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Sonstige

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21.10.2025: Der Brückenkran auf der Haedgehalbinsel im Rostocker Stadthafen ist ein denkmalgeschütztes Industriedenkmal aus den 1950er Jahren. Er gilt als bedeutendes Symbol für die maritime Geschichte der Hansestadt und den Wandel des Hafengeländes zur heutigen Bummelmeile. Der Kran wurde vom ehemaligen VEB Kranbau Eberswalde gefertigt. Es handelt sich um einen Brückenkran, der ursprünglich für den Güterumschlag, insbesondere am Kohlkai, genutzt wurde. Er befindet sich prominent auf der Haedgehalbinsel, in direkter Nachbarschaft zum Museumshafen Rostock. Der Kran ist nicht mehr in Betrieb und dient heute als maritimer Hingucker. Aufgrund von Unterspülungen der Kaianlage musste er in der Vergangenheit teilweise gesichert oder leicht versetzt werden, um die Standsicherheit zu gewährleisten:

21.10.2025: Bei der Windmühle aus dem Jahr 1866 handelt es sich um einen sogenannten Galerie-Holländer. Sie verfügt über eine sich mit dem Wind drehende Turmhaube, an der die Flügel befestigt sind. Unterhalb befindet sich eine umlaufende, begehbare Galerie. Die unter Denkmalschutz stehende Mühle war von 1867 bis 1991 in Betrieb. Sie steht in der Nähe des zentralen Kirchplatzes und des Kurparks in Warnemünde. Auch die benachbarte Mühlenstrasse ist nach dem ortsbildprägenden Bauwerk benannt. Nach einem Zwischenfall am 19. Mai 2025, bei dem ein Flügel abgebrochen war, wurden alle Flügel der historischen Mühle abmontiert. Im Innern des Gebäudes ist noch viel von der alten Mühlentechnik erhalten und auch die Flügel soll die knapp 160 Jahre alte Holländerwindmühle möglichst wieder bekommen. Derzeit wird allerdings erst einmal nach der Ursache dafür gesucht, warum ein Flügel abgestürzt war. Erst danach werde ein Plan dafür gemacht, wie es weitergehen soll:

21.10.2025: Die Mühle Lilly Louise wurde etwa im Jahre 1880 erbaut. Sie war der Anlaufpunkt für die Getreidebauern der Umgebung. Nach dem Krieg ging der Mühlenbetrieb von 1955-1995 weiter, denn der Müller Arlt kaufte die Mühle von dem Landwirt Bollhagen aus Dierkow-West. Anfang der 80er Jahre wurde die Mühle umgebaut und als Jugendclub Klaus Störtebeker geführt. Der Mühlenbetrieb ging weiter. Anfang der 90er Jahre wurde der Jugendclub aufgelöst und die Mühle der Familie Arlt zurückgegeben. 1993 wurde ein Teil der Mühle als Restaurant eröffnet. 1995 konnte der untere Teil der Mühle als historische Mühlenstube für viele Anlässe genutzt werden. Heute wird die Dierkower Mühle als beliebtes Restaurant genutzt. Für Feiern jeder Art stehen vier unterschiedliche, geschmackvoll gestaltete Räumlichkeiten zur Verfügung:

03.10.2025: Die Osdorfer Mühle ist eine historische Galerieholländer-Windmühle, die 1888 erbaut wurde. Das markante, denkmalgeschützte Gebäude mit seinem hellgrünen Dach beherbergt heute ein Restaurant und ist ein bekanntes Wahrzeichen an der Osdorfer Landstrasse. Die Mühle wurde von Wilhelm Johannsen entworfen und war bis nach dem Zweiten Weltkrieg in Betrieb. Sie gilt als einer der wenigen verbliebenen Zeugen der landwirtschaftlichen Geschichte Osdorfs, das früher von rund 30 Höfen geprägt war. Nachdem das langjährige Restaurant Don Quichotte geschlossen wurde, ist dort seit Oktober 2025 Scotty’s Elbmühle beheimatet:

02.10.2025: Die Holländermühle, ursprünglich Margarethe genannt, wurde im Jahre 1861 in Legan (Kreis Rendburg-Eckernförde) erbaut und war dort auch bis 1970 im Betrieb. 2010 wurden die verbliebenen Reste dort abgebaut und von einer holländischen Firma aufgearbeitet und ergänzt. Im Frühjahr 2013 begann der Aufbau der neuen Mühle Nicola in Schleswig und zu Pfingsten 2015 war dann die Eröffnung:

02.10.2025: Das St.-Johannis-Kloster von Schleswig gilt als besterhaltene Klosteranlage Schleswig-Holsteins. Bereits zwischen 1200 und 1230 wurde auf dem Holm ein Benediktinerinnenkonvent gegründet. Nach der Reformation wurde das Kloster zum adeligen Damenstift. Nonnen und Konventualinnen prägten im Laufe der Zeit dieses einzigartige Ensemble, das als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz steht. Der Kernbereich – umgeben von mehreren freistehenden Häusern – umfasst neben der Klosterkirche einen Innenhof, den umlaufenden Kreuzgang, den Kapitelsaal und den Remter. Diese Teile des Klosters sind für die Öffentlichkeit zugänglich und werden vielfältig als Begegnungsstätte für sakrale und kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Die in der Klosteranlage errichteten Wohnräume der Ordensfrauen dienen heute, ebenso wie die umliegenden Gebäude, zum überwiegenden Teil zu Wohnzwecken:

30.09.2025: Der Standort ist für Bockwindmühlen bis ins 17. Jahrhundert belegt. Die Galerieholländerin Aurora wurde 1856 anstelle einer verschwundenen Bockmühle erbaut. Die ehemalige Kornmühle hat einen viergeschossigen 10 m hohen quadratischen Backsteinunterbau und besitzt Segelflügel und Steert. Ab der Galerie verfügt sie über einen achteckigen Oberbau mit neun Ebenen. Die Windmühle ist insgesamt 24 m hoch. 1911 wurde eine Motoranlage eingebaut, die Stillegung war im Jahr 1961. 1984 wurde die Borsteler Mühle Aurora mit Mitteln des Landkreises Stade nach dem Erwerb restauriert und steht seitdem für Besichtigungen zur Verfügung. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Strukturen erfolgte 1993 der behutsame Umbau zum Restaurant, wobei der mühlentypische Charakter erhalten blieb. Auf drei Ebenen kann heute gegessen und getrunken werden – im ehemaligen Lager, im Mühlenhauptraum und im früheren Mehl-Absackraum. Die Mühlentechnik wie z.B. ein Mahlstein ist noch vorhanden, aber nicht mehr funktionsfähig. Der Name Aurora wurde zu Ehren von Aurora von Königsmarck verliehen, der Enkelin des ersten schwedischen Generalgouverneurs in Stade. Die Windmühle kann einschliesslich der Galerie mit freigelegtem Mühlenstein und vielen Informationen zur Geschichte täglich ausser dienstags von 12:00 bis 17:00 Uhr als Museum besichtigt werden:

30.09.2025: Der siebte Schornstein verweist darauf, dass es auch einen ersten, einen zweiten und so weiter geben muss. Tatsächlich errichtete der Künstler Jan Svenungsson mit Hilfe von Maurern diese dreidimensionalen Objekte in unterschiedlichen Zusammenhängen und Gegenden. In Buxtehude steht der sechzehn Meter hohe Schornstein in unmittelbarer Nähe zum Kirchturm von St.-Petri, zum Zwinger und zum Hafen, wo früher durchaus reale Schornsteine standen. Aus der Ferne sehen wir einen Schornstein, aus der Nähe eine künstlerische Arbeit – diese Spannung macht das Werk von 2005 des in Berlin und Wien arbeitenden Künstlers aus:

29.09.2025: Die Windmühle Johanna in Wilhelmsburg ist nicht nur bei den Hamburgern sehr beliebt. Ihre Bauart gehört zu der Kategorie Galerieholländer. Sie ist zweistöckig und wurde mit einem quadratischen Unterbau erbaut, der in massiver Steinbauweise erfolgte. Heute ist die Mühle ein Kulturdenkmal und erinnert an die bäuerlichen Traditionen der Gegend. 1875 wurde die Windmühle Johanna in Wilhelmsburg auf dem Platz aufgebaut, auf dem im Jahr zuvor die letzte von vier Vorgängerwindmühlen abgebrannt war. Damals hatte sie allerdings noch nicht diesen klangvollen Namen. 60 Jahre später war sie so heruntergewirtschaftet, dass sie nur noch mit zwei Flügeln betrieben werden konnte. Das gab der Windmühle in diesem Hamburger Stadtteil ein skurriles Aussehen. Zehn Jahre wurde die Mühle aufwändig restauriert, bis der neue Besitzer 1945 sie wieder mit vier Flügeln betreiben konnte. Noch im gleichen Jahr zerstörte eine Bombe die Flügel erneut und wieder sollte es zehn Jahre dauern, bis sie erneuert werden konnten. Mit der Restauration war auch der Antrieb erweitert worden, sodass die Windmühle Johanna nun wahlweise mit Strom oder mit Wind betrieben werden konnte. 1941 bereits zum technischen Kulturdenkmal erklärt, musste das Müllerpaar die Windmühle 20 Jahre später wieder verkaufen. Von 1961 bis 1997 verfiel die Mühle erneut, bis der Wilhelmsburger Windmühlenverein e. V. das Erbbaurecht für 30 Jahre an der Windmühle Johanna hier in Hamburg erwarb und sie bis zum 30.09.1998 erneut restaurierte, sodass an diesem Tag mit Windkraft wieder Getreide geschrotet werden konnte. 1998 taufte der Gemeinnützige Verein die Mühle auf den Namen Johanna im Gedenken an die letzte Müllerin, die den erneuten Wiederaufbau begleitete und Ehrenmitglied des Vereins wurde. Am 24. Mai 1999 wurde hier für das Bundesland Hamburg der 6. Deutsche Mühlentag eröffnet:

20.09.2025: Die Karl-May-Spiele Bad Segeberg finden seit 1952 jährlich von Ende Juni bis Anfang September im Kalkbergstadion statt. Jedes Jahr wird dort ein Freilichttheaterstück nach einer Vorlage von Karl May aufgeführt. Der Kalkberg ist eines der Wahrzeichen Bad Segebergs und war ehemals ca. 120 m hoch. Gekrönt wurde er im 12. Jahrhundert von der Siegesburg, von der sich der Name der Stadt herleitet. Nach der Zerstörung der Siegesburg 1644 durch die Schweden baute man das Kalkberggestein zum Zweck der Gipsgewinnung ab. Heute kann man noch auf die 91 Meter hohe Spitze mit Aussichtsplattform gelangen. Von dort belohnt ein unvergleichlich schöner Blick über die Stadt und das Umland für den Aufstieg:

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