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Rathäuser

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20.11.2025: Das Gebäude wurde im Jahre 1871 errichtet, als der wachsende Ort mit seinen Bodenschätzen einen gewissen Wohlstand erreichte. Heute dient es noch als gemeindliche Aussenstelle. Es handelt sich um einen farblich betonten Blankziegelbau mit symmetrischer Fassade, Mittelrisalit und guter Friesgliederung. Der Zierat beschränkt sich ansonsten auf kleine Schulter- und Giebeltürmchen:

02.10.2025: Ein Besuch im Schleswiger Rathaus ist eine Reise in die Vergangenheit. In dem fast 800 Jahre alten ehemaligen Kloster arbeiten heute die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Klösterliches Refugium oder die Wohnzellen der Mönche des ehemaligen Franziskaner-Klosters, nach den grauen Kutten der Bettelmönche auch Graukloster genannt, sind heute Büros oder Sitzungszimmer. Die Klosterkirche St. Paul bildete einst den südlichen, vierten Flügel der Anlage. Nach der Reformation wandelte sich der Charakter des Grauklosters. Es ging in den Besitz der Stadt über und die Klausurgebäude nahmen nun eine Armenstiftung auf. Nach 1530 baute man gleichzeitig auch die Klosterkirche um, den südlichen Abschnitt des Gebäudekomplexes. Die Kirche St. Paul diente fortan als Rathaus und spielte bis zu ihrem Abbruch 1793 eine zentrale Rolle im öffentlichen Leben der Stadt. Der klassizistische Rathausneubau wurde 1794/95 im Wesentlichen auf den Fundamenten der Klosterkirche errichtet. Der markanteste Raum ist hier der durch zwei Geschosse reichende Ständesaal mit seinem perspektivisch ausgemalten Spiegelgewölbe. Heute wird der Ständesaal in erster Linie für die Ratsversammlungen der Stadt genutzt:

30.09.2025: Das Rathaus im historischen Stadtkern der Gemeinde Jork ist ein dreistöckiger Fachwerkbau und wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts durch Graf Matthäus von Haren erbaut. Die Gemeinde wird auch als Altes Land bezeichnet und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Das Rathaus besitzt ein schönes Eingangsportal mit Wappenschmuck. Davor befindet sich ein kleiner Garten mit Parkanlage, Bank, Laterne und Ankerdenkmal. In den 1970er Jahren wurde das Gebäude aufwendig restauriert. Es besitzt noch heute sein ursprüngliches Erscheinungsbild:

30.09.2025: Das Rathaus Buxtehude befindet sich am Markt, Ecke Lange Strasse und Breite Strasse. Alfred Sasse baute das Gebäude 1911 im Stil der Heimatschutzarchitektur auf. Der Vorgängerbau, ein gotischer Hallenbau aus dem Jahr 1408, fiel leider einem Stadtbrand zum Opfer. Das heutige Rathausgebäude liess man mit dem Baumaterial Backstein errichten. Daneben entstand an der Hausecke ein markanter polygonaler Eckturm. Im Inneren des Rathauses verwendete man Teile der Ausstattung des alten Rathauses einfach wieder. So zum Beispiel Teile der Wandvertäfelung. Im historischen Ratssaal können sich heiratswillige Paare das Jawort geben. Hier befinden vielfältige Figuren- und Bildprogramme mit Motiven aus der Stadt und dem Umland:

29.09.2025: Das ehemalige Rathaus Wilhelmsburg befindet sich in der Mengestrasse 19. Der markante Backsteinbau wurde in den Jahren 1902 bis 1903 im Stil der Gründerzeit errichtet. Das Gebäude diente ursprünglich als Verwaltungssitz der damals noch eigenständigen Stadt Wilhelmsburg. Heute beherbergt es das Kundenzentrum Wilhelmsburg des Bezirksamtes Hamburg-Mitte. Bürger können hier behördliche Angelegenheiten wie Anmeldungen oder die Beantragung von Ausweisdokumenten erledigen:

Am Bürgerhaus-See direkt gegenüber liegt das Bürgerhaus Wilhelmsburg an der Mengestrasse 20, ein Kulturzentrum, das 1985 eröffnet wurde:

20.09.2025: Das Alte Rathaus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird oft mit der Architektur des Biedermeier in Verbindung gebracht. Ein historisches Detail ist das sogenannte Segeberger Rathausfenster von 1937, das ursprünglich NS-Symbole enthielt und 1945 entnazifiziert wurde, indem die entsprechenden Glasmalereien durch transparente Scheiben ersetzt wurden. In der Geschichte des Hauses spielt auch der Dichter Theodor Storm eine Rolle, der hier geheiratet haben soll:

08.09.2025: Um 1900 wurde das bisherige Rathaus am Alten Markt für die stark wachsende Marine- und Werftenstadt zu klein. Die Stadtverwaltung schrieb daraufhin einen Architektenwettbewerb aus. Der Siegerentwurf des Karlsruher Architekten Hermann Billing wurde von 1907 bis 1911 in der Vorstadt am heutigen Rathausplatz westlich der Altstadt gebaut. Bei den Einwohnern hiess es lange Zeit das Neue Rathaus. Auch heute wird es im Volksmunde gelegentlich so genannt. Das Rathaus hat eine Grundfläche von rund 6.250 Quadratmetern und ist viergeschossig. Sein langgestrecktes Hauptgebäude untergliedert sich in drei Bauwerksteile, die durch Material und Gestaltung deutlich unterschieden sind. Die Flügelbauten bestehen aus unverputzten Backsteinen, im Mittelteil wurde auch heller Stein verwendet. Der 106 Meter hohe Rathausturm erhebt sich aus einem Verbindungsbau zwischen den Innenhöfen. Er hat einen fast quadratischen Grundriss mit Seitenlängen von rund 14 Metern. In 67 Metern Höhe befindet sich eine umlaufende Aussichtsplattform, die im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann. Der Turm ist inspiriert vom Markusdom in Venedig. Die goldene Kugel auf der Turmspitze dient als Zeitkapsel und beinhaltet unter anderem Kassetten aus den Jahren 1910, 1964 und 1993, die Kieler Nachrichten vom 1. September 1964, eine Münzserie vom Pfennig bis zum 5-Mark-Stück und das erste Theaterstück der Gesellschaft der Freunde des Kieler Theaters. Vom Turm des Kieler Rathauses ertönt viertelstündlich ein Glockenspiel, das bis zur vollen Stunde jeweils ein weiteres Viertel der Melodie hören lässt. Die Melodie stammt von Heinrich Johannsen, dem damaligen Königlichen Musikdirektor:

08.09.2025: Schon vor der Jahrtausendwende bot das Kieler Rathaus am Rathausplatz nicht mehr genügend Raum für die städtischen Ämter. Viele waren in private Objekte im Stadtgebiet ausgelagert und verursachten dadurch erhebliche Mietkosten. Deshalb wurden seit dem Jahr 2000 Teile der Stadtverwaltung in der von der Stadt angekauften ehemaligen Oberpostdirektion am Stresemannplatz Ecke Andreas-Gayk-Strasse zusammengefasst. Dieses Gebäude wird seitdem Neues Rathaus genannt. Heute befinden sich im Neuen Rathaus u. a. die Zentralbücherei, die Stadtgalerie und die Tourist Information Kiel e.V. sowie die Bistro-Bar Statt-Café:

04.09.2025: Das neugotische Rathaus, 1898–1900 auf den Grundmauern eines klassizistischen Vorgängerbaus errichtet, wurde vom Architekten Magnus Schlichting entworfen. Es sollte das Selbstbewusstsein der aufstrebenden Industriestadt zum Ausdruck bringen. Nach wenigen Jahrzehnten reichten die Räumlichkeiten nicht mehr aus und es kam zu mehreren Erweiterungen. 1928 entstand hinter dem Rathaus das Stadthaus nach den Plänen von Stadtbaurat Carl Lembke. 1939 erfolgte ein niedriger Anbau am Südgiebel. Der Architekt Fritz W. Hain entwarf ihn in historistischem Stil, aber in einfachen Formen. 1977 erweiterte man das Verwaltungszentrum durch grosszügige, moderne Anbauten. Sie wurden nach den Plänen der Architekten Dissing und Weitling aus Kopenhagen errichtet:

27.08.2025: Das Rathaus Stade an der Hökerstrasse wurde zwischen 1667 und 1668 auf den Ruinen des alten Rathauses von 1279 errichtet. Nach dem Dreissigjährigen Krieg zwischen Katholiken und Protestanten ereignete sich 1659 ein grosser Brand in Stade, bei dem zwei Drittel der Stadt zerstört wurden. Darunter auch das alte Rathaus. Nur das Gewölbe sowie der Ratskeller blieben verschont. Das Gebäude zeigt Stilelemente der Spätrenaissance sowie des Hochbarock. Im Rathaus befindet sich neben dem Ratskeller auch das Standesamt der Stadt Stade. Seit der Errichtung hat sich am äusseren Erscheinungsbild nur wenig verändert. Das Hauptgebäude (Westflügel) mit zwei Etagen zu Seiten der Hökerstraße ist 35 Meter lang. Der Ostflügel misst hingegen 31 Meter. Als Baumaterial wurde hauptsächlich roter Backstein gewählt, sowie roter Sandstein für die Ecken und Schmuckelemente. Teilweise stammen diese Werkstoffe noch vom alten Rathaus, so wie die grossen Granitquader auf denen das Gebäude zum Teil basiert. Auf dem Dach befindet sich ein Dachreiter mit einer Wetterfahne. Über der Haupteingangstür zum Stader Rathaus an der Hökerstrasse befindet sich ein Sandsteinportal. Dort halten zwei schwedische Löwen das Königswappen mit der lateinischen Inschrift JUSTITIA ET PIETAS PAX ET CONCORDIA VERNENT – Gerechtigkeit und Frömmigkeit, Friede und Eintracht mögen blühen. Die Schweden hatte die Stadt im Jahr 1645 unter dessen deutschen Heerführer Hans-Christoph Königsmarck erobert und 1712 zur Festung ausgebaut. Darunter befindet sich etwas kleiner, das Wappen der Stadt Stade. Gekrönt wird das Portal von Merkur, Beschützer der Kaufleute und Händler. Zur linken befinden sich die Figuren Prudentia (Klugheit) sowie rechts die Justitia (Gerechtigkeit):

Über den rechten Flügel schliesst sich der Neubau des Rathauses Stade aus den Jahren 1985–1986 an:

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