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Kirchen

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25.07.2025: Das Bauwerk ist die grösste katholische Kirche im Landkreis Wolfenbüttel und auch die Pfarrkirche der katholischen Pfarrei St. Petrus, zu der in etwa 8.100 Katholiken gehören. Sie wurde 1889 bis 1891 als neuromanische Basilika erbaut und am 5. August 1891 geweiht. Sie liegt in der Innenstadt Wolfenbüttels und ist als Pfarrkirche der Ort, an dem die grossen Feste des Kirchenjahres und regelmässig die Sonntagsmesse gefeiert werden. Daneben bietet sie Raum für viele kleinere Gottesdienste und Andachten:

25.07.2025: Die Hauptkirche Beatae Mariae Virginis zu Wolfenbüttel ist der erste bedeutende protestantische Grosskirchenbau der Welt. Der Name der Kirche bedeutet Der seligen Jungfrau Maria und für dieses erste gross gedachte Kirchengebäude des Protestantismus gab es in der Geschichte keinerlei Vorbilder. Herzog Heinrich Julius, Wegbereiter der Reformation in Wolfenbüttel, gab den Bau der Kirche in Auftrag, 1608 begann der herzogliche Baumeisters Paul Francke mit der Errichtung. Die Vorgaben waren komplex, einerseits sollte der Bau als Gotteshaus für Predigten und das Abendmahl genutzt werden können, andererseits sollte er die Pracht und Macht der Fürsten repräsentieren sowie als Grablege für die fürstliche Familie dienen. So verschieden wie die erwünschten Zwecke sind auch die Elemente, die in den Bau mit einflossen, charakteristische Züge aus Gotik, Renaissance und Barock verschmelzen unter dem Oberbegriff Manierismus zu einem prachtvollen Bauwerk. Im Inneren fasziniert Beatae Mariae Virginis Gläubige und Kunstinteressierte mit dem aus Holz geschnitzten Hochaltar des Freiberger Bildschnitzers Bernhard Ditterich, der bildlichen Darstellung der Passionsgeschichte sowie der reich verzierten Orgel mit ihrem eindrucksvollen Orgelwerk mit 53 Registern:

25.07.2025: An der Ostseite des heutigen Holzmarktes wurde auf den Resten des ehemaligen Kaisertores die Trinitatiskirche als protestantische Predigtkirche errichtet. Die reich gegliederte barocke Fassade gibt dem Platz und damit der Altstadt nach Osten schon von weiten einen festlichen Abschluss. Das Kaisertor wurde 1589 vom niederländischen Architekten und Maler Hans de Vries geschaffen. Der letzte Rest des alten Stadttores befindet sich in der Kirche am Durchgang zwischen Kirchenschiff und Sakristei. Nach den Plänen des fürstlichen Landbaumeisters Johann Balthasar Lauterbach entstand zwischen 1693 und 1700 auf dem Rest des Stadttores ein beeindruckender Kuppelbau, Vorbild der späteren Bibliotheksrotunde. 1705 wurde dieser Kuppelbau durch einen Brand zerstört. Zwischen 1716 und 1722 wurde die Trinitatiskirche unter Beibehaltung der älteren Fassadentürme nach Plänen von Hermann Korb neu errichtet. Der zwischen die Türme eingespannte Mittelteil der Fassade greift die Bildungen des ehemaligen Lustschlosses in Salzdahlum auf. Die Einweihung als Gemeindekirche erfolgte bereits im Jahre 1719:

24.07.2025: Da ein Vorgängerbau die steigende Zahl der Gläubigen im Laufe der Zeit nicht mehr fassen konnte wurde am 29. Juni 1888 der Grundstein für eine neue Kirche gelegt. Am 10. November 1889 wurde sie feierlich eingeweiht. Das Mittelschiff der aus Sandstein gemauerten dreischiffigen Basilika ist 18,5 m lang und 8 m breit, die sich anschliessenden Seitenschiffe sind jeweils 2,6 m breit. Der Turm, in dem sich auch der Haupteingang befindet, ist 27,3 m hoch und seit 1928 mit einem Kupferdach gedeckt. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut, bei der letzten grossen Renovierung zum 100-jährigen Bestehen wurde der Innenraum und die hölzernen Einbauten neu gestrichen, die Fassade wurde gereinigt und neu verfugt und Kreuz, Kugel und Wetterhahn des Kirchturms wurden erneuert. Zum Bau der Kirche waren 1889 auch zwei Bronzeglocken gegossen worden. Die grössere war der Gottesmutter geweiht, diese Glocke wog 1179 Pfund. Die kleine, 86 Pfund schwere Glocke war dem heiligen Bischof Bernhard gewidmet. Im Ersten Weltkrieg wurde grössere Glocke eingezogen, kehrte aber 1919 unversehrt wieder zurück. Im Zweiten Weltkrieg musste diese erneut abgegeben werden und wurde eingeschmolzen. Zum 100 Jubiläum der Pfarrei erhielt die Kirchengemeinde 1955 eine Ersatzglocke zum Geschenk:

24.07.2025: Die St.-Mariae-Jakobi-Kirche war um 1480 als Wehrkirche gebaut worden und war Teil der Verteidigungsanlage der Stadt. Die Mauern des Wehrturmes waren zwei Meter dick, 37 Schiessscharten dienten zur Abwehr von Angriffen. Der Turm der Kirche war seit dem Bau Eigentum der Stadt, erst 1966 wurde er an die Kirche veräussert. In der Folge wurde der Haupteingang zur Kirche in die Nordseite des Turms verlegt und die Eingänge der Südseite zu Fenstern rückgebaut. Bei dieser von 1963 bis 1967 dauernden Umgestaltung wurde die auch alte Ausstattung entfernt, die Emporen abgebaut und Altar, Kanzel, Lesepult und Taufbecken wurden vor der Mitte der Nordwand aufgestellt. Die Kirche besitzt drei Glocken, von denen die St.-Barbara-Sturmglocke von etwa 1481 die älteste ist. Die grösste Glocke, über deren Entstehung nur bekannt ist, dass sie 1572 in die heutige Form umgegossen wurde, trägt neben einem Schriftzug auch die älteste Darstellung des Wappens von Salzgitter-Bad, einen männlichen Kopf und darunter zwei Salzhaken:

19.07.2025: Im Zentrum der Uelzener Innenstadt erhebt sich die mächtige gotische St.-Marien-Kirche mit ihrem 86 Meter hohen Kirchturm und der 1350 gestifteten Apostelkapelle, auch Ellerndorfkapelle genannt. Der für die Grösse der Stadt beeindruckende Bau entstand in drei Phasen zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert. Geweiht und zur Pfarrkirche erhoben wurde St. Marien im Jahre 1292. Zunächst existierte nur der niedrige Mittelteil des Langhauses, als dreischiffige gotische Hallenkirche. Die hohen Gewölbe des Mittelschiffs mit Bernsteingerippen gehörten einer Bauperiode noch vor 1300 an. Da aber die Gewölbeanfänge über den Pfeilerkapitellen sehr weit zurückgesetzt waren, könnte die Kirche eine Zeit lang eine flache Decke gehabt haben:

Zum geschichtsträchtigen Ensemble gehört neben der St. Marien Kirche auch die Propstei. Das Gebäude aus dem Jahre 1292 beherbergt bis heute die Kirchenoberhäupter der Hansestadt:

19.07.2025: Die Heiligen-Geist-Kapelle wurde um 1320 als Teil eines Hospitals errichtet. An das gotische Bauwerk mit seiner Backsteinfassade wurde 150 Jahre nach der ersten Erwähnung der Chor angefügt. Der eingetiefte Bereich entlang der Kapellenmauern zeigt das Bodenniveau der Stadt im 14. Jahrhundert. Im Inneren der Kapelle leuchten bunte Glasfenster. Sie wurden um 1420 für die gotische Kapelle St. Viti gefertigt und erst 400 Jahre später in die Fenster der Heiligen-Geist-Kapelle eingefügt:

19.07.2025: Der Vorgängerbau war Anfang des 18. Jahrhunderts so baufällig geworden, dass 1713 ein Neubau erforderlich wurde. In dessen Umrissen ist das Kirchengebäude auch heute noch vorhanden. Der Neubau im Jahre 1713 erfolgte als barocke Saalkirche mit fünfseitigem Chorabschluss. Natürlich gab es dann auch für diese neue Kirche in der nachfolgenden Zeit einige Renovierungen, so 1825, 1853-1856, 1898, 1922, 1950 und die grosse, umfassende Sanierung 1968 unter Pastor Görke. Vor der Westseite der Kirche war vor dem Neubau im Jahre 1710 ein hölzerner, freistehender Glockenturm mit drei Glocken errichtet worden, die dort bis 1917 hingen (Einschmelzung) und erst 1922 durch drei neue Stahlglocken ersetzt wurden. Der Kirchturm brannte im Jahre 1978 vollständig ab und wurde danach 1979 ebenfalls in Holzbauweise neu errichtet. Dem Brand waren auch die drei Glocken zum Opfer gefallen, und deshalb wurden drei neue Bronzeglocken in den Turmneubau eingefügt:

11.07.2025: Die St.-Jürgen-Kirche war bis zur Reformation ursprünglich eine Wallfahrtskirche. 1523 wurde hier die erste lutherische Predigt gehalten. Die mittelalterliche Kirche steht im Ortszentrum und ist gar nicht zu verfehlen. Denn mit ihrem stolzen 64 m hohen Kirchturm überragt sie alles, was in ihrem Umfeld steht. Und gerade dieser Kirchturm hat eine bewegte Vergangenheit. Nicht nur, dass er zweimal beinahe ausgebrannt wäre (1814 und 1913), er spielte auch im Deutsch-Dänischen Krieg eine wichtige Rolle als Beobachtungsposten. Um 1250 wurde an dieser Stelle ursprünglich das Gettorfer Langhaus errichtet, welches heute das Mittelschiff der Kirche bildet. Etwa um 1300 wurde der Chorraum angebaut und etwa 200 Jahre später entstand ein Speicher für Getreide und Landwirtschaftsprodukte. Von diesem Speicher sind heute noch die Reste in Form der Feldsteinwände vorhanden. Der Kirchturm wurde etwa um 1494 fertiggestellt. Er war zunächst mit Bleiplatten bedeckt, die aber im Dreissigjährigen Krieg entwendet wurden und bis heute durch Eichenschindeln ersetzt wurden:

11.07.2025: Ende des 12. Jahrhunderts wurde die spätromanische Borbyer Kirche auf dem Petersberg über der Eckernförder Bucht aus Feldsteinen errichtet. Eine Siedlungswelle Ende des 13. Jahrhunderts machte eine Erweiterung des Kirchenbaus notwendig. Der heutige Westturm wurde erst zwischen 1893/94 errichtet. Das Innere der Kirche ist schlicht gehalten, weisse Wände, graues Kirchengestühl und eine Empore über dem Eingang prägen das Bild. Bemerkenswert sind der Taufstein aus gotländischem Kalkstein (um 1200), der prächtige Hochaltar und die Kanzel mit ihren reichen Verzierungen und Figuren:

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