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Wassertürme

12.08.2020: Der 1903 eröffnete Nürnberger Rangierbahnhof ist ein einseitiger Gefällebahnhof. Er zählt zu den weltweit grössten und leistungsfähigsten Rangierbahnhöfen dieser Bauart. Zeitnah wurden weiteren Betriebseinrichtungen auf der südlichen Seite errichtet. Als eines der wenigen nach aussen sichtbaren Bauwerke kann der Wasserturm als Wahrzeichen des Rangierbahnhofs gelten:

23.06.2020: Der Obere Hardthof gehört zur Justus-Liebig Universität Giessen. Der Gutshof, über dessen Geschichte wenig bekannt ist, dürfte in den 20er oder 30er Jahren des 19. Jahrhunderts an einem über die Hardt führenden Weg von Rodheim nach Giessen entstanden sein. Das eigentliche Wahrzeichen des Hofes ist der vom Jugendstil beeinflusst, markante Wasserturm, der nach der Jahrhundertwende, aber vor 1906, errichtet wurde. Seine differenzierte, äusserst dekorative Erscheinung (Natursteinsockel, polychromer Einsatz von Klinker, verschindeltes Obergeschoss, kegelförmiger, verschieferter Turmhelm) dokumentiert auf hervorragende Weise das Bestreben der Zeit, technische Anlagen künstlerisch zu gestalten:

27.05.2020: Das 35 Meter hohe Bauwerk wurde 1929 erbaut und diente bis in die 60er Jahre der Versorgung der Bevölkerung mit Wasser. Der Wasserturm war für die Einwohner der damals kleinen Gemeinde 30 Jahre lang ein wahrer Segen. Immerhin mussten sich vor 1930 die meisten Mörfeldener das Trinkwasser mühsam aus eigenen Brunnen schöpfen. Unter solchen Umständen war der Turm für die Menschen eine grosse Errungenschaft, floss doch nun Wasser aus den neu zu installierenden Leitungen direkt in die Wohnungen und auch die Toilettenspülungen eroberten nach und nach die Wohnhäuser. Das 2016 gegründete Projekt Wasserturm möchte das Gebäude wieder verstärkt künstlerisch und kulturell nutzen lassen. Erste Veranstaltungen gingen bereits im Oktober 2016 und im Jahr 2017 über die Bühne:

15.02.2020: Die Ludwigshafener Walzmühle war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der grössten und erfolgreichsten Getreidemühlen in Deutschland. Mit ihrer grandiosen Fassade aus dem Jahr 1906 blickt sie geradewegs über den Rhein. Einhundert Jahre nach ihrer Inbetriebnahme am Ludwigshafener Standort wurde sie 1985 stillgelegt und später zum grössten Teil abgerissen. Das Direktionsgebäude wurde erhalten und heute als Ernst-Bloch-Zentrum genutzt. Der neunstöckige Turm in der Mitte diente als Wasserturm, ist hell verputzt und trägt ein pyramidenförmiges Dach aus Glas:

15.02.2020: Der Wasserturm befindet sich im Stadtteil West im ehemaligen Ludwigshafener Schlachthof, der im Sommer 1905 in Betrieb ging. Zum Schlachthof gehörte auch der Wasserturm, der 1904 fertig gebaut wurde. Die Pläne stammten vom Mannheimer Stadtbaurat Gustav Uhlmann. Im Turmkopf befand sich der Wasserhochbehälter, obenauf ist ein Kegeldach. Der Funktionsbau wurde in Stahlbetonskelettbauweise errichtet und mit Klinkern verblendet. Das Sockelgeschoß ist quadratisch und besteht aus Sandstein. Der Turm beherbergt mittlerweile die Büros einer Werbeagentur:

15.02.2020: Der Wasserturm steht im Hof der ebenfalls denkmalgeschützten Gräfenauschule in mitten des engen, alten Stadtkerns von Ludwigshafen, im Hemshof. Er wurde 1894/95 nach Plänen des Mannheimer Ingenieurs Oskar Smreker und des Münchner Baumeisters Anton König erbaut. Der Hängeboden-Behälter wurde von der Firma Bamag aus Berlin erstellt. Im Innern wurde 1977 die Zwischendecke entfernt und eine Stahlkonstruktion eingebaut. Die ursprünglich hölzerne Wendeltreppe wurde durch eine Metalltreppe mit Lastenaufzug ersetzt. Bei Restaurierungen 1981/82 wurden die verputzten Korkplatten der Turmkopfverkleidung durch lackierte Aluminiumbleche in den Originalfarben ersetzt. Eigentümer sind die Technischen Werke Ludwigshafen. Der Turm dient mittlerweile als Standort von Mobilfunk-Antennen:

15.02.2020: Der Rolleswasserturm wurde 1942 als Bunker Nr. 23 an der Rollesstraße im Ludwigshafener Stadtteil Hemshof erbaut. Während des Luftkrieges bot der Luftschutzbunker bis zu 1600 Menschen Schutz, die in 7,5 m² großen Zimmern mit Stockbetten untergebracht waren. In der Nachkriegszeit diente der Bunker bis etwa 1970 als Turmhotel Bürgerbräu. 1953 wurde der Bunker aufgestockt und erhielt einen Trinkwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von rund 2 Millionen Litern. Nachdem das Gebäude 2001 von einem Privatinvestor erworben worden war, wurde es in oktagon-kulTurm umbenannt. Im folgenden Jahr begann der Umbau zu einem Kulturzentrum. Seit 2008 wird der Turm als Kulturzentrum kulTurm genutzt. Besonderheiten sind unter anderem die oktonale Grundform sowie das doppelt gewendelte Treppenhaus. Der Wasserbehälter wurde 2009 stillgelegt:

15.02.2020: Um 1900 entstand mit dem der Frankenthaler Wasserversorgung dienenden Wasserturm in Edigheim ein Wahrzeichen des Ortes. Eingemeindungspläne Edigheims mit Frankenthal scheiterten allerdings. Der zylindrische Backsteinbau besitzt einen polygonalen Turmkopf mit Kegeldach und Laterne. In seinem Innern befinden sich fünf Eigentumswohnungen:

15.01.2020: Der markante, knapp 50 Meter hohe Wasserturm entstand im Jahr 1936 im Zuge des Aufbaus des Trinkwassernetzes in der Stadt. Ursprünglich sollte der Turm zu einem Ehrenmal für den Nationalsozialmus ausgebaut werden, alle derartigen Symbole und Inschriften wurden aber nach dem Krieg entfernt, zuletzt der Reichsadler auf der Turmspitze im Jahr 1978:

30.12.2019: Der Wasserturm am Lindenbaum wurde 1901 gemeinsam mit dem ersten Eschersheimer Wasserwerk in barocken Formen mit einem kegelförmigen Turmschaft sowie einem zylindrischen Aufsatz und Kragarmen mit einem zweigeschossigen, verschieferten Bassin errichtet und steht unter Denkmalschutz. An der Nordseite befindet sich ein Ziererker und ein Türmchen. Als Wasserturm wurde er nur bis 1910 genutzt, danach wurde Eschersheim eingemeindet und die Wasserversorgung zentral von Frankfurt organisiert. Wie Escherheim selbst blieb der Turm während des Zweiten Weltkrieges von Bombardierungen im Rahmen der Luftangriffe auf Frankfurt am Main weitgehend verschont: