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Sonstige

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02.08.2025: Das aus Bronze gefertigte Denkmal stellt die römische Göttin Flora dar, die Göttin der Blüte. In ihrer linken Hand hält sie eine Rose. Bereits im Jahre 1901 gab es in Quedlinburg eine Flora-Statue, die aber 1944 zu Kriegszwecken eingeschmolzen wurde. 1998 machte der Quedlinburger Mittelalterverein Bergvolk wieder auf das Denkmal der Göttin aufmerksam und regte eine Wiederbeschaffung an. Mit Hilfe einer Spendenaktion, unterstützt von Frau Rautendelein Rienäcker, konnte die Finanzierung gesichert werden. Anlässlich des 100. Jubiläums der Erstaufstellung errichtete man 2001 dann eine neue Statue der Blumengöttin, die nun fortan an die große Tradition Quedlinburgs als Blumen- und Saatzuchtstadt erinnert. Das Denkmal ist zwei Meter gross und stammt aus der Feder der Berliner Kunst- und Bronzegießerei Frank Herweg:

02.08.2025: In dem Jahr 1433 wurde der Roland an der Westseite des Rathauses aufgestellt. Seine Entstehung jedoch, geht vermutlich schon auf das Baujahr des Rathauses 1381 zurück. Diese 4,20 große Sandsteinfigur ist somit nach der Bremer Rolandabbilung die älteste im Original erhaltene Figur dieser Art. Als Sinnbild der Stärke, des Rechtes und der Freiheit des Bürgertums, befindet sich die Rolandfigur heute wieder am originalem Standort an der Westseite des Rathauses. Von 1948 bis 1998 stand dieser an der Martinikirche:

02.08.2025: Die Franzosenkirche in der Antoniusstrasse wurde von 1713 bis 1718 von aus Frankreich aus religiösen Gründen geflüchteten Hugenotten erbaut. Bis zum Jahre 1818 war das Rokoko-Bauwerk seiner ursprünglichen Bestimmung entsprechend als Kirche in Verwendung. Durch die Vereinigung mit der deutsch-reformierten Gemeinde stand die Kirche in den nachfolgenden Jahren leer, wurde 1824 verkauft und diente für längere Zeit als Lagerraum für diverse Waren. Im Luftschutzraum der ehemaligen Kirche kamen am 8. April 1945 etwa 70 Menschen ums Leben. Die Ruine der Franzosenkirche ist seit 1968 nach Plänen von Walter Gemm Erinnerungsort an die Opfer der Luftangriffe auf Halberstadt. Eine Inschrift auf den Stufen zur Kirchenruine besagt: „Am 8. April 1945 fielen mehr als 1700 Menschen dem Bombenangriff auf Halberstadt zum Opfer. Etwa 70 von ihnen starben in dieser Kirche.“ Jedes Jahr am 8. April gibt es an der Ruine der Franzosenkirche eine Gedenkveranstaltung:

31.07.2025: Das absolute Highlight und ein Muss für jeden der in Schönebeck (Elbe) zu Besuch ist, ist das historische Gradierwerk. Mit seiner einzigartig imposanten Bauweise versetzt es jeden Besucher in Erstaunen. Es wurde vom preussische Staat zwischen 1756 – 1765 zur Erhöhung der Salzkonzentration der Sole nach Plänen des Bergoberhauptmann Waitz Freiherr von Eschen auf einer Länge von 1323 m errichtet. In den Jahren 1774 – 1777 wurde es nochmals auf 1837 m verlängert. Damit ist es weltweit das grösste geradlinige jemals errichtete Gradierwerk, seinerzeit eine technische Meisterleistung und heute ein Zeugnis der herausragenden Baukunst der frühen Neuzeit. Seine wirtschaftliche Bedeutung verlor das Gradierwerk jedoch bereits 1890 mit der Fertigstellung des Salzschachtes auf der Saline-Insel wieder. Seither dient es nicht nur als Besuchermagnet, sondern auch der Freiluftinhalation. Dafür wird Sole aus einem Tiefbrunnen unterhalb des Kurparkes verrieselt. Im 38 m langen Anbau befindet sich seit 1999 das Inhalatorium. Mittlerweile besitzt das Gradierwerk noch eine Länge von 300,4 m. Der einstige Verlauf des Gradierwerks ist nach wie vor, beginnend amSolequell bis hin zur Auffahrt zum Bierer Berg erkennbar. Entlang dieser Strecke führt heute ein Wall, dessen gut ausgebaute Wege zwischen Bäumen und Sträuchern zum Spazieren gehen einladen. Auf dem Wall befindet sich auch ein Kinderspielplatz. Das Gradierwerk liegt direkt gegenüber dem Bahnhof Bad Salzelmen und ist von allen Seiten zugänglich. Das grosse weiße Tor ist gleichzeitig Eingang zum Solepark. Der Kunsthof Bad Salzelmen, welcher sich unmittelbar nebenan befindet, bietet regelmässige Führungen an. Nach dem Aufstieg auf das Gradierwerk erwartet Sie ein herrlicher Ausblick auf den Kurpark und die Bördelandschaft. Sie laufen entlang einer Holzplattform bis zum Uhrenturm, dahinter erblicken Sie den Nachbau einer ehemaligen Windmühle zur Soleförderung . Dazu erhalten Sie spannende Informationen über Geschichte, Bauweise und Funktion des Gradierwerks:

30.07.2025: Einen Tiefpunkt in der Geschichte von Tangermünde erlebten die Bürger am 13. September 1617, als an drei Stellen zur gleichen Zeit gewaltige Brände aufloderten. Lediglich die Gebäude aus Backstein, welche zur Zeit der Hanse errichtet worden waren, wie Stadtmauer, Stadttore, Kirchen und der heutige Rathausanbau, blieben mehr oder weniger verschont. Grete Minde wurde für diese Tat zur Verantwortung gezogen. Das von der Stadt angerufene Schöppengericht der Mark Brandenburg verurteilte Grete Minde zum Tode. Am 22. März 1619 wurde das Urteil, ein qualvoller Tod auf dem Scheiterhaufen vollstreckt. Theodor Fontane setzte ihr in seiner gleichnamigen Novelle Grete Minde ein literarisches Denkmal. Bis heute ist die Schuld oder Unschuld dieser Frau am Stadtbrand und somit am Beginn des Niederganges der einst reichen Stadt nicht ganz geklärt. Tangermünder Bürger haben dieser Frau ein Denkmal gesetzt. Es wurde an Ihrem 390. Todestag am 22.03.2009 am Rathaus enthüllt, eine Erinnerung an Unrecht und Leid. Die Bronzeplastik ist eine echte Sehenswürdigkeit und steht neben der Gerichtslaube des Rathauses und wurde von Lutz Gaede, einem Künstler aus der Altmark erschaffen:

29.07.2025: Die Bastion Cleve ist die südliche Befestigungsanlage an der Elbe und der südöstliche Abschluss der ehemaligen Festung Magdeburg. Der mittelalterliche Wehrturm Turm Cleve, bildet hier das zentrale Element. Die Bastion Cleve verschmolz im Jahre 1709 mit dem ehemaligen Rondell Gebhardt, das aus der Belagerung Magdeburgs im Dreissigjährigen Krieg stammte. Nun verstärkte das Rondell Cleve die vorgelagerte Bastion Cleve. Die Bastion verfügt über einen Geschützgang von 1530/40 und ein Pulvermagazin, das später als Weinkeller genutzt wurde. Der Bereich der Bastion Cleve wurde mit dem Bau der Hegelstrasse verfüllt. Seit 2007 wurde die Bastion wieder freigelegt und ist zur Besichtigung für die Öffentlichkeit freigegeben:

Beim einem Besuch der Bastion Cleve ist die Besichtigung des 25 Quadratmeter grossen Festungsmodells bis November täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr möglich. Das Modell wurde aus Eichenholz detailgetreu im Maßstab 1:100 angefertigt und zeigt den südlichen Bereich der ehemaligen Festungsanlage Magdeburg mit dem Dombezirk:

29.07.2025: Der Stendaler Roland, eine 1525 errichtete Rolandstatue auf dem Stendaler Marktplatz vor der Gerichtslaube des Rathauses, ist ein Wahrzeichen Stendals. Die Figur ist 7,80 Meter hoch. Der Roland ist ein städtisches Rechtssymbol, das die hohe Gerichtsbarkeit, Marktfreiheit oder bestimmte Stadtrechte verkörperte. Die Figur stellt den aus Liedern und Epen (Rolandslied) bekannten Heerführer Roland und angeblichen Neffen Karls des Grossen dar. Er ist als Ritter mit Schnurrbart dargestellt, der einen Plattenpanzer mit aufgelegten Wulsten trägt. In der rechten Hand trägt er ein eisernes Schwert mit ursprünglich vergoldetem Knauf und Griff, in der linken Hand hält er einen Schild mit dem städtischen Wappen, einen Brandenburgischen Adler, unter dessen Füssen zwei an den Ecken ausgezackte Quadrate (Steine) liegen. Um die Haare trägt er einen Reif in Form eines wulstförmigen Stoffbandes (Pausch), mit einem eisernen Kiefernzweig an der rechten Seite:

27.07.2025: Die Siegessäule wurde von 1864 bis 1873 nach den Plänen von Heinrich Strack ursprünglich auf dem Königsplatz vor dem Reichstag (dem heutigen Platz der Republik) errichtet. Anlass zur Erbauung war der Sieg Preussens im Deutsch-Dänischen Krieg 1864. Innerhalb weniger Jahre kamen zwei weitere siegreiche Kriege hinzu, der Deutsche Krieg 1866 gegen Österreich sowie der Deutsch-Französische Krieg 1870/1871. An diese drei Siege – heute Einheitskriege genannt – sollten die drei Säulensegmente ursprünglich erinnern. An den Bronzereliefs und Mosaikbildern im Säulengang können Sie den Weg zur Gründung des Deutschen Reichs nachverfolgen. Während des Nationalsozialismus wird die Siegessäule um eine vierte Trommel erhöht, so dass sie heute eine Gesamthöhe von 67 Metern besitzt. 1938/39 lässt man zudem für die geplante Umgestaltung von Berlin in die  Reichshauptstadt Germania das Denkmal rund 1,6 km nach Westen versetzen – auf den Grossen Stern inmitten des Tiergartens, wo sie auch heute noch steht. Nachdem sie den Krieg weitgehend unbeschadet überstanden hat, wurde die Siegessäule Mitte der 1980er Jahre restauriert und steht heute unter Denkmalschutz:

26.07.2025: Rolandsfiguren stammen aus dem Mittelalter und symbolisierten die städtischen Freiheiten und die Unabhängigkeit der Stadt. Schon 1419 muss es eine Roland Figur in Magdeburg gegeben haben. Es gibt schriftliche Erwähnungen, in denen von einer Aufstellung eines neuen Rolands berichtet wird. Diese Figur zerstörte man im Dreissigjährigen Krieg. An dem Standort befindet sich heute eine Platte im Boden mit der Aufschrift Roland 1727. Fast 2 Jahrhunderte hatte Magdeburg keine Rolandsfigur. Erst im Ersten Weltkrieg schuf Rudolf Bosselt eine hölzerne Figur, den Nagelroland. Hier sollten Nägel Spenden symbolisieren, die für Familien von gefallenen Soldaten gedacht waren. Man entschied, die Figur lieber zu erhalten und verzichtete auf das Einschlagen der Nägel. Nachdem die Figur einige Jahre im Museum gestanden hatte, stellte man sie 1933 wieder vor dem Rathaus auf. In den Nachkriegszeiten wurde der Roland anscheinend zu Brennholz verarbeitet, er war auf einmal verschwunden. Nach der politischen Wende gab es Bestrebungen einen neuen Roland aufzustellen. Die Bildhauerin Martina Seffers schuf den heutigen Roland nach einer alten Abbildung. Seit 2005 steht der Magdeburger Roland nun wieder vor dem Rathaus:

26.07.2025: Bereits um 1240 geschaffen, stellt der Magdeburger Reiter vermutlich Kaiser Otto I. dar. Die beiden allegorischen Begleitfiguren zu seiner Seite sind zwei Mägde. Die eine der beiden hält ein Schild mit dem Reichsadler, die andere fasst eine Fahnenlanze, zwei Hoheitssymbole des Kaisers. Das Original des Standbildes zog im Jahre 1967 in das Kulturhistorische Museum der Stadt, wo es auch heute noch besichtigt werden kann:

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