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Wassertürme

08.09.2021: Der neue Wasserturm (Baujahr 1952) auf dem Kasernenareal in Babenhausen. In den Jahren 1900 und 1901 wurde die Kasernenanlage erbaut und diente bis zum Ende des Ersten Weltkrieges als Unterkunft für Artillerie- und Kavallerieeinheiten sowie als Reservelazarett. Ab Mitte der 1930er Jahre zog erneut ein Artillerieregiment in die Anlage ein. Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges wurde das Gelände zu einem Feldflugplatz der Luftwaffe erweitert. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges diente das Areal zuerst als Kriegsgefangenen- und UN-Durchgangslager. Anschliessend nutzten die US-Streitkräfte die Liegenschaft erneut militärisch, bauten die Kaserne aus und gaben diese im Juli 2007 an die Bundesrepublik Deutschland zurück:

08.09.2021: Im Jahr 2012 wurde der Abschluss der Sanierungsarbeiten des 1928/29 im damals hochmodernen Bauhaus-Stil erbauten, 33 Meter hohen Turms gefeiert. Die tragende Konstruktion, von den Fundamenten bis zum Dach, ist aus Stahlbeton und im Hochbehälter finden 200 Kubikmeter Wasser Platz. Die Wand des Wassertanks besteht aus fünf Zentimetern Stahlbeton mit einer Torfdämmung. Ausgedient hatte der Wasserturm in den 70er Jahren. Denn durch den Verkauf und Anschluss des Babenhäuser Wassernetzes an das Wasserwerk in Hergershausen und die damit verbundene technische Umstellung des Systems war der Hochbehälter nicht mehr von Nöten, um einen konstanten Wasserdruck zu erzielen. Der Wasserturm ging vom Netz. 1980 wurde das Bauwerk in das Denkmalbuch des Landkreises aufgenommen, was Überlegungen über einen Abriss des sanierungsbedürftigen Turmes aus finanziellen Gründen einen Riegel vorschob. Der Turm wurde saniert. Die Witterung setzte dem Bauwerk weiter zu, so dass es im Jahre 2004 sogar zu einer Vollsperrung der Durchfahrt wegen sich lösender Fassaden-, Fenster- und Metallteile kam. Vorübergehende Teilsanierungsmassnahmen brachten nur kurze Besserung. Eine Komplettsanierung wurde dadurch nicht verhindert. Im April 2010 wurde der in die Jahre gekommene Hochbehälter zum Schutz der Passanten eingerüstet und eingenetzt. Fast zwei Jahre blieb diese Schutz-Einrüstung des Wasserturms, der für geschätzte 350 000 Euro saniert werden musste. Zu viel Geld für die Stadt, die deshalb einen Investor suchte, der den Turm mit einer Sanierungsauflage für die symbolische Summe von einem Euro kaufte. Die Suche nach einem Käufer war zunächst erfolglos, bis sich das örtliche Architekturbüro Schlösser Ende 2011 der Sache annahm:

25.08.2021: Im Ortsteil Königshofen ist heute aus der guten alten Zeit der Dampflokomotiven noch ein Lokschuppen mit relativ kleinem Wasserturm von 1900 erhalten. Der Wasserturm ist in Backstein gemauert und mit Gesimsen verziert. Der Aufsatz für den Wasserbehälter auf zahlreichen dünnen Eisenkonsolen ist verputzt. Beide Gebäude sind Bestandteil der historischen Eisenbahnlinie von Höchst nach Idstein. Der Wasserturm wurde zwischenzeitlich restauriert und in einen Wohnkomplex integriert:

20.07.2021: Der 17 m hohe Wasserturm des Bundesbahn-Ausbesserungswerkes Fulda im Zieherser Weg wird heute Wohngebäude genutzt in Fulda. In unmittelbarer Nachbarschaft der ehemaligen Lokomotivschuppen wurde der Wasserturm 1915 erbaut. Er besteht aus einem runden Stahlkessel mit Galerie auf einem massiven, sich verjüngenden Schaft. Das Dach wurde 1989/90 in seinem ursprünglichen Zustand mit zweifach gestufter Laterne aus Zink und Wellblech rekonstruiert und wie der gesamte Turm für Wohnzwecke umgebaut. Dabei erhielt er auch einen neuen Anbau nach Norden. Für den korrekten Fulda-Bezug darf die Fuldaer Lilie natürlich nicht fehlen. Sie ziert eine eiserne Flagge auf dem Dach, an der man gleichzeitig die aktuelle Windrichtung ablesen kann. An der Südseite ist immer noch eine Einrichtung zur Messung des Wasserstandes zu erkennen:

16.06.2021: Im Innenhof des Bernardbaus aus dem Jahr 1896 befindet sich der ehemalige Wasserturm, der nach Kriegsbeschädigung im Zweiten Weltkrieg nur bis zum Boden des ehemaligen Behälters erhalten blieb. Er diente zur Speisung der Dampfmaschinen. Der annähernd quadratische Grundriss des Turmes verjüngt sich oberhalb der Dachkante zu einer polygonalen Form als Überleitung zum darüber liegenden runden Turm:

09.09.2020: Der Wasserturm der hessischen Gemeinde Bischofsheim wurde 1912 zusätzlich zu einem im Bahnbetriebswerk stehenden zur Versorgung des westlichen Teils des örtlichen Güterbahnhofs mit Speisewasser errichtet. Er steht im südwestlichen Bereich des Geländes des Bahnhofs Mainz-Bischofsheim in unmittelbarer Nähe zu dem ab 1904 ausschliesslich für den Güterumschlag genutzten Alten Bahnhof. Der 19 Meter hohe Turm ist ein technischer Zweckbau. Der runde Schaft besteht aus verputztem Ziegelmauerwerk. Das Erdgeschoss ist mit rotem Sandstein verblendet und weist Elemente des Jugendstils auf. Der offene einkammerige Kugelbodenbehälter der Bauart Barkhausen besteht aus genietetem Eisenblech. Verkleidet ist er mit einer zehneckigen Holzkonstruktion mit Schieferdeckung und dem pagodenartig abgetreppten Zeltdach. Seit dem Ende des Dampflokbetriebes 1964 ist der Wasserturm funktionslos und lediglich von kulturellem Wert. Engagierten Bischofsheimer Eisenbahnfreunden ist es zu verdanken, dass er 1980 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Seit 1995 ist die hessische Gemeinde Erbbauberechtigte an dem Turm, der als Wahrzeichen von Bischofsheim gilt:

06.09.2020: Der 1894 errichtete Wasserturm diente noch bis 1952 als Wasserspeicher für Brühl und Umgebung, danach ging das Berzdorfer Wahrzeichen in den Besitz der Gemeinde Berzdorf über. Nach der Eingemeindung im Jahr 1961 wurde der Turm von der Gemeinde Wesseling übernommen. 1978 verkaufte die Stadt Wesseling das Objekt:

17.08.2020: Der Plöner Wasserturm liegt im Osten der Stadt am Scharweg. Es handelt sich um einen 42,5 m hohen Backsteinbau mit sechs Strebepfeilern. Der 150 Kubikmeter fassende Wasserbehälter ist in einer Holzkonstruktion untergebracht, die mit Naturschiefer umkleidet ist. Darunter befindet sich eine umlaufende Aussichtsgalerie. Der Turm wurde 1913 nach den Plänen des Bremer Ingenieurs Carl Franke errichtet. Er ist baugeschichtlich dem späten Jugendstil zuzuordnen. Heute beherbergt der Turm Urlaubsgäste in eingerichteten Ferienwohnungen: