Rathäuser
31.08.2024: Das Rathaus mit seinem markanten Uhrturm, einst Sitz der Räte und des Gerichts, beherbergt bis heute die Stadtverwaltung und ist Sitz des Stadtparlaments. Der Ursprungsbau wurde 1589 errichtet, Teile davon mussten nach dem Stadtbrand 1626 erneuert werden. Erweiterungen gab es u.a. Anfang des 20. Jahrhunderts. 1994 entstand der Neubau in der Turmstrasse. Das historische Rathaus diente früher als Stadtwaage und Markthalle, Ratssaal, Gerichtssitz, Eichamt, Getreidespeicher, Weinkeller, Zunfthaus, Festsaal, Waffenkammer, Gefängnis und Feuerwehrdepot. Die umlaufende Wappenborte (Nachbildungen von 1914) stellt neben dem Herborner Stadtwappen auch Wappen wichtiger Herborner Familien aus der Erbauungszeit des Rathauses dar. Das Innere zeichnet sich durch eine grosszügige Eingangshalle mit einer frühbarocken Treppenanlage aus:

27.08.2024: Das traufseitig zur Strasse angeordnete, zweigeschossige Fachwerkwohnhaus auf massivem Erdgeschoss wurde im späten 18. Jahrhundert errichtet. Das massive Erdgeschoss wurde als Backhaus, das Obergeschoss seit 1823 als Ratsstube genutzt, später auch als Schulsaal und Amtssitz des Bürgermeisters. Vermutlich 1884 erfolgte der Abbruch des östlichen Stalles und der Anbau eines Treppenhauses:

27.08.2024: 1782 wurde hier der Grundstein zu einem Archivgebäude für das Reichskammergericht gelegt. Das Bauwerk war bei Auflösung des Gerichts 1806 noch unvollendet. 1852 wurde das Kreisgericht, später das Amtsgericht, in das inzwischen fertiggestellte Gebäude verlegt. Von 1911 bis 1996 war das Gebäude Rathaus der Stadt Wetzlar. Heute sind hier das Standesamt, die Patenschaft für das Ostdeutsche Lied und das Historische Archiv der Stadt Wetzlar untergebracht:
27.08.2024: Bis zum Jahre 1779 stand hier das städtische Kaufhaus. Nachdem 1693 das Reichskammergericht das Rathaus am Fischmarkt bezogen hatte, musste der Rat der Stadt in das alte Kaufhaus ausweichen. Der Zustand des mittelalterlichen Gebäudes war jedoch derart schlecht, dass 1725 der hintere Teil des Hauses ohne äussere Einwirkung einstürzte. Im Jahre 1729 wurde dieser Teil des Hauses wieder aufgebaut und bildet bis heute den rückwärtigen Teil des Hauses. Der vordere Teil des alten Kaufhauses fiel 1779 einem Brand zum Opfer und wurde 1790 durch den heutigen Bau ersetzt. Das hallenartige Erdgeschoss ist massiv gemauert, die Obergeschosse sind in Fachwerk errichtet. Das Gebäude wurde noch bis 1911 als Rathaus der Stadt genutzt:

16.08.2024: Das vorhandene Rathaus des früheren Ortsteils Edingen der heutigen Gemeinde Edingen-Neckarhausen wurde umgebaut und erweitert (2002). Es ist jetzt das Rathaus der Gemeinde Edingen-Neckarhausen, aber stadträumlich wichtiger Teil des Ortsteils Edingen. Das gesamte Rathaus wurde mit einem geneigten Dach versehen. Unter dem Dach befindet sich über dem früheren Rathaus der Bürgersaal. Zusätzliche Büro-, Sitzungs- und Personalräume waren Bestandteil der Rathauserweiterung. An der Südwestfassade wurde durch eine Solaranlage ein Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz gesetzt. Die Solarfassade liefert nicht nur Strom, sondern informiert auch über ihren Betrieb und ihre Effizienz. Sie dient damit auch als Anregung für die Bürger, ähnliche klimagerechte Massnahmen durchzuführen:

16.08.2024: Im Jahr 1982 wurde das Rathaus in den Neubau am Domhofplatz verlegt. Der Domhof des Wormser Hochstifts war wirtschaftliches Zentrum der mittelalterlichen Stadt. Bei den Abbrucharbeiten zum Neubau kamen bedeutende Reste des römischen Burgus, der Hafenbefestigung des 4. nachchristlichen Jahrhunderts, zu Tage. Sie wurden am Eingang der unter dem Komplex angelegten Tiefgarage sichtbar gemacht:

16.08.2024: Im Jahr 1496 wurde ein Rathaus in Ladenburg erstmals erwähnt. Im Dreissigjährigen Krieg wurde es zerstört (wahrscheinlich 1644 von den Franzosen). 1730 erfolgte ein barocker Wiederaufbau nach den Plänen des Architekten Johann Jakob Rischer. Bis zur Fertigstellung des heutigen Rathauses (Verwaltungsbau 1982, Domhof 1984), erfüllte dieser Bau seinen Zweck. Heute ist die Volkshochschule hier untergebracht. Das Original der spätgotischen Rathaus-Madonna, die aus Lindenholz geschnitzt ist, steht heute im Lobdengau-Museum:

12.08.2024: Das Rathaus, in der Weinstrasse 16 gelegen, erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1612. Ursprünglich befand sich an dieser Stelle ein wesentlich kleineres Rathaus im Stil der Gotik aus dem Jahre 1371. Der ursprünglich gotische Bau wurde beim Umbau 1612 vollständig integriert, auf vier Stockwerke erhöht und mit einer einheitlichen Fassade im Stile der Weserrenaissance versehen. Die fünf imposanten Zwerchgiebel machen das Hersfelder Rathaus zum dominierenden Profanbau der Innenstadt. An der linken oberen Ecke des Rathauses ist ein aufgehängter Helm zu sehen. Das historische Original gehörte dem berüchtigten Ritter Eberhard von Engern, der beim Versuch der Sternerritter, die Stadt im Jahre 1378 zu erstümen, von einem Hersfelder Bürger erschossen worden war. Ein Armbrustgeschoss durchbohrte den Helm. Das Original des Helmes ist im Heimatmuseum im Stiftsbezirk ausgestellt. Das Hersfelder Rathaus ist seit dem 14. Jahrhundert Sitz der Stadtverwaltung und noch heute dient das Rathaus als Verwaltungsgebäude der Stadtverwaltung. Neben den Obersten Gemeindeorganen, wie Bürgermeister und Stadtverordnetenvorsteher, befindet sich auch der Fachbereich Personalmanagement im Gebäude:

30.07.2024: Der zweigeschossige Backsteinbau wurde zwischen 1884-1885 von Paul Rowald errichtet. Die Anlage des Gebäudes mit Freitreppe und Portal auf hohem Sockelgeschoss und reich gegliederten Fenstern im oberen Stockwerk hat den italienischen Renaissancepalast zum Vorbild:

29.07.2024: Das Alte Rathaus ist in die Front der westlichen Kaiserstrassenbebauung eingebunden. Es handelt sich um ein zweigeschossiges, traufständiges Haus mit hohem Mansarddach. Der Bauplatz wird seit alters als Ort des Friedberger Rathauses überliefert. An dem im übrigen schlicht gehaltenen Bauwerk des 18. Jahrhunderts ist die Mittelachse durch die Abfolge Portal-Querhaus-Dachreiter hervorgehoben. Das Portal mit dem Friedberger Stadtwappen ist eine Arbeit des Steinmetzen Johann Philipp Mörß aus Büdingen:
