Tages-Archive: 20. September 2025
20.09.2025: Anfang des 20. Jahrhunderts bestand die Segeberger Gemeinde aus drei Katholiken. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wuchs die Zahl der Gemeindemitglieder durch die Flüchtlinge aus den Ostgebieten auf über 800 Katholiken an. Nach Nutzung eines baufälligen Stallgebäudes als Behelfskirche wurden 1953 die Weichen für den Bau einer neuen Kirche gestellt. Die feierliche Grundsteinlegung für St. Johannes der Täufer war am 24. Juni 1953. Fünf Monate später, am 20. November 1953, wurde die Kirche von Weihbischof Johannes von Rudloff eingeweiht. Somit konnten nach 411 Jahren wieder regelmässig Gottesdienste in einer katholischen Kirche in Segeberg gefeiert werden:

20.09.2025: Seit 1875 besteht ein Bahnhof an der eingleisigen Bahnstrecke Neumünster – Bad Oldesloe. Auf dem Abschnitt nach Neumünster war vom 29. September 1984 bis zum 15. Dezember 2002 der Personenverkehr eingestellt. Seitdem wird die Strecke von Bad Oldesloe bis Neumünster von Zügen der Eisenbahngesellschaft nordbahn (Linie RB 82, früher R 11) befahren. Der Bahnhof wurde dafür um einige hundert Meter nach Norden in ein Industriegebiet verlegt. Im Bild das ehemalige Empfangsgebäude, es stammt aus der Zeit des Eisenbahnanschlusses der Stadt im Jahr 1875. Das Gebäude befindet sich in Privatbesitz und wird für verschiedene Zwecke genutzt, unter anderem als Veranstaltungsort und für Gewerbeeinheiten:

20.09.2025: Der Fernmeldeturm Bad Segeberg ist ein Fernmeldeturm der Deutschen Telekom AG in Stahlbetonbauweise. Der als Typenturm vom Typ FMT 12 ausgeführte Turm ist mit 133 Metern Gesamthöhe das höchste Bauwerk in Bad Segeberg. Seit dem 18. November 2021 wird von dem Sender der DAB+ (Digitaler Hörfunk) Block des Norddeutschen Rundfunks ausgestrahlt:

20.09.2025: Der Segeberger Wasserturm wurde in den Jahren 1907 bis 1910 in der Nähe des Kalkbergs errichtet. Bis 1977 diente er als Garant für einen ausgeglichenen Wasserdruck, dann stand er jahrelang leer. 1988 wurde er unter Denkmalschutz gestellt. Der Segeberger Architekt H.T. Teege entwarf den knapp 35 m hohen Wasserturm. Das Bauwerk hat einen kreisrunden Grundriss und wurde in Ziegelbauweise errichtet. Der Unterbau läuft nach oben zunächst konisch zu. Im Bereich des Wasserbehälters ist der Bau leicht verbreitert. Abgeschlossen wird der Turm durch ein ziegelgedecktes Kegeldach mit kupferner Spitze. Seit 2020 ist der Wasserturm ein Hotel:

BAD SEGEBERG
(18.400 Einwohner, 44 m ü. NHN) ist eine deutsche Kleinstadt im Land Schleswig-Holstein. Sie ist Kreisstadt des Kreises Segeberg. Der zentrale Siedlungsbereich von Bad Segeberg hat sich am südwestlichen Ufer des Grossen Segeberger Sees entwickelt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich dabei im Westen und Nordwesten bis an den hier von Osten kommenden und nach Süden einschwenkenden Flusslauf der Trave. Der Bereich wird landschaftlich zur Grosslandschaft Schleswig-Holsteinisches Hügelland gezählt, der wenige Kilometer weiter westlich in den Landschaftsraum der holsteinischen Geest übergeht. Im Jahr 1134 ließ König Lothar III. die Siegesburg auf dem Kalkberg errichten, die als Keimzelle der Stadt diente. Sie war ein strategisch wichtiger Punkt für dänische Könige und holsteinische Stadthalter. Über Jahrhunderte wurde am Kalkberg Gips abgebaut, was die Geografie und Wirtschaft der Stadt prägte. 1884 begann mit dem ersten Solebad durch den Kaufmann Heinrich Wickel die Ära als Kurort. Die Entdeckung von Sole führte zu umfangreichen Erweiterungen wie dem Kurhaus und -park. 1910 wurde das ursprüngliche Segeberg (niederdeutsch Sebarg) offiziell in Bad Segeberg umbenannt. 1952 wurden die ersten Karl-May-Spiele im ehemaligen Gipsbruch am Kalkberg ausgetragen, die heute jährlich hunderttausende Besucher anlocken. Heute ist Bad Segeberg ein staatlich anerkanntes Moorheilbad, ein wichtiger Verwaltungsstandort und durch das Noctalis auch ein Zentrum für Fledermauskunde.
Ehemaliges Bahnhofs-Empfangsgebäude:
Fernmeldeturm:

Wasserturm:

Katholische Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer:

Amtsgericht und ehemaliges Amtsgerichtsgebäude:

Trafohaus:

Kalkbergstadion Karl-May-Spiele:

Rathaus:

Grosser Segeberger See:

Museum Segeberger Bürgerhaus:

Speicher Lüken – Volkshochschule:

Evangelische Marienkirche:

Volksbankgebäude von 1915:

Haus des Handwerks:

Haus Segeberg:

Altes Kreishaus:

Rehder Haus:

Heinrich-Wickel-Haus:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 20.09.2025.





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