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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

02.07.2022: Das Innere Holztor war in die Stadtmauer integriert und sicherte die Stadt nach Norden. Der Name Holztor leitet sich von der Lage am Stadtausgang zum Büdinger Wald ab, von dem man das damals unentbehrliche Holz in die Stadt brachte. Es gehörte zum ersten Befestigungsring der Stadt, der bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts das Stadtgebiet vor feindlichen Angriffen schützte:

02.07.2022: Franziskanermönche errichteten zu Beginn des 13. Jahrhunderts hier eine grosse Klosteranlage, die mit der Reformation aufgelöst wurde. Ab 1540 richtete die Stadt darin eine Lateinschule ein. An ihrer Stelle entstand Ende des 19. Jahrhunderts eine nach der Kaiserin Auguste-Victoria benannte Mädchenschule, die architektonisch an die früheren Klostergebäude erinnern sollte. Heute haben Bibliothek, Stadtarchiv und Museum darin ihren Sitz:

02.07.2022: Das Johanniterhaus fällt durch seinen in Gelnhausen ungewöhnlichen Treppengiebel besonders ins Auge. Es entstand 1257 als neue Niederlassung der Johanniter und ging nach der Reformation in den Besitz der Herren von Büdingen über. Heute wird es für Privatwohnungen genutzt:

02.07.2022: Das heutige Rathaus wurde 1333 nach einem Privileg Ludwigs des Bayern als Kaufhalle errichtet. Daran erinnert noch heute die Gelnhäuser Elle, ein mittelalterliches Marktmass. Seit dem 16. Jahrhundert dient die ehemalige Kaufhalle auch als Rathaus, beherbergt die Stadtverwaltung und ist Sitz des Bürgermeisters. Bei einem Gewitter am 15. August 1736 wurde das oberste Stockwerk durch einen Blitzschlag in Brand gesetzt, gleich darauf von einem Hagelschauer wie durch ein Wunder gelöscht und somit die drohende Feuersbrunst aufgehalten. Noch heute gedenkt die Stadt an diesem Tag dieses Vorfalles. Das Dachgeschoss wurde im spätbarocken Stil wieder aufgebaut:

02.07.2022: Die St. Peterskirche wird als Stadtpfarrkirche in staufischer Zeit geplant und begonnen. Durch päpstliches Edikt von 1238 (Gregor IX.) wird der Weiterbau der Kirche zu Gunsten der östlich gelegenen Marienkirche untersagt. Die Peterskirche bleibt ein baukünstlerisches Fragment. Das Bauwerk wird nach der Reformation profanisiert, es dient als Lager, Abstellraum und Gewerbefläche. Notwendige Reparatur- und Erhaltungsaufwendungen unterbleiben. Die beiden romanischen Rundtürme des Kirchenbauwerks werden wegen angeblicher Baufälligkeit abgebrochen (um 1830). Im Jahre 1922 erwirbt die katholische Kirchengemeinde Gelnhausen die Peterskirche. In mehreren Sanierungsstufen wird das nahezu zur Ruine verfallene Bauwerk renoviert und restauriert. Die umfassendste Sanierung erfolgt in den Jahren 1982/83. In einer geglückten Synthese von alter Bausubstanz und neuzeitlicher baukünstlerischer Gestaltung (Fenster, Lettner, Orgel) ist die Peterskirche heute ein integraler Bestandteil der Altstadt von Gelnhausen. Schlicht aber würdig präsentiert sie sich mit den wenigen ursprünglichen Elementen staufischer Kunst und den einfühlsam gestalteten künstlerischen Additiven der Moderne dem Kirchenbesucher:

02.07.2022: Der Bahnhof hat einen Haus- und einen Inselbahnsteig. Neben dem Hausbahnsteig gibt es in seinem westlichen Bereich ein Kopfgleis, das den dort beginnenden und endenden Zügen der Lahn-Kinzig-Bahn nach und aus Richtung Büdingen und Giessen dient. Die übrigen drei Bahnsteigkanten werden ausschliesslich von Zügen der Kinzigtalbahn angefahren, die von hier bis Hanau-Wolfgang für 200 km/h ausgebaut ist. Der Bahnhof Gelnhausen dient deshalb auch häufig für das Überholen der Nahverkehrszüge durch ICE- und IC-Züge. Der Bahnhof Gelnhausen selbst wird heute vom Nah- und Regionalverkehr bedient und hat eine grosse Bedeutung für den Pendlerverkehr aus Vogelsberg und Spessart in das Rhein-Main-Gebiet. Das Empfangsgebäude wurde in neuromanischem Stil aus Buntsandstein errichtet. Der Architekt Paul Rowald plante auch den Bahnhof Bad Hersfeld mit gleichem Grundriss und benutzte bei beiden Gebäuden ähnliche Stilformen. Das Gebäude wurde 1882/83 errichtet, ist also ein Bauwerk der zweiten Generation des Hochbaus an der Strecke. Das Empfangsgebäude ist symmetrisch auf einem H-förmigen Grundriss gestaltet. Straßenseitig wird die Fassade von drei Spitzgiebeln dominiert, gleisseitig entfällt der mittlere Giebel bei der Fassadengestaltung:

25.06.2022: Das Gebäude wurde in den Jahren 1731 bis 1738 erbaut und bis 1973 als Rathaus von Niederrodenbach genutzt. Nach dem Zusammenschluss von Nieder- und Oberrodenbach zur Gemeinde Rodenbach im Jahr 1970 wurde ein neues Rathaus in der Buchbergstraße gebaut. Zusätzlich gab es in dem Gebäude Räumlichkeiten für die Feuerwehrausrüstung, eine Arrestzelle und zeitweise für eine Lehrerwohnung:

25.06.2022: Die unverputzte Saalkirche wurde 1763–65 gebaut. An das Kirchenschiff schliesst sich im Osten ein rechteckiger Chor an. Der im Westen in das Kirchenschiff eingestellte Kirchturm aus Bruchsteinen mit Ecksteinen aus Backsteinen ist mit einem schiefergedeckten achteckigen Aufsatz versehen, der sich in einem eingezogenen achteckigen Aufsatz fortsetzt und mit einer glockenförmigen Haube endet. Drei Kirchenglocken wurden am 31. Dezember 1950 in den Glockenstuhl des Kirchturms gebracht. Die Kirchenausstattung stammt aus der Bauzeit. Die Orgel mit 15 registern, einem Manual und einem Pedal wurde 1766 von Johann Friedrich Syer gebaut: