzger aus Angst vor Strafe wegen minderwertiger Waren in einer Ecke zusammendrängten, als der zornige Bürgermeister eintrat:

09.02.2026: Der Schäferturm ist ein erhaltener, denkmalgeschützter Wehrturm der mittelalterlichen Stadtmauer in der Innenstadt von Duisburg. Der runde Backsteinturm stammt aus dem 13. oder frühen 14. Jahrhundert und ist eines der wenigen Relikte der historischen Stadtbefestigung. Der Turm befindet sich an der Westseite der historischen Stadtmauer in unmittelbarer Nähe des Mercatorviertels. Das Baudenkmal ist jederzeit von aussen frei zugänglich und im Rahmen eines Spaziergangs entlang der alten Stadtgrenze zu besichtigen. Der Turm wurde nachträglich als runder Backsteinbau in die bereits bestehende Stadtmauer eingefügt. Er besitzt Schiessscharten zur Verteidigung und hat heute noch eine Höhe von rund sechs Metern. Für den Namen gibt es zwei Theorien. Die geläufigste besagt, dass der Turm in der beginnenden Neuzeit dem städtischen Schafhirten als Wohnung diente, welcher seine Herden auf den Wiesen vor der Mauer weidete. Eine andere Theorie leitet den Namen von den Schassern (städtischen Wächtern) ab:

09.02.2026: Der Koblenzer Turm ist der grösste und markanteste Wehrturm der historischen Duisburger Stadtmauer. Er befindet sich am nordöstlichen Eckpunkt der mittelalterlichen Befestigung im Bereich des heutigen Innenhafens am Alten Wehrgang. Im Gegensatz zu den meist halbrunden Türmen der Stadtmauer besitzt der Koblenzer Turm einen mehreckigen polygonalen Grundriss. Er wurde ursprünglich um 1200 aus Tuffstein errichtet und im 13. oder frühen 14. Jahrhundert durch einen Neubau aus Backstein ersetzt. Er steht auf den Fundamenten von zwei noch älteren Türmen. Mit einer ursprünglichen Höhe von rund 20 Metern und einem Umfang von 21 Metern überragte er die eigentliche Stadtmauer um gut 10 Meter und diente als exzellenter Wachturm. Der Name des Turms geht auf eine aussergewöhnliche, fast 1.000 Jahre alte Handels- und Städtefreundschaft zwischen den Kaufleuten aus Duisburg und Koblenz zurück. Die beiden bedeutenden Handelsstädte an Rhein und Ruhr schlossen im Mittelalter ein enges Bündnis. Ein Bürger aus Koblenz besass in Duisburg annähernd die gleichen Rechte und Mautbefreiungen wie ein Einheimischer und umgekehrt:

1 2 3 … 24