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Türme

10.07.2024: Der Turm ist das älteste erhaltene Bauwerk Idsteins und das Wahrzeichen der Stadt. Er entstand in einzelnen Bauphasen um 1170, um 1240 und um 1500. Nach mehreren kleineren Um- und Anbauten im 18. Jahrhundert erhielt er 1810 sein heutiges Aussehen. Der volkstümliche Name Hexenturm folgt einer allgemeinen Mode des 19. Jahrhunderts und hat mit den Hexenverfolgungen, die im 17. Jahrhundert in Idstein stattfanden, nichts zu tun. Wer den Hexenturm besichtigen möchte, hat dazu während der Öffnungszeiten der Tourist-Info die Gelegenheit. Gegen ein kleines Pfand wird der Schlüssel zum Turm gerne ausgehändigt:

08.07.2024: Das Obere Wasserwerk wurde ab Mitte des 18. Jahrhunderts an Stelle eines hölzernen Brunnenhauses zum Betrieb der Wasserspiele des östlichen Schlossgartens errichtet. Es besteht aus einem Brunnen- und Pumpenhaus, dem Wasserturm und einem Wohnhaus für die Maschinisten. Unter den Wohnräumen für die Arbeiter, in denen heute das Finanzamt untergebracht ist, befinden sich die Gewölbe des Eiskellers. Aber auch ein hoher Raum im Wasserturm diente als natürlicher Kühlschrank:

08.07.2024: Bereits im Jahre 1903 begann in Schwetzingen die Geschichte der zentralen Trinkwasserversorgung mit dem Wasserwerk in der Bruchhäuser Strasse und dem heute noch weithin sichtbaren Wasserturm. Zuvor musste die Bevölkerung ihren Wasserbedarf aus öffentlichen Brunnen decken. Im Laufe der Zeit entstand ein komplexes, weitverzweigtes, unterirdisches Trinkwasser-Rohrnetz von stolzen 112 km Länge. Der denkmalgeschützte Turm diente der Stadt bis in die 70er Jahre als Wasserlieferant. Danach wurde er umgebaut und enthält seit 1985 zwei Wohnungen samt Fahrstuhl. Der Turm befindet sich heute in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich:

09.06.2024: Besuch Bismarckturm Wetzlar (Höhe: 18 m, Einweihung: 1901). Die Garbenheimer Warte, die schon 1398 die alte Warte genannt wurde und deren Vorgängerbau bei Ausgrabungen auf dem Warthügel zutage trat, wurde wohl zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtet. Bereits in der frühen Neuzeit in ihrer Funktion unnötig geworden, wurde die Garbenheimer Warte im Rahmen der allgemeinen Bismarck-Verehrung 1900 – 1901 zum Bismarckturm umgestaltet. Derzeit ist der Turm wegen Sanierungsarbeiten nicht zugänglich:

Blick zum Dünsberg (498 m):

09.06.2024: Die Brühlsbacher Warte gehörte mit der Garbenheimer Warte (Bismarckturm Wetzlar) zur Landwehr, welche als Wall das Gebiet der Reichsstadt Wetzlar umgab. Von den Warten aus konnte jede Annäherung beobachtet werden und die Bevölkerung mit Hornrufen und Winkzeichen gewarnt werden. Die Warten waren mit Wall und Graben umgeben, von denen heute noch Überreste im Gelände erkennbar sind. Die Brühlsbacher Warte, die die Strasse nach Frankfurt und nach Nauborn beherrschte, wird wegen ihrer kegelförmigen Spitze im Wetzlarer Volksmund Bleistift genannt. Die erste, im 13. Jahrhundert gebaute Brühlsbacher Warte, wurde 1391 während einer Fehde zerstört. Kurz darauf wurde unmittelbar neben dem Stumpf der alten die jetzige Warte von den Wetzlarern errichtet. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts verfielen die Warten, die Stadt konnte sich keine ständige Bewachung mehr leisten. 1912 wurde die Brühlsbacher Warte vom Taunusklub zum Aussichtsturm umgestaltet. Die Brühlsbacher Warte kann im Rahmen einer geführten Wanderung begangen werden:

Blick zur Burgruine Kalsmunt auf einer 256 m hohen Basaltkuppe, etwa 850 m südwestlich der Wetzlarer Altstadt:

09.06.2024: Der Aussichtsturm auf dem Stoppelberg in Wetzlar ist ein 23 Meter hoher, gemauerter Turm aus rotem Sandstein. Er wurde 1929 von der Firma Hollmann erbaut und ersetzte einen hölzernen Vorgänger. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss und ist mit einer Wendeltreppe ausgestattet, die zu einer Aussichtsplattform auf 17 Metern Höhe führt. Von der Plattform aus hat man einen herrlichen Rundumblick über die Stadt Wetzlar, den Taunus und das Lahntal:

Blick auf Wetzlar mit dem Dünsberg im Hintergrund:

Blick auf das Klinikum und dahinter den Leitzpark mit dem Ernst-Leitz-Hotel und der Leica Camera AG:

08.06.2024: Der Turm liegt auf der Rheinseite der Stadtmauer an der Einmündung zur Kranenstrasse. Seinen Namen verdankt der Torturm einem Kran, der zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert zum Umschlag von Waren und Zollgütern auf einem Rheinschiff verankert war. Im Mittelalter reichte der Rhein bis fast an die Stadtmauer heran. In den heutigen Rheinanlagen befand sich damals der Hafen. Das oberste Geschoss des Kranenturms weist ein Rundbogenfries und eine Bogenblende auf. 1689 wurde der Turm von französischen Truppen in Brand gesetzt. Bei einem weiteren Stadtbrand im Jahr 1894 verlor er sein Turmdach. Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz setzte ihn zwischen 1907 und 1913 wieder in Stand. Heute befinden sich im Kranenturm ein Hotel und Restaurant: