Andere Profanbauten
20.06.2025: Das ehemalige Postamt aus dem Jahr 1878 ist ein zweigeschossiger, langgestreckter Putzbau unter einseitigem Walmdach in spätklassizistischen Formen. Als ein relativ früher Bau in der 1866 neu angelegten Bahnhofstrasse ist er Beleg für die
durch den Eisenbahnbau angestossene Ortsentwicklung nach Westen und daher von
besonderem ortsgeschichtlichem und städtebaulichem Wert:
20.06.2025: Im Jahr 1815 erwarb der Apotheker Johann Friedrich Höppner das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, 1858 erhielt er für sein Gewerbe die königlichen Privelegien und dokumentierte dies stolz in güldenen Lettern an der Giebelfassade:

20.06.2025: Schräg gegenüber der Stadtkirche steht das Grothkopf’sche Haus, eines der ältesten Häuser der Stadt aus dem Jahr 1738. Früher ging hier ein Schneider seinem Handwerk nach, heute beherbergt das Haus mit seinem interessanten Klinken-Muster eine Goldschmiede:

20.06.2025: Das Amtsgericht Preetz war ein deutsches Amtsgericht mit Sitz in Preetz. Im Jahre 1978 wurde es aufgehoben und das Amtsgericht Plön übernahm seine Aufgaben. Bei dem Gebäude, einem zweigeschossigen Putzbau mit Mansarddach, mittigem Zwerchgiebel und ornamentalen Stuckverzierungen, handelt es sich um eine Villa aus dem Jahr 1914. Es wurde als Wohnhaus für den Kaufmann Otto Brumm errichtet und dient heute als Zentralstation der Polizei:

17.06.2025: Äusserlich gut überlieferte hofbildende Anlage aus Wohnhaus und Alter Schmiede. Sie markiert die platzartige Straßengabelung von Kieler und Hindenburgstrasse und ist somit von ortsbildprägender Bedeutung. Die Alte Schmiede bezeugt die seit dem 15. Jahrhundert nachgewiesene Anwesenheit eines stationären
Schmieds, eines wichtigen Teils der städtischen Gemeinschaft. Der Standort am
Stadtausgang war typisch wegen der Feuergefahr. Die ursprüngliche Funktion
bleibt auch ohne überlieferte Innenausstattung durch das grosse Tor und den
rückwärtigen Schornstein ablesbar:
17.06.2025: Das älteste Wohnhaus der Stadt aus dem Jahr 1576 ist ein 5-Ständer-Fachwerkhaus mit vorragendem Giebel und einer Oberlichttür aus dem 18. Jahrhundert. Den Namen verdankt es wahrscheinlich der Nähe zur Strasse, in der die Färber ihr Handwerk betrieben. Heute befindet sich hier das Standesamt:

13.06.2025: Zu den auffälligen Gebäuden in der breiten Allee Am Fleth gehört die Hausnummer 40. Heute nur noch ein kleines Wohnhaus, gehörte dieses Bauteil einmal zum 1650 erbauten Zeughaus. Das für den dänischen und norwegischen König Friedrich III. erbaute Arsenal bestand einmal aus vier Flügeln. Nur noch der Mittelbau blieb davon erhalten:

13.06.2025: Das ehemalige Kaiserliche Postgebäude wurde im Jahr 1896 als zweigeschossiger Backsteinbau über winkelförmigem Grundriss und abgewalmten Satteldächern erbaut:

13.06.2025: Das barocke Stadtpalais in Glückstadt wurde zwischen 1700 und 1728 als Wohngebäude der Konferenzräte Conrad und Jacob Johann von Wasmer errichtet. Ab 1752 diente das Gebäude als Sitz der Regierungskanzlei und Glückstädter Residenz des dänischen Königshauses. 1806 bezog das holsteinische Obergericht das Haus, ab 1876 ist darin die städtische Knabenschule eingerichtet worden. Heute sind in dem Palais Volkshochschule und Musikschule untergebracht:

13.06.2025: Der mächtige backsteingemauerte Hafenspeicher von 1827 direkt am Binnenhafen hat eine quadratische Grundfläche von 14 x 14 m. Aufzugsvorrichtungen erlaubten die Beförderung der Waren von der Wasser- wie auch von der Landseite. Von 1894 bis 1976 nutzte die Glückstädter Heringsfischerei das Bauwerk als Salzspeicher:
