Hessen
BAD HOMBURG
( 55.800 Einwohner) ist die Kreisstadt des Hochtaunuskreises und eine von sieben Städten mit Sonderstatus im Land Hessen. Die Stadt versteht sich als Kur- und Kongresstadt und wirbt für sich mit dem Motto „Champagnerluft und Tradition“. Bad Homburg gehört zu den bedeutenden Wirtschaftsstandorten der Region Frankfurt RheinMain. National und international tätige Unternehmen haben ihren Sitz in der Stadt. Zu Kongressen und Tagungen kommen Gäste aus aller Welt.
Bahnhof:
Das im postmodernen Baustil 1982-84 erbaute Kurhaus:
Gegenüber das Kaiserliche Postamt aus dem Jahre 1893:
Die Erlöserkirche ist die evangelische Hauptkirche der Kurstadt:
Das Schloss Homburg war die Residenz der Landgrafen von Hessen-Homburg und nach 1866 Sommerresidenz der preussischen Könige und deutschen Kaiser:
Weisser Turm im Schlosshof:
Oberes Tor:
Unteres Tor:
Gasthaus Zum Wasserweibchen:
Ritter-von-Marx-Brücke mit Hexenturm und Brückenwärterhäuschen:
Der Rathausturm ist Teil der Stadtbefestigung des 14. Jahrhunderts:
Marktplatz mit Laternenfestbrunnen:
Der Kurpark Bad Homburg ist einer der grössten und schönsten Deutschlands, er steht unter Denkmalschutz…Lageplan:
Kaiser-Wilhelms-Bad mit Kaiserdenkmal:
Der Auguste-Viktoria-Brunnen:
Der Landgrafenbrunnen, die „salzigste“ Heilquelle Bad Homburgs und eine der jüngsten:
Der Elisabethenbrunnen:
Orangerie…in ihren bereits sanierten Räumen laden Café und Restaurant zum Verweilen ein:
Russische Kirche…religiöses Zentrum für die russisch-orthodoxen Gläubigen in Bad Homburg und Umgebung:
Der denkmalgeschützte Wasserturm neben dem Bahnhof:
Alle obigen Aufnahmen entstanden bei einem Kurztrip in die Kurstadt am 05.10.2018.
01.09.2021: Das Gotische Haus:

01.09.2021: Der Herzbergturm auf dem Hausberg von Bad Homburg, dem Herzberg (591 m) im Taunus:

BAD SODEN AM TAUNUS
(22.900 Einwohner, 141 m ü. NHN) ist eine Stadt im Main-Taunus-Kreis und liegt an den Südhängen des Taunus. Als Reichsdorf war es im Mittelalter bekannt für Salz- und Warmquellen, später bis zu den 1990er-Jahren als ein international bekannter Kurort. Im Jahr 2001 wurde die Kur-GmbH aufgelöst und kurze Zeit später das Thermalbad geschlossen. Damit endete die fast 200-jährige Kurgeschichte der Stadt Bad Soden. Die Stadt konnte aber ihre Kurtradition bewahren – zum Beispiel mit herrlicher Fachwerkarchitektur in der Altstadt und zahlreichen Jugendstilvillen sowie frei zugänglichen Heilquellen und vier, teilweise denkmalgeschützte Parkanlagen:
Bahnhof:
Wasserturm Bad Soden:
Verkehrskreisel Am Wasserturm:
Blick vom Fusse des Wasserturms zur Frankfurter Skyline:
Das Hundertwasserhaus am Quellenpark:
Der Solbrunnen im Quellenpark ist eine staatlich anerkannte Heilquelle. Der Pavillon mit der Sodenia wurde 1888 vom Sodener Bildhauer Adam Henrich hinzugefügt:
Die Evangelische Kirche am Quellenpark:
Der Burgbergturm oberhalb des Alten Kurparks:
Das Medico-Palais ist ein Gebäude am Fusse des Burgberges in der Parkstraße am östlichen Ausgang des Alten Kurparks. Einst war es das größte Inhalatorium Europas. Heute beherbergt es das Bad Sodener Inhalatorium & Sauerstoff-Center sowie mehrere Arztpraxen:
Das Paulinenschlösschen ist heute ein denkmalgeschütztes Gebäude und beherbergt das Bürgerbüro. Das Gebäude selbst entstand 1847 auf Wunsch von Pauline von Nassau, da sie Bad Soden zu ihrer Sommerresidenz wählte. Nach ihrem Tod wurde das Paulinenschlösschen als Hotel genutzt und ab 1909 als Rathaus der Stadt Bad Soden:
Das Badehaus ist ein ehemaliges Kurgebäude im Herzen des Alten Kurparks. Es befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Saline. Das Gebäude wurde 1870/71 erbaut und immer weiter um- bzw. ausgebaut. Seit 1997 befinden sich hier das Stadtmuseum sowie die Stadtbibliothek:
Die katholische Kirche St. Katharina:
Seit September 2011 hat die Messer Group ihren Hauptsitz in der Innenstadt direkt zwischen Alten und Neuen Kurpark. Die Messer Group gehört zu den größten Industriegasspezialisten weltweit:
Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 02.07.2018.
FULDA
( 68.000 Einwohner, 261 m ü. NHN) am gleichnamigen Fluss ist die hessische Kreisstadt des Landkreises Fulda. Fulda war Sitz des Kloster Fuldas und ist eine Hochschul-, Barock- und Bischofsstadt mit Bischofssitz des gleichnamigen Bistums. Wahrzeichen der Hochschul-, Bischofs- und Messestadt ist der Dom St. Salvator, das Highlight des Fuldaer Barockviertels, zu dem unter anderem auch das prächtige Schloss samt schöner Orangerie zählen. Auf dem Domplatz und Schlosshof finden regelmässig grosse Open-Air-Konzerte statt. Doch Fulda bietet nicht nur Meisterleistungen der barocken Architektur. Wenn man ein wenig weiter durch die romantischen Straßen schlendert, gelangt man in die Altstadt mit ihren mittelalterlichen Häusern, Plätzen und Bauwerken wie dem berühmten Hexenturm. Dabei wirkt die allgegenwärtige Geschichte hier nie museal, dafür ist das Leben in den Gassen viel zu bunt. Die städtischen Gärtnerinnen und Gärtner sorgen derweil liebevoll dafür, dass es in Fulda üppig grünt und blüht – der weite Schlossgarten oder die Palmen in der Fussgängerzone lassen sommers ein beinah mediterranes Flair aufkommen. Bei Führungen, die täglich an der Tourist Info starten, erfahren Besucher zudem mehr über Wesen und Werden der Stadt. Ist das Wetter mal nicht so gut, locken schöne Sammlungen etwa im Dommuseum oder im Schloss Fasanerie. Eine bunte Mischung also aus traditionsreichen Sehenswürdigkeiten, kulturellen Highlights und Angeboten für Genießer. Nicht ohne Grund wurde Fulda schon zur schönsten Stadt Hessens gewählt.
Bahnhof:
Schlosstheater:
Heertor:
Stadtschloss Fulda, Sitz des Stadtparlamentes in Fulda:
Paulustor:
Dom St. Salvator:
Michaelskirche:
Hexenturm:
Alle Aufnahmen entstanden bei einem Kurztrip in die Barockstadt am 08.05.2018.
Die folgenden Bilder wurden bei einem zweiten Besuch am 20.07.2021 auf der Suche nach weiteren Motiven gemacht.
Dicker Turm (Landkreis Fulda) Künzell-Dirlos:
Wasserturm Bundesbahn-Ausbesserungswerk Fulda:
Wasserturm Heidelsteinstrasse:
Das Reifenwerk in Fulda ist einer der sechs deutschen Standorte innerhalb der Goodyear Dunlop Gruppe. Die Reifen werden im Goodyear Innovation Center in Colmar-Berg (Luxemburg) entwickelt. Fulda konzentriert sich mittlerweile fast ausschliesslich auf das Ersatzgeschäft mit Lieferungen an den Reifenfachhandel. Das Erstausrüstungsgeschäft wird hauptsächlich in den Produktsegmenten Lkw- und Landwirtschaftsreifen betrieben:
Alter Schienenkran an der Strasse Am Emaillierwerk:
Stellwerk Ff am Bahnhof:
Altes Rathaus am Borgiasplatz:
Kanzler-Palais:
Stadtpfarrkirche St. Blasius:
Palais Buseck:
Palais von der Tann:
Abtei St. Maria:
Palais Altenstein:
Die Hauptwache ist ein ehemaliges Wachgebäude, das 1757 bis 1759 von Andreas Gallasini für den Fürstbischof Adalbert von Walderdorff gegenüber des Fuldaer Stadtschlosses und seitlich des Paulustores errichtet wurde. Heute befindet sich dort ein kubanisches Restaurant mit Cocktailbar:
Evangelische Christuskirche:
HANAU
(96.500 Einwohner, 104 m ü. NHN) ist eine Stadt im Osten des Rhein-Main-Gebiets an der Mündung der Kinzig in den Main. Hanau trägt den amtlichen Beinamen Brüder-Grimm-Stadt. Die ehemalige Residenzstadt der Herren und Grafen von Hanau wurde durch Luftangriffe 1944/45 weitgehend zerstört. Nach ihrem Wiederaufbau in stark veränderter Form ist die Stadt Hanau wieder wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Region Main-Kinzig und ein bedeutender Verkehrs-, Industrie- und Technologiestandort. Als Ausgangspunkt der Deutschen Märchenstrasse und der Hessischen Apfelweinstrasse sowie Teil der Deutschen Fachwerkstrasse, der Limesstrasse und der Route der Industriekultur ist die Geburtsstadt der Brüder Grimm ein lohnenswertes touristisches Ziel. Das kulturelle Zentrum im Osten des Rhein-Main-Gebiets bietet neben historischen Sehenswürdigkeiten auch neun Museen sowie über 1000 Veranstaltungen pro Jahr. Einen Höhepunkt bilden die Brüder Grimm Festspiele, die jeden Sommer im überdachten Amphitheater von Schloss Philippsruhe Erwachsene und Kinder gleichermaßen begeistern. Von Mai bis Juli feiert die Geburtsstadt der Brüder Grimm auf diese Art und Weise ihre berühmten Söhne und deren literarische Zeitgenossen.
Bismarckturm am Staatspark Hanau-Wilhelmsbad:
Wilhelmsbad ist eine ehemalige Kuranlage mit Staatspark in Hanau und gehört heute als eigener Stadtbezirk zum Stadtteil Nordwest:
Das Wilhelmsbader Karussell ist ein monumentales Karussell aus dem Jahr 1780. Es handelt sich um das älteste erhaltene feststehende Karussell der Welt:
Das historischen Gebäudeensemble der ehemaligen Kuranlage:
Historischer Brunnen mit Aeskulapstatue, 1779 über der Guten Quelle erbaut:
Schneckenberg mit Pyramide, erbaut zum Andenken an Prinz Friedrich (1772–1784), den ältesten Sohn des Landgrafen Wilhelm IX., der bereits im Alter von knapp zwölf Jahren starb:
Burgruine Wilhelmsbad – ausgedacht hat sich dieses ungewöhnliche Bauwerk Erbprinz Wilhelm von Hessen-Kassel in unmittelbarer Nachbarschaft zum damaligen Kurbad Wilhelmsbad. Die zwischen 1779 und 1781 errichtete, von alten Eichen umstandene, künstliche Ruine ist eines der frühesten europäischen Beispiele einer sogenannten pseudomittelalterlichen Parkburg mit Ruinencharakter:
Bahnhof Hanau-Wilhelmsbad:
Schloss Philippsruhe am Main:
Die obigen Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 12.04.2018.
Blick von der Steinheimer Brücke zum Mainhafen Hanau:
Frankfurter Tor:
Land -und Amtsgericht Hanau:
Deutsches Goldschmiedehaus:
Evangelische Marienkirche:
Die obigen Aufnahmen entstanden am 15.01.2020.
ELTVILLE AM RHEIN
( 17.100 Einwohner) ist die drittgrösste Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Sie liegt im Bestimmten Anbaugebiet Rheingau und nennt sich Wein-, Sekt- und Rosenstadt und seit 2006 auch Gutenbergstadt. Mehr Städtetitel besitzt keine weitere Stadt in Deutschland.
Der Stadtturm war ehemals Teil des Sülztores, dass die Stadt nach Osten absicherte…im 19. Jahrhundert wurde das Gebäude neugotisch umgestaltet…der Turm der Kurfürstlichen Burg diente dabei als Vorbild:
Entenplatz am Breitenstein:
Das Ältestes Rathaus wurde im Jahr 1513 errichtet und bis 1827 als Rathaus genutzt:
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul:
Das Martinstor ist das einzig erhaltene Stadttor:
Der Marktplatz mit dem Stadtbrunnen des Bildhauers Finger-Rokitnitz aus dem Jahr 1989:
Das Kriegerehrenmal (Germania-Figur) auf dem Platz von Montrichard:
Die Kurfürstliche Burg (Eltviller Burg) ist das Wahrzeichen der Stadt:
Eingang von der Rheinseite:
Biedermeierpaar am Fusse der Kurfürstlichen Burg:
Die Burg Crass gilt als ältestes Gebäude (1000-1100) der Stadt, lag aber vor der Stadtmauer…im Kern romanisch und gotisch wurde es um 1840 neugotisch umgestaltet…Die Burg dient heute mit Rheinterrasse in südlicher Atmosphäre als Hotel und Gaststätte der gehobenen Gastronomie:
Alle Aufnahmen enstanden während eines Kurzbesuchs am 05.03.2018.
Die folgenden Ergänzungsaufnahmen sind vom 22.09.2020…Das aktuelle Rathaus in der Gutenbergstrasse:
Der Sebastiansturm (ehemalige Stadtmauer, 14. Jahrhundert) am Rheinufer:
Schriftzug Matheus Müller am Gelände der Sektkellerei MM:
Bahnhof:
RÜSSELSHEIM AM MAIN
(65.800 Einwohner) ist die größte und als Sitz der Adam Opel AG und weiterer großer Unternehmen auch die wirtschaftlich bedeutendste Stadt des Kreises Gross-Gerau im Regierungsbezirk Darmstadt. Mit Fachhochschule, zahlreichen Schulen, Stadttheater und Stadtmuseum sowie bundesweit erfolgreichen Sportvereinen nimmt die 850 erstmals erwähnte Stadt auch kulturell und sportlich eine Mittelpunktsfunktion ein. Rüsselsheim pflegt Partnerschaften mit Evreux (Frankreich), Rugby (England), Varkaus (Finnland) und Kecskemét (Ungarn). Per 30. Juli 2015 gab die Stadt die offizielle Umbenennung von Rüsselsheim in Rüsselsheim am Main bekannt. Grund für den Namenszusatz sei die positive Besetzung des Mains als Natur-, Freizeit- und Wirtschaftsfaktor. Die Verwendung der Namensergänzung „a. M.“ lässt sich historisch belegen. Rüsselsheim war 2017 Gastgeber des Hessentags.
Der Landungsplatz mit Schiffsanleger am Main (21.07.2017):
Das Leinreiter-Denkmal des Darmstädter Künstlers Detlef Kraft aus dem Jahr 1994 am Landungsplatz am Main. Die Skulptur nimmt Bezug auf ein vorindustrielles Rüsselsheim am Main und eine über mehrere Jahrhunderte hinweg bis in das 19. Jahrhundert hinein entlang des Flusses ausgeübte Tätigkeit. Leinreiter zogen mit Hilfe kräftiger Pferde Schiffe an einer Leine den Main aufwärts, um Güter zu transportieren (21.07.2017):
Verna-Park (Englischer Stadtpark)…vom Englischen Garten in München hat man gehört oder war schon dort. Kaum bekannt ist, dass sich in Rüsselsheim ebenfalls ein gartenbauliches Kleinod verbirgt. Zwischen Parkschule, Maindamm und Innenstadt liegt der Stadtpark, nach den früheren Besitzern Verna-Park genannt. Nachdem die Erben 1911 das Anwesen an die Stadt verkauften, wurde aus dem weitläufigen Privatgarten ein öffentlicher Park…hier die um 1865 errichtete künstliche Ruinenstaffage mit neogotischen Bauteilen und dem vom Main aus gut sichtbaren Turm (21.07.2017):
Das Tabor-Haus (Mozarthaus) von 1671 direkt am Maindamm neben dem Verna-Park (21.07.2017):