Westdeutschland
LANDAU IN DER PFALZ
(46.800 Einwohner, 142 m ü. NHN) ist eine kreisfreie Stadt im südlichen Rheinland-Pfalz. Die ehemals elsässische Reichstadt ist Verwaltungssitz des Landkreises Südliche Weinstrasse, welchem sie selbst aber nicht angehört. Flächenmässig ist Landau die drittgrößte Stadt der Pfalz nach Kaiserslautern und Neustadt an der Weinstrasse. Nach der Einwohnerzahl stehen neben Kaiserslautern und Neustadt auch die drei vorderpfälzischen Städte Ludwigshafen, Speyer und Frankenthal ebenfalls vor Landau. Zentrales Fliessgewässer innerhalb der Stadtgrenzen ist die Queich, die in West-Ost-Richtung zunächst am südlichen Ortsrand von Godramstein und anschliessend durch die Kernstadt verläuft. Die Südpfalzmetropole ist Universitätsstadt und eine der größten Weinbau treibenden Gemeinden Deutschlands. Tradition verbindet sich mit Moderne, Vergangenheit und Zukunft gehen Hand in Hand. Zur Tradition gehören unter anderem die langjährigen Partnerschaften mit den elsässischen Städten Haguenau und Ribeauvillé sowie mit Ruhango in Ruanda, Südostafrika.
Hauptbahnhof:
Wasserturm des ehemaligen Schlachthofs von 1893:
Fernmeldeturm Landau:
Alte Kanalschleuse an der Queich:
Die Jugendstil-Festhalle von 1907:
Landgericht Landau in der Pfalz:
Stadtpfarrkirche St. Maria:
Bismarckturm:
Französisches Tor:
Deutsches Tor mit Landauer Löwen:
Galeerenturm (ehemaliger Bergfried):
Rathaus und Reiterstatue Prinzregent Luitpold von Bayer:
Altes Kaufhaus:
Alle Aufnahmen enstanden währen eines Tagesbesuchs am 01.04.2019.
SPEYER IN DER PFALZ
(50.600 Einwohner, 103 m ü. NHN) ist eine kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz. Als römische Gründung, damals Noviomagus oder Civitas Nemetum (Hauptstadt des Stammes der Nemeter) genannt, ist sie eine der ältesten Städte Deutschlands und wurde als Spira um 600 Zentrum des Speyergaues. Im Mittelalter war Speyer als freie Reichsstadt eine der bedeutendsten Städte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Zwischen 1816 und 1945 Sitz der bayrischen Verwaltung der Pfalz, gehört Speyer heute zu Rheinland-Pfalz. Weithin bekannt ist Speyer durch seinen Kaiser- und Mariendom. Er ist die weltweit grösste noch erhaltene romanische Kirche und zählt seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Unweit des Stadtzentrums befindet sich das Technikmuseum Speyer, das eine sehr grosse Anzahl von technischen Meisterleistungen insbesondere aus dem Fahrzeug- und Flugzeugbau, unter anderem die weit sichtbare Boeing 747-230 SCHLESWIG-HOLSTEIN und den Prototyp OK-GLI der russischen Raumfähre Buran, zeigt.
Wasserturm Speyer:
Altpörtel:
St. Joseph-Kirche:
Postgalerie Speyer im ehemaligen Gebäude der Oberpostdirektion:
Stadthaus:
Dom zu Speyer:
Das an den Ölberg in Jerusalem angelehnte Denkmal auf dem Domplatz. Im Inneren des Ölbergs befindet sich eine kleine, dem Erzengel Michael geweihte, Kapelle:
Historisches Museum der Pfalz:
Heidentürmchen:
Sonnenbrücke:
Historisches Rathaus:
Alte Münze:

Die Partnerstädte der Domstadt Speyer:
Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 27.03.2019.
AACHEN
(248.000 Einwohner) ist ist eine kreisfreie Grosstadt im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Köln. 1890 überschritt Aachen erstmals die Einwohnerzahl von 100.000 und ist seitdem die westlichste deutsche Grosstadt. Aachen grenzt an die Niederlande und Belgien. Das Wahrzeichen der Stadt, der Aachener Dom, geht auf die als Meisterwerk der karolingischen Baukunst geltende Pfalzkapelle der von Karl dem Grossen gegründeten Aachener Königspfalz zurück. Im Jahr 1978 wurde er als erstes deutsches und als weltweit zweites Kulturdenkmal in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Stadt ist Bischofssitz des Bistums Aachen, bekannt als Austragungsort des alljährlich stattfindenden Reitsport-Turniers CHIO Aaachen und durch die Aachener Printen als lokale Spezialität. Bedingt durch die Grenzlage finden sich zahlreiche kulturelle, besonders auch architektonische Einflüsse aus den Nachbarregionen, dem belgisch-niederländischen Raum. Wohl nicht zuletzt auch aufgrund dieses europäischen Charakters wird hier seit 1950 jährlich der Internationale Karlspreis für Verdienste um den europäischen Einigungsprozess an Persönlichkeiten des In- und Auslands verliehen.
Hauptbahnhof Aachen:
Das Theater Aachen ist eine im Jahr 1825 eröffnete Kultureinrichtung für Schauspiel und Musiktheater. Es steht in der Nachfolge des nicht mehr repräsentativen ehemaligen Alten Komödienhauses am Katschhof, des 1751 errichteten ersten öffentlichen Theaters Aachens. 1920 wurde dem Theater das zuvor eigenständige Sinfonieorchester Aachen angegliedert:
Marschiertor:
Rathaus:
Langer Turm:
Ponttor:
Lavenstein:
Pfaffenturm:
Marienturm:
Aachener Dom:
Heilig-Kreuz-Kirche:
St. Jacob:
Bismarckturm Aachen:
Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 23.03.2019.
Kaiserslautern
( 100.000 Einwohner) liegt im Pfälzerwald in Rheinland-Pfalz. Mit Bezug auf die Blütezeit unter dem Stauferkaiser und Erbauer der Pfälzer Kaiserburg, Friedrich I. Barbarossa, nennt sich Kaiserslautern auch Barbarossastadt. Die Stadt ist nach der Einwohnerzahl die fünftgrösste Stadt in Rheinland-Pfalz. Flächenmässig ist Kaiserslautern die größte Stadt des Bundeslandes. Die Stadt wird von der Lauter durchflossen, die im Stadtinneren jedoch unterirdisch geführt wird. Die Stadt wird im Süden und Osten von bewaldeten Höhen wie dem 285 m hohen Betzenberg oder dem etwa 280 m hohen Lämmchesberg umgeben, die beide unmittelbar südlich der Kernstadt liegen. Weiter südlich erstreckt sich der Grosse Humberg (427 m) sowie der 450 m hohe Harte Kopf.
BURGRUINE HOHENECKEN im gleichnamigen Stadtteil Kaiserslauterns. Die Burg entstand um 1200 und thront auf dem Schlossberg über dem Ort. Sie gilt unter Experten immer noch als eine der sehenswertesten Burgen der Stauferzeit:
Pfarrkirche ST. ROCHUS in Kaiserslautern-Hohenecken unterhalb der Burg:
Der HUMBERGTURM auf dem 427,9 m hohen Grossen Humberg im Süden der Stadt:
Aussicht vom Humbergturm auf Kaiserslautern und das Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg:
Das RATHAUS (Höhe 84 m) am Willy-Brandt-Platz:
Die FRUCHTHALLE wurde zwischen 1843 und 1846 nach Plänen von August von Voit im Stil der Neorenaissance nach Vorbild der italienischen Frührenaissance erbaut. Sie diente zunächst als Markthalle für Getreide. Nach mehreren Umbauten im Inneren wird die Fruchthalle heute als städtische Veranstaltungshalle für Konzerte und andere kulturelle Angebote genutzt. Sie gilt als Baudenkmal von außergewöhnlichem Rang:
Am 30. September 1995 wurde das neue PFALZTHEATER am Willy-Brandt-Platz mit einem grossen Eröffnungswochenende eingeweiht und unter der Intendanz von Pavel Fieber die Theaterpforten einem begeisterten Publikum geöffnet. Das Pfalztheater Kaiserslautern ist das einzige Theater mit festem Ensemble in der Pfalz und das zweitgrößte des Bundeslandes:
Das MUSEUM PFALZGALERIE ist ein Kunstmuseum. Es wurde 1874 auf Initiative des pfälzischen Regierungspräsidenten Paul von Braun als Gewerbemuseum bzw. Sitz der Königlichen Kreis-Baugewerkschule gegründet und von 1875 bis 1880 erbaut. Seine heutige Aufgabe ist die Pflege und Präsentation von Malerei und Plastik des 19. bis 21. Jahrhunderts. Das Haus liegt mitten in der Kaiserslauterner Innenstadt unweit des Rathauses:
Der Betzenberg im Süden aus Richtung Pfalzgalerie:
Weder Barbarossas Kaiserpfalz noch das Renaissanceschloss, das sich Pfalzgraf Johann Casimir gleich in dessen Nachbarschaft erbauen ließ, sind heute noch existent. Doch ganz verschwunden ist dieser Prachtbau nicht. Die 1934 mit einem Dach versehenen und PFALZGRAFENSAAL getauften Ruinen sind durchaus sehenswert:
Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs:
Der Hauptbahnhof:
Alle Aufnahmen entstanden bei einem Tagesbesuch am 21.03.2019.
OPPENHEIM
( 7.500 Einwohner) ist eine Stadt am Oberrhein, die im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz liegt. Oppenheim ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort in Rheinhessen. Bekannt ist Oppenheim als Stadt des Weines, Sitz des Deutschen Weinbaumuseums und durch die Weine der Grosslage Oppenheimer Krötenbrunnen.
Katharinenkirche, gilt als eine der bedeutendsten gotischen Kirchen am Rhein zwischen Straßburg und Köln:
Marktplatz mit Rathaus und Tafeln für das Historisches Kellerlabyrinth unterhalb der Krämer- und Merianstrasse sowie der Rathaus-Terrasse:
Gautor aus dem 13. Jahrhundert, das einzige vollständig erhaltene Tor der mittelalterlichen Stadtbefestigung:
Hotel Altes Amtsgericht Oppenheim:
Burgruine Landskron, ehemalige Reichsburg Oppenheim, Entstehungszeit um 1100:
Ruprechtsturm aus dem Jahre 1903, der unter Denkmalschutz stehende Turm ist architektonisch im Stil der Neuromantik gehalten:
Uhrturm (31 m Höhe), ein 1843/44 im Stil der Neugotik errichteter steinerner Uhrturm:
Alle Aufnahmen entstanden bei einem Kurztrip an den Rhein am 18.12.2018.
KOBLENZ
(114.000 Einwohner, 73 m ü. NHN) ist eine kreisfreie Stadt im nördlichen Rheinland-Pfalz und nach Mainz und Ludwigshafen am Rhein die drittgrösste Stadt dieses Bundeslandes. Eine der schönsten und ältesten Städte Deutschlands liegt am weltbekannten Deutschen Eck, wo sich Rhein und Mosel nach kurvenreichem Lauf treffen. Vor über 2000 Jahren gegründet, nannten sie die Römer einst „apud Confluentes“ – bei den Zusammenfliessenden. Vier Mittelgebirge umrahmen die Rhein-Mosel-Stadt, die zu zwei dritteln mit Wald sowie Grün- und Wasserflächen umgeben ist. Heute ist Koblenz eine kleine Grosstadt die einiges zu bieten hat. So ist Koblenz der Veranstaltungsort Nr. 1 am Mittelrhein, mit zahlreichen Grossveranstaltungen wie Rhein in Flammen oder dem Internationalen Kleinkunst- und Gauklerfestival. Kunst- und Kulturinteressierte kommen im Mittelrhein-Museum (Rheinische Kunst), dem Landesmuseum auf der Festung Ehrenbreitstein (staatliche Sammlung technischer Kulturdenkmäler), dem Ludwig Museum (zeitgenössische Kunst aus Frankreich) und in den anderen Museen und Sammlungen der Stadt auf Ihre Kosten. Ideales Ziel für einen ausgedehnten Einkaufsrummel sind die exklusiven Boutiquen der Altstadt, die vielen Fachgeschäfte in der Innenstadt oder eines der grössten innerstädtischen Einkaufscenter Deutschlands, mitten im Herzen von Koblenz. Wanderer und Radler finden ausgedehnte Wegenetze in herrlicher Natur.
Das Preussische Regierungsgebäude:
Festung Ehrenbreitstein mit dem zur Bundesgartenschau 2011 gebauten Landschaftspark mit der Bergstation der Seilbahn und der hölzernen Aussichtsplattform:
Ausblick von der Plattform auf Koblenz mit Deutschem Eck und die Mosel:
Der Felsenweg ist Zufahrtsstrasse und Fussweg zugleich. Er wurde durch insgesamt fünf starke Tore gesichert. Eindrücke und Ausblicke vom Verlauf bergab:
Dikasterialgebäude des ehemaligen Schlosses Philippsburg, ganz rechts der Marstall:
Pagerie des ehemaligen Schlosses:
Der Sauerwasserturm in Ehrenbreitstein:
Das Deutsche Eck mit dem monumentalen Reiterstandbild des ersten Deutschen Kaisers Wilhelm I.:
Balduinbrücke:
Das Pegelhaus ist ein ehemaliger Rheinkran in den Rheinanlagen, der heute als Rheinpegel und Restaurant genutzt wird:
Die Alte Burg an der Balduinsbrücke:

Die evangelische Florinskirche:

Die katholische Liebfrauenkirche:
Der Brunnen Am Plan ist ein klassizistischer Brunnen in der Altstadt auf dem Platz Am Plan. Neben dem Obelisk am Deinhardplatz und dem Kastorbrunnen gehört der Brunnen Am Plan zu den letzten Zeugnissen der frühen Wasserversorgung in Koblenz. Im Hintergrund die Türme der Liebfrauenkirche:
Die Vier Türme sind ein Ensemble von vier historischen Gebäuden in der Koblenzer Altstadt, an der Kreuzung der Strassen Am Plan – Löhrstrasse – Altengraben – Marktstrasse:
Das Kurfürstliche Schloss:

Das Joseph-Görres-Denkmal wurde zu Ehren des in der Stadt geborenen Publizisten Joseph Görres errichtet. Das Denkmal steht hinter dem Kurfürstlichen Schloss in den Rheinanlagen und wurde am 24. Juni 1928 eingeweiht. Die Bronzeplastik auf einem Sockel aus Rochlitzer Porphyr stammt von dem Düsseldorfer Bildhauer Richard Langer:

Hauptbahnhof Koblenz:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 24.04.2018.
Saarbrücken
( 181.000 Einwohner) an der Saar ist die Landeshauptstadt des Saarlandes. Die heutige Universitätsstadt und einzige saarländische Großstadt entstand im Jahr 1909 aus dem Zusammenschluss der drei bis dahin selbständigen Städte Saarbrücken, St. Johann a. d. Saar und Malstatt-Burbach. Saarbrücken ist Zentrum und Regiopole eines Ballungsraumes, der sich über die saarländisch-lothringische Grenze hinaus erstreckt und das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Saarlandes.
Hauptbahnhof:
Schwarzenbergturm auf dem Schwarzenberg in 377 m Höhe:
Sendeanlage auf der Turmspitze:
Blick auf Saarbrücken:
Blick auf den benachbarten Sender Scheidt, einer Senderanlage der Deutschen Funkturm GmbH:
Blick auf die Studentenwohnanlage Waldhausweg beim Abstieg vom Turmweg aus gesehen:
Waldhaus – Restaurant und Vereinsheim:
Ev. Johanneskirche:
Saarbrücker Rathaus St. Johann:
Saarkran:
Alte Brücke:
Rathausturm und Pfarrkirche St. Michael aus Richtung Schloss gesehen:
Blick vom Schloss zum Schwarzenbergturm:
Saarländisches Staatstheater:
Saarbrücker Schloss:
Blick auf Schlossgarten und Landtag:
Landtag des Saarlandes:
Schlossmauer an der Franz-Josef-Röder-Strasse:
Alle Aufnahmen entstanden bei einem Kurztrip in die Landeshauptstadt am 14.03.2018.
MINDEN
( 84.000 Einwohner) ist eine Grosse kreisangehörige Stadt im Nordosten des Landes Nordrhein-Westfalen und liegt an der Weser. Sein Wasserstrassenkreuz ist überregional bekannt. Hier kreuzen sich Mittellandkanal und Weser mit Hilfe eines Brückenbauwerkes. In der Stadt finden sich zahlreiche Bauten der Weserrenaissance sowie der Mindener Dom, der als ein wichtiges architektonisches Wahrzeichen gilt.
Bahnhof:
Das Denkmal des Grossen Kurfürsten am Wesertor:
Obermarktpassage am ZOB mit der ehem. Stadthalle:
Die Neue Regierung ist ein Gebäude am Wesertor, dass im Stil der Neorenaissance (Weserrenaissance) für die Bezirksregierung gebaut wurde:
Das im Jahr 1909 von Kaufmann Hermann Schmieding errichtete Haus mit seiner malerischen Fachwerkfassade am Markt:
Altes Rathaus am Marktplatz:
Marienkirche aus dem 11. Jahrhundert:
Mindener Wasserstrassenkreuz:
Die Weser von der Weserbrücke in Blickrichtung Norden:
Fischerstadt am westlichen Weserufer:
Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagestrips nach Minden am 10.06.2017.