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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

27.08.2025: Das um 1900 erichtete Postamt am Pferdemarkt in Stade ist 2006-2008 vollständig entkernt und zu einem Büro- und Geschäftshaus umgebaut worden. Erhalten blieb die denkmalgeschützte Fassade mit Eckturm, der einen stilisierten Helm erhielt:

27.08.2025: Das Zeughaus am Pferdemarkt wurde zwischen 1697-99 errichtet und bis 1919 als Waffenarsenal und militärisches Lagerhaus genutzt. An dieser Stelle befand sich zuvor die im 12. Jahrhundert errichtete St.-Georgs-Kirche. Nach Aufgabe der militärischen Nutzung war das Gebäude zwischenzeitlich Markthalle und Jugendherberge. Ab 1952 bis Ende der 1980er Jahre ist das Gebäude als Kino sowie Konzert- und Theatergebäude genutzt worden. Heute ist das Zeughaus Veranstaltungsstätte mit Gastronomie im Erdgeschoss sowie Büro- und Praxisräumen in den Obergeschossen:

27.08.2025: Die dreischiffige gotische Hallenkirche, die grösste im Erzstift Bremen, entstammt der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts und wurde anstelle eines Vorgängerbaus errichtet, der wohl bis in das 11. Jahrhundert zurück reicht. Einzig der Westturm geht sogar in das 13. Jahrhundert zurück. Im Stadtbrand von 1659 wurde auch die Kirche im Inneren zerstört und danach neu ausgestattet. Der Turm erhielt einen hohen Turmhelm, der 1724 durch Blitzschlag zerstört und durch das flache Zeltdach ersetzt wurde. Von der Innenausstattung bemerkenswert sind Altar und Kanzel von 1660, Kronleuchter des 16. und 17. Jahrhunderts und eine Reihe von Epitaphen. Das Kircheninnere wurde 1958-60 und 1991 weitgehend restauriert. Dabei konnte ein Teil der alten Deckenbemalung wieder hergestellt werden:

27.08.2025: Das Amtsgericht Stade ist eines von acht Amtsgerichten im Landgerichtsbezirk Stade und hat seinen Sitz in Stade. Dem Amtsgericht Stade sind im Instanzenzug das Landgericht Stade, das Oberlandesgericht Celle sowie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe übergeordnet. Durch den Zukauf eines Gebäudes am Wilhadikirchhof wurde es möglich, einen grosszügigen Neubau an der Ecke Ritterstraße/Wilhadikirchhof im historisierenden Stil der Spätrenaissance im Übergang zum Barock zu planen, dessen Front jetzt zur Kirche gerichtet war. Am 1. Mai 1903 wurde der Grundstein gelegt, und am 1. Oktober 1905 konnte das neue Gerichtsgebäude am Wilhadikirchhof feierlich eröffnet werden. Im Hauptgebäude bezogen das Amtsgericht das Erdgeschoss, das Landgericht das Obergeschoss und die Staatsanwaltschaft das zweite Stockwerk. Im Osten an das Hauptgebäude angeschlossen war das alte, durch einen Neubau erweiterte Hilfsgefängnis mit insgesamt 29 Zellen für Einzelhaft:

27.08.2025: Wohl jeder hat den Diercke Schulatlas während seiner Schulzeit schon mal in der Hand gehabt. Seit Generationen ist das im Westermann-Verlag erscheinende Werk im Gebrauch der Schulen. Es hat seinen Ursprung in Stade. Carl Diercke (1842-1913), der dem wohl bekanntesten deutschen Schulatlas seinen Namen gegeben hat, verbachte von 1873 bis 1885 einen ungemein produktiven und erfolgreichen Lebensabschnitt in der Stadt. Er war von 1874 bis 1885 auch der Leiter des Stader Lehrerseminars. Das Carl-Diercke-Haus beherbergt neben dem Studienseminar für die Lehrämter Grund-, Haupt- und Realschulen ebenso die Studienseminare für das Lehramt an berufsbildenden Schulen sowie für das Lehramt an Gymnasien:

21.08.2025: Das gotische mehrgeschossige Backsteintor aus der Mitte des 14. Jahrhunderts im Nordwesten der Altstadt sicherte die Landstrassen nach Rostock und Güstrow ab. Das Tor verfügt über eine spitzbogige Durchfahrt bei einer quadratischen Grundfläche. Die Durchfahrt wurde nachträglich vergrössert. Geschmückt ist das Tor auf der Stadtseite mit einer unverputzten grossen Putzblende, kleineren Spitzbogenblenden verschiedener Grösse in den Obergeschossen und einem Staffelgiebel. Die Feldseite verfügt über drei markante Putzblenden im zentralen Teil, um die mehrere kleine Putzblenden angeordnet sind:

21.08.2025: Die ehemalige Uhrenschule auf dem Schulkamp, Schulkampallee 3/5, stammt von 1860. Zwei weitere Schulgebäude wurden 1885 und 1903, die Turnhalle 1909 gebaut. Seit 2002 befindet sich hier das Theater Uhrenschule (THUSCH). Die drei Gebäude und die Turnhalle sowie Park, Gedenkstein 1860 und Mahnmal der Widerstandskämpfer stehen unter Denkmalschutz:

21.08.2025: Eine Perle im Innenstadtbereich ist das Mühlenviertel. Im Zuge der Sanierung des Mühlenviertels wurde auch das ehemalige Feuerwehrspritzenhaus von Grund auf restauriert und von der örtlichen Feuerwehr ein Feuerwehrmuseum eingerichtet. Das Museum besteht aus drei Räumen und bezieht den anliegenden Schlauchturm mit ein. Die Ausstellung konzentriert sich auf die Zeit der ehemaligen DDR. Anschaulich wird hier für jedermann die Geschichte der Teterower Feuerwehr erlebbar gemacht. Neben historischer Löschtechnik sind hier u. a. einzigartige Zeitdokumente ausgestellt:

21.08.2025: Die Stadtmühle Teterow wurde 1800 gebaut. Sie beherbergt heute eine Gaststätte und ein Kulturzentrum. Das eingeschossige Fachwerkgebäude der Stadtmühle mit Mansarddach ist ein Beispiel für Bauten des Wiederaufbaus. Prägend sind die beiden Dacherker. Die Mühle stand am Mühlenteich, aufgestaut durch die Kleine Peene. Sie wurde betrieben durch ein unterschlächtiges Wasserrad, bei dem das Wasser unter dem Rad einen Kropf durchfliesst. Der offene Wasserzufluss wurde im Stadtinneren 1885 überdeckt und 2002/03 im Rahmen der Städtebauförderung im Bereich der Seestrasse wieder geöffnet. Ab 1973 gehörte die Mühle zur staatlichen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG). Bis 1991 war es ein Mischfutterwerk der LPG: 

21.08.2025: Von der Grundsteinlegung 1215 bis zur kompletten Fertigstellung gingen gut 200 Jahre ins Land, erkennbar an den unterschiedlichen Baustilen. Während der Altarraum mit der Sakristei auf der Nordseite im spätromanischen Stil errichtet wurde, sind das Langhaus und der Turm bereits gotisch. Kulturhistorisch bedeutend sind der Schnitzaltar aus dem 14. Jahrhundert, das gothische Triumpfkreuz sowie die Gewölbemalereien im Altarraum aus dem 13./14. Jahrhundert. In den acht Kappen der zwei Joche sind Motive der Geschichte Jesu mit der Schöpfungsgeschichte dargestellt. Diese Malereien wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt und nach damaligen Duktus restauriert. 2009 war erneut eine Restaurierung notwendig. Die Fresken erstrahlen heute Dank modernster Laser- und Zellulosetechnik in vollem Glanz und ziehen viele Besucher in ihren Bann: