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Rathäuser

02.05.2025: Das Rathaus von Alzey wurde im Jahr 1586 errichtet und gilt somit als das älteste Gebäude der Stadt. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Rennaissancebau der kurpfälzischen Bauschule. Die Steine für den Bau des Rathauses lieferte das nahe gelegene Kloster Weidas, welches im Jahr 1556 im Zuge der Reformation aufgegeben wurde. Weil das Alzeyer Rathaus ein Zeugnis der ehemaligen Bedeutung Alzeys als Nebenresidenz und Sitz des bedeutendsten Oberamtes innerhalb der Kurpfalz ist, unterscheidet es sich als Typus deutlich von anderen rheinhessischen Bauten dieser Art.  Mit seinem Treppenturm ist es durchaus mit anderen grossen deutschen Rathäusern wie etwa in Rothenburg ob der Tauber vergleichbar. Für Rheinhessen ist die Bauform mit Treppenturm zu dieser Zeit nur für Adelshöfe üblich. Der markante, polygonale Turm beherbergt ein Glockenspiel mit einer Figur des Volker von Alzey. Heute wird das Alzeyer Rathaus nicht mehr als solches genutzt:  

02.05.2025: Die Stadtverwaltung von Alzey sitzt im ehemaligen Kreisamt. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen dreiflügeligen Neurenaissancebau, der 1894–96 nach Plänen des Hochbauamtes Mainz unter Leitung von Baurat Reinhard Grimm und Bauassessor Harry Wagner erbaut wurde:

04.04.2025: Ein Rathaus in Lorch wird erstmalig 1235 erwähnt. Im 15. Jahrhundert nannte es sich Haingericht, dann Schulljunkerschaft. Dieser gehörten sechs begüterte Lorcher Adelige an. Das heutige Gebäude am Markt wurde 1813 im klassizistischen Stil errichtet. Bis 1934 diente ein Teil des Gebäudes auch als Schulgebäude und Heimatmuseum. Das rein konstruktive Fachwerk war ursprünglich verputzt:

04.04.2025: Von 1900-1927 stand auf dem Grundstück eine Turnhalle. Nach deren Abriss wurde ein Rathaus gebaut, in dem von 1929-1978 die Stadtverwaltung untergebracht war. Danach wurde das Gebäude als städtisches Mietshaus genutzt:

04.04.2025: Das Gebäude wurde 1864 von Eduard Zais aus Nassau als Schule und Rathaus entworfen und 1866-68 errichtet. Es handelt sich dabei um einen stattlichen spätklassizistischen Bau:

04.04.2025: Zwischen den Jahren 1655 und 1664 wurde in Kaub das Rathaus wiedererrichtet, das zuvor in den Wirren des Dreissigjährigen Krieges abgebrannt war. Der Wiederaufbau fand am Standort des Vorgängerbaus am Marktplatz statt. Errichtet wurde ein Fachwerkbau, dessen Rückwand sich mit dem 1511 errichteten siebeneckigen Treppenturm an den Mauerzug mit Hochwassernotweg zwischen der alten rheinseitigen Stadtmauer und der Kirche lehnt. Auf dem barocken Turmhelm sitzt eine viereckige Hauben-Laterne für eine kleine Glocke:

23.02.2025: Das Gebäude wurde 1830 als Zollamt errichtet. Nach dem Verlust dieser Funktion richtete der Schreiner Georg Bessenbacher darin eine Wirtschaft ein. Raumnot führte am 1. April 1870 zur Umnutzung als Schulhaus. Bessenbacher erhielt dafür 4000 Gulden Aufgeld. In dem Gebäude wurden zwei Schulsäle, eine Lehrerwohnung und ein Kaplaneizimmer eingerichtet. Zudem erhielt das Haus ein Sitzungszimmer der Gemeinde. 1916 wurden weitere zwei Zimmer für die Gemeindeverwaltung genutzt, ab Mai 1929 das gesamte Erdgeschoss. Seit 1939 dient das Haus vollständig als Rathaus. Das Haus wurde aus rotem Sandstein errichtet. Die Fassade wird durch gleichmässig angeordnete Fenster im Rundbogenstil gegliedert:

01.02.2025: 1846 wurde das im klassizistischen Stil erbaute Rathaus in der Frankfurter Strasse fertiggestellt. Es ist bis heute Sitz der Stadtverwaltung Bad Soden-Salmünster. In der 70iger Jahren wurde das benachbarte Haus Grosch erworben, aufwendig saniert und dem Rathaus angegliedert. Zwischen beiden Bauten fliesst der Mühlbach. 2020/21 wurden die mit Holzschindeln verkleidete Fassade und das Dach aufwendig saniert. Das Untergeschoss besteht aus Buntsandstein, die beiden oberen Geschosse sind als Fachwerkbau errichtet. Das Walmdach wird von einem kleinen Turm gekrönt, in dem sich ein Glockenspiel (30 Glocken) befindet, das mehrmals täglich zu hören ist:

01.02.2025: Im Jahr 1703 wurde das alte Rathaus Bad Soden im Stile eines barocken Fachwerkhauses erbaut. Das Dach wurde 1866 erheblich umgebaut und erhielt u.a. den markanten Turm. Bis 1997 befanden sich in den Räumlichkeiten Dienststellen der Stadtverwaltung, später noch viele Jahre das Standesamt. Heute steht im ersten Obergeschoss ein vollständig mit historischen Möbeln aus der ehemaligen Möbelfabrik Herbst eingerichtetes Zimmer für Trauungen zur Verfügung. Das alte Rathaus ist nicht öffentlich zugängig:

21.09.2024: Das Rathaus liegt im Zentrum der Stadt am mittleren Teil der ehemaligen Provinzialstrasse, die von 1828 bis 1830 angelegt wurde. Noch heute stellt die Strasse die Verbindung der Nord- und Südstadt als durchgehende Achse dar. Für Oberwesel gibt es seit 1478 eine erstmalige Erwähnung eines Rathauses. Das Rathaus am heutigen Standort wurde 1847-1850 im Stil einer Wehrburg gebaut. Dabei waren dieselben Baumeister beteiligt, die schon 1834-1840 das Schulhaus in der Liebfrauenstrasse errichteten. Der Vorgängerbau, welcher auf der Stadtmauer stand, brannte 1850 ab. 1926-1927 erfolgten die Umbaumassnahmen zur heutigen Ansicht im Heimatstil und die Aufstockung eines Geschosses. 1979 wurde ein Erweiterungsbau an der Rückseite angefügt: