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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

01.08.2025: Beim gegenwärtigen Haus der Romanik handelt es sich um das einstige Amtshaus der Möllenvogtei. Dies waren die erzbischöflichen Verwalter, die ab dem 14. Jahrhundert am Domplatz ihren Wohnsitz hatten. Die Kellergewölbe, aus dem 13. Jahrhundert stammend, sind die ältesten Hausteile. Nach einer umfangreichen Restaurierung kann das Gebäude seit dem Jahre 2007 wieder genutzt werden. Das Haus der Romanik bietet einen faszinierenden Ausblick auf die alten Befestigungsanlagen direkt an der Elbe sowie auf den Dom der Stadt. Mit Beginn des 14. Jahrhunderts befand sich in der Möllenvogtei das Domizil des Verwalters des damaligen Erzbischofs. Das Haus der Romanik in Magdeburg gilt als Teil der europäischen Transromanica. Diese verknüpft geschichts- wie auch kulturträchtige Sehenswürdigkeiten und Örtlichkeiten der Romanik Europas miteinander. Das Haus der Romanik Magdeburg beherbergt das Informationszentrum für die in der Stadt lebenden Bürger und ihre Gäste. In diesem Zentrum erhalten Interessierte sämtliche Reisetipps und Informationen touristischer Natur in der unmittelbaren wie auch etwas entfernteren Umgebung. Ferner informiert der Service Point über die Zeit des Mittelalters und lässt den Besucher eintauchen in längst vergangene Zeiten:

01.08.2025: Das ehemalige Oberpräsidialgebäude der Provinz Sachsen in Magdeburg dient derzeit als Dienstgebäude für das Wasser- und Schifffahrtsamt Magdeburg. Es wurde 1841-42 erbaut und zeichnet sich durch blockhafte Bauweise mit grossen, segmentbogigen Fensteröffnungen aus. Ursprünglich war das Gebäude über einen Brückengang (1906/1907 hinzugefügt) mit dem Nachbarhaus verbunden, um die Fürstenwall-Promenade zu erreichen. Von dieser Verbindung ist heute nur noch die Freitreppe mit Geländer erhalten:

01.08.2025: Das mittelalterliche Stadttor (um 1493/95 erbaut), auch bekannt als Möllenvogtei, ist ein historisches Wahrzeichen in Magdeburg. Es ist ein wichtiges Relikt der mittelalterlichen Stadtgeschichte und ein anschauliches Beispiel für die Wehrhaftigkeit und den architektonischen Stil dieser Epoche. Sie erinnert an die Bedeutung von Magdeburg als Handels- und Verteidigungsstadt:

01.08.2025: Die Stiftskirche Unser Lieben Frauen stammt aus dem 11. Jahrhundert und gehört zu den am besten erhaltenen romanischen Kirchenbauten in Deutschland. Die dreischiffige Säulenbasilika zu neun Jochen mit dreischiffiger Krypta, Apsis und Querhaus wurde in der Amtszeit des Magdeburger Erzbischofs Werner (1068-78) als damals hochmoderne Anlage unter Einfluss norditalienischer Architektur errichtet. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche prägt das um 1230 in den bestehenden romanischen Bau eingefügte Kreuzrippengewölbe, eines der ältesten seiner Art in Deutschland. Der Chor, im Zweiten Weltkrieg stark zerstört und anschliessend mit einer hölzernen Flachdecke verschlossen, wurde 2022 wieder eingewölbt. Das Gebäude des Kunstmuseums Magdeburg Kloster Unser Lieben Frauen gehört zu den Perlen der sachsen-anhaltischen Route Strasse der Romanik. Noch immer beeindruckt die fast 1000 Jahre alte architektonische Schönheit im Zentrum der Stadt Magdeburg. 1632 verliessen die letzten Prämonstratenser das Kloster. 1638 wurden durch das Domkapitel protestantische Geistliche im Kloster untergebracht, die sich durch theologische Studien auf ihren Dienst als Pfarrer vorbereiteten. 1698 gibt es die erste Nachricht von der Gründung einer Schule im Kloster, dem späteren Pädagogium, zu dessen bekanntesten Schülern Georg Kaiser zählt. An die Existenz dieser Schule (1698-1928) erinnern ausser dem Altbestand der Klosteschulbibliothek insbesondere die um 1850 im neoromanischen Stil errichteten ehemaligen Internate am Ostflügel. 1834 erfolgte die Säkularisierung des Stifts. 1928 vereinigte man das Pädagogium mit dem Domgymnasium. In den sechziger Jahren entstand der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Westflügel neu, während die umliegende Bebauung beseitigt wurde. 1975 eröffnet, feierte das Kunstmuseum Magdeburg 2025 sein 50-jähriges Bestehen, ein halbes Jahrhundert künstlerische Auseinandersetzung, gesellschaftliche Reflexion und kultureller Wandel. Seit seiner Gründung widmet sich das Museum der Gegenwartskunst – damals wie heute. Von der staatlich gelenkten DDR-Kunstpolitik über die Aufbruchsstimmung der Demokratiebewegung 1989 bis zur internationalen Öffnung der letzten Jahrzehnte erzählt das Haus von einem kontinuierlichen Wandel:

01.08.2025: Nach der deutschen Wiedervereinigung wählte der Landtag von Sachsen-Anhalt Magdeburg zur Landeshauptstadt. Seit dem 17. Januar 1991 tagt der Landtag direkt gegenüber dem über 800 Jahre alten gotischen Dom St. Mauritius und St. Katharina im Gebäudekomplex Domplatz 7–9, der in den Jahren 1724 bis 1728 errichtet worden war. Seine heutige Gestalt erhielt der Parlamentssitz in den Jahren 1954 bis 1956. In diesem Zeitraum wurde das Haus Nr. 6 errichtet und die Kriegsschäden an den Gebäuden 7–9 beseitigt:

01.08.2025: Das barocke Sterntor wurde im Jahr 1723 im Auftrag des Festungsbaumeisters Gerhard Cornelius von Walrave errichtet. Es umfasste bei einer Höhe von neun Metern und einer Breite von sechs Metern ein Gewicht von 100 Tonnen und diente als nördliches Eingangstor zum inneren Ring des Fort Berge. Im Jahr 1905 wurde das Fort Berge abgerissen, wobei das Sterntor jedoch erhalten blieb und am südlichen Ende der Hegelstrasse stand. 1910 wurde dann auch das Tor abgetragen und zunächst im Vorgarten des heutigen Kulturhistorischen Museums gelagert. Es bestanden Pläne das Tor in Berlin wieder zu errichten. 1922 erfolgte daher ein Abtransport nach Berlin und Einlagerung in einem Keller auf der Berliner Museumsinsel. Später wurde das Tor jedoch wieder nach Magdeburg gebracht und dort zwischengelagert. Unter Oberbürgermeister Fritz-August Wilhelm Markmann wurde das Tor wieder aufgebaut. Während des Luftangriffs auf Magdeburg am 16. Januar 1945 wurde unter anderem auch das Sterntor schwer beschädigt. Das zunächst notdürftig gesicherte Tor wurde dann im Jahr 1959 im Zusammenhang mit dem Abriss der Ruinen der Sankt-Nikolai-Kirche abgebaut. Die erhaltenen Teile wurden anfangs auf dem Gelände des Klosters Unser Lieben Frau, ab 1968 bei der Paul-Schuster-KG eingelagert. Im Jahr 2004 wurde ein Kuratorium zum Wiederaufbau des Sterntores gegründet. Als Standort wurde die Nordostecke des Domplatzes gewählt, da das Tor dort den Domplatz abschliesst, sich in die barocken Nachbargebäude einfügt, eine Baulücke schliesst und die historische Baulinie wieder aufnimmt. Durch die Überspannung eines Fussweges ist das Sterntor auch wieder als Tor erlebbar und stellt einen Zugang zum Domplatz dar:

01.08.2025: Das letzte Bauwerk des berühmten Künstlers Friedensreich Hundertwasser steht in Magdeburg. Die Grüne Zitadelle zieht mit ihrer bunten Fassade, den bepflanzten Dächern und den grossen, goldenen Kugeln alle Blicke auf sich. Das fantasievolle Bauwerk fügt sich seit seiner Eröffnung 2005 auf dem Breiten Weg in das Ensemble von barocken Fassaden und modernem Design ein. Der Künstler selbst erlebte die Fertigstellung nicht mehr. 900 verschiedene Fenster hat Hundertwasser für den Bau entworfen. Die Innenhöfe sind für jeden zugänglich, Geschäfte laden zur Entdeckungsreise ein. In Cafés, Restaurants und einem Hotel können sich die Besucher zwischen bunten und schrägen Wänden verwöhnen lassen. In den oberen Etagen befinden sich Wohnungen und Büros. Die Mieter haben hier das Fensterrecht, sie dürfen die Fassade selbst gestalten. Auch die Bäume befinden sich in ihrer Obhut. Aussichtsreiche Führungen über die Terrassen und hinein ins Gebäude machen die Idee des österreichischen Künstlers erlebbar:

01.08.2025: Das Ottonianum verweist auf eine der wichtigsten Persönlichkeiten Magdeburgs und Sachsen-Anhalts, Kaiser Otto der Grosse. Die Themen des Museums greifen seine Bedeutung für die deutsche und europäische Geschichte auf. Als Sitz des von Kaiser Otto gegründeten Erzbistums stieg Magdeburg zu einer mittelalterlichen Metropole auf. Die Magdeburger Erzbischöfe erlangten grosse politische Bedeutung. Die prächtigen Grabausstattungen der Erzbischöfe spiegeln die aussergewöhnliche Stellung der kirchlichen Herrscher wider. Diese werden erstmals im Dommuseum Ottonianum Magdeburg präsentiert. Die Kaiserkrönung Ottos des Grossen schrieb deutsche und europäische Geschichte. Seine Herrschaftszeit gilt als kulturelle Blütezeit Europas. Ottos Eheschliessung mit der englischen Prinzessin Editha von Wessex war eine Entscheidung des Herzen und der Strategie. Audioguides und Begleithefte führen Erwachsene und Kinder informativ und anschaulich durch die Ausstellung:

01.08.2025: Die Kathedrale Sankt Sebastian ist der Mittelpunkt des Bistums Magdeburg. Wie soviel in Magdeburg zeugt auch diese Kirche von der langen Tradition des christlichen Glaubens in der Region. Bereits um 1015 weihte Erzbischof Gero am Ort der heutigen Kathedrale eine Stiftskirche. Die wurde allerdings schon um 1170 durch die noch heute vor allem im Turmbereich erkennbare romanische Basilika Sankt Sebastian ersetzt. Bei Grossfeuern 1188 und 1207 zweimal stark beschädigt wurde Sankt Sebastian im 14. und 15. Jahrhundert schliesslich zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut. Im Dreissigjährigen Krieg erneut stark in Mitleidenschaft gezogen, fristete das Gotteshaus dann für lange Zeit ein kaum beachtetes Dasein. Der nördlich der Kirche gelegene Kreuzgang verfiel in dieser Zeit gänzlich. Während der Napoleonischen Kriege und in der Mitte des 19. Jahrhunderts diente die heutige Kathedrale dann nur noch als Lagerraum. Erst im Jahr 1873 kam Sankt Sebastian zurück in den Besitz der katholischen Gemeinde von Magdeburg. Der erste Gottesdienst fand 1878 statt. Beim Bombenangriff auf Magdeburg am 16. Januar 1945 wurde auch die Sebastianskirche schwer beschädigt. Trotzdem wurde das Gotteshaus 1949 zur Hauptkirche des Erzbischöflichen Kommissariats erhoben und später die Mitte des Bischöflichen Amtes Magdeburg. Seither hat Sankt Sebastian zahlreiche Reparaturen und Umbauten erfahren. In den 80-er Jahren kamen verschiedene moderne Elemente hinzu wie beispielsweise das Bronzeportal des Paderborner Künstlers Jürgen Suberg. Die letzten Arbeiten, der Einbau einer neuen Empore und das Verlegen des Altarraums in die Vierung, wurden im Frühjahr 2004 beendet. Der Einbau der neuen Hauptorgel erfolgte im Frühsommer des darauf folgenden Jahres:

01.08.2025: Die Landeshauptstadt Magdeburg verfügt seit über zehn Jahren über ein modernes und zentral gelegenes Justizzentrum im Herzen der Stadt. Das Justizzentrum trägt den Namen Eike von Repgow und ehrt damit den Verfasser des Sachsenspiegels, eines der ersten deutschen Rechtsbücher aus dem 13. Jahrhundert. Das zwischen 1895 und 1899 erbaute und früher von der Deutschen Post als Hauptpost genutzte Gebäude wurde zwischen 2005 und 2007 in ein modernes Justizzentrum umgebaut.Der Gebäudekomplex liegt als Vierflügelanlage zwischen dem Breiten Weg im Osten und der Max-Josef-Metzger-Strasse im Westen nördlich der St. Sebastians-Kirche. Das Haupthaus wurde nach den Plänen der kaiserlichen Oberpostdirektion als viergeschossiger Monumentalbau errichtet. In das Gebäude sind verschiedene Baustile eingeflossen. Die Werksteinfassade wurde im Stil niederländischer Spätgotik errichtet, die Rückfront im Stil deutscher Renaissance, das Haupthaus dagegen unter Verwendung auch neogotischer Formen. Neben dem Amtsgericht Magdeburg beinhaltet das Gebäude das Arbeitsgericht Magdeburg, das Sozialgericht Magdeburg, das Verwaltungsgericht Magdeburg, das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt sowie die Staatsanwaltschaft Magdeburg: