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Türme

17.06.2025: Nach langem Warten wurde am 2. Mai 2020 der neue und dritte Turm auf dem Holzberg in Malente im Ortsteil Neversfelde eröffnet. Nach circa drei Jahren Abriss, Planung und Neubau erstrahlte ein neuer 30 Meter hoher Turm, der über 147 Stufen zu erreichen ist. Oben angekommen, eröffnet sich ein einmaliger Rundblick über den heilklimatischen Kurort Bad Malente, seine umliegenden Dörfer und die zahlreichen Seen der Holsteinischen Schweiz. Der neue Holzbergturm ragt knapp 90 Meter über den Meeresspiegel. Er wurde aus verzinktem Stahl, teilweise pulverbeschichtet konstruiert und besteht aus fünf Ebenen. Falls die umstehenden Bäume einmal so hoch gewachsen sind, dass der Ausblick beeinträchtigt wird, ist es möglich den Turm zu erhöhen. Am und um den Turm herum befinden sich zahlreiche Schilder, die über die Landschaft der Holsteinischen Schweiz sowie über die Tiere und Pflanzen berichten:

Fledermausturm unterhalb des Aussichtsturms: 

Ausblicke vom Turm in Richtung Bad Malente-Gremsmühlen mit seinem Wasserturm, Kellersee und Bungsberg:

17.06.2025: Besuch Bismarckturm Lütjenburg (Höhe: 18,50 m, Einweihung: 1898). Auf dem Vogelberg wurde am 02.09.1898 ein Aussichtsturm eingeweiht, der ab Frühjahr 1900 als Bismarckturm bezeichnet wurde. Dieser massive Aussichtsturm ohne Feuerschale aus Backstein und Granit wurde von Architekt Hugo Groothoff aus Hamburg entworfen und von Maurermeister W. Lucca aus Lütjenburg gebaut. Der Rundturm wurde mit einem quadratischen Anbau mit Zeltdach errichtet. Zusätzlich wurde im Jahre 1913 eine Gaststätte angebaut, die in den Jahren 1930, 1947 und 1964 erweitert wurde. Die Aussichtsplattform des Bismarckturmes war nach 1964 durch die Gaststätte Bismarckturm erreichbar. Über eine Steinwendeltreppe mit 96 Stufen gelangte man zur Plattform. Im Jahr 1978 liess Bauunternehmer Dieter Schmudiach direkt an den Bismarckturm das Hotel Ostseeblick anbauen. In den unteren Räumen entstanden eine Kegelbahn und ein Schwimmbad mit Sauna. Der Aufstieg zum Turm ist über die Gaststätte (zu den Öffnungszeiten) möglich:

Blick auf Lütjenburg vom Vogelberg:

13.06.2025: Der rotweiss gestreifte Stahlbetonturm mit weisser, dreieckiger Laterne steht im Deichvorland vor Glückstadt-Kimming. Da die Feuerhöhe vor allem bei Niedrigwasser nicht mehr ausreuchte musste eine neue Richtfeuerlinie aufgebaut werden. Der neue, 2018 erbaute Leuchtturm (21 m) des Unterfeuers steht auf einer Betonplatte, die auf Betonpfählen gegründet ist:

13.06.2025: Der rotweiß gestreifte Stahlbetonturm mit weisser, dreieckiger Laterne steht im 1250 m vom Unterfeuer entfernten Wohngebiet von Glückstadt, Ecke Am Neuen Deich – Jahnstrasse. Die Richtfeuerlinie Glückstadt weist den Schiffen den Weg flussaufwärts Richtung Hamburg. Das Oberfeuer von 1937 wurde 2018 durch einen höheren Leuchtturm (42 m) ersetzt. Er steht auf einer Betonplatte, die auf Betonpfählen gegründet ist. Auf dem Fundament wurde der untere konische Sockel gefertigt. Auf diesem Sockel wurden dann mit einem Kran die einzelnen bereits fertigen Bausegmente aus Stahl aufgesetzt:

13.06.2025: Der Wasserturm Glückstadt ist mehr als nur ein Wasserturm, er ist ein Symbol für die Entwicklung der Stadt. Er wurde auf einem ehemaligen Bollwerk der Stadtbefestigungen errichtet und markiert einen bedeutenden Wandel von militärischer zu ziviler Infrastruktur. Die Befestigungen wurden 1814 abgebaut, und gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Stadt bereit, mit einem zentralisierten Wasserversorgungssystem die Moderne zu begrüssen. Entworfen vom Altonaer Architekten W. Kümmel und ausgeführt vom örtlichen Baumeister Johs. Schüder, ist der Wasserturm Glückstadt ein markantes Beispiel für historistische Architektur. Sein ursprüngliches Design, das an eine mittelalterliche Burg erinnert, bestand aus einem Ziegelbau mit Strebepfeilern und Spitzbogenarkaden unter dem Wassertank. Obwohl der obere Teil des Turms, der einst mit Zinnen gekrönt war, nicht mehr existiert, bewahrt das verbleibende Bauwerk seinen mittelalterlichen Charme. Der schlanke Treppenturm mit seinem konischen Dach erhebt sich noch immer majestätisch über das Hauptgebäude und verleiht der Silhouette des Turms eine märchenhafte Qualität. Ursprünglich war der Wassertank ein hängender Wrought-Iron-Bodenbehälter mit einem Fassungsvermögen von 400 Kubikmetern, eine beeindruckende Leistung für seine Zeit:

13.06.2025: Im achteckigen Turm, errichtet 1630/1631 und benannt nach der Mätresse des Stadtgründers, führt eine 99 stufige Spindeltreppe in die ehemalige Wachstube. Von hier hatte der Wächter einen guten Rundblick sowohl über die Stadt als auch weit über die Festungswälle hinaus. Das davor liegende dreistöckige Traufenhaus bildet noch heute mit dem Turm eine Einheit. Die Bewohner der oberen Stockwerke können nur über den Wiebeke-Kruse-Turm in ihre Wohnung gelangen. Das Wohngebäude ist ein Ersatzbau für den 1868 abgebrannten Bau. Heute ist das Haus mit dem Turm in Privatbesitz:

11.06.2025: Parallel zur Verlängerung der Nordermole wurde 1967 ein Stahlbetonturm auf dem Molenkopf errichtet. Kennzeichnend für das Bauwerk waren zwei Lichtbänder aus Glasbausteinen, die von innen beleuchtet wurden. Ein Lampenwechsler sorgte beim Ausfall der Hauptlampe dafür, dass eine Reservelampe in den Brennpunkt der Optik gedreht wurde. Bei einer Sicht von weniger als 600 Metern wurden tagsüber zwei und nachts ein Nebelfeuer eingeschaltet. Über dem Leuchtfeuer war ein Windmessmast installiert. Durch Risse und Abplatzungen an den Stahlbetonteilen konnte über die Jahre Feuchtigkeit in das Bauwerk eindringen. Korrosion und Bewehrungsstahl und Absprengungen im Fassadenbereich gefährdeten zunehmend die Standsicherheit. Die massiven Schäden waren irreparabel und nachdem der Ersatz durch einen Neubau beschlossen war, wurde der Turm im Dezember 2012 abgerissen. Für die Dauer der Bauarbeiten wurde ein provisorischer Leuchtfeuerträger auf dem Molenkopf errichtet. Der neue Stahlturm wurde von einem Betrieb im Emsland gefertigt und als Schwertransport zum damaligen WSA Lübeck gebracht. Dort wurden die Bauteile auf einen Decksprahm verladen, zur Nordermole geschleppt und von einem Fahrzeugkran auf den neuen Stahlbetonsockel gesetzt. Im Mai 2013 konnte die neue Nordermolenbake ihren Betrieb aufnehmen. Auf dem konischen und mit Laternengeschoss 12 m hohen Turm ist der 4 m hohe Windmessmast installiert. Die neue Lichttechnik besteht aus einem 6-fach-Lampenwechsler mit einer 12 V/35 Watt starken Halogenglühlampe. Als Steuerbord-Lateralzeichen ist die Nordermolenbake jetzt grün-weiss gestrichen. Das Molenfeuer wird vom Wasserstrassen- und Schifffahrtsamt Ostsee unterhalten und von der Verkehrszentrale Travemünde überwacht:

02.05.2025: Der Hexen- oder Metzgerturm wurde wahrscheinlich mit der Stadtmauer erbaut, die im 13. Jahrhundert bereits erwähnt wurde. Als Zunft, die ihn instand halten und im Krieg verteidigen musste, ist die Metzgerinnung erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde er in der Romantik wegen seines verfallenen und unheimlichen Aussehens auch Hexenturm genannt, obwohl in Alzey keine Hexen verfolgt wurden – ja sogar in der Stadt Asyl fanden. 2019 spendete ihm der Altstadtverein mit Hilfe der Stadtverwaltung ein schützendes Dach, das sich in der Form an dem historischen Merian-Stich von 1645 orientierte:

Auf die Bezeichnung Hexenturm nimmt die von dem Mainzer Künstler Karlheinz Oswald geschaffene Bronzefigur der kleinen Hexe Bezug: