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Tages-Archive: 11. Juli 2025

11.07.2025: Die Alte Fischräucherei ist das einzig vollständig erhaltene Fischräucherei-Gebäudeensemble in Eckernförde. Von 1920 bis ca. 1962 war die Räucherei in Betrieb. Seit 2012 gehört das Anwesen dem Verein Alte Fischräucherei Eckernförde, der es mit verschiedenen Fördermitteln, grösstenteils aus dem Europäischen Fischereifonds und durch die Stadt Eckernförde zum lebendigen Museum denkmalgerecht mit vielen ehrenamtlichen Mitgliedern ausbaut. Die Gebäude sind restauriert, eine Ausstellung ist im Werden und in den Altonaer Öfen wird zu Schauzwecken geräuchert:

11.07.2025: Der rote Leuchtturm mit weissem Band wurde aus bis zu 5 cm starkem glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) hergestellt und am Ostseesteg auf einer mit vier Eisenpfählen gegründeten Plattform errichtet. Als Lichtquelle dient eine 40 Watt Glühlampe. Das Feuer wird von einer Steuerungsanlage im Leitfeuer Eckernförde überwacht. Das Leitfeuer kennzeichnet die Zufahrt zum Hafen Eckernförde. Es ersetzt den alten Leuchtturm am Eckernförder Hafen:

11.07.2025: Der blau-gelb gestreifte Leuchtturm mit gelber Laterne und Galerie steht auf einem Betonsockel auf dem Marktplatz am Hafen von Eckernförde. Der Turm wurde durch einen modernen Leuchtturm auf dem Ostseesteg ersetzt. Um Verwechslungen vorzubeugen wurde der alte Turm in den Farben der Stadt angestrichen. In der Laterne befindet sich immer noch die alte Gürtellinse, aber die Leuchte scheint nicht mehr auf die Ostsee:

11.07.2025: Das Alte Seminar oder Lehrerseminar ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude. In dem in der Bergstrasse 50 im Ortsteil Borby gelegenen Gebäude ist heute die Hauptstelle des Finanzamts Eckernförde-Schleswig untergebracht. Gebaut wurde es von 1883 bis 1885 im Stil der Neorenaissance mit für die Zeit typischen Ziegelornamenten. Ein Brand am 7. Februar des Jahres 1922 zerstörte grosse Teile des Gebäudes. Durch den herrschenden Frost waren die Hydranten nicht benutzbar und öschwasser musste aus dem zugefrorenen Hafen geholt werden. Zwischen 1982 und 985 wurde das Gebäude durch den Eckernförder Architekten Günter Haß denkmalgerecht zurückgebaut. Nach 1924 diente das Gebäude zunächst als Landratsamt des Altkreises Eckernförde:  

11.07.2025: Ende des 12. Jahrhunderts wurde die spätromanische Borbyer Kirche auf dem Petersberg über der Eckernförder Bucht aus Feldsteinen errichtet. Eine Siedlungswelle Ende des 13. Jahrhunderts machte eine Erweiterung des Kirchenbaus notwendig. Der heutige Westturm wurde erst zwischen 1893/94 errichtet. Das Innere der Kirche ist schlicht gehalten, weisse Wände, graues Kirchengestühl und eine Empore über dem Eingang prägen das Bild. Bemerkenswert sind der Taufstein aus gotländischem Kalkstein (um 1200), der prächtige Hochaltar und die Kanzel mit ihren reichen Verzierungen und Figuren:

11.07.2025: Die Holzbrücke dient als Fussgängerbrücke und verbindet den Stadtteil Borby mit dem Zentrum. Die hölzerne Klappbrücke ist ein Unikum in Schleswig-Holstein. Sie entstand nach der grossen Sturmflut von 1872, um die zerstörte Verbindung zwischen beider Stadtteile wieder herzustellen und hat sich in ihren Grundzügen bis heute erhalten. Eine Besonderheit sind die vielen Vorhängeschlösser, die heute an den Metallstreben der Brücke angebracht sind. Die Schlösser, oft mit eingravierten Namen, stehen als Symbol für die Liebe zwischen den Menschen, deren Namen auf ihnen zu lesen sind:

11.07.2025: Der Speicher ist am Eckernförder Hafen das Objekt, dass einem sofort ins Auge sticht. Der Speicher wird als Rundsilo oder Rundspeicher bezeichnet. Er wurde 1931/32 errichtet und hat eine Kapazität für 3.500 Tonnen Getreide. Seit 1972 wird er als Denkmal geführt und seit 1986 wird es nicht mehr als Getreidespeicher genutzt:

11.07.2025: Der weithin sichtbare Siemsen-Speicher überragt die Bebauung des Eckernförder Innenhafens und prägt sein Bild in besonderer Weise. Er wurde 1879 als fünfgeschossiger Kubus aus gelbem Backstein mit einer Attika und Flachdach errichtet. Die Fassade ist durch Lisenen und geschossteilende Bänder gegliedert. Seine zahlreichen Speicherluken sowie die erhaltene Holzkonstruktion der Speicherböden zeugen noch heute von der Funktion des ehemaligen Speichers der Salzsiederei Clausen:

11.07.2025: Das heutige Kaffeehaus + Konditorei Heldt war das ehemalige Kaffeehaus Hudemann und Café Maaß. Das Haus ist aufgrund der Fassade als Denkmal geschützt, das Gebäude selbst stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. Ursprünglich ein giebelständiges, eingeschossiges Haus mit Krüppelwalmdach, das 1925 um ein Geschoss aufgestockt und mit einem Fachwerkgiebel versehen wurde, der mit Fächerrosetten verziert ist:

11.07.2025: Die St.-Nicolai-Kirche ist in der Fussgängerzone der Stadt zu finden. Die Hallenkirche besteht aus rotem Backstein. Das Gotteshaus entstand als turmlose Kirche im romanischen Stil im beginnenden 13. Jahrhundert. Nach einer umfassenden Renovierung erstrahlt die Kirche seit 2019 in neuem Glanz. Im Inneren birgt sie grossartige Kunstwerke, wie den Altar des einheimischen Schnitzers Hans Gudewerdt. Dieser gilt als bedeutendster Holzschnitzaltar aus der Zeit des Barock: