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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

27.08.2025: Benannt ist das spätmittelalterliche Kaufmannshaus am Hansehafen in Stade nach dem Stader Bürgermeister Heino Hintze, der es 1621 mit einer prachtvollen Fassade im Stil der Weser-Renaissance versehen liess. Das Haus musste 1930 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden. In den Jahren 1932-33 wurde die Fassade mit dem historischen Baumaterial wiederaufgebaut, der rückwärtige Gebäudeteil ist verändert worden:

27.08.2025: Das Kunsthaus Stade befindet sich in einem prachtvollen Kaufmannshaus aus dem Jahr 1667, direkt am Alten Hafen der Hansestadt Stade. Es ist ein museales Kleinod im Umland von Hamburg, nahe des Alten Landes, das sich grosser Beliebtheit erfreut. Das Stammpublikum aus den umliegenden Metropolen schätzt die regelmässig wechselnden Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, die auf drei Etagen präsentiert werden. In der pittoresken Atmosphäre des historischen Fachwerkhauses werden Klassiker der bildenden Kunst ebenso wie junge künstlerische Positionen gezeigt. Hannah Höch, August Macke, Georges Braques, Oskar Kokoschka und Max Pechstein sind Vertreter des 20. Jahrhunderts, denen deutschlandweit beachtete Ausstellungen gewidmet wurden. Das höchste Fachwerkhaus am Wasser West diente ursprünglich als Speicher- und Kaufmannshaus. Die an der Fassade noch sichtbaren Speichertore und Kranbalken zeugen von dieser Zeit. Thematische Ausstellungen zu unterschiedlichen Künstlerkolonien prägten die ersten Jahre der Ausstellungstätigkeit. Heute gehört das Gebäude dem Landkreis Stade, das seit 1987 als Kunsthaus genutzt wird und eines von drei Ausstellungsorten der Museen Stade ist. Es ist von Kunstliebhabern zahlreich besucht und als sehenswerter Ausstellungsort bekannt:

27.08.2025: Die Stader Stadtwaage wurde im 14. Jahrhundert zum Fischmarkt verlegt, vorher stand sie auf dem Geesthügel östlich des Pferdemarktes. Das zweigeschossige Fachwerkhaus entstand 1753, auf Wunsch des damaligen Magistrats mit einem grossen Festsaal für die Bürgerschaft. In der Stadtwaage wurden die im Hafen angelandeten Güter gewogen, taxiert und verzollt, bevor sie an die Empfänger ausgehändigt werden durften. 1853 wurde der Waagenbetrieb eingestellt. Bis 1904 nutzte der Königliche Hauptzoll das Gebäude. Zusammen mit dem Holztretkran (Baujahr 1661) und der Waage (Baujahr 1753) auf dem Fischmarkt bildet das Gebäude ein Ensemble im Herzen der Stader Altstadt:

27.08.2025: Bereits im Jahre 1337 wurde im Stader Stadtbuch ein Holztretkran erwähnt. Dieser Holzkran, der sein Laufrad zum Antrieb noch an der Aussenseite hatte, fiel dem grossen Brand in Stade von 1659 zum Opfer. 1661 wurde der Holztretkran wieder aufgebaut, diesmal mit den Treträdern innen. Der Tretkran am alten Hafen wurde zum Löschen einer Ladung oder zum Beladen der Schiffe genutzt. Bis 1898 war dieser Kran im Dienst, dann liessen ihn die Stader Stadtväter ohne wirklichen Grund abbrechen. Im Jahre 1977 wurde der Holztretkran Stade nach Rekonstruktionsplänen an der gleichen Stelle wieder errichtet. Das technische Denkmal vervollständigt so das historische Bild des Fischmarktes. Seit April 1999 können Gäste den alten Holzkran auch von innen besichtigen. Im Inneren befindet sich ein Informationszentrum mit einer Ausstellung zur über 1000jährigen Hafengeschichte Stades in Bildern und Fotos:

27.08.2025: Ein schwimmendes Denkmal hat in Stade festgemacht – die MS GREUNDIEK wurde 1949 als HERMANN-HANS auf der Rickmers-Werft in Bremerhaven auf Kiel gelegt, der Stapellauf des Küstenmotorschiffs war im Januar 1950. Heute liegt die GREUNDIEK als Museumsschiff im Stader Stadthafen und bricht zu gelegentlichen Gästefahrten auf der Elbe auf. Sie war eines der ersten zivilen Stahlschiffe, die voll durchgeschweisst wurden, an Rumpf und Aufbauten findet sich deshalb nicht eine einzige Nietreihe. Später diente das Schiff der Seefahrtschule Grünendeich zu Unterrichtszwecken. So wurde an Bord viele Jahre die Ausbildung zum Schiffsmechaniker durchgeführt:

27.08.2025: Das Schleusenhaus war ehemals Dienstwohnung des Schleusenwärters und wurde ab 1999 durch Berufsschulprojekte, mit ehrenamtlichen Helfern und mit Hilfe von Sponsoren saniert und renoviert. So wurde aus einer Ruine mit der Eröffnung 2003 ein kleines, feines Ausstellungshaus. Neben regelmässig wechselnden Kunstausstellungen, die im Kunstpunkt Schleusenhaus präsentiert werden, haben Vereinsmitglieder die Möglichkeit, eigene Werke vorzustellen:

27.08.2025: Der elektrisch betriebenene Portalkran befindet sich am Stadthafen Stade nahe der Salztorschleuse. Zusammen mit dem benachbarten Küstenmotorschiff Greundiek bildet er ein Ensemble der Industriegeschichte, das die Modernisierung des Hafenumschlags Anfang des 20. Jahrhunderts dokumentiert:

27.08.2025: Der restaurierte Portal-Drehkran von 1927 wurde als Schienen-Laufkran konstruiert und am Stader Stadthafen eingesetzt. Auf Grund des zunehmenden Güterumschlags konnte die 16 Meter hohe Krananlage nahezu über die gesamte Länge der Kaimauer bewegt werden. Zu der Zeit entlud man die Schiffe mit drei Kranwinden, der Hafenkran vereinfachte die Arbeiten. Der historische Hafenkran konnte im Jahr 2007 zum zweiten Mal vor der Verschrottung gerettet werden. Der Hafenkran ist zu verschiedenen Terminen begehbar:

27.08.2025: Das ehemalige Franziskanerkloster liegt im Zentrum der Hansestadt Stade, zwischen der St. Cosmae und der St. Wilhadi-Kirche. Zur Zeit der Reformation wurde Stade evangelisch und das Konvent löste sich auf, es diente dann lange Zeit als Armenhaus. Die heutige U-Form entstand nach dem grossen Stadtbrand von 1659, der grosse Teile der Altstadt zerstörte. Heute beherbergt das doppelstöckige Fachwerkgebäude zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen. Der Innenhof des ehemaligen Klosters ist auch heute noch ein Ort der Ruhe. Hier beginnt der Pilgerweg Via Romea, auch bekannt als Abt-Albert-Weg:

27.08.2025: Die Ursprünge der Kirche der Heiligen Cosmas und Damian reichen bis in die 1130er Jahre zurück, als eine Kapelle unter der Gerichtsbarkeit des Erzbischofs von Bremen erwähnt wurde. Obwohl das ursprüngliche Bauwerk nicht mehr sichtbar ist, deutet die Widmung an die Heiligen Cosmas und Damian, die für ihre Heilkräfte bekannt waren und deren Reliquien im Bremer Dom aufbewahrt wurden, auf ihre alten Wurzeln hin. Die heutige Kirche, aus Backstein gebaut und mit einem kreuzförmigen Grundriss, ist das Ergebnis zahlreicher Renovierungen und Umbauten vom 13. bis zum 17. Jahrhundert. Die ältesten Teile der Kirche befinden sich im Langhaus, den Querhäusern und dem gewölbten Kreuzgang. Im 15. Jahrhundert ersetzte ein dreischiffiger Chor die ursprünglichen östlichen Teile. Um 1550 war der Kreuzungsturm mit seiner markanten zwiebelförmigen Kuppel bereits ein auffälliges Merkmal der Stadt, wie in Martin Weigels Stadtansicht dargestellt. Ein verheerender Brand im Jahr 1659 zerstörte den Turmhelm, die Dachkonstruktionen und das gesamte Innere. Die Restaurierungsarbeiten dauerten bis 1684 und endeten mit der Hinzufügung der achteckigen barocken Kuppel, die noch heute ein sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist. Der Turm, ohne Wetterfahne, erreicht eine beeindruckende Höhe von 62,45 Metern: