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SANKT GOARSHAUSEN

(1.280 Einwohner, 100 m ü. NHN) liegt stromab des Schieferfelsens der Loreley am rechten Rheinufer im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland Pfalz. Die Stadt ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Loreley und gehört seit 2002 zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Im Jahr 1324 erhielt das Fischerdorf Sankt Goarshausen die Stadtrechte und wurde in den folgenden Jahrzehnten durch Mauer und Türme befestigt. Der Handel mit Rheinsalm sowie zahlreiche Mühlen an den beiden einmündenden Bächen schaffen die wirtschaftliche Grundlage für die noch junge Stadt. 1816 kommt St. Goarshausen mit dem gesamten rechten Rheinufer an das neugegründete Herzogtum Nassau und wird Sitz eines Amtes. Nun nimmt der Ort an Bedeutung und Grösse zu. Handel und Verkehr wachsen, erst langsam, dann immer stetiger, begleitet durch freie Rheinschifffahrt, durch die Anlage der Rheinuferstrasse in den Jahren 1848 bis 1850 und den Bau der rechtsrheinischen Eisenbahn. Dem Eisenbahnbau 1859 bis 1862 mussten im Obertal 16 Wohnhäuser geopfert werden, doch entwickelte sich ein neues Geschäftsviertel rund um den Bahnhof. In der Folgezeit wurde auch die Wellmicher Strasse bebaut. Doch nicht nur das Aussehen St. Goarshausens änderte sich. Die Fischer- und Winzergemeinde wandelte sich zum Fremdenverkehrsort mit der Loreley als Hauptanziehungspunkt, und zum Verwaltungszentrum. Der 1885 gebildete Kreis Sankt Goarshausen siedelte all seine Ämter in der Stadt an, wo sie bis zur Bildung des Rhein-Lahn-Kreises im Jahr 1969 verblieben. Der Verlust der Verwaltungseinrichtungen konnte durch die gleichzeitige Errichtung der Verbandsgemeinde Loreley mit Sitz in Sankt Goarshausen jedoch nur zum Teil ausgeglichen werden. Zuwachs gab es in anderer Hinsicht. Bereits 1963 begann man mit der Erschliessung des Neubaugebiets Heide, um den Wohnraummangel abzuhelfen. 1971 fand hier auch die Loreley-Schule als Mittelpunktschule ihren neuen Standort. Seit der Verwaltungsreform von 1969 zählen auch die Ortsteile Wellmich und Ehrenthal zum Stadtverband St. Goarshausen. Da im engen Rheintal keine bedeutende Industrie- und Gewerbeansiedlung betrieben werden kann, gilt der Tourismus auch für das grösser gewordene Sankt Goarshausen weiterhin als wichtigster Wirtschaftszweig.

Bahnhofempfangsgebäude:

Blick auf den Rabenack (117 m) mit Mobilfunkmast:

Blick auf die andere Rheinseite zur Burg Rheinfels und Hotel Schloss Rheinfels:

Rathaus:

Evangelische Kirche:

Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer:

Runder Turm:

Viereckiger Turm:

Burg Katz:

Altes Rathaus:

Blick auf Sankt Goarshausen aus Richtung Südosten:

Blick nach Sankt Goar:

Häusener Kran:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 09.09.2023.

 

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