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Kirchen

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04.08.2025: Die jetzige Kirche St. Petri im Ballenstedter Stadtteil Opperode wurde am 23.10.1892 geweiht. Seit dem 12.06.2005 sind die Kirchengemeinden St. Petri und St. Nicolai zu einer Kirchengemeinde St. Nicolai vereinigt. Gottesdienste finden in der Kirche regelmässig statt. Seit dem 1. September 2011 ist in der St. Petri Kirche eine Radfahrerkapelle geöffnet. Touristen auf dem Europaradweg R1 können an der Kapelle rasten und finden einen Ort zu Besinnung und Gebet:

04.08.2025: Die St.-Nicolai-Kirche steht im historischen Stadtkern von Ballenstedt unweit des Rathauses. Sie wurde erstmals im Jahre 1326 urkundlich erwähnt. Von diesem ersten Gotteshaus ist aber nur noch der Turm erhalten. Alle anderen Teile der Kirche fielen im Jahre 1498 einem verheerenden Feuer zum Opfer. Anschliessend erfolgte ein baldiger Wiederaufbau des Gotteshauses im Stil der Spätgotik. Die St.-Nicolai-Kirche enthält diverses kunstvolles Inventar, u.a. einen umfangreichen Gemäldezyklus, geschnitzte Emporen sowie Leuchter aus dem Schloss Coswig-Anhalt. Diese waren ein Geschenk der dortigen Prinzessin, der späteren russischen Zarin Katharina. Das Kirchenbauwerk verfügt ausserdem über eine Orgel aus dem späten 17. Jahrhundert:

04.08.2025: Die 1888 erbaute Kirche Sankt Joseph war die römisch-katholische Kirche in Osterwieck. Sie gehörte zur Pfarrei St. Bonifatius mit Sitz in Wernigerode, im Dekanat Halberstadt des Bistums Magdeburg. Die nach dem heiligen Josef von Nazareth benannte Kirche hat die Adresse Teichdamm 1. Die geostete Backsteinkirche wurde im Baustil der Neuromantik erbaut. Ihr Turm, der von einer Spitze mit Wetterhahn und Kreuz bekrönt ist, wurde vermutlich 1905 zugefügt. Eine an der Aussenwand angebrachte Kreuzigungsgruppe erinnert an die Volksmission von 1974. Am 8. Februar 2015 wurde der letzte ortsansässige Priester verabschiedet, er trat in den Ruhestand und verliess das Bistum. Nachdem die Kirche zuletzt nur noch für Werktagsgottesdienste genutzt worden war, erfolgte am 27. November 2022, dem 1. Sonntag im Advent, die Profanierung der Kirche nach der letzten Heiligen Messe. Katholische Werktagsgottesdienste finden seitdem im Gemeindesaal statt, das Kirchengebäude soll verkauft werden:

04.08.2025: Die St. Nicolai Kirche, ein prächtiges Beispiel der nachgotischen Architektur, wurde im Jahr 1583 errichtet. Sie ersetzte ein früheres Bauwerk, das erstmals 1262 erwähnt wurde, und integrierte einen Westturm aus dem ursprünglichen Gebäude. Der Turm, geschmückt mit doppelten Schallöffnungen und feinen Säulen, erzählt von längst vergangenen Zeiten. Diese Kirche trägt das Erbe ihrer Vorgänger und zeigt gleichzeitig die architektonischen Fortschritte ihrer Zeit. Die Ursprünge der Kirche sind eng mit den spirituellen und kulturellen Veränderungen der Region verknüpft. Als die Reformation Europa erfasste, nahm Osterwieck den lutherischen Glauben an, und die St. Nicolai Kirche wurde zu einem Symbol dieser neuen spirituellen Ära. Ihr Bau, der Elemente aus dem 13. Jahrhundert nutzt, spiegelt eine harmonische Verbindung von Alt und Neu wider und symbolisiert die Kontinuität und den Wandel, die die Geschichte der Stadt prägen:

04.08.2025: Der Erbauungszeitraum der Kirche lässt sich auf das zwölfte Jahrhundert zurückverfolgen, aus dem die zwei noch bestehenden Kirchtürme stammen. Wie einige romanische Kirchen ist auch diese dem Heiligen Stephanus geweiht. Das genaue Jahr dieser Weihe ist allerdings nicht bekannt. Jedoch gibt es Quellen, die darüber berichten, dass die Kirche bereits die dritte in dem kleinen Ort ist. So gab es vor dieser Kirche vermutlich zwei weitere Vorgänger an derselben Stelle, von der einer ebenfalls dem Heiligen Stephanus geweiht war. Gegenwärtig sind allerdings weder Überreste, noch weitere frühromanische Teile auffindbar, die auf eine solche Erkenntnis schliessen lassen. 1495 beschädigte ein Hochwasser des naheliegenden Flusses Ilse die Kirche St. Stephani schwer, woraufhin das Kirchenschiff und der Chor eine Erneuerung erhielten. Aufgrund des grossen Stadtbrandes im Jahr 1511 verzögerte sich diese jedoch ungewollt. Dies hatte zur Folge, dass der Chor erst 1516 fertig war und bis heute im gotischen Stil erscheint. 1989 befand sich die Kirche in einem maroden Zustand. Eine Situation, die engagierte Bürger aus Osterwieck und der Umgebung dazu bewog, die Kirche mithilfe der örtlichen Kirchengemeinde wiederholt zu renovieren. Mit dem Mauerfall riss das Engagement von Bewohnern und weiteren Freiwilligen nicht ab. Es kam zur Gründung von einem der ersten deutsch-deutschen Vereine, dem Kirchenbauverein St. Stephani/Osterwieck, der mittels Mitgliederspenden die Renovierung der Kirche wesentlich vorantrieb. Aus diesem Grund, setzt diese Kirche ein Denkmal und erinnert an die deutsche Wiedervereinigung:

03.08.2025: Das 1855 bis 1858 erbaute einschiffige neugotische Gotteshaus war das erste vollendete Werk des berühmten Architekten Friedrich von Schmidt. Der Architekt ist bekannt für seine Arbeiten am Kölner Dom, am Wiener Rathaus oder auch der Restaurierung des Stephansdomes. Die Kirche wurde im Juni 1858 durch Bischof Konrad von Paderborn konsekriert und der Königin Mathilde, der Ehefrau Heinrich I., geweiht. Mit ihrer schlichten Architektur fügt sich die Kirche St. Mathilde nahtlos an das mittelalterliche Stadtbild Quedlinburgs an:

03.08.2025: Die Kirche wurde erstmals 1179 in einer Papsturkunde Alexander III. urkundlich erwähnt. Ihre baulichen Ursprünge liegen in der Romanik. Der Sage nach wurde sie in der Nähe der Quellen des Dorfes Nördlingen erbaut, welches Ende des 13. Jahrhunderts Teil der Stadt Quedlinburg wurde. 
Geweiht ist die Kirche dem Heiligen Aegidius. In einem rechteckigen Feld über dem Mittelschiff halten der Heilige Servatius und der Heilige Aegidius das Patronatswappen des Reichsstiftes Quedlinburg. Das Innere der spätgotischen, dreischiffigen Hallenkirche ist durch eine frühbarocke Einrichtung geprägt. Deutlich älter jedoch ist der Flügelaltar, welcher bis 1700 in der St. Benedikti-Kirche (Marktkirche) stand und aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt. Den Mittelpunkt des Flügelaltars bildet eine Marienkrönung, welche von geschnitzten sowie auf den Flügeln bemalten Apostelfiguren begleitet wird. Der stattliche Glockenstuhl im Südturm beherbergt zurzeit zwei Glocken. Die Grössere ist mit 2800 Kilogramm eine der grössten Glocken Quedlinburgs und erzeugt beim traditionellen Läuten mit Zugseil einen markant tiefen Klang:

03.08.2025: Die Marktkirche St. Benedikti hat ihren Ursprung in einer im 10. Jahrhundert errichteten frühromanischen Vorgängerkirche am Kreuzungspunkt alter Handelsstrassen. Einige Teile der damaligen Krypta sind heute noch erhalten. Ab ca. 1100 entstand die Marktkirche (erstmals urkundlich erwähnt 1233) als Stadtkirche im Zentrum der historischen Quedlinburger Altstadt. Die Kirche hat sich von einer romanischen Basilika über Jahrhunderte zu ihrer jetzigen baulichen Form entwickelt. Aufgrund dessen finden sich dort architektonische Elemente und Ausstattungen aller bekannten Bauepochen wieder. Zwei grosse Rundbögen an der Ostwand des Turmmassivs und steinerne Altäre zeugen vom romanischen Ursprung des Gotteshauses. Die drei südlichen Arkaden mit Spitzbögen und 8-eckigen Pfeilern, sowie die Kalandskapelle mit dem Marienaltar (1480) und der Vesperaltar im Südschiff stammen aus der Gotik. Die Renaissance hinterliess flache Balkendecken über den Seitenschiffen und eine Schnitzkanzel mit hochkarätigen Hochreliefs zum Glaubensbekenntnis. Barocke Spuren sind unter anderem am hölzernen Tonnengewölbe über dem Mittelschiff, dem Taufstein aus Alabaster und der hölzernen König-David-Figur zu erkennen.
 Neben dieser Vielfalt sind die spätromantische Orgel mit ihren 52 Registern und 3000 Pfeifen, sowie die drei neuen Buntglasfenster, welche den Weg Jesu von der Geburt bis zur Himmelfahrt darstellen, besonders sehenswert. Die Turmbedachung erhielt nach der Zerstörung des südlichen Helms durch einen Brand ihre jetzige Gestalt. Die damit zusammenhängenden Umbauten ermöglichten die Einrichtung einer Türmerwohnung:

03.08.2025: Die Nikolaikirche wurde zur Ehre Gottes errichtet. Ihre Anfänge vermutet man um 1200. Romanische Spuren sind bis heute in der Kirche zu finden. Einer alten Sage nach soll ein Schäfer, der durch einen Goldfund zu Reichtum kam, an der Finanzierung des Baus massgeblich beteiligt gewesen sein. Deshalb steht bis heute auf einer der beiden Turmseiten ein in der Barockzeit angefertigter Schäfer mit seinem Hund. Der Volksmund nennt die Nikolaikirche Schäferkirche. Im 14. Jahrhundert wurde die Nikolaikirche zu einer gotischen Kirche umgebaut. Die Türme erhielten bereits da ihre heutige Höhe von 72 m und es wurden die Gewölbe über den Kirchenschiffen eingezogen. Auch die grosse wertvolle Glocke mit ihren feinen Ritzzeichnungen im Südturm stammt aus dieser Zeit (1333). Annähernd die gesamte Innenausstattung (Kanzel/Hochaltar/Empore) stammt aus der Zeit des Barock. Andere Ausstattungstücke (Hl. Godehard/ 2 Pietas, Mose, romanisches Kruzifix) datieren deutlich früher. 1540 wurde unter der Äbtissin Anna II. von Stolberg die Reformation in Quedlinburg eingeführt. Seit dieser Zeit ist die St. Nikolaikirche eine evangelische Kirche. Von 1590 – 1599 wirkte an der Nikolaikirche der Verfasser der „Sechs Bücher vom wahren Christentum“, der berühmte Theologe Johann Arnd. Von 1737 – 1759 war Johann Christian Erxleben Pfarrer der Nikolaikirche. Er war der Ehemann von Dorothea Christiane Erxleben. Sie war die erste Frau in der deutschen Geschichte, die an einer Universität (Halle an der Saale) ihren Doktor der Medizin machen konnte:

02.08.2025: Zum Bistum Magdeburg gehört auch die um 1360 im gotischen Baustil errichtete Kirche St. Katharina und St. Barbara. Erbaut wurde diese dreischiffige, gotische Hallenkirche für das Dominikanerkloster. Der Eingang befindet sich in der Katharinenstrasse. Besonders beeindruckend in dem katholischen Gotteshaus ist die reich verzierte barocke Innenausstattung. Taufkapelle, Hochaltar, Kanzel und Kreuzigungsgruppe zeugen noch heute vom einstigen Reichtum der Stadt:

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