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27.07.2025: Der Neubau des Kanzleramts in Berlin wurde im Jahr 2001 bezogen. Nur vier Jahre dauerte der Bau des beeindruckenden Gebäudes. Wichtige Nebensache: Biodiesel, Sonnenenergie und Ökostrom sorgen für eine umweltschonende Energieversorgung. Nach der Entscheidung, dass Berlin Hauptstadt wird, stand der Spreebogen zur völligen Neubebauung zur Verfügung. 1992 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben, für den 835 Beiträge aus 54 Ländern eingingen. Eine Jury aus namhaften Architekten sowie Politikern aller Parteien auf Bundes- und Landesebene entschieden sich am 18. Februar 1993 für den Entwurf der Berliner Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank. Er beeindruckte durch ein geradliniges breites Band des Bundes, das die beiden Spreeufer verbindet und so städtebaulich die deutsche und die Berliner Wiedervereinigung symbolisiert. Das Bundeskanzleramt gehörte zu den wichtigsten Bauvorhaben für die neue Bundeshauptstadt Berlin. Auf Grundlage des Entwurfs von Schultes und Frank wurde 1994 ein europaweiter Wettbewerb für die Umsetzung dieser Pläne ausgeschrieben. Aus den 51 eingereichten Arbeiten wählte die Jury unter dem Vorsitz des Münchner Architekten Kurt Ackermann im Dezember 1994 zwei erste Preise aus. Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl gab nach Gesprächen mit Architekten, Historikern, Publizisten und Politikern am 28. Juni 1995 bekannt, dass wiederum der Entwurf Axel Schultes (zusammen mit Charlotte Frank) gewonnen habe. Ihnen wurde der Bauauftrag erteilt. Nach dem Baubeginn 1997 dauerte es nur vier Jahre, bis das Amt eingeweiht wurde. Zu dem Ensemble gehören heute auch das Paul-Löbe und das Marie-Elisabeth-Lüders Haus. Die Spree, die einstige Grenze zwischen Ost und West, ist in die Architektur integriert und wird immer wieder durch Brücken überwunden. Für den Empfang von Staatsgästen befindet sich vor dem Gebäude ein Ehrenplatz. Im Beisein des damaligen Kanzlers Schröder wurde hier die fünfeinhalb Meter hohe und 90 Tonnen schwere Plastik Berlin des spanischen Künstlers Eduardo Chillida aufgestellt:

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