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Eindrücke

19.07.2022: Gestrandet mit dem RE 9 von Bremerhaven-Lehe nach Osnabrück in Stubben (Niedersachsen) zwischen Bremerhaven HBF und Bremen HBF an einem abends immer noch heissen Sommertag…in über einer Stunde Wartezeit vor dem defektem Regionalexpress wurden wir zwischenzeitlich von zwei Regionalbahnen der Nordwestbahn zu meinem Zielbahnhof Bremen auf dem Mittelgleis ohne Halt passiert, der Folge-Regionalexpress eine Stunde später fiel auch aus…später mussten wir erfahren, dass die DB an diesem Tag den Verkehr auf dieser Strecke komplett eingestellt hatte…die immer noch schwitzenden Fahrgäste flüchteten zwischenzeitlich auf den Bahnsteig, da auch die Klimaanlage im Zug natürlich nicht mehr lief…dann kam die Aufforderung des Zugpersonals, den Bahnsteig zu wechseln um mit der nächsten Nordwestbahn nach Bremerhaven-Lehe zurückfahren zu können…es startete ein Fahrgast-Exodus wie ihn der kleine Bahnhof Stubben wohl noch nie gesehen hatte 😉 …nach einer weiteren halben Stunde Wartezeit ging es dann in einer überfüllten Regionalbahn zurück nach Bremerhaven-Lehe…dort durften die Fahrgäste des ursprünglichen Regionalexpresses dann sitzenbleiben und mit der nun auch schon eine halbe Stunde verspäteten Nordwestbahn nach Twistringen in Richtung Bremen fahren…aus einer halbstündigen Verbindung von Bremerhaven nach Bremen wurde so eine knapp vierstündige Odyssee durch die niedersächsische Einöde…meine Frage, die bis heute unbeantwortet blieb: Warum war es dem Fahrdienstleiter nicht möglich, die durchfahrenden Regionalbahnen in Richtung Bremen nicht auf das Gegengleis umzuleiten, sondern sie auf dem Mittelgleis durchrauschen zu lassen? :

Der Weißstorch (Ciconia ciconia), auch Klapperstorch genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Störche (Ciconiidae). Er war 1984 und 1994 in Deutschland Vogel des Jahres. Das Gefieder des Weißstorchs ist weiss, nur Schwungfedern und Teile der Oberflügeldecken sind schwarz. Schnabel und die langen Beine sind rot gefärbt. Im Flug streckt der Weißstorch seinen Hals gerade nach vorn (Unterschied zum Graureiher). Die Geschlechter sind nur sehr schwer zu unterscheiden, der Schnabel des Männchens ist meist etwas länger und stärker. Jungvögel sind nach dem Ausfliegen nur während der ersten Wochen noch durch ihre schwärzliche Schnabelspitze von den Altvögeln zu unterscheiden.

25.06.2022: Vier Jungvögel in einem Storchennest auf dem Wehrturm in Niederrodenbach:

Die Nilgans (Alopochen aegyptiaca) ist der einzige derzeitige Vertreter ihrer Gattung und wird heute meist den Halbgänsen zugerechnet. Sie ist afrikanischen Ursprungs und lebt an nahrungsreichen Binnenseen und Flüssen. Sie gilt als der häufigste afrotropische Entenvogel. In den letzten Jahrzehnten breitete sich die Nilgans ausgehend von Gefangeschaftsflüchtlingen, hauptsächlich von den Niederlanden kommend, entlang des Rheins in Mitteleuropa aus, wobei sie auch in städtischen Parks, an Badeseen und anderen von Menschen häufig frequentierten Orten vorkommt.

05.04.2022: Nilgans mit Küken am Sindlinger Mainufer:

Die Mandarinente (Aix galericulata) ist eine ursprünglich in Ostasien beheimatete Vogelart aus der Familie der Entenvögel (Anatidae). Sie gehört wie die Brautente zur Gattung Aix. In Europa gibt es vereinzelt verwilderte Parkpopulationen, die aus Gefangenschaftsflüchtlingen entstanden sind. Die ursprüngliche Heimat der Mandarinenten sind Nordostchina und das Amurgebiet, wo es noch etwa 1.000 Paare gibt, sowie Japan mit etwa 5.000 Paaren. Dort ist sie jedoch stark bedroht. Der Bestandsrückgang ist vorwiegend auf eine Zerstörung ihrer Lebensräume zurückzuführen. Der europäische wildlebende Bestand scheint mit geschätzten 7.000 Brutpaaren mittlerweile den asiatischen zu übertreffen. Insgesamt gibt es laut ICUN etwa 65.000 Mandarinenten. Der Gesamtbestand gilt als ungefährdet. Die Mandarinente gehört zu den Glanzenten, deren Name vom metallischen Glanz ihres Gefieders stammt. Sie zählt zu den mittelgrossen Enten und erreicht eine Körperlänge zwischen 41 und 51 Zentimeter. Die Männchen wiegen zwischen 571 und 693 Gramm. Die Weibchen sind mit einem Gewicht zwischen 428 und 608 Gramm etwas leichter. Im Flug ist bei beiden Geschlechtern der dunkelgrüne Spiegel sichtbar. Der kleine und spitze Schwanz ist jedoch das auffallendste Merkmal, an dem fliegende Mandarinenten erkannt werden können.

21.01.2022: Mandarinentenpärchen am Mainufer in Höhe Staustufe Griesheim:

03.02.2022: Mandarinentenpärchen am Mainufer in Höhe Staustufe Griesheim:

Das Blässhuhn (Fulica atra) ist eine mittelgrosse Vogelart der Gattung der Blässhühner (Fulicae) aus der Familie der Rallen (Rallidae), die als einer der häufigsten Wasservögel bevorzugt auf nährstoffreichen Gewässern anzutreffen ist. Die Art ist über grosse Teile Eurasiens verbreitet und kommt darüber hinaus in Australasien vor. Blässhühner haben einen runden, breiten Körper. Das Gefieder ist komplett schiefergrau, der Kopf schwarz. Deutlich ist das weisse Stirnschild zu sehen. Der Schnabel ist weiss, die Spitze leicht rosa gefärbt. Die Iris ist rot. Die grossen Füsse sind mit Schwimmlappen versehen. Mit ihnen können Blässhühner gut über Seerosen laufen.

17.01.2022: Blässhuhnpärchen am Mainufer in Höhe Kelsterbach:

Die Tafelente (Aythya ferina) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel (Anatidae). Es handelt sich um eine kräftig gebaute Tauchente, die etwas kleiner als eine Stockente ist. Die Tafelente ist hauptsächlich ein Brutvogel der gemässigten Klimazone der Paläarktis. So ist sie in weiten Teilen Mitteleuropas ein Brut- und Jahresvogel. Sie brütet jedoch auch im mediterranen Bereich sowie an den salzigen und brackigen Gewässern in Steppen- und Wüstenzonen. Die in der deutschen Sprache übliche Bezeichnung Tafelente ist ein Hinweis auf das als schmackhaft angesehene Fleisch dieses Entenvogels. Der von Carl von Linné gewählte wissenschaftliche Begriff deutet gleichfalls darauf hin: Der lateinische Begriff ferina, der in der Gattung Aythya die Tafelente bezeichnet, steht übersetzt für Wildbret. Tafelenten haben einen langen, hohen Kopf und eine fliehende Stirn. Sie erreichen eine Körpergrösse von 42 bis 58 cm und wiegen zwischen 900 und 1.100 g. Die Tafelenten unterscheiden sich in ihrem Federkleid je nach Geschlecht. Das Männchen hat einen rotbraunen Kopf, eine schwarze Brust und einen silberfarbenen Rumpf. Der weibliche Vorderkörper ist hingegen graubraun, Rücken und Flanken sind weisslichgrau.

15.01.2022: Erpel der Tafelente am Mainufer in Höhe Kelsterbach: