Kalender
April 2026
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  
Archiv
From the Makers of…
660886
Users Today : 929
Users Yesterday : 778

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Wassertürme

01.08.2025: Der Bahnwasserturm Quedlinburg wurde 1907/1908 erbaut und steht heute zusammen mit dem gesamten Bahnhofsensemble unter Denkmalschutz. Er befindet sich an der Ecke Stresemannstrasse und Harzweg südöstlich der historischen Altstadt. Die Errichtung des Wasserturms war Teil der Erweiterung des Bahnhofs, die für die durchgängige Befahrbarkeit der Bahnstrecke von Blankenburg nach Quedlinburg notwendig war

30.07.2025: Der Turm liegt an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Strasse / Karlstrasse ausserhalb der historischen Stadtmauern. Es ist ein klassischer Backsteinbau, der die Silhouette der Stadt im Westen ergänzt. Der Wasserturm wurde im Jahr 1904 erbaut und hat eine Höhe von 45 Metern:

29.07.2025: Der Turm entstand in den 1890er Jahren in gotissierendem Stil aus gelblichem Klinkermauerwerk mit dunklen gleichfalls aus Klinkern bestehenden Bändern. Bekrönt wird der dreigeschossige Turm von einem weit auskragenden, pyramidenförmigen Spitzhelm. An den Seiten befinden sich Schlitzfenster. An der südlichen Seite ist ein kleines Bedienhäuschen vorgelagert. Das Bauwerk gehörte zum hydraulischen Antrieb der wenige Meter weiter östlich die Elbe überspannenden Hubbrücke Magdeburg. Das Mittelfeld dieser Eisenbahnbrücke war beweglich und wurde bei höheren Wasserständen zeitweise hochgezogen. Das für den hierfür bestehenden hydraulischen Antrieb erforderliche Wasser wurde in diesem Druckwasserakkumulator mit etwa 50 bis 70 at bereitgehalten. Der Wasserturm stellt ein Zeugnis der für die Zeit von 1880 bis 1900 typischen Antriebsform dar und ist einer der nur selten erhaltenen Funktionsbauten dieser frühen Antriebstechnik. Städtebaulich ist der Turm im Zusammenhang mit der 1934 umgebauten Brücke und den in Teilen noch erhaltenen Bahnhofsanlagen von besonderer Bedeutung:

29.07.2025: Der Bahnwasserturm in Stendal ist ein historisches technisches Bauwerk, das einst der Versorgung von Dampflokomotiven diente. Wassertürme dieser Art dienten dazu, das Wasser für Dampflokomotiven in einen Hochbehälter zu pumpen, um einen konstanten Druck zur schnellen Befüllung der Lokomotiven zu gewährleisten. Er befindet sich in der Nähe der Gleisanlagen des Stendaler Hauptbahnhofs, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in Sachsen-Anhalt. Wie viele Bahnwassertürme in Deutschland wurde er im Zuge der Modernisierung und des Rückgangs der Dampflokomotiven redundant:

28.07.2025: Mit der Errichtung einer zentralen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung entstand im Jahr 1902 der weithin sichtbare 46 Meter hohe Wasserturm. Innerhalb weniger Monate wurde dieser vom Burger Maurermeister Gustav Ortloff aus rotem Backstein gebaut. Wo einst das Presshaus für die reiche Weinernte stand, ist heute der Wasserturm zu finden. Hier auf dem Weinberg, der höchsten Stelle der Stadt, prägt er mit dem Stadtwappen Burgs Silhouette. Sein Tank fasste 400 Kubikmeter Wasser. In den 1980er Jahren wurde die Nutzung des Turmes für die Wasserversorgung der Stadt eingestellt. Heute gilt er als technisches Denkmal. Dank dem Verein Wasserturm Burg e.V. können Besucher seit 2017 Foto-Ausstellungen, Konzerte und Open-Air Kinoabende im und um den Wasserturm erleben:

28.07.2025: Im Jahr 1846 wurde der durchgehende Eisenbahnverkehr von Magdeburg nach Berlin von der Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn eröffnet. Im Zuge dessen wurde der Burger Bahnhof am 7. August 1846 eingeweiht. Mit dem damit verbundenen Anschluss an das Eisenbahnnetz konnte sich die aufkommende Industrie in Burg mit dem Rest des Reiches verbinden und verfügte so neben der Elbe und dem Elbe-Havel-Kanal über eine weitere Verkehrsader. 1880 ging die Gesellschaft in den Staatsbesitz Preussens über. Die Strecken der Gesellschaft wurden der Eisenbahndirektion Magdeburg unterstellt. Der Wasserspeicher wurde im Jahr 1905 bis 1906 errichtet. Es handelt sich um ein dreigeschossiges, gemauertes, nicht unterkellertes Gebäude. Der Grundriss ist kreisrund. Das Bauwerk hat einen Aussendurchmesser von ca. 7 Meter und eine Höhe von ca. 16 Meter. Das Behältervolumen beträgt ca. 110m3. Er diente einst der Versorgung der für den Dampflokbetrieb erforderlichen Wasserkräne. Der Turm wurde 2017-2018 vollständig saniert. Der historische Eisenbahndrehkran ist ein technisches Denkmal aus dem Jahr 1849. Es ist das letzte erhaltene Gerät dieser Art der DDR und wurde 1984 umfassend saniert:

25.07.2025: Ein echtes Wahrzeichen der Lessingstadt liegt idyllisch am Wolfenbütteler Stadtgraben und gehört dort seit 1893 zum Wolfenbütteler Stadtbild. Der Wasserturm war seinerzeit für die Bevölkerung der Stadt Wolfenbüttel eine der allergrössten Errungenschaften überhaupt. Durch den Bau des Turms und das im Stadtgebiet neu gelegte Trinkwassernetz konnte endlich die katastrophale Trinkwasser-Situation in der Stadt beendet werden. Denn bis zum Ende des 19. Jahrhunderts diente lediglich das Wasser aus der Oker und aus einer Reihe von Brunnen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet als Wasserspender. Da in die Oker aber bekanntlich auch die Abwässer aller Haushalte geleitet wurden, konnte von hygienischem und keimfreien Wasser nicht die Rede sein. Krankheiten und sogar ganze Epidemien, waren also nicht zu vermeiden und kosteten vielen Menschen das Leben. Heute hat der Turm ausgedient, ein Wahrzeichen der Stadt ist er aber geblieben:

19.07.2025: 1940 erbaute die Deutsche Reichsbahn nahe dem Güterbahnhof an der Strasse An den zehn Eichen einen Wasserturm. Das oberste Geschoss des wehrturmartigen Gebäudes wird durch eine Blendarkade mit Rundbögen betont. Der kugelförmige Wasserbehälter befand sich im Innern unterhalb des Kegeldaches. Der nach seiner Demontage entstandene Raum wird heute für Ausstellungen und Konzerte genutzt. Seit Mitte der 80er Jahre befindet sich der Turm im Privatbesitz und wurde nach dem 1572 hingerichteten Buchdrucker Hans Hergot benannt. Auf mehreren Etagen beherbergt er eine der grössten Sammlungen voll funktionstüchtiger, historischer Druck- und Setzmaschinen im norddeutschen Raum. Mehrere Setzmaschinen der Marken Monotype und Lionotype, ein Typograf sowie verschiedene Druckmaschinen vom Heidelberger Tiegel bis zu der Schnellpresse, die einst für den Druck der BleckederTageszeitung genutzt wurde, haben hier ihren Platz gefunden. Seit 1987 findet unter dem Namen Typomania jährlich ein internationales Arbeitstreffen von Druck- und Buchkünstlern statt:

19.07.2025: Als 1899 die erste Wasserleitung in Uelzen verlegt wurde, baute die Deutsche Wasserwerke AG an der Ebstorfer Strasse auf einer Anhöhe ein Wasserwerk. Die zugehörigen Brunnen wurden in dem angrenzenden Stadtwald gebohrt. Auf einem achteckigen Unterbau erhebt sich ein runder, nach oben sich verjüngender Turm, auf dem der pilzartig auskragende Wasserbehälter sitzt. 1912 übernahm die Stadt das Wasserwerk:

09.07.2025: Der 1911/12 errichtete Wasserturm gilt als der erste Stahlbetonbau Grevesmühlens. Am Bau des Wasserturms waren italienische Bauarbeiter beteiligt. Er diente mit seinem Hochdruckbehälter bis 1967 der zentralen Wasserversorgung der Stadt. Seitdem ist er unbenutzt. Ursprünglich hatte der Wasserturm eine Höhe von 27,5m. 1998 erfolgte die dringend notwendige Sanierung der Bausubstanz, wobei der obere Kranz abgetragen wurde. Der ehemalige Wasserturm wird gegenwärtig als Mobilfunktstation genutzt. Er ist für die Öffentlichkeit nicht begehbar, jedoch bis heute ein Wahrzeichen der Stadt: