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Stadttürme

03.08.2025: Der Sternkiekerturm, auch Lindenbeinturm genannt, befindet sich etwa 200 Meter nordwestlich des Quedlinburger Marktplatzes direkt an der historischen Stadtmauer. Er war einst in das Verteidigungssystem der Stadt eingebunden und weist eine Höhe von 42 Metern auf. Heute dient der Turm als Aussichtspunkt für Bewohner und Besucher von Quedlinburg. Seine oberste Aussichtsplattform ist eine der höchsten der Stadt und gewährt Ihnen einen herrlichen Rundumblick auf weite Teile des denkmalgeschützten Stadtgebietes und zum Teil auch darüber hinaus. Eine Vielzahl bedeutender geschichtsträchtiger Bauwerke präsentiert sich hier dem Auge des Betrachters aus nicht alltäglicher Perspektive. Der Zugang zum Sternkiekerturm ist nur über das Gelände einer Hotelanlage möglich. Das Areal ist nachts verschlossen, sodass Sie nur am Tage auf den Turm gelangen können – falls Sie nicht gerade Gast des betreffenden Hotels sein sollten. Des weiteren ist das Betreten des Sternkiekerturmes kostenpflichtig. Der Eingang wird durch ein stählernes Drehkreuz versperrt, welches den Weg erst nach dem Einwurf einer passenden Münze freigibt:

03.08.2025: Der Turm befindet sich im westlichen Teil der alten Stadtbefestigung in der Verlängerung der Goldstrasse in der Nähe der Sankt-Aegidii-Kirche und ist einer der stärksten Türme der Quedlinburger Wehranlagen. Seine Höhe beträgt 40 Meter, die Wandstärken erreichen annähernd zwei Meter. Er hat fünf Geschosse, wobei die zwei unteren Geschosse gewölbt sind. Ursprünglich wurde der Turm auch als Lochgefägnis und Folterkammer genutzt, woher sich auch der Name erklärt. Durch ein Loch in der Decke des Tonnengewölbes wurden Gefangene an einem Seil in den lichtlosen Raum hinabgelassen. Ein späterer Besitzer des Turms soll in diesem Kerker diverse menschliche Gebeine gefunden haben. Zur Stadtseite hin waren die oberen Geschosse ursprünglich offen. Sie wurden dann später mit Fachwerkwänden verschlossen, um eine Nutzung der Räume zu ermöglichen. Bekrönt ist der Turm mit einem achteckigen Spitzhelm, der von kleinen Ecktürmen flankiert wird. Anfang des 21. Jahrhunderts befand sich der Turm bereits seit vier Generationen in Privatbesitz. Es folgten mehrere Umbauten, wobei jedoch etliche mittelalterliche Balken und Bodenbeläge noch original erhalten blieben. Nach einer neuerlichen Restaurierung wurden im Turm Ferienwohnungen eingerichtet:  

03.08.2025: Der Turm befindet sich im südlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt, am Südende der Strasse Damm. Nordöstlich des Turms fliesst der Mühlgraben. Der Martinsturm wurde als halbrunder Schalenturm errichtet. Nach Norden zur Stadtseite hin ist der Turm daher offen. Der Turm diente, gemeinsam mit dem ursprünglich auf der anderen Seite des Mühlgrabens stehenden, jedoch nicht erhaltenen Mummentalturm, der Verteidigung des durch den Durchfluss des Mühlgrabens gebildeten Schwachpunkt in der Stadtbefestigung. Erhalten geblieben ist nur ein Turmstumpf, der in die Gestaltung der Parkanlage der südlich gelegenen Seniorenwohnanlage Heiligegeiststrasse 10 einbezogen wurde:

02.08.2025: Der Turm befindet sich im östlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt, auf der Ostseite der Straße Hinter der Mauer. Er ist als Schalenturm ausgeführt, so dass die zur Stadt zeigende Seite offen ist. In späterer Zeit wurde der Turm in eine kleine Häusergruppe einbezogen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Turm bewohnt. Derzeit ist der Turm ungenutzt. Im örtlichen Denkmalverzeichnis ist der Wehrturm als Teil der Quedlinburger Stadtbefestigung als Baudenkmal verzeichnet:

02.08.2025: Der Turm befindet sich im östlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt an der Strasse Hinter der Mauer 13 etwas nördlich der Einmündung der Kaiserstrasse. Der auf quadratischem Grundriss errichtete Turm wurde um 1170 errichtet. In der Zeit um 1340 wurde der Wehrturm umgebaut. Der Hintergrund der Bezeichnung als Gänsehirtenturm und ein möglicher Zusammenhang mit der Tierhaltung ist unklar. Eine Angabe nennt den Turm als Wohnsitz des Gänsehirten. Nach einer Sage trafen sich im Turm regelmässig die Gänsehirten, woraufder Name zurückgehen soll:

02.08.2025: Der Turm befindet sich im östlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt auf der Ostseite der Strasse Hinter der Mauer, an der Einmündung der Kaiserstrasse. Der Wehrturm wurde in der Zeit um 1170 errichtet. Ein Umbau erfolgte um 1340, ein weiterer in der Zeit um 1900. Der Hintergrund der Bezeichnung als Kuhhirtenturm und ein möglicher Zusammenhang mit der Tierhaltung sind unbekannt. Markant ist der schlanke, den Turm bekrönende Dachhelm mit mehreren Erkern:

02.08.2025: Der Kaiserturm war ursprünglich ein Stadttor an der südöstlichen Seite der Neustadt, etwas südlich des ehemaligen Pölkentores. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Durchfahrt zugemauert. Seither war er einer der grössten Türme der Quedlinburger Stadtbefestigung. Seinen Namen hat das Tor wohl von Andres Keiser, der dort 1567 bewohnt hat. Im Jahr 1828 erwarb der Kaufmann Georg Hanewald den Turm und baute ihn zu Wohnungen um. Bei Arbeiten zur Beseitigung eines Wasserschadens wurde im Jahr 2003 im Erdgeschoss des Turms eine zugemauerte Tordurchfahrt festgestellt. Der Befund belegt, dass der Turm in der Vergangenheit auch als Stadttor diente. Noch heute wird der Turm als Wohngebäude genutzt:

02.08.2025: Der um das Jahr 1443 erbaute und im Juni 1444 geweihte Wassertorturm (auch Pulverturm genannt) steht am nordöstlichen Rand des einstigen historischen Stadtkerns. Dieser massive Rundturm diente seinerzeit dem Schutz des Wassertores, eines der sieben ehemaligen Stadttore von Halberstadt. Deutlich sind an der stadtzugewandten Seite des Bauwerkes noch gut erhaltene Fragmente des Wehrganges erkennbar. Bis auf den Wassertorturm sind von den aufwändig gesicherten Zugängen zur spätmittelalterlichen Stadt heute keinerlei sichtbare Reste mehr vorhanden. Alle Stadttore wurden im Verlauf des 19. Jahrhunderts abgerissen, da sie der Ausbreitung des urbanen Raumes im Wege standen. Lediglich der Wassertorturm scheint nicht gestört zu haben. In den 1990er Jahren erfolgte eine umfangreiche Sanierung des historischen Wehrbauwerkes. Hinter dem Turm erstreckt sich in unseren Tagen eine kleine Parkanlage:

01.08.2025: Der Wehrturm Kiek in de Köken verdankt seinen Namen dem Umstand, dass man einst von dort aus in die erzbischöfliche Küche schauen konnte. Während des Ausbaus der Befestigungsanlagen sind 1430 die Wehrtürme Hinter der Möllenvogtei und Kiek in die Köken errichtet worden. Insgesamt wurden in dieser Zeit fünf Wehrtürme gebaut. Erst 1525 begann der Bau einer festen Stadtmauer zwischen den Wehrtürmen. Beide Türme wurden im Zuge der Sanierung des Fürstenwalls restauriert. Ein Stück mittelalterlicher Stadt konnte so erhalten werden:

31.07.2025: Der Vorgängerbau des Salzturms stammt aus dem Jahr 1613. Das heutige Bauwerk mit offenen Glockenturm und zweifacher barocker Turmhaube wurde zwischen 1711 und 1714 errichtet, und war einst Teil des mittelalterlichen Salztores, welches 1839 abgerissen wurde. Damals führte im oberen Teil noch eine Holzgalerie um den 37 Meter hohen Turm. Weil sich in ihm auch die Wohnung des Türmers befand, der bis zur Jahrhundertwende nachts stündlich das Horn blies und Feuerwache hielt, wurde der Turm auch Hausmannsturm genannt. 1993 wurde der Salzturm nochmals grundlegend saniert und als Aussichtsturm zugänglich gemacht. Im Inneren führen die 92 Treppenstufen der doppelläufigen Treppe bis nach oben auf die in 30 Metern Höhe angebrachte Balustrade, welche den Blick in alle vier Himmelsrichtungen weit über die Dächer von Schönebeck hinaus ermöglicht: