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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

13.02.2026: Die Ulmer Münz ist ein historisches Gebäude und geschütztes Kulturdenkmal im berühmten Fischerviertel von Ulm. Das malerische Fachwerkhaus diente von 1620 bis 1624 als offizielle Münzstätte der damaligen Reichsstadt Ulm. Der Name erinnert an die jahrhundertealte Tradition des Ulmer Münzwesens und den historischen Spruch – Ulmer Geld regiert die Welt. Heute beherbergt das markante Gebäude ein gemütliches, gleichnamiges Café und Restaurant:

13.02.2026: Die ehemalige Ulmer Garnsiede im historischen Handwerkerviertel ist ein bedeutendes Baudenkmal und die letzte historische Garnsiede Südwestdeutschlands. Ihre baulichen Überreste wurden im Jahr 1999 bei Grabungen entdeckt, was eine archäologische Sensation darstellte. Bis dahin waren solche spätmittelalterlichen Anlagen in Süddeutschland nur aus Urkunden bekannt. Der Bau stammt ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert und diente zunächst als Wirtschaftsgebäude des Beginenkonvents. Zwischen 1729 und 1879 wurde die Anlage aktiv als Garnsiede genutzt. Beim Garnsieden wurde sprödes, braunes Leinengarn in grossen, von unten befeuerten Kesseln in einer heissen Lauge aus Wasser und Holzasche gekocht. Durch diesen Prozess wurde das Garn gereinigt, geschmeidiger, reissfester und aufgehellt. Nur so liess sich das feine und extrem feste Ulmer Tuch weben, das die Stadt berühmt machte:

13.02.2026: Das Schiefe Haus, das wohl meist fotografierte ehemalige Bürgerhaus in Ulm geht als Entstehungszeit auf das Jahr 1406 zurück. Im Jahr 1443 wurde die grundsätzliche massgebende große spätgotische Erweiterung des Gebäudes vorgenommen. Ursprünglich etwa halb so lang, wurde die jetzige Grösse zur Blau hin geschaffen. Das Haus stand auf seiner Nordseite auf einem festen Kiesuntergrund. Auf der Südseite ist der tragfähige Baugrund erheblich tiefer. Da die Fundamente somit hier schlechter gegründet waren, senkte sich der Bau in seine schiefe Lage. Zur Rettung wurde das Gebäude durch drei Säulen in der Blau gestützt. Mitte des 17. Jahrhunderts erhielt das Haus dann auf der Südseite die steinerne Aussenwand, die die Holzwand ersetzte. Um ca. 1800 wurde die steinerne Wand auf der Nordseite errichtet und die alte Holzwand ersetzt. Ende des 19. Jahrhunderts erhielt es weiterhin auf der Südseite unter den Holzsäulen Betonfundamente. Aufgrund der Feuchtigkeitsschäden im Dach, im Deckenbalkenbereich des ersten Obergeschosses sowie den enormen Lasten durch Auffüllungen der Decken im ersten Oberschoss, um die Schieflage auszugleichen, neigte und drehte sich das Haus weiterhin auf der Südseite. Durch das vorstehende erste Obergeschoss des auf Stützen gesicherten erweiterten Baus konnte zusätzlich eine Galerie zum Unterziehen von Kähnen oder Anbinden von Holzkästen geschaffen werden. Der historische Anlegeplatz des Fischerbootes ist heute eine schwimmende Sitzgalerie in der Blau. Eine Bodenverglasung ermöglicht einen direkten Blick auf die Grundmauer des ehemaligen Fischbeckens. Mit der Sanierung und Renovierung in den Jahren 1994/95 wurde das Haus im Fundamentbereich zusätzlich verstärkt, das ursprüngliche Tragwerk wieder rekonstruiert sowie der gesamte Dach- und Deckenbereich stabilisiert. Zusätzlich wurden die Lasten – soweit möglich – in die Nordhälfte verlagert und festgezurrt. Die Holzmalerei an den Deckenbalken im ersten Obergeschoss wurde ebenso wie die Gewölbedecke wieder restauriert bzw. erneut eingebaut. Der heutige Zustand vermittelt die geschichtliche Vergangenheit durch Beibehaltung der schiefen Böden und durch Reduzierung der sichtbaren Technik, ohne darauf zu verzichten:

13.02.2026: Das Gebäude des ehemaligen Setra-Museums in Ulm ist das historische Haus zur Weinrebe, auch bekannt als Kässbohrer-Haus. Das markante, renovierte Fachwerkhaus wurde um 1480 als Wohnhaus erbaut. Es befindet sich direkt am historischen Saumarkt im Ulmer Fischerviertel. Es ist das Stammhaus der Familie Kässbohrer. Viele Generationen der Familie – welche die Marke Setra gründete und Omnibus-Geschichte schrieb – wuchsen hier auf. Das kleine, nicht öffentlich zugängliche Werksmuseum im Haus zur Weinrebe wurde Ende 2025 dauerhaft geschlossen. Die historische Fahrzeugsammlung und die Exponate wurden auf die andere Donauseite nach Neu-Ulm verlegt. Dort sind sie nun in der neu errichteten Kässbohrer-Halle auf dem Werksgelände von Daimler Buses in der Otto-Hahn-Strasse untergebracht:

13.02.2026: Das Hotel Schmales Haus ist ein historisches Gebäude im Fischerviertel, das für seine geringe Breite von nur 4,63 Metern bekannt ist. Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert wurde umfassend saniert und beherbergt heute ein kleines Hotel. Es gilt als eines der schmalsten Hotels der Stadt und bietet seinen Gästen eine einzigartige historische Atmosphäre:

13.02.2026: Die Gaststätte Zur Forelle ist eines der ältesten Häuser Ulms, die sich seit 1873 im Familienbesitz Hailbronner befindet. Das Haus wurde im Jahr 1400 an dem damaligen gemeinen Steg über das Flüsschen Blau als Schankwirtschaft und Herberge errichtet. Die Bäume für das so genannte Häusle wurden im Jahr 1399 im Allgäu geschlagen und auf der Iller, die in Ulm in die Donau mündet, nach Ulm geflösst. Noch heute sind Zeichen und Spuren der Flösserei an einigen Balken der in Ulm einmaligen Dachfirstständer-Konstruktion sichtbar. Um 1662 erhielt das Gebäude den klangvollen Namen Zum Güldenen Fisch und wurde im Jahr 1705 in Zur Forelle umbenannt. Im Laufe der Jahrhunderte hat die Gaststätte Zur Forelle alle Hochs und Tiefs der Freien Reichsstadt Ulm miterlebt und im wesentlichen unbeschadet überstanden. Ein beredtes Zeugnis dafür ist die neben der Eingangstüre der Forelle eingemauerte und gut sichtbare Kanonenkugel. Am 15. und 16. Oktober 1805 liess Napoleon die Stadt Ulm jeweils eine halbe Stunde lang mit Kanonen verschiedenen Kalibers beschiessen, um die in der Stadt Ulm befindlichen österreichischen Truppen zu demoralisieren und zur Kapitulation zu zwingen, was letztendlich auch gelang. Eine der Kugeln schlug in die Gaststätte ein:

13.02.2026: Das historische Fachwerkhaus stammt aus der Zeit um 1600. Das Gebäude ist als altes Schifferhaus bekannt und wurde vermutlich vor 1612 erbaut. Zwischen 1974 und 1993 wurde das Fachwerk an der Giebelseite wieder freigelegt. Das Haus liegt im bekannten Ulmer Fischerviertel:

13.02.2026: Das Gebäude des Allgäuer Hofs, heute bekannt als Erstes Ulmer Pfannkuchenhaus, befindet sich in der Fischergasse 12 im historischen Fischerviertel. Das geschichtsträchtige Haus wird erstmals im Jahr 1644 in einem Kaufbrief urkundlich erwähnt. In seiner jahrhundertelangen Geschichte gehörte das Anwesen unter anderem Müllern, Bierbrauern und Fuhrleuten. Zeitweise wurde das Gebäude als Gärtnerei sowie als Schnapsbrennerei genutzt. Bekanntheit erlangte das Haus vor allem als Absteige und Herberge für Allgäuer Donauflösser, woraus sich auch der traditionelle Name Allgäuer Hof ableitet. Zwischenzeitlich war das Gebäude in Ulm auch unter dem Namen Schnaken Hof bekannt:

09.02.2026: Das 20-stöckige Hoist-Hochhaus ist ein markantes, 71 Meter hohes Bürohaus im Zentrum von Duisburg. Es befindet sich an der Friedrich-Wilhelm-Strasse 96 in unmittelbarer Nähe zum Duisburger Hauptbahnhof. Das Gebäude bietet moderne Büroflächen mit einer weiten Rundumsicht über das Ruhrgebiet. Ein Grossteil der Flächen wird von verschiedenen Ämtern und Abteilungen der Duisburger Stadtverwaltung genutzt. Auffällig ist die Fassadengestaltung, die sich durch charakteristische blaue Streifen und Elemente von klassischen Betonbauten abhebt:

09.02.2026: Duisburg Hauptbahnhof ist der grösste und wichtigste Personenbahnhof der Stadt Duisburg und Kreuzungsbahnhof mehrerer bedeutender Eisenbahnstrecken. Er ist Halt aller ihn berührenden Intercity-Express- und Intercity-Linien und wird darüber hinaus von vielen Regional-Express- und Regionalbahn-Linien und der S-Bahn Rhein-Ruhr angefahren. Mit 130.000 Reisenden und Besuchern pro Tag gehörte er 2019 zu den meistfrequentierten Fernbahnhöfen der Deutschen Bahn. Er ist der zentrale Knotenbahnhof des Schienenpersonenverkehrs im westlichen Ruhrgebiet und am unteren Niederrhein. Das heute noch existierende Empfangsgebäude des Personenbahnhofes am Portsmouthplatz entstand in den Jahren 1931 bis 1934 unter Leitung von Regierungsbaudirektor Johannes Ziertmann (Architekt bei der Reichsbahndirektion Essen) im Stil der Neuen Sachlichkeit und galt als eines der modernsten Bahnhofsgebäude seiner Zeit. Zu vergleichen ist es mit denen in derselben Epoche entstandenen Hauptbahnhöfen Düsseldorf und Oberhausen. Die Empfangshalle erhielt 1935 eine Ausmalung durch Cornelius Wagner. Die zwei Skulpturen an der Stirnfront der als Stahlskelettkonstruktion errichteten Schalterhalle stammen von dem Essener Bildhauer Joseph Enseling: