Rathäuser
19.04.2019: Markantestes Gebäude am Marktplatz der alten Grafenstadt Windecken ist das gotische Rathaus. Der Steinbau mit dem charakteristischen Staffelgiebel entstand 1520 an Stelle des zuvor abgebrochenen Spielhauses und diente bis 1990 fast 500 Jahre durchgehend als Sitz der Ratsherren. Die Süd- und Ostseite des Erdgeschosses war ursprünglich eine offene Halle mit Spitzbogenarkaden. Erhalten geblieben sind die mächtigen Holzsäulen, die im Jahre 1654 Zimmermeister Georg Herrscher aufrichtete. In der offenen Halle des Rathauses waren die Stadtwaage aufgehängt und das Marktbanner aufgezogen. Seit 1990 dienen grosse Teile des Gebäudes als Stadtbibliothek:

19.04.2019: Im Jahr 1831 erbautes Rathaus am Ende der Nördlichen Hauptstrasse im Ortsteil Büdesheim:

10.04.2019: Der Grafeneckart ist der älteste Teil des Würzburger Rathauses. Er war ursprünglich Sitz eines bischöflichen Beamten und verfügt über einen romanischen Turm und mit dem Wenzelsaal des 13. Jahrhunderts über den ältesten Profanraum der Stadt. 1256 wird in Würzburg das erste Mal ein städtischer Rat erwähnt. Die Bürger sind damit massgeblich an der Verwaltung der Stadt beteiligt. 1316 erwerben Bürgermeister und Rat den Grafeneckart – sichtbares Zeichen bürgerlichen Unabhängigkeitsstrebens gegenüber dem bischöflichen Landesherrn. Heute bildet der Grafeneckart den ältesten Teil des Rathauses, das im Lauf der Jahrhunderte stetig erweitert wurde. Nach Westen schließt sich an den Grafeneckart der 1659/60 im Stil der Spätrenaissance errichtete Rote Bau an, nördlich das säkularisierte Kloster der Beschuhten Karmeliten, das im 19. Jahrhundert vom Stadtrat hinzugekauft wurde. Den Bombenhagel des 16. März 1945 überstanden nur der Grafeneckart und die Giebelfront des Roten Baus. 1949 konnte der Rat aber schon wieder in seinen Sitzungssaal im Roten Bau zurückkehren:

06.04.2019: Das Rathaus ist ein ehemaliges kurfürstliches Amtshaus, das Ende des 17. Jahrhunderts durch Feuer zerstört und zu Beginn des 18. Jahrhunderts wieder auf- und ausgebaut wurde. 1739 erhielt es das Portal und wahrscheinlich auch das Mansarddach. Es ist ein verputzter zweigeschossiger Bruchsteinbau im Barockstil mit rechteckigem Grundriss:
01.04.2019: Das neue Rathaus wurde 1827 als Kommandantur der bayrischen Militärverwaltung im klassizistischen Stil erbaut. Innerhalb des Rathauses befinden sich das Tourismusbüro, das Bürgerbüro und Standesamt der Stadt Landau:

Das Reiterstandbild mit der Darstellung des Prinzregenten Luitpold von Bayern wurde am 22. Mai 1892 enthüllt, damals noch inmitten eines Brunnens. Erst zwei Jahre später, im Jahr 1894, konnte Luitpold den Brunnen mit Standbild, übrigens das einzige in der Pfalz, selbst bewundern:
27.03.2019: Im 18. und 19. Jahrhundert residierten die Stadtväter im stattlichen Rathaus, einem repräsentativen Bau des Spätbarock, der zwischen 1712 und 1726 nach Plänen des kurpfälzischen Baumeisters Breunig errichtet wurde. Er steht an der Stelle der aus dem 15. Jahrhundert stammenden, 1689 zerstörten städtischen Kanzlei. Nach dem Stadtbrand 1689 und der Wiederbesiedlung der Stadt 1698 hielt der Rat zwei Sitzungen zunächst in einem Gasthaus ab. Die Grundsteinlegung des Neubaus erfolgte 1712, das Gebäude konnte aber erst 1725 vollendet werden. Sehenswert ist der Ratssaal im Stil des frühen Rokoko. Das baugeschichtlich interessante ebenerdige historische Stadtarchiv wird heute als Trausaal genutzt:
27.03.2019: Das Stadthaus, gegenüber des Westportals des Kaiserdoms zu Speyer, wurde im Jahre 1903 vom Architekten Franz Schöberl erbaut. In dem von Fremden gelegentlich für das “Speyerer Schloss” gehaltenen ornamentreichen Gebäude mit seinen dreieinhalb Stockwerken sass die Versicherungsanstalt für die Pfalz (später LVA) von 1903 bis 1960. Dann bezogen sie ihr neues Hochhaus im Speyerer Westen und die Stadtspitze wechselte vom alten Rathaus in das Stadthaus:

23.03.2019: In seinem heutigen Erscheinungsbild ist das Aachener Rathaus ein Zeugnis vieler Jahrhunderte. Aus der Zeit Karls des Grossen blieb der Granusturm erhalten. Auf den Grundmauern des übrigen karolingischen Palastbaus errichtete die Aachener Bürgerschaft im 14. Jahrhundert das gotische Rathaus. Zwischen 936 und 1531 fanden an diesem Ort die Festmähler der Aachener Königskrönungen statt. Noch heute erinnert der monumentale Krönungssaal an diese Zeit. Hier befinden sich auch originalgetreue Nachbildungen der Reichskleinodien, darunter die Reichskrone, das Schwert und das Evangeliar der mittelalterlichen Herrscher. Aus dem 19. Jahrhundert stammen die ebenfalls im Reichssaal befindlichen grössten Historienbilder der Romantik, die Fresken des Aachener Künstlers Alfred Rethel (1816-1859) mit ihren legendären und historischen Szenen aus dem Leben Karls. Der in Aachen geborene Bildhauer Ewald Mataré (1887-1965) schuf die Fenster des Saals ebenso wie das Marienportal und die Bronzetür des Haupteingangs. Die reich ausgestatteten Räume im Erdgeschoss künden vom Glanz der freien Reichsstadt im 17. und 18. Jahrhundert, als man das Rathaus zum barocken Stadtschloss umbaute:
Granusturm
21.03.2019: Das Rathaus in Kaiserslautern wurde von dem Architekten Roland Ostertag erbaut und ist 84 m hoch und eine Kombination aus Hochhaus und Flachbauten in Stahlbetonskelettbauweise. Das Gebäude besteht aus Schichten aus Beton und Glas. Es besitzt 24 oberirdische Stockwerke und 3241 Treppenstufen. Im 22. Stock befindet sich eine Dachterrasse und im 21. Stockwerk befindet sich ein Restaurant mit einem Ausblick auf die gesamte Stadt. Die obersten Stockwerke werden nur für Lagerzwecke und Betriebstechnik genutzt. Vier Aufzüge im Gebäude erschließen alle Stockwerke:

18.12.2018: Das Rathaus wurde 1621 nach dem Brand des alten Rathauses an die jetzige Stelle verlegt und neu errichtet. Nach dem großen Stadtbrand von 1689 wurde zunächst nur der östliche Giebel 1709 wieder aufgebaut, der andere 1879 hinzugefügt. Der Renaissancebau ähnelt stark dem Römer in Frankfurt am Main. Das heutige Rathaus war vor 1621 das Münzhaus:
Hinweistafeln für das Historisches Kellerlabyrinth unterhalb der Krämer- und Merianstrasse sowie der Rathaus-Terrasse: