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07.07.2023: In wirklich historischen Mauern befindet sich der Lieblingsort für alle Pferdefreunde in Dillenburg. Teile des Landgestüts wurden seinerzeit zwischen 1770 und 1793 aus den steinernen Überresten der Dillenburger Schossruine erbaut. Dazu gehört der Marstall und das Reithaus, das Hauptgebäude der denkmalgeschützten Anlage. Das Aufgabenspektrum des heutigen Gestüts umfasst den Betrieb der Landes-, Reit- und Fahrschule, den Erhalt der kulturhistorischen Anlage und der Förderung des Kulturtourismus. Die Hessische Landesreit- und Fahrschule ist mittlerweile Anziehungspunkt für Reit- und Fahrinteressenten aus aller Welt. Als anerkannte Fünf-Sterne-Fachschule der Deutschen Reiterlichen Vereinigung wird eine richtlinienkonforme und nach den ethischen Grundsätzen ausgerichtete Aus- und Fortbildung für Reiter und Pferd angeboten.

Gebäudeübersicht:

Stall 3:

Stall 4:

Reithaus – Nach der Zerstörung des Dillenburger Schlosses 1760 im Siebenjährigen Krieg benötigten die ehemaligen Bewohner dringend eine neue Unterkunft. Mit Steinen der alten Festungsanlage (für Erdgeschoss und Fassade) baute man deshalb ab 1769 die barocken Häuser der heutigen Wilhelmstrasse für die oranien-nassauischen Regierungsbeamten und deren Familien. Auch der Marstall, der zuvor im alten Schloss untergebracht war, entstand 1771 in dieser Strasse neu. Er gehört mit dem Reithaus (1789/90) zum Kernstück der heutigen Gestütsanlage:

Stall 1:

Paradeplatz:

Orangerie – Die Orangerie wurde 1719 durch Fürst Wilhelm dem Guten von Nassau-Dillenburg als Gewächshaus für exotische Pflanzen errichtet. Im Laufe der Zeit hat das Gebäude die unterschiedlichsten Verwendungen erfahren. Es war zunächst Gotteshaus für die kleine lutherische Gemeinde, dann (von 1806 – 1893) für die katholische Kirchengemeinde. Später diente es dem Turnverein als Turnhalle und danach dem Landgestüt als Futterlager:

Prinzenhaus – Das im spätbarocken Baustil 1772 errichtete Haus Wilhelmstrasse 24 wurde 1803 an den Prinzen Wilhelm V. von Oranien (Residenz in Den Haag, NL) verkauft und erhielt so im Volksmund den Namen Prinzenhaus. Immer, wenn der jeweilige oranische oder der spätere nassauische Landesherr (Herzogtum Nassau) nach Dillenburg kam, nahm er sein Quartier in diesem Haus. Es dient heute dem Hessischen Landgestüt als Verwaltungsgebäude. Der Saal im 2. Stock wird für standesamtliche Trauungen genutzt:

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