Wassertürme
21.08.2025: Zur Wasserversorgung der Stadt Malchin wurde 1902 in der Nähe einer Windmühle ein markanter 25,5 m hoher und heute siebengeschossiger verklinkerter Wasserturm gebaut. Über dem Eingang ist das Wappen der Stadt Malchin. Zeitgleich entstanden die Maschinenhäuser des Wasserwerks vor dem Steintor. 1903 war die zentrale Wasserversorgung fertig und die Strassenkanalisation ausgebaut. 1930 entstand das alte Wasserwerk an der Gielower Chaussee, das 2020 saniert wurde. Der seit 1980 nicht mehr betriebene Wasserturm wurde Mitte der 1990er Jahre durch einen Förderverein äusserlich saniert. 2006 verkaufte die Stadt das Wahrzeichen, um das Wohnen im Wasserturm zu ermöglichen. Bis 2014 wurde das Projekt durch einen privaten Bauherrn realisiert. Sechs Zwischendecken aus Stahlbeton und 52 neue Fenster entstanden in dem Bauwerk:

21.08.2025: Der Bahnwasserturm, der um 1865 erbaut wurde, steht direkt am ehemaligen Dienstgebäude des Malchiner Bahnhofs:

13.08.2025: Der Wasserturm wurde von 1911 bis 1913 erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Auf dem 36 Meter hohen Turm befindet sich eine Aussichtsplattform, die man mit dem Besteigen von 186 Stufen erreichen kann. Im Baudenkmal selber ist eine naturkundliche Ausstellung über die heimische Tier- und Pflanzenwelt eingerichtet. Wegen eines Rohrbruchs im Jahre 2013 ist der Wasserturm massiv mit Schimmel befallen und seither geschlossen:

08.08.2025: Im Jahr 1928 wurde mit dem Wasserkraftwerk das erste Mal Strom erzeugt.
Die Entwicklung und den Bau des Wasserkraftwerkes in den Jahren 1926 und 1927 übernahm die Firma Siemens und Schückert aus Berlin. Das Nutzungsgefälle beträgt 2,10 Meter. Die Restaurierung des Wasserkraftwerkes wurde in den Jahren 1999 und 2000 durchgeführt. Das ablaufende Wasser mündet hinter dem Gebäude in den Energiegraben. Die Francis-Turbine arbeitet vertikal und hat eine Leistung von 20,6 kW, sowie eine Wasserdurchflussmenge von maximal 1250 l/s. Die Kaplan-Turbine ist heute zeitweilig ausser Betrieb. Sie arbeitet axial mit einer Leistung von 56 kW und einer Wasserdurchflussmenge von maximal 3500 l/s. Das historische Wasserkraftwerk der Stadtwerke Güstrow erzeugt bis heute Ökostrom aus Wasserkraft, welcher in das Güstrower Stromnetz eingespeist wird. Die Geschichte des Wasserkraftwerkes reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück:

08.08.2025: Der Bahnwasserturm am Paradiesweg ist in der Liste der baulichen Einzeldenkmäler des Landkreises Rostock aufgeführt, er steht unter Denkmalschutz. Der Paradiesweg wurde 1862 im Zuge der Errichtung der Bahnlinie nach Neubrandenburg gebaut. Später wurde dann auf der Gleisseite der Wasserturm für die Eisenbahn errichtet:

02.08.2025: Der Wasserturm aus dem Jahr 1881 an der Wasserturmstrasse Ecke Wernigeröder Strasse diente der kommunalen Versorgung Halberstadts:

02.08.2025: Der Wasserturm an der Wehrstedter Brücke in Halberstadt ist ein markantes Industriedenkmal aus dem Jahr 1911. Bis 1989 diente der Turm als Wasserspeicher für die Bahn. Er ist 34 Meter hoch und verfügte über ein Fassungsvermögen von 600 Kubikmetern. Der Turm befand sich bis 2017 im Besitz der Deutschen Bahn und wurde danach an einen Privatbesitzer verkauft:

01.08.2025: Der Schlachthof Quedlinburg war ein städtischer Schlachthof in der Stadt. Die erhalten gebliebenen Gebäude sind denkmalgeschützt. Das Schlachthofgelände befand sich südöstlich der Quedlinburger Innenstadt an der Adresse Badeborner Weg 2. Südlich des Geländes führt die Eisenbahnstrecke zum Bahnhof Quedlinburg entlang. Der Schlachthof in seiner heute in Teilen erhalten gebliebenen Bebauung entstand 1896. Es wurden diverse Backsteingebäude errichtet, die in ihrer farblichen Gestaltung und Verzierung mit Ornamenten aufeinander abgestimmt waren. Architektonisch ungewöhnlich ist der auch heute noch erhaltene Wasserturm der in harmonischerweise in die Dachkonstruktion eingefügt wurde. Nach der Schliessung des Schlachthofes wurden diverse Gebäude abgerissen, erhaltene Gebäude erhielten eine neue Nutzung. An der Stelle des Schlachthofes entstand ein Einkaufszentrum:
01.08.2025: Bei der Gasanstalt Quedlinburg handelt es sich um eine der ältesten städtischen Gaswerke. Das Gelände wurde 1863, wohl im Zusammenhang mit der Eröffnung der unmittelbar südlich des Grundstücks verlaufenden Bahnstrecke Magdeburg-Thale, erschlossen. Die Gründung ging massgeblich auf den Quedlinburger Bürgermeister Gustav Brecht zurück. Auf dem Areal befinden sich neben dem Wasserturm weitere Industriebauten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts:

01.08.2025: Der Bahnwasserturm Quedlinburg wurde 1907/1908 erbaut und steht heute zusammen mit dem gesamten Bahnhofsensemble unter Denkmalschutz. Er befindet sich an der Ecke Stresemannstrasse und Harzweg südöstlich der historischen Altstadt. Die Errichtung des Wasserturms war Teil der Erweiterung des Bahnhofs, die für die durchgängige Befahrbarkeit der Bahnstrecke von Blankenburg nach Quedlinburg notwendig war: 