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Tages-Archive: 9. Februar 2026

09.02.2026: Das 20-stöckige Hoist-Hochhaus ist ein markantes, 71 Meter hohes Bürohaus im Zentrum von Duisburg. Es befindet sich an der Friedrich-Wilhelm-Strasse 96 in unmittelbarer Nähe zum Duisburger Hauptbahnhof. Das Gebäude bietet moderne Büroflächen mit einer weiten Rundumsicht über das Ruhrgebiet. Ein Grossteil der Flächen wird von verschiedenen Ämtern und Abteilungen der Duisburger Stadtverwaltung genutzt. Auffällig ist die Fassadengestaltung, die sich durch charakteristische blaue Streifen und Elemente von klassischen Betonbauten abhebt:

09.02.2026: Duisburg Hauptbahnhof ist der grösste und wichtigste Personenbahnhof der Stadt Duisburg und Kreuzungsbahnhof mehrerer bedeutender Eisenbahnstrecken. Er ist Halt aller ihn berührenden Intercity-Express- und Intercity-Linien und wird darüber hinaus von vielen Regional-Express- und Regionalbahn-Linien und der S-Bahn Rhein-Ruhr angefahren. Mit 130.000 Reisenden und Besuchern pro Tag gehörte er 2019 zu den meistfrequentierten Fernbahnhöfen der Deutschen Bahn. Er ist der zentrale Knotenbahnhof des Schienenpersonenverkehrs im westlichen Ruhrgebiet und am unteren Niederrhein. Das heute noch existierende Empfangsgebäude des Personenbahnhofes am Portsmouthplatz entstand in den Jahren 1931 bis 1934 unter Leitung von Regierungsbaudirektor Johannes Ziertmann (Architekt bei der Reichsbahndirektion Essen) im Stil der Neuen Sachlichkeit und galt als eines der modernsten Bahnhofsgebäude seiner Zeit. Zu vergleichen ist es mit denen in derselben Epoche entstandenen Hauptbahnhöfen Düsseldorf und Oberhausen. Die Empfangshalle erhielt 1935 eine Ausmalung durch Cornelius Wagner. Die zwei Skulpturen an der Stirnfront der als Stahlskelettkonstruktion errichteten Schalterhalle stammen von dem Essener Bildhauer Joseph Enseling:

09.02.2026: Der Fernmeldeturm Duisburg ist ein 115 Meter hoher Typenturm (Typ FMT 15) aus Stahlbeton, der sich im Duisburger Stadtteil Duissern unmittelbar neben dem Hauptbahnhof an der Saarstrasse befindet. Die von der Deutschen Funkturm GmbH betriebene Sendeanlage dient als Richtfunkmast sowie als UKW- und Fernsehsender. Über den Sender wird unter anderem das Lokalradio Radio Duisburg auf der Frequenz 92,2 MHz (mit einer Sendeleistung von 100 Watt aus 90 Metern Höhe) ausgestrahlt:

09.02.2026: Der Targobank-Turm ist ein Dienstleistungsgebäude im Stadtzentrum am Harry-Epstein-Platz 5. Das Gebäude mit seiner markanten Glasfassade wurde zwischen 1998 und 1999 in einer Rekordbauzeit von nur zehn Monaten errichtet und prägt seither massgeblich die Skyline der Duisburger Innenstadt. Zusammen mit einem 2015 fertiggestellten, achtstöckigen Erweiterungsbau auf dem Gelände des ehemaligen Hauptzollamts bildet das Hochhaus das sogenannte Targo Bank Quartier. Das Gebäude misst 72 Meter und erstreckt sich über 16 oberirdische Stockwerke. Es gilt als das höchste reine Bürogebäude der Stadt. Der Entwurf des ursprünglichen Turms stammt von HPP Architekten. Die Konstruktion besteht aus rund 1.700 Tonnen Stahl und 10.000 Kubikmetern Beton. Im gesamten Quartierskomplex (inklusive des Neubaus von 2015) arbeiten rund 2.500 Mitarbeiter. Die Targobank zählt damit zu den grössten privaten Arbeitgebern in Duisburg:

09.02.2026: Der 1963 fertiggestellte Ruhr-Tower Duisburg ist ein markantes, 56 Meter hohes Bürohochhaus am Averdunkplatz nahe der Innenstadt. In seiner Geschichte war das Bauwerk auch als Calderoni-Hochhaus sowie als Haus Duisburg bekannt. Der Turm verfügt über 16 Geschosse und prägt seit den 1960er-Jahren als eines der frühen Nachkriegshochhäuser die Silhouette der Duisburger City. Die Immobilie wird primär gewerblich als Büro- und Praxisgebäude genutzt. Die oberen Etagen bieten einen weiten Rundumblick über die Duisburger Innenstadt. Das Objekt besitzt ein zentrales Foyer und wird in den Abendstunden bewacht:

09.02.2026: Das Gebäude befindet sich an der zentralen Einkaufsmeile, der Königstrasse 64. Im Jahr 1913 erwarb eine lokale Brauerei das Gebäude und betrieb dort die bekannte Gaststätte Bürgerbräu im Rheingoldhaus. Es war ein beliebter Treffpunkt mit Café und Gasthaus. Im Gegensatz zu weiten Teilen der Duisburger Innenstadt blieb das Rheingoldhaus im Krieg fast vollständig verschont. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (eingetragen in der Liste der Baudenkmäler in Duisburg-Mitte). Die Räume der ehemaligen Traditionsgaststätte wurden in der jüngeren Vergangenheit unter anderem von Gastronomieketten genutzt:

09.02.2026: Das Amtsgericht Duisburg ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von sieben Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichts Duisburg. Das Gericht hat sein Hauptgebäude am König-Heinrich-Platz in der Duisburger Stadtmitte. Dem Amtsgericht Duisburg ist das Landgericht Duisburg übergeordnet. Zuständiges Oberlandesgericht ist das Oberlandesgericht Düsseldorf. Der Gebäudekomplex wurde in drei Abschnitten gebaut. 1874–1876 wurde das erste Gebäude mit der Front zur Königstrasse errichtet. Im Jahre 1878 erfolgte eine Erweiterung an der Landgerichtstrasse. Der Flügel am König-Heinrich-Platz (auf den Bildern) wurde in den Jahren 1909 bis 1912 errichtet:

09.02.2026: Die katholische Liebfrauenkirche ist eine der bedeutendsten Nachkriegskirchen an Rhein und Ruhr und ein vorbildliches Beispiel für bürgerschaftliches Engagement bei der Neuorientierung profanierter Kirchen. Ihr Vorgängerbau, der sich neben der Salvatorkirche in der Nähe des Innenhafens befand, war 1942 zerstört worden. Der Neubau wurde 1958–1961 realisiert. Architekt Toni Hermanns entwarf einen zweigeschossigen, kubischen Baukörper aus Stahlbeton mit Flachdach. Die Fassaden sind mit unregelmässig angeordneten Natursteinplatten verkleidet. An der Seite zum König-Heinrich-Platz liegt ein quaderförmiger Eingangsturm, der die gesamte Breite des Kirchenschiffs einnimmt und dieses in der Höhe leicht überragt. Über dem Hauptportal befindet sich ein Sandsteinrelief des Bildhauers Karl Heinz Türk. Es zeigt die biblische Szene von Moses mit dem brennenden Dornbusch. Im Rahmen von Reformen im Erzbistum Essen wurde die Kirche mit anderen Gemeinden in Duisburg zusammengelegt und das Gebäude von der katholischen Kirche aufgegeben. Um den drohenden Abriss zu verhindern, gründete die Liebfrauengemeinde zusammen mit Unternehmern, Vertretern von Stiftungen und Privatpersonen 2007 die Stiftung Brennender Dornbusch, benannt nach dem Relief an der Hauptfassade. Zusammen mit Geldern vom Land Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konnte das Gebäude so erhalten und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die Unterkirche dient weiterhin als Gottesdienstraum. Die Oberkirche wurde 2009 profaniert und zu einem Kunst- und Kulturzentrum umgewandelt, das vor allem den Dialog zwischen Religionen und Kulturen fördern soll:

09.02.2026: Das CityPalais ist ein moderner Mixed-Use-Komplex in der Duisburger Innenstadt, der Kultur, Entertainment, Gastronomie und Shopping unter einem Dach vereint. Es befindet sich in bester Lage an der Königstrasse direkt gegenüber dem Stadttheater und bildet zusammen mit dem benachbarten Forum das Herzstück der City:

Citroën Typ H Verkaufswagen vor dem Palais – er wurde ursprünglich zwischen 1948 und 1981 in Frankreich als vielseitiger Kleintransporter produziert. Das Modell ist heute ein beliebter Oldtimer, der oft zu einem Food Truck für Events umgebaut wird:

09.02.2026: Das Theater Duisburg ist ein echter Hingucker und ein wichtiger Teil der Kulturszene der Stadt. Hier trifft sich alles, was Rang und Namen hat, sei es für einen Abend voller Drama mit dem Schauspiel Duisburg, für grandiose Klänge der Duisburger Philharmoniker oder für beeindruckende Opernproduktionen der Deutschen Oper am Rhein. Das Gebäude selbst, ein neoklassizistisches Schmuckstück aus den frühen 1910er Jahren, hat im Laufe der Zeit einiges erlebt, einschliesslich eines Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit seinen 1.117 Plätzen ist das Theater ein vielseitiger Raum, der immer für eine Überraschung gut ist. Besonders spannend wird es jedes Jahr im Frühling, wenn im Rahmen der Duisburger Akzente das Theatertreffen stattfindet. Dann kommen nicht nur regionale Künstler, sondern auch Stars von grossen Bühnen, wie dem Berliner Ensemble oder dem Wiener Burgtheater, nach Duisburg: