13.02.2026: Das Ulmer Zeughaus ist ein historischer, ehemaliger Waffen- und Gebäudekomplex am östlichen Rand der Ulmer Altstadt. Die Wurzeln des heutigen Kulturdenkmals reichen bis in das 14. Jahrhundert zurück. Über die Jahrhunderte entwickelte es sich zum grössten Baukomplex der Freien Reichsstadt Ulm. Ab dem 14. Jahrhundert diente das Areal primär als monumentales Waffenlager für Geschütze, Gewehre und Pulver. Ab 1455 wurde das Areal zusätzlich als reichsstädtische Münze genutzt. Hier entstand im Krisenjahr 1704 auch der berühmte quadratische Ulmer Gulden. Nach schweren Zerstörungen durch Bombenangriffe im Jahr 1944 wurde die Anlage Ende der 1970er Jahre teilrekonstruier. Der Löwenbau (1666/67) mit seiner markanten Sgraffitoputzgliederung hat den Krieg fast unbeschadet überstanden. Der Reiterbau (1597) wurde bewusst so saniert, dass verglaste Stirnseiten den Blick auf die historisch zerstörten, ruinösen Achsen freigeben. Das weitläufige Gelände verbindet heute Denkmalschutz mit modernen Elementen. Es dient unter anderem als aussergewöhnliche Event- und Hochzeitslocation:

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