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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

15.08.2025: Der Germaniatower (Bj. 2007) in exponierter Innenstadtlage ist das städtebauliche Kernstück und maritime Zentrum der Kai-City Kiel. Als Cityhafen bildet er zusammen mit dem Wasserplatz ein urbanes und modernes Aushängeschild der Stadt. Der Tower umfasst ein 14-geschossiges Hochhaus mit einem nach Norden ausgerichteten Büroturm. Zur Kieler Innenstadt und Förde sind insgesamt 58 Wohnungen orientiert. Als städtebauliche Einheit schliesst der Nordblock als ein sechsgeschossiges Gebäudeensemble aus Bürotürmen, Innenhöfen und einem 40 Wohneinheiten umfassenden Riegel an. Die Büroflächen sind flexibel aufteilbar. Den prägenden Abschluss am Wasserplatz bildet die sogenannte Bluebox, die aus einer innovativen Structural-Glazing-Konstruktion mit einer bläulich schimmernden Verglasung besteht. Zur natürlichen Belüftung dienen flächenbündig integrierte Parallel-Ausstellfenster:

15.08.2025: Das Terminalgebäude der Color Line in Kiel, offiziell als Norwegenkai bekannt, gilt als eines der modernsten Fährterminals in Europa. Es wurde in den Jahren 1996 bis 1997 errichtet und dient seit August 1997 als Abfertigungsbasis für die tägliche Verbindung nach Oslo. Das Gebäude wurde vom Architekten Jürgen Baade (Büro Baade und Partner, Kiel) in Zusammenarbeit mit der Architektenpartnerschaft SAR und BDA (Göteborg/Kiel) entworfen. Das Terminal zeichnet sich durch seine markanten Glasfronten aus, die Reisenden einen Panoramablick auf die Kieler Innenförde und die Stadt ermöglichen. Neben der Passagierabfertigung wird das Gebäude aufgrund seiner räumlichen Qualität auch für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt:

15.08.2025: Das Hafenhaus ist ein markantes, modernes Bürogebäude direkt an der Kieler Förde. Es dient primär als Verwaltungssitz der Seehafen Kiel GmbH & Co. KG (Port of Kiel) und ist Teil der architektonischen Neugestaltung des Hafenbereichs am Schwedenkai. Das Gebäude ist ca. 45 Meter hoch und verfügt über 12 Etagen (Decks). Es wurde 2006 als modernisiertes und aufgestocktes Verwaltungsgebäude fertiggestellt (Architekten: Nagel Architekten). Charakteristisch ist die raumhohe Verglasung, die eine transparente Arbeitsatmosphäre mit Panoramablick auf die Förde bietet:

15.08.2025: Der Kieler Schwedenkai ist ein Hafenkai mit Terminal, Bürogebäude und Fähranleger im Kieler Hafen auf dem Westufer der Kieler Förde in der Kieler Innenstadt. Vom Schwedenkai aus verkehren unter anderem täglich im Wechsel die Passagierfähren Stena Scandinavica und Stena Germanica der schwedischen Reederei Stena Line auf der Route Kiel – Göteborg. Neben dem regulären Fährbetrieb der Stena Line werden in den Sommermonaten am Terminal Schwedenkai auch Kreuzfahrtschiffe abgefertigt, wenn beispielsweise die Kreuzfahrtterminals am Ostseekai und am Ostuferhafen bereits belegt sind. Das Terminalgebäude am Schwedenkai hat 12 Stockwerke und bietet in den unteren Etagen Serviceleistungen für Passagiere und Fracht. Moderne Abfertigungseinrichtungen ermöglichen eine leistungsfähige Abfertigung von Passagieren und Fracht. Die oberen Etagen beherbergen Büros von Stena Line, Seehafen Kiel sowie weiteren Firmen. Betreiberin ist die Seehafen Kiel GmbH & Co. KG, die den Kieler Handelshafen als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt Kiel im öffentlichen Auftrag der Landeshauptstadt betreibt:

15.08.2025: Der Sellspeicher ist ein markantes, modernes Büro- und Geschäftshaus in zentraler Lage in Kiel Am Wall 55. Das Gebäude beherbergt heute vor allem medizinische Einrichtungen und Dienstleister. Das Gebäude wurde zwischen 2000 und 2002 fertiggestellt und verfügt über sechs bis acht Geschosse mit einer Glasfassade, die sich zum Wasser hin öffnet:

15.08.2025: Das Landeshaus ist Sitz des Schleswig-Holsteinischen Landtags. Das Gebäude liegt am Düsternbrooker Weg 70 auf dem Westufer der Kieler Förde. Als Marineakademie 1888 für die Kaiserliche Marine gebaut, war es von 1919 bis 1945 Sitz des kommandierenden Admirals der Ostseestation von (vorläufiger) Reichs- bzw. Kriegsmarine. Der Landtag von Schleswig-Holstein bezog es am 3. Mai 1950 als Parlamentsgebäude. Nach vielen Umbauten seit dem Bezug wurde am 1. Februar 2001 mit dem Bau eines neuen Plenarsaales an der Wasserseite begonnen. Dieser als Anbau gestaltete gläserne Gebäudeteil wurde im März 2003 fertiggestellt. Im Landeshaus befindet sich ein Paternosteraufzug. Das Gebäude ist eingetragen in die Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Düsternbrook:

Haus B – direkt neben dem Landeshaus befindet sich das Gästehaus von Landtag und Staatskanzlei:

15.08.2025: Das Ehrenmal wurde für die 5249 toten U-Boot-Fahrer im Ersten Weltkrieg errichtet und am 8. Juni 1930 eingeweiht. Wegen Bauschäden erfolgte schon bald ein Neubau des Ehrenmals, das am 12. Juni 1938 eingeweiht wurde. Auf einem 15,30 m hohen Pfeiler befindet sich ein von Fritz Schmoll entworfener Adler, der 2001 wegen Schäden erneuert wurde. Das Hakenkreuz auf dem gemauerten Sockel wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch das U-Boot-Kriegsabzeichen überdeckt. In dem bogenförmigen Rundgang um das Ehrenmal sind auf 115 Bronzetafeln die Namen der gefallenen U-Boot-Fahrer beider Weltkriege sowie der im Dienst verunglückten Soldaten der Deutschen Marine verewigt. Eigentümer des Ehrenmals ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V:

15.08.2025: Die Maschinenbau Kiel (MaK) war ein traditionsreicher Hersteller von Schiffsdieselmotoren, Diesellokomotiven, Dieseltriebwagen und Kettenfahrzeugen, der in den 1990er Jahren in mehrere Einzelunternehmen aufgespalten wurde. Nach der Übernahme der Schiffsmotoren-Sparte durch die Caterpillar Inc. in die hundertprozentige Tochtergesellschaft Caterpillar Motoren GmbH & Co. KG bestimmt Caterpillar mit rund 80 Prozent das heutige Gesicht der ehemaligen MaK, die im Volksmund immer noch als solche bezeichnet wird und ein bedeutender Arbeitgeber in der Region Kiel ist:

15.08.2025: Bis 1854 war Laboe dazu verpflichtet die Wassermühle in Lutterbek zu nutzen. Nach Aufhebung dieses Mühlenzwanges und der Einführung der Gewerbefreiheit von 1869, enstand die erste Windmühle in Laboe. Sie wurde 1872 als Erdholländer vom Mühlenbauer Johann Hinrich Matz, für den Müllermeister Martin Mertz errichtet. 1879 wurde sie an den Müllermeister Hinnerk Thiessen verkauft, welcher die Mühle 1897 an den Müllermeister Theodor Petersen verkaufte und kurz darauf für 5 Jahre von ihm pachtete. Ab 1902 wurde die Mühle von Theodors Sohn, Richard Petersen bewirtschaftet und brannte 1904 nieder. Die zweite Mühle, ein Galerieholländer Anno 1857 vom Gut Ornum bei Missunde an der Schlei, wurde 1906 abgebrochen, mit dem Schiff nach Laboe gebracht und am Platz der ersten Mühle wieder aufgebaut. Sie wurde im ersten Weltkrieg auf Befehl abgebrannt. In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg kaufte Müller Willi Thiessen den Platz der alten Windmühle zurück. Der neue Unterbau wurde aus den Resten der Festungen Stosch und Jägersberg, von ortsansässigen Handwerkern errichtet. Der Oberbau stammt von der Mühle aus Demühlen am Russee, welche 1867 erbaut wurde und stillgelegt werden sollte. Sie wurde in Demühlen demontiert und per Pferdewagen nach Laboe transportiert und bis 1923 wieder aufgebaut. Der Betrieb wurde 1964 eingestellt und die Mühle 1967 zum Restaurant umgebaut. Heute gehört sie zum Alten- und Pflegeheim in der Mühlenstrasse: