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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

28.07.2017: Die katholische Kirche St. Nikolaus bildet das Zentrum von Jügesheim. Sie ist im Stadtteil das höchste Gebäude mit ihrem 45,50 Meter hohen Turm. Sie wurde 1869 – 1871 im Bereich zwischen Vordergasse und Hintergasse erbaut und am 3. September 1871 vom Mainzer Bischof Emmanuel von Ketteler geweiht. Die dreischiffige, im neugotischen Stil errichtete Kirche besitzt zwar keine Kunstschätze, wohl aber eine stilechte Architektur und einige Stücke und Einrichtungsgegenstände, die sie zu einem liebenswerten Kleinod im Jügesheimer Ortszentrum machen:

28.07.2017: Dietzenbach Bahnhof ist eine Bahnstation in Dietzenbach in Hessen und Endpunkt der Bahnstrecke Offenbach-Bieber-Dietzenbach. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz. Im Gegensatz zum offiziellen Betriebsstellennamen ist Dietzenbach Bahnhof heute betrieblich nur noch ein Haltepunkt und Bahnhofsteil des Bahnhofs Dietzenbach Mitte. Die Station dient heute ausschliesslich dem S-Bahn-Verkehr. Die S-Bahnen der Linie S2 verkehren in einem Grundtakt von 30 Minuten. Zur Hauptverkehrszeit wird dieser Grundtakt auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet. Das 1898 erbaute, denkmalgeschützte Empfangsgebäude ist ein traufständiger Backsteinbau, an dessen südlichem Ende beidseitig ein Seitenrisalit vorhanden ist. Im Anschluss daran befindet sich ein flacher Güterschuppen mit einer überdachten Rampe. Das Gebäude befindet sich heute in Privatbesitz:

23.07.2017: Die Alte Brücke wurde bereits 1222 urkundlich erwähnt und ist damit die älteste Mainbrücke Frankfurts. Für die Entwicklung der Stadt stellt sie einen wichtigen Meilenstein dar. Über Jahrhunderte war die Alte Brücke die einzige Verbindung zwischen den beiden Frankfurter Ufern und einer der wichtigsten Verkehrswege über die Grenzen der Stadt hinaus. Ursprünglich war die Alte Brücke eine Holzkonstruktion. Erst seit Anfang des 15. Jahrhunderts finden sich bildliche Darstellungen, die das Bauwerk in Stein zeigen. Die heutige Alte Brücke wurde nach einem Neubau von 1912 bis 1926 durch den damaligen Oberbürgermeister Ludwig Landmann eingeweiht. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs sprengte die deutsche Wehrmacht zwei ihrer acht Gewölbebögen. Nach einem provisorischen Aufbau wurde die Brücke im Jahr 1965 umgebaut. 2013 erfolgte eine Sanierung, mit der die Alte Brücke auch ein neues Erscheinungsbild bekam. Seit Oktober 2016 steht das Standbild Karls des Grossen wieder auf der Brücke. Dabei handelt es sich um eine originalgetreue Kopie des Standbilds aus dem Jahr 1843, das bis 1914 auf der Alten Brücke stand und im Neubau des Historischen Museums einen festen Platz haben wird. Eine Besonderheit ist die Maininsel, die sich unterhalb der Brücke beidseitig befindet und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder ihre Form änderte. Sie ist etwa 300 Meter lang und ca. 30 Meter breit. Zwischen zwei Brückenpfeilern mitten auf der Maininsel befindet sich das Bootshaus des Frankfurter Rudervereins von 1865, dem ältesten Ruderverein der Stadt. Ebenfalls auf der Maininsel steht seit 2006 der Portikus, eine Ausstellungsinstitution für zeitgenössische Kunst:

Der Hauptbahnhof Bremen ist ein Durchgangsbahnhof und befindet sich nordöstlich der Innenstadt in der Bahnhofsvorstadt. Das von 1885 bis 1889 errichtete Gebäude wurde im Stil der Neorenaissance erbaut. Der Bahnhof liegt an mehreren Bahnstrecken und ist das Zentrum für den Bahnverkehr im Nordwesten Deutschlands (17.06.2017):

Der Bahnhof Minden (Westf)  ist ein Inselbahnhof an den Hauptstrecken Ruhrgebiet–Hannover und der Nebenstrecke nach Nienburg (Weser-Aller-Bahn) sowie Zielbahnhof der S1 aus Hannover. Das Empfangsgebäude wurde in den Jahren 1847-48 im romantischen Baustil errichtet (10.06.2017):

10.06.2017: Das Wasserstrassenkreuz Minden führt den Mittellandkanal über die rund 13 Meter tiefer liegende Weser und bildet eines der grössten Wasserstrassenkreuze der Welt. Die massive 370 Meter lange Trogbrücke wurde 1911-14 von den Ingenieuren Heinrich Küster und Gereke errichtet. Die Brücke prägt das Landschaftsbild und führt in acht Bögen über den Mittellandkanal. Dabei sind die Strombögen ungefähr 54 Meter, die sechs Flutöffnungen ca. 36 Meter breit. Im Zweiten Weltkrieg wurden die zwei Strombögen 1945 gesprengt, woraufhin sie 1947-49 in Stahlbeton wiederhergestellt wurden. In den Jahren 1993-98 wurde eine weitere, parallel zur alten Brücke geführte Kanalbrücke in Stahlkonstruktion und mit einer breiteren Fahrrinne errichtet. Die alte Brücke ist mit Basaltlava und Sandsteinplatten verkleidet, die Brüstung durch Bogenstellungen gegliedert. Zu beiden Seiten sind mit einem Mansardendach bedeckte, quadratische Türme über Konsolen angebracht, die im Inneren Treppenanlagen aufnehmen. Im Westen liegt die 1911-14 von den Wasserbau-Ingenieuren Loebell und Caspar gebaute Schachtschleuse mit einer Kammerlänge von 85 Metern, die den Höhenunterschied von etwa 13 Metern zwischen Mittellandkanal und Weser überwindet, und so den Schiffen einen Wechsel der Wasserstrassen ermöglicht. Die seitlichen Sparkammern aus Beton sind in vier Ebenen übereinander angeordnet. Mit ihren zwei viergeschossigen Hubtürmen erinnert die Schachtschleuse Minden an ein monumentales, burgähnliches Tor. Im Süden befindet sich das Hauptpumpwerk, welches 1912-14 als Stahlbetonbau errichtet wurde:

10.06.2017: Die St. Marienkirche ist eine der grossen Innenstadtkirchen Mindens mit eigenem Weinberg und Kräutergarten. Die Gründung der Kirche geht auf die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts zurück. Die romanischen Teile der einschiffigen Basilika mit kleiner Chorapsis wurden im 14. Jahrhundert durch gotische Erweiterungen mit Seitenschiffen im Norden und Süden sowie einem Chorraum gotisch zu einer Hallenkirche erweitert. Erste reformatorisch geprägte Gottesdienste sind im Jahr 1529 zu belegen. Die Orgel aus dem Jahr 2002 stammt von der Freiburger Orgelwerkstatt der Firma Späth. Neben der Kirche ist der Südteil des ehemaligen Kreuzganges des um 993 gegründeten Benediktinerinnenklosters zu erkennen, der in den Neubau des Gemeindehauses Marienstift um 1975 integriert wurde:

10.06.2017: Um 1260 wurde mit dem Bau des Rathauses begonnen. Der kostspielige Steinbau war sehr auffällig in mitten der Fachwerkhäuser, die eher der damaligen Bauweise entsprachen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark beschädigt. Das Gebäude wurde wieder aufgebaut, aus dem 13. Jahrhundert erhalten blieb der gewölbte Laubengang an der Nordseite. Der Oberbau von Werner March (1953/54) ist gut auf die frühgotische Laube abgestimmt:

10.06.2017: Das Haus Schmieding vermittelt einen Eindruck von Alter, obwohl es erst 1909 von Kaufmann Hermann Schmieding errichtet wurde. Inspiriert von seiner Frau, die sich bei ihrer Hochzeit im Hildesheimer Dom in das Hildesheimer Knochenhauer Amtshaus verliebte, baute er dieses malerische Fachwerkhaus in ihrer Heimatstadt. Heute befindet sich am Haus Schmieding ein Figurenspiel, welches die Minden-Saga präsentiert. Diese Saga besagt, dass die Stadt Minden ihren Namen von Karl dem Grossen und Widukind erhielt, die sich hier im 8. Jahrhundert trafen und Frieden schlossen. Das Figurenspiel „min+din“ am Haus Schmieding erinnert viermal täglich an diese faszinierende Legende. Das Haus Schmieding befindet sich am belebten Marktplatz von Minden. Ein Ort, der durch seine zahlreichen Cafés und Restaurants zum Verweilen einlädt:

10.06.2017: Das Gebäude der Neuen Regierung in Minden wurde 1902-06 nach Plänen von Paul Kanold und Paul Kieschke errichtet. Im Jahr 1947 ist der Sitz der Bezirksregierung nach Detmold verlegt worden, danach wurde das Gebäude als Bundesbahn-Zentralamt genutzt. Heute wird das im Stil der Neorenaissance (Weserrenaissance) erbaute Gebäude als Alte Regierung bezeichnet: