26.07.2025: Die heutige Lukasklause befindet sich auf einer kleinen Erhöhung und gehört zum einstigen Wehrturm der alten Festung Magdeburg, welche noch in Teilen in der Landeshauptstadt erhalten ist und beinhaltet das Otto-von-Guericke-Zentrum. Zu finden ist diese bedeutende Sehenswürdigkeit für Besucher der Stadt Magdeburg westlich der Elbe im Nordosten der Magdeburger Altstadt. Unmittelbar in Nähe der Festung findet sich die vierspurige Strasse Schleinufer. Die Lukasklause Magdeburg gehörte mit zur Magdeburger Festung, welche bereits seit dem 13. Jahrhundert Bestand hatte und zahlreiche Baumassnahmen überstand. Sie hat eine beeindruckende Geschichte, denn sie war ein Geschenk des Erzbischofs Wilbrand von Käfernburg. Der Erzbischof schenkte der Stadt im Jahre 1236 die heutige Lukasklause Magdeburg, welche zur Vervollständigung der Stadtmauern errichtet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung des Turms, der damals noch als Welscher Turm bekannt war, erfolgte im Jahr 1279. Die jetzige Lukasklause war ein wichtiger Bestandteil der Stadtmauer und der späteren Festung. Ende des 19. Jahrhunderts endete die militärische Nutzung. Die Lukasklause Magdeburg ging in die zivile Nutzung über. Der Künstlerverein St. Lukas e. V. bekam den Turm 1892 zugesprochen und nutzte dieses für ihre Zwecke. In den Jahren 1902 und 1903 wurde der Turm umgebaut. Nach der Fertigstellung wurde der Turm dem Heiligen Lukas als Schutzpatron der Maler zugewiesen. Seitdem trägt der Turm den Namen Lukasklause. Heutzutage wird die Lukasklause Magdeburg als Museum bzw. Otto-von-Guericke-Zentrum genutzt:

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