Eindrücke
Das Blässhuhn (Fulica atra) ist eine mittelgrosse Vogelart der Gattung der Blässhühner (Fulicae) aus der Familie der Rallen (Rallidae), die als einer der häufigsten Wasservögel bevorzugt auf nährstoffreichen Gewässern anzutreffen ist. Die Art ist über grosse Teile Eurasiens verbreitet und kommt darüber hinaus in Australasien vor. Blässhühner haben einen runden, breiten Körper. Das Gefieder ist komplett schiefergrau, der Kopf schwarz. Deutlich ist das weisse Stirnschild zu sehen. Der Schnabel ist weiss, die Spitze leicht rosa gefärbt. Die Iris ist rot. Die grossen Füsse sind mit Schwimmlappen versehen. Mit ihnen können Blässhühner gut über Seerosen laufen.
17.01.2022: Blässhuhnpärchen am Mainufer in Höhe Kelsterbach:

Die Tafelente (Aythya ferina) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel (Anatidae). Es handelt sich um eine kräftig gebaute Tauchente, die etwas kleiner als eine Stockente ist. Die Tafelente ist hauptsächlich ein Brutvogel der gemässigten Klimazone der Paläarktis. So ist sie in weiten Teilen Mitteleuropas ein Brut- und Jahresvogel. Sie brütet jedoch auch im mediterranen Bereich sowie an den salzigen und brackigen Gewässern in Steppen- und Wüstenzonen. Die in der deutschen Sprache übliche Bezeichnung Tafelente ist ein Hinweis auf das als schmackhaft angesehene Fleisch dieses Entenvogels. Der von Carl von Linné gewählte wissenschaftliche Begriff deutet gleichfalls darauf hin: Der lateinische Begriff ferina, der in der Gattung Aythya die Tafelente bezeichnet, steht übersetzt für Wildbret. Tafelenten haben einen langen, hohen Kopf und eine fliehende Stirn. Sie erreichen eine Körpergrösse von 42 bis 58 cm und wiegen zwischen 900 und 1.100 g. Die Tafelenten unterscheiden sich in ihrem Federkleid je nach Geschlecht. Das Männchen hat einen rotbraunen Kopf, eine schwarze Brust und einen silberfarbenen Rumpf. Der weibliche Vorderkörper ist hingegen graubraun, Rücken und Flanken sind weisslichgrau.
15.01.2022: Erpel der Tafelente am Mainufer in Höhe Kelsterbach:

01.10.2021: Seit dem Sommer 2015 prägen 27 farbenfrohe Schuhskulpturen das Strassenbild in Montabaur. Die sogenannten „Mon-Stilettos“ begleiten die Besucher auf dem Weg vom Fashion Outlet Montabaur in die Innenstadt und haben sich inzwischen zum beliebten Fotomotiv in der Stadt entwickelt. Im Rahmen einer Bürgeraktion haben freie Künstler, Schulklassen, Vereine, Initiativen und Firmen die Riesenpumps gestaltet und so zu der bunten Vielfalt beigetragen. Mit dem Projekt weist die Stadt auf ihre alte Schustertradition hin, denn die Montabaurer Bürger werden in der Region bis heute als Schuster oder Schusterjungen bezeichnet. Die Mon-Stilettos sind eine moderne Interpretation des historischen Themas.
Hände (16): Dieser Mon-Stiletto ist rekordverdächtig. An seiner Gestaltung haben rund 120 junge Schuh-Designer mitgewirkt – bei keinem anderen Mon-Stiletto waren so viele Menschen beteiligt. Und: Der jüngste Schuh-Designer war gerade mal ein Jahr alt, als er seinen Handabdruck auf dem Schuh hinterlassen hat:
Quartier-Süd (13): Ein Bilderbuch im Pumps-Format. Wer um den Mon-Stiletto herum geht, bekommt eine Vorstellung davon, wie der neue Stadtteil Quartier Süd auf dem Gelände der ehemaligen Westerwaldkaserne einmal aussehen wird. Eingebettet in viel Grün sind die Häuser skizziert, die dort in den nächsten Jahren entstehen sollen:
Stadtansichten (12): Wie ein kleiner Rundgang durch die Altstadt von Montabaur kommt der Mon-Stiletto daher, der am Kleinen Markt die Besucher in der Innenstadt empfängt. Liebevoll und detailreich weist er auf die Sehenswürdigkeiten hin:
Schuh auf Schuh (10): Schuhe sind das Thema dieses Mon-Stilettos. Der Reissverschluss an der Ferse öffnet sich, um die Vielfalt der Schuhe zum Vorschein zu bringen – vom abgetragenen Wanderstiefel, über verschiedene Kinderschuhe bis hin zu femininen Pumps. Die vielen Schuhe sind ein Hinweis auf die alte Schuster-Tradition in Montabaur:
Respekt-Tiere (9): Es sieht aus, als würde sich eine schwarze Katze genüsslich auf dem Mon-Stiletto räkeln. Den Kopf gemütlich auf der Kappe abgelegt, baumelt der Schwanz lässig ins Schuh-Innere und deutet mit der Spitze auf die Botschaft „Zarte Fellnasen suchen ein Zuhause“. Auf dem Halsband der Katze steht „RespekTiere!“, der Leitspruch des Tierheims Montabaur, das hinter diesem Mon-Stiletto steckt:
Magali (8): Wie der Name sollen auch das streng eingehaltene Muster und die leuchtenden Farben an die südamerikanische Inka-Kultur erinnern. Dieses Design wurde aus einem ganzen Katalog von Entwürfen einer Montabaurer Modestudentin ausgewählt:
Krone und Dino (7): Eine goldene Krone und ein grimmig dreinblickender Dino sind die auffälligsten Bildmarken dieses Mon-Stilettos: „Zur goldenen Krone“ ist der historische Name des alteingesessenen Hotel Schlemmer; der Dino ist das Maskottchen der Bar „Kap Five“. Beide Symbole weisen auf ihre Ideengeber hin:
Fernweh (6): Karibik, New York, London: Ein Mon-Stiletto zeigt die Welt. Von der Safari über die Skitour bis hin zum Südseestrand ist alles dabei, was das Fernweh wecken kann:
Zebra (5): „Da steht ein Zebra auf der Wiese!“ Nun ja, zumindest fast. Denn was ein vorbeilaufendes Kind meinte, ist der Zebra-Schuh, der in der „Wildnis“ des Aubachviertels steht: