Wassertürme
25.07.2025: Ein echtes Wahrzeichen der Lessingstadt liegt idyllisch am Wolfenbütteler Stadtgraben und gehört dort seit 1893 zum Wolfenbütteler Stadtbild. Der Wasserturm war seinerzeit für die Bevölkerung der Stadt Wolfenbüttel eine der allergrössten Errungenschaften überhaupt. Durch den Bau des Turms und das im Stadtgebiet neu gelegte Trinkwassernetz konnte endlich die katastrophale Trinkwasser-Situation in der Stadt beendet werden. Denn bis zum Ende des 19. Jahrhunderts diente lediglich das Wasser aus der Oker und aus einer Reihe von Brunnen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet als Wasserspender. Da in die Oker aber bekanntlich auch die Abwässer aller Haushalte geleitet wurden, konnte von hygienischem und keimfreien Wasser nicht die Rede sein. Krankheiten und sogar ganze Epidemien, waren also nicht zu vermeiden und kosteten vielen Menschen das Leben. Heute hat der Turm ausgedient, ein Wahrzeichen der Stadt ist er aber geblieben:

19.07.2025: 1940 erbaute die Deutsche Reichsbahn nahe dem Güterbahnhof an der Strasse An den zehn Eichen einen Wasserturm. Das oberste Geschoss des wehrturmartigen Gebäudes wird durch eine Blendarkade mit Rundbögen betont. Der kugelförmige Wasserbehälter befand sich im Innern unterhalb des Kegeldaches. Der nach seiner Demontage entstandene Raum wird heute für Ausstellungen und Konzerte genutzt. Seit Mitte der 80er Jahre befindet sich der Turm im Privatbesitz und wurde nach dem 1572 hingerichteten Buchdrucker Hans Hergot benannt. Auf mehreren Etagen beherbergt er eine der grössten Sammlungen voll funktionstüchtiger, historischer Druck- und Setzmaschinen im norddeutschen Raum. Mehrere Setzmaschinen der Marken Monotype und Lionotype, ein Typograf sowie verschiedene Druckmaschinen vom Heidelberger Tiegel bis zu der Schnellpresse, die einst für den Druck der BleckederTageszeitung genutzt wurde, haben hier ihren Platz gefunden. Seit 1987 findet unter dem Namen Typomania jährlich ein internationales Arbeitstreffen von Druck- und Buchkünstlern statt:

19.07.2025: Als 1899 die erste Wasserleitung in Uelzen verlegt wurde, baute die Deutsche Wasserwerke AG an der Ebstorfer Strasse auf einer Anhöhe ein Wasserwerk. Die zugehörigen Brunnen wurden in dem angrenzenden Stadtwald gebohrt. Auf einem achteckigen Unterbau erhebt sich ein runder, nach oben sich verjüngender Turm, auf dem der pilzartig auskragende Wasserbehälter sitzt. 1912 übernahm die Stadt das Wasserwerk:

09.07.2025: Im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke Lübeck-Bad Kleinen vor rund 150 Jahren entstand der Wasserturm am Bahnhof:

04.07.2025: Der ehemalige Wasserturm, ein Rundturm im neugotischen Stil, wurde 1903 errichtet. Er ist mit Ziernischen und einem kupfernen Spitzhelm verziert. Planung und Bauleitung übernahm der Salzwedeler Maurermeister und Architekt Albert Strauchenbruch. Der 43,7 Meter hohe Turm beherbergt in einer Höhe von 25 Metern einen 7 Meter hohen Ausgleichsbehälter, der bis zu 35 Kubikmeter Wasser speichern konnte. Nach Fertigstellung des damaligen Wasserwerks wurden die Leitungen zu dem errichteten Wasserturm verlegt. Die ersten Haushalte konnten versorgt werden. Zu Beginn erfolgte die Bereitstellung des Leitungswassers basierend auf einer pauschalen Verbrauchseinschätzung. Mit dem Anstieg des Wasserverbrauchs waren jedoch Wasseruhren notwendig und im Jahr 1938 kam ein elektrischer Pumpenantrieb hinzu. 1981 stellte die Stadt den Betrieb Wasserturms ein, da in etwa 5 km Entfernung am Schwarzen Berg Wasserspeicher errichtet wurden. Sie ermöglichten es, das Wasser kostengünstig bergab fliessen zu lassen:

04.07.2025: Der Wasserturm am Bahnhof Salzwedel ist ein historisches Wahrzeichen der Hansestadt, der im Zuge der Verstärkung im späten 19. Jahrhundert erbaut wurde, um die Trinkwasserversorgung sicherzustellen, typisch für viele deutsche Städte dieser Epoche und ein Zeugnis der Entwicklung der öffentlichen Wasserversorgung. Salzwedel ist bekannt für den Baumkuchen und liegt an der Jeetze:

02.07.2025: Der 59 Meter hohe Wasserturm erhebt sich über dem Sternschanzenpark und ist neben der Roten Flora so etwas wie das heimliche Wahrzeichen der Sternschanze. Der Schanzenturm ist der ehemals grösste Wasserturm Europas, der auf einem Hügel erbaut wurde. Er wurde 1910 nach den Plänen des Architekten Wilhelm Schwarz fertiggestellt und erfüllte bis 1961 seine Aufgabe. Zunächst wurde der Turm dann von den Hamburger Wasserwerken bis 1970 als Archiv und Geräteprüfstelle genutzt. Danach zog sich die Suche nach einem Nachnutzer hin. Erst 2003 entschloss sich die Mövenpick Hotel & Resorts, den ehemaligen Wasserturm in ein Vier-Sterne-Messehotel umzubauen. Das Mövenpick Hotel Hamburg im alten Wasserturm wurde 2007 eröffnet:

21.06.2025: Der 20 Meter hohe Turm wurde um 1899 errichtet und versorgte die Einwohner von Ludwigslust bis in die 1970er Jahre mit Trinkwasser:

21.06.2025: Der Bahnwasserturm in Ludwigslust ist ein Industriedenkmal, das sich am Bahnhof der Stadt befindet. Er wurde 1903 erbaut und bis 1959 genutzt, bevor er durch Pumpen ersetzt wurde. In den 1990er Jahren wurde er saniert, diese Massnahme war jedoch nicht fachgerecht. Aktuell wird der Turm grundlegend restauriert, um ihn für die Zukunft zu erhalten:
