Türme
24.04.2019: Das Bauwerk liegt im Süden der Stadt an der Kreuzung Schwimmbadstrasse / Iringheimer Straße. Der fast 50 m hohe Turm mit seinem weissen Schaft und dem schieferverkleideten Behälterbereich bildet in der umgebenden Rheinebene eine weithin sichtbare Landmarke. Das 1904 errichtete Bauwerk stellt ein typisches Beispiel der Wasserturmarchitektur um 1900 dar, wenngleich der Turmkopf heute nicht mehr im Ursprungszustand erhalten ist. Der Wasserturm ist für die Notversorgung noch heute in das Leitungsnetz eingebunden:

Anblick vom Weisstannenturm:

24.04.2019: Der Weisstannenturm ist ein 44 Meter hoher Aussichtsturm in Kehl, der 2003 errichtet wurde. Er befindet sich innerhalb des Garten der zwei Ufer. Der Turm besteht aus drei Stämmen, die aus einem Forst in Nordrach stammen und von einem filigranen Stahlnetz stabilisiert werden. An der Aussenseite dieses Netzes führt der Treppenaufgang zu den beiden Aussichtsplattformen in 30 und 35 Meter Höhe:

Blick vom Turm auf den Altrhein und Rhein mit Strasbourg im Hintergrund…:

…und am Abend in Richtung Schwarzwald und nochmal auf den Altrhein und Rhein mit Passerelle des deux Rives und der Beatus-Rhenanus-Brücke und Pont ferroviaire de Kehl:

10.04.2019: Der Schneidturm aus dem frühen 14. Jahrhundert befindet sich am Kranenkai in der Nähe des Congress Centrums. Der Turm ist ein verbliebener Teil der zwischen 1333 und 1506 angelegten Vorstadtbefestigung und bildete den Eckpfeiler der nördlichen Vorstadtmauer im Nordwesten. Der Schneidturm nahm durch seine herausragende Höhe und den quadratischen Grundriss eine Sonderstellung in der Stadtbefestigung ein. Er wurde aus Kalksteinen errichtet und misst 7 x 7 Meter im Grundriss und 30 Meter bis zur Dachspitze. Der Turm diente unter anderem als Kerker für Schwerverbrecher. Daher stammt auch der Beiname „Faulturm“:

10.04.2019: Besuch Bismarckturm Würzburg (Höhe: 15 m, Einweihung: 1905, Entwurf „Götterdämmerung“). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gründete Prof. Dr. Oskar Schultze einen Verein zur Errichtung einer Bismarck-Feuersäule in Würzburg. Ausgeführt wurden die Arbeiten durch vom Kommerzienrat und Baumeister J.E. Weber unter der Regie des Architekten Franz Ostberg. Die Grundsteinlegung und Fertigstellung des Turm erfolgte im Jahre 1905. Als Baumaterial wählte man Muschelkalk aus Steinbrüchen vor den Toren Würzburgs. Noch heute trägt der 15 Meter hohe Turm eine gusseiserne Feuerschale mit 2,5 m Durchmesser, welche von einem Werk in Eisenach gefertigt wurde. Die Eingangstüre ziert auch heute noch ein Relief mit Reichsadler und Schlange, welches von dem Würzburger Bildhauer Arthur Schleglmünig gefertigt wurde:

Blick vom Fusse des Turms auf Würzburg:

01.04.2019: Der Galeerenturm ist vermutlich der ehemalige Bergfried der 1308 abgetragenen Reichsburg Landau und einzig erhaltener Turm der mittelalterlichen Stadtmauer. Ab 1732 diente er als Gefängnis für Militärhäftlinge. Den Namen erhielt der Turm, da die Sträflinge von dort auf die Galeeren geschickt wurden:

01.04.2019: Besuch Bismarckturm Landau/Pfalz (Höhe: 12 m, Einweihung: 1910). Der im Jugendstil gehaltene Turm wurde in dem für die Südpfalz typischen roten Sandstein erbaut, den man aus der von Marquis de Vauban erbauten Landauer Festung brach:






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