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09.02.2026: Die Kirche im Dellviertel gehört zum Bistum Essen und ist die offizielle Pfarrkirche der Grosspfarrei Liebfrauen. Das geschichtsträchtige Bauwerk steht heute unter Denkmalschutz. Sie wurde zwischen 1871 und 1874 nach den Plänen des Kölner Architekten Heinrich Wiethase im neugotischen Stil errichtet, um dem rasanten Bevölkerungswachstum durch die Industrialisierung gerecht zu werden. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche ab 1948 unter Einbeziehung des erhaltenen neugotischen Seitenschiffs durch den berühmten Kirchenbaumeister Dominikus Böhm wiederaufgebaut. Sehenswert sind die beeindruckenden Betonglasfenster von Ludwig Baur im Chorraum sowie die im Wiederaufbau integrierte Krypta unter dem Hochchor:

09.02.2026: Das Lehmbruck-Museum in Duisburg zeigt im Schwerpunkt Arbeiten des Künstlers Wilhelm Lehmbruck sowie internationale Skulpturen der Moderne. Erbaut wurde das Museum 1964 im Immanuel-Kant-Park nach Plänen von Manfred Lehmbruck, einem Sohn des Künstlers. Das ursprünglich aus Grosser Glashalle und Lehmbruck-Trakt bestehende Haus ist 1983-87 um einen Erweiterungsbau ergänzt worden (im Bild). Im Aussenraum des Museums befindet sich ein Skulpturengarten mit weiteren Exponaten:

DUISBURG

(502.500 Einwohner, 33 m ü. NHN) ist eine kreisfreie Grossstadt, die an der Mündung der Ruhr in den Rhein im Schnittpunkt von Niederrhein und Ruhrgebiet liegt. Die rheinische Stadt gehört dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) an und ist Mitglied des Regionalverbands Ruhr (RVR). Sie ist mit circa einer halben Million Einwohnern nach Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen die fünftgrösste Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen. In der Landesplanung als Oberzentrum innerhalb des nordwestlichen Regierungsbezirks Düsseldorf eingestuft, nimmt Duisburg auf der Liste der Grossstädte in Deutschland den 15.Platz ein. Die Chronik des Regino von Prüm erwähnt Duisburg 883 erstmals schriftlich, als Wikinger dort überwinterten. Es folgte der Ausbau zur Königspfalz und Aufstieg zu einem florierenden Handelszentrum. Um das Jahr 1000 verlagerte sich das Flussbett des Rheins weg von der Stadt. Dies schnitt Duisburg vom direkten Fernhandel ab und leitete einen langen Niedergang ein. 1290 verpfändete König Rudolf von Habsburg die freie Reichsstadt an die Grafen von Kleve. Gerhard Mercator, der weltberühmte Kartograf lebte und arbeitete ab 1552 in Duisburg und schuf hier seine bahnbrechenden Globen und Atlanten.1655 wurde die erste Duisburger Universität gegründet, die bis 1818 bestand. Ab 1666 fiel Duisburg dauerhaft an das Kurfürstentum Brandenburg (das spätere Preussen). Der Bau des Aussenkanals stellte den direkten Zugang zum Rhein wieder her. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt durch Schwergewichte wie Thyssen und Krupp zum Herz der deutschen Schwerindustrie. Durch rasanten Zuzug von Arbeitskräften und Eingemeindungen (u. a. der Industriestadt Hamborn 1929) wuchs Duisburg zur Metropole. Nach massiven Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg stieg Duisburg in den 1950er Jahren zeitweise zur reichsten Stadt Deutschlands auf. Ab den 1970er Jahren sorgte das Sterben von Zechen und Hüttenwerken für hohe Arbeitslosigkeit. Der Ausbau des Duisport-Hafens fing Teile des Niedergangs auf. Er ist heute eine zentrale Drehscheibe im europäischen Warenverkehr. Ehemalige Brachflächen wurden zu Freizeit- und Kulturorten umgewandelt. Bestes Beispiel ist der Landschaftspark Duisburg-Nord auf einem alten Hüttengelände.

Hauptbahnhof Duisburg:

Lehmbruck-Museum:

Katholische Pfarrkirche Sankt Joseph:

Stadtwerketurm:

Theater am Marientor:

Hansator Hochhaus:

Evangelische Marienkirche:

Mauer und Halbschalenturm an der Unterstrasse:

Ehemaliges Schwanentor:

Infotafel Duisburger Hafen im Mittelalter:

Schwanentorbrücke:

Kontorhaus:

Evangelische Salvatorkirche:

Landesarchiv NRW:

Zwei RWSG-Hafenkräne am Innenhafen:

Kora-Kran:

Stadthistorisches Museum:

Stadtmauer am Alten Wehrgang:

Koblenzer Turm:

Katholische Karmelkirche:

Alte Markthalle:

Rathaus:

Mercatorbrunnen:

Schäferturm:

Mauerreste am Kuhlenwall:

Stadthaus:

Stadttheater:

City-Palais:

Liebfrauenkirche:

Land- und Amtsgericht:

Rheingoldhaus:

Ruhrtower:

Targo-Bank-Hochhaus:

Fernmeldeturm:

Hoist-Hochhaus:

Duisburg-Reklame am Bahnhof:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 09.02.2026.

16.01.2026: Das Hauptgebäude des Finanzamts Worms-Kirchheimbolanden befindet sich am Karlsplatz 6 in Worms. Das historische Dienstgebäude wurde in den 1920er Jahren im Stil des Expressionismus errichtet und steht heute als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz:

16.01.2026: Die evangelische Lutherkirche im Westen der Innenstadt wurde zwischen 1910 und 1912 nach Plänen von Prof. Friedrich Pützer erbaut. Unschwer zu erkennen sind die starken Anklänge an den Darmstädter Jugendstil mit sparsamer Ornamentik an den Aussenseiten. Mehrfach erscheint als durchgängiges Kennzeichen der Kirche die achteckige Lutherrose. Der einschiffige Hallenbau verfügt über einen Kanzelaltar:

16.01.2026: In einem Innenstadtnahen Wohngebiet steht dieser imposante Wasserturm, im lokaltypischen Stil der Wormser Neuromanik, mit vielen Erkern und reich verzierten Türmchen und Dachgestaltung. Der Bau nimmt Elemente der vielen anderen Türme der Befestigung und des Wormser Dom auf. Vergleichbar in äusserer Pracht und Aufwand ist er mit dem Mannheimer Wasserturm am Friedrichsplatz. Allerdings steht der Wormser Wasserturm nicht so repräsentativ solitär, sondern ist von höheren Häusern und Bäumen dicht umgeben. Erbaut wurde der Wormser Wasserturm von 1889 bis 1890 am Karlsplatz im Westend der Stadt durch Stadtbaumeister Karl Hofmann (1856-1933). Vor der Inbetriebnahme des Wasserturms versorgten sich die Einwohner aus öffentlichen oder privaten Pumpbrunnen. Nach eingehenden Wasser- und Bodenqualitätsuntersuchungen wurde im September 1887 ein Projekt für die Wasserversorgung der Stadt vorgelegt. Am 20. Oktober 1889 konnte das Wasserwerk den Betrieb aufnehmen. Bis zum Jahr 1962 diente der Turm der Wasserversorgung. 2007 bis 2009 wurde er durch die Grundstücksgesellschaft Wormser Wasserturm in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz zu modernen Wohneinheiten umgewandelt:

16.01.2026: Die Villa Sonneck in Worms ist ein denkmalgeschütztes, historisches Wohngebäude aus dem Jahr 1909, das für seine markante Architektur und seine direkte Verbindung zur Stadtgeschichte bekannt ist. Das Gebäude wurde im Stil des Historismus errichtet und vereint neugotische Elemente sowie Motive der Neurenaissance. Entworfen wurde die stattliche Villa von dem Architekten Adolf Fuhrmann. Das Haus steht auf einem stark bewegten Grundriss und verfügt über hölzerne Wintergartenanbauten. Der wehrhafte, hohe Turm mit integriertem Turmzimmer bildet das optische Highlight der Villa. Seine Dachbekrönung korrespondierte ursprünglich über eine direkte Sichtachse mit dem Pavillon im darunterliegenden Weiher. Die Villa wurde am Hang erbaut und bot eine freie Aussicht über den tiefer gelegenen Park. Das Areal gehörte zum erweiterten Gelände des Lederindustriellen Karl (Charles) Bittel, der das Viertel massgeblich prägte:

16.01.2026: Zu einem im Englischen Garten-Stil angelegten Park gehört Architektur. Deshalb erbaute Karl Bittel 1900 den Burgturm mit gotischer Spitzbogentür und Zinnenkranz sowie sein zweigeschossiges Wohnhaus (Kanzeleck), ein Putzbau mit Sandsteingliederung und Schmuckfachwerkelementen:

16.01.2026: Die 1.471,4 m lange Autobahnbrücke befindet sich in Pfeddersheim, westlich von Worms, und wurde zwischen 1972 und 1975 hergestellt. Die Brücke setzt sich aus zwei getrennten Überbauten (Ost und West) zusammen, welche sich jeweils in Längsrichtung in vier aufeinander folgende Durchlaufträgersysteme unterteilen. Die Querschnittsform ist ein zweizelliger Hohlkasten mit einer durchgängigen Konstruktionshöhe von 2,7 m. Der bestehende Brückenüberbau ist sowohl in Längs- als auch in Querrichtung vorgespannt. Zur Verstärkung der Koppelfugen wurde eine zusätzliche, externe Vorspannung in den beiden Zellen des Hohlkastenquerschnitts ausgeführt. Zur Lasteinleitung bzw. Endverankerung wurden Stahlbetonkonsolen hergestellt. Die Kraftübertragung zwischen Hohlkastensteg und Konsole wurde durch verzahnte Kontaktfugen und eine Quervorspannung sichergestellt:

16.01.2026: An der Südostecke der früheren Stadtbefestigung befindet sich der Eckturm, der auf rechteckigem Grundriss in­nerhalb des ehemaligen Bundeswehrgeländes steht und der im Zuge weiterer Nutzungsentwicklungen die­ses Geländes künftig für die Öffentlichkeit zugänglicher gemacht werden soll. Er war zur Zeit der Erstellung der Denkmaltopographie für die Stadt Worms eine Ruine, nicht mehr in voller Höhe erhalten und stadtseitig abgebrochen. Inzwischen wurde er rekonstruiert und erhielt dabei auch ein Dach: