Tages-Archive: 29. Juli 2025
29.07.2025 + 01.08.2025: Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts nach Plänen des Wiener Architekten Friedrich Ohmann unter Verwendung von Stilelementen der Renaissance und Gotik erbaut. Mit der Eröffnung 1906 übernahm sein Gründungsdirektor Theodor Volbehr (1862-1931) die in Vereinen und im Besitz der Stadt eingerichteten kunsthandwerklichen Sammlungen und präsentierte im Zentrum der Museumsanlage die bedeutendsten Alterthümer aus der Stadtgeschichte. Die Errichtung des Osttraktes erfolgte in einer zweiten Bauphase 1912/1913. Nach der Teilzerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges und dem nahezu vollständigen Verlust seiner wertvollen Kunstschätze in den Auslagerungsorten begann bereits 1945/46 der Wiederaufbau als Kulturhistorisches Museum, in dem dann auch das Museum für Naturkunde untergebracht werden musste Der Kunstbestand umfasst derzeit Gemälde des 15.-20. Jahrhunderts, Textilien, kostbare Bildteppiche aus Flandern, Möbel aus verschiedenen Jahrhunderten, Keramik und einige Spezialsammlungen:

29.07.2025: Das Palais am Fürstenwall ist ein prunkvoller Sandstein-Backsteinbau in der Magdeburger Hegelstrasse, welcher zwischen 1889 und 1893 erbaut wurde. Das dreigeschossige Gebäude, zeigt nur mit zwei Geschossen zur Hegelstrasse. Die Aussenfassade wird hier von drei grossen Rundbogenfenstern geprägt. Umgeben ist das sehenswerte Haus von einem Garten. Ursprünglich diente das Gebäude als Sitz des Generalkommandos und als kaiserliches Palais. Der Entwurf der Sehenswürdigkeit, stammt von Paul Ochs. Er war Mitarbeiter der Bauabteilung des Preussischen Kriegsministeriums. Beim Aufenthalt der kaiserlichen Familie in Magdeburg diente das Palais am Fürstenwall als Wohnsitz. Ausserdem war hier der Wohn- und Dienstsitz des kommandierenden Generals des IV. Preussischem Armeekorps. Das SMAD (Sowjetische Militäradministration in Deutschland) zog 1945 in das Gebäude ein und im Jahr 1953 wurde das Objekt zum Erich-Weinert-Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft umbenannt. Auch eine Gaststätte genannt Zur roten Gardine wurde in dem Haus untergebracht. Seit 1990 dient das Palais am Fürstenwall in Magdeburg als Sitz der Staatskanzlei und als Amtssitz des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt:

29.07.2025: Die Bastion Cleve ist die südliche Befestigungsanlage an der Elbe und der südöstliche Abschluss der ehemaligen Festung Magdeburg. Der mittelalterliche Wehrturm Turm Cleve, bildet hier das zentrale Element. Die Bastion Cleve verschmolz im Jahre 1709 mit dem ehemaligen Rondell Gebhardt, das aus der Belagerung Magdeburgs im Dreissigjährigen Krieg stammte. Nun verstärkte das Rondell Cleve die vorgelagerte Bastion Cleve. Die Bastion verfügt über einen Geschützgang von 1530/40 und ein Pulvermagazin, das später als Weinkeller genutzt wurde. Der Bereich der Bastion Cleve wurde mit dem Bau der Hegelstrasse verfüllt. Seit 2007 wurde die Bastion wieder freigelegt und ist zur Besichtigung für die Öffentlichkeit freigegeben:

Beim einem Besuch der Bastion Cleve ist die Besichtigung des 25 Quadratmeter grossen Festungsmodells bis November täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr möglich. Das Modell wurde aus Eichenholz detailgetreu im Maßstab 1:100 angefertigt und zeigt den südlichen Bereich der ehemaligen Festungsanlage Magdeburg mit dem Dombezirk:






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