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SIEGEN

(101.500 Einwohner, 267 m ü. NHN) ist eine Grosse kreisangehörige Stadt und die Kreisstadt des Kreises Siegen-Wittgenstein im Regierungsbezirk Arnsberg im Land Nordrhein-Westfalen. Mit knapp über 100.000 Einwohnern ist Siegen eine Grosstadt. Seit Juli 2012 nennt sich Siegen Universitätsstadt. Aus dem geschichtsträchtigen Stahlstandort hat sich vor wenigen Jahren das neue Siegen entwickelt. Der freigelegte Fluss Sieg mit Sitzstufen am Ufer ist ein beliebter Treffpunkt in der Innenstadt. Auch der neue Universitätsstandort im Unteren Schloss belebt das Stadtzentrum. In der Geburtsstadt des Barockmalers Peter Paul Rubens mit dem Siegerlandmuseum und dem Museum für Gegenwartskunst gibt es attraktive Kunstsammlungen zu sehen. Die grünste Grosstadt Deutschlands mit vielen mittelständischen Unternehmen ist besonders für Familien attraktiv. Besondere Highlights in Siegen sind das Altstadtfest und das Siegener Stadtfest im Sommer. Bereits seit 1905 ist im Oberen Schloss das Siegerlandmuseum untergebracht, in dem neun Originalgemälde von Peter Paul Rubens bewundert werden können. Der weltberühmte flämische Barockmaler wurde in Siegen geboren. Überregional bekannt ist auch das Museum für Gegenwartskunst in einem alten Telegraphenamt. Besucher zieht es zudem in das Apollo-Theater in der Unterstadt. Hier, wie in der nahe gelegenen Siegerlandhalle und dem Kulturhaus Lÿz, kann man auch Konzerte und Lesungen erleben. Auf dem Siegberg, hoch über dem namensgebenden Fluss Sieg (aus dem Keltischen, „fliessendes Gewässer“), befand sich seit ca. 1200 eine Höhenburg. Diese war anfangs gemeinschaftlicher Besitz der Erzbischöfe von Köln und der Grafen von Nassau. Später ging sie ganz in nassauischen Besitz über und diente, teilweise umgebaut, als Residenz. Eine Linie der Nassauer mit Stammsitz in Siegen hat bedeutende Persönlichkeiten der europäischen Geschichte hervorgebracht, allen voran im 16. Jahrhundert Wilhelm I. Prinz von Oranien und Graf zu Nassau, genannt „der Schweiger“. Wilhelm brach von seiner Geburtsstadt Dillenburg, nur wenige Kilometer südlich von Siegen gelegen, auf, um zum grossen Befreiungskämpfer der Niederlande zu werden. Historische Zeugnisse der fast 800-jährigen Geschichte säumen heute den Spaziergang durch die Innenstadt, die nach einem schweren Luftangriff 1944 fast vollständig zerstört war. Gleichzeitig ist Siegen eine junge Stadt. An der Universität Siegen absolvieren fast 20.000 Studierende ihre akademische Ausbildung. Ein Meilenstein der jüngeren Stadtgeschichte war 2013 die Offenlegung der Sieg in der Innenstadt, die mit einem Parkplatz überbaut war. Siegen hat eine Oberstadt und eine Unterstadt. Auf dem Siegberg entwickelte sich die mittelalterliche Oberstadt, bestehend aus dem Unteren Schloss, dem Markt mit Rathaus und Nikolaikirche, dem Oberen Schloss mit Park sowie der Altstadt mit teilweise Fachwerkbauten. Die Unterstadt erstreckt sich beiderseits der Sieg. Die baulichen Strukturen sind überwiegend durch die Nachkriegsarchitektur der verschiedenen Epochen gekennzeichnet.

Empfangsgebäude des Siegener Hauptbahnhofs:

Katholische St. Michael-Kirche:

Sender Giersberg:

Oberes Schloss:

Blick vom Oberen Schloss auf das nördliche Siegen mit dem Monte Schlacko im Hintergrund:

Das Siegener Alte Zeughaus an der Burgstrasse liegt zwischen dem Oberen Schloss und der Nikolaikirche. Hier lagerten einst Waffen und Kriegsgerät, heute beherbergen seine bis zu eineinhalb Meter dicken Bruchsteinmauern eine gehobene Gastronomie:

Rathaus:

Evangelische Nikolaikirche:

Katholische Pfarrkirche St. Marien:

Das Laternchen in der im Krieg grösstenteils zerstörten Altstadt Siegens. Stellvertretend für wirklich nur wenige erhaltene schiefergedeckte Fachwerkhäuser, die erahnen lassen, wie schön dieser Teil der Stadt einmal gewesen sein muss:

Aktives Museum Südwestfalen:

Obergraben gegen Fischbacherberg:

Bronzeskulpturen – Hirtengruppe des Künstlers Wolfgang Kreutter in der Alten Poststrasse:

Museum für Gegenwartskunst:

Unteres Schloss mit dem Dicken Turm:

Kulturhaus LYZ:

Das Kreishaus ist Sitz des Kreises Siegen-Wittgenstein:

Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul:

Amts- und Landgericht:

Blick von der Berliner Strasse zum 364 m hohen Häusling mit Sendeturm:

Die neue Oberstadtbrücke mit den 1902 vom Bildhauer Friedrich Reusch geschaffenen Statuen Henner und Frieder:

Alle Aufnahmen entstanden im Zuge eines Tagesbesuches am 28.08.2022.

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