Hochhäuser
02.05.2021: Wohngebäude im Stadtteil Ostend aus dem Jahr 1968, 2009-10 saniert. Höhe 61,30 m (Ranking Frankfurt: Platz 84) mit 20 Etagen:

02.05.2021: Eines der interessantesten Hochhäuser des an Hochhäusern nicht armen Frankfurt ist das Schwesternwohnheim des Hospitals zum Heiligen Geist. Es ist nur zwanzig Etagen hoch, aber dennoch kaum zu übersehen. Während all die so viel höheren Bankhochhäuser im Westen vor allem durch ihre Anzahl und Dichte wirken, steht das Schwesternwohnheim völlig frei am Mainufer. Das Schwesternhochhaus (Höhe 60 m, Fertigstellung 1974) ist ein Inbegriff der Architektur des westdeutschen Sozialstaats. Entsprechend ist es ein Wohnhaus, ursprünglich eben für die Krankenschwestern des Hospitals, länger schon auch für andere. Alles an ihm ist horizontal, die Fensterbänder, die grauen Brüstungsbänder aus Beton. Anders als andere Hochhäuser in Frankfurt, die oben schmaler werden, verbreitert sich das Schwesternwohnheim oben sogar noch, weil die Konstruktion es erlaubt und die Funktion es erfordert. Die drei oberen Geschosse stehen an der monolithisch-fensterlosen Nordseite unregelmäßig hervor, während sie zu den anderen drei Seiten, zum Fluss hin, stark verglast und von weit vorgesetzten Balkonen oder vielmehr Plattformen mit hohen Geländern umlaufen sind:

18.05.2021: Zusammen mit der Alten Stadtbibliothek:

02.05.2021: Der Marienturm ist ein 155 Meter hohes Hochhaus (Ranking Frankfurt: Platz 14), das 2019 im Bankenviertel entstand (Hauptmieter Goldman Sachs). Es gehört zum Projekt Marieninsel, das noch ein 40 Meter hohes Bürogebäude namens Marienforum an der Mainzer Landstrasse beinhaltet. Der Standort ist eine prominente Stelle an den Wallanlagen, schliesst sie doch eine Lücke zwischen dem neuen Hochhaus der Credit Suisse und der Taunusanlage 11. Die Stadtverwaltung erhofft sich davon eine Belebung des bislang an Abenden und Wochenenden fast menschenleeren Viertels im Herzen der Stadt. Auf insgesamt 57.400 Quadratmetern Mietfläche entstanden neben Büros mehrere Läden, Restaurants, ein Fitness-Studio und eine Kindertagesstätte. Ausserdem gibt es zwischen dem Marienturm (38 Geschosse) und dem Marienforum (10 Geschosse) einen öffentlich zugänglichen Platz. Der Entwurf stammt aus der Feder vom Architekturbüro Müller Reimann Architekten (links dahinter das Trianon, 186 m):
19.03.2024: Marienturm und dahinter das Trianon und Messeturm von der Aussichtplattform des Main Towers aus gesehen:

02.05.2020: Der Eurotower ist ein von Architekt Richard Heil entworfenes Hochhaus (148 m, Ranking Frankfurt: Platz 18) im Bankenviertel. Der Euro Tower befindet sich an der Ecke Kaiserstrasse, Neue Mainzer Starsse und Willy-Brandt-Platz. Die charakteristische Euro-Skulptur vor dem Eurotower weist auf die Bedeutung des Gebäudes als Zentrale der Europäischen Zentralbank von 1998 bis 2014 hin. Auch nach dem Umzug der EZB in den 2014 fertiggestellten Skytower, ist die Zentralbank Mieter. Im Eurotower hat der einheitliche Bankenaufsichtsmechanismus (SSM) seinen Sitz. Der wurde 2018 von PATRIZIA für Fubon Life, eine taiwanesische Versicherungsgesellschaft, erworben…aus Richtung Nordwesten und Westen (2. + 3. Foto rechts):

10.07.2019: Mit der Euroskulptur im Vordergrund:

02.05.2020: Westend 1, auch als Westendstrasse 1 bekannt, ist ein 208 Meter hohes Hochhaus (Ranking Frankfurt: Platz 3) im Westend und hat eine faszinierende Architektur. Der Wolkenkratzer wurde 1993 fertiggestellt und beherbergt die Zentrale der DZ Bank. Das Hochhaus wurde von Kohn Pedersen Fox entworfen. Die Fassade besteht aus feinem, hellem Granit wodurch er als weisser und heller Wolkenkratzer von Weitem gut zu sehen ist. An der Spitze des Turms sind elf Strahlen im Halbkreis angebracht, die elf Meter über die Fassade herausragen. Dieser charakteristische Kranz erinnert vermeintlich an die Freiheitsstatue in New York City, soll aber auf Frankfurt als Krönungsstadt der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches hinweisen. Die Spitze vom Westend 1 wird im Winter beheizt, damit sich keine Eiszapfen bilden, die möglicherweise Passanten oder Autos auf der darunterliegenden Strasse gefährden könnten. Dennoch wurden wegen Eisbruchgefahr wiederholt sowohl der Haupteingang und der Vorplatz an der Mainzer Landstrasse als auch zeitweise die Savignystraße für mehrere Tage gesperrt…Ansicht durch die Moselstrasse:
02.05.2020: Nach seiner Fertigstellung im Sommer 1997 war der 259 Meter hohe Commerzbank Tower in Frankfurt am Main jahrelang das höchste Bürogebäude in Europa (bis 2003). Neben seiner imposanten Grösse überzeugt der durch den britischen Architekten Sir Norman Foster geplante Entwurf vor allem durch seine charakteristische, über einem dreieckigen Grundriss aufsteigende Silhouette. Im hochwertig gestalteten Innenraum steht dem Finanzkonzern auf einer Nutzfläche von 86.000 Quadratmetern ein Arbeitsumfeld für rund 2.500 Mitarbeiter zur Verfügung. Ein wichtiger Schwerpunkt der Planung von Sir Norman Foster betraf die Entwicklung einer nachhaltigen Gebäudetechnik. Das seinerzeit hochinnovative Konzept basiert insbesondere auf der doppelschaligen Klimafassade aus Glas, die an neun Monaten im Jahr eine natürliche Belüftung ermöglicht. Norman Foster selbst bezeichnete das Gebäude daher nicht ohne Grund als „weltweit erstes ökologisches Hochhaus“. Zuletzt wurde der Commerzbank Tower mit dem Green Building Award der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet. Das Innere des Commerzbank Towers wird durch ein 160 Meter hohes Atrium bestimmt, das vom Foyer im Erdgeschoss bis zum 43. Obergeschoss aufsteigt. Eine Besonderheit sind dabei die verschiedenen als Pausenflächen nutzbaren Dachgärten, die über jeweils vier Geschosse verlaufen, sprialförmig versetzt angeordnet über die gesamte Höhe des beeindruckenden Raumes. Das Garten-Atrium ermöglicht nicht nur eine optimierte Klimatisierung des Gebäudes und eine deutlich verbesserte Aufenthaltsqualität, sondern bietet auch faszinierende Binnenperspektiven aus den innen liegenden Büros und auf die umliegende Stadtlandschaft. Um eine verbesserte Orientierung und identifizierbare Bereiche innerhalb des Gebäudes zu erreichen, wurden die jeweils 450 Quadratmeter großen Themengärten als unterschiedliche Vegetationszonen wie Wüste, Hochgebirge oder Regenwald mit teilweise bis zu neun Meter hohen Bäumen gestaltet:

Aus Richtung Südosten vom Eisernen Steg:
07.09.2020: Das Colonia-Haus in Köln-Riehl ist mit 147 Metern (mit Antenne 155 m) hinter dem im Jahr 2020 fertiggestellten Grand Tower in Frankfurt am Main das zweithöchste hauptsächlich zu Wohnzwecken genutzte Gebäude in Deutschland. Es war bis 1976 das höchste Hochhaus in Deutschland. Von den derzeit 300 höchsten Hochhäusern Deutschlands steht es an Rang 21. Das Colonia-Haus ist ein markanter Punkt in der Skyline von Köln und verfügt über 45 Stockwerke mit insgesamt 373 Einheiten, davon 352 Ein- und Mehrzimmer-Wohnungen in Grössen von 35 bis 118 m². Eine Innenbesichtigung des Gebäudes und insbesondere der oberen Stockwerke (Ausblick) ist für Aussenstehende nicht möglich, über den Zugang wacht ein Portier:

10.07.2019: Der Turm (Ranking Frankfurt: Platz 22) liegt im Zentrum des neun Hektar grossen, ehemaligen Brauereiareals in Frankfurt-Sachsenhausen, auf dem derzeit ein neuer Stadtteil entsteht. Zwischen Hainer Weg und Wendelsweg sind insgesamt rund 800 Wohnungen geplant. Über 200 davon befinden sich im Hochhaus, das als solitärer Wolkenkratzer 140 Meter in den Himmel ragt. Seine Form entspricht weitestgehend der Silhouette seines Vorgängers, nur der Turmaufsatz ist mit sechs statt zuvor drei Geschossen deutlich höher ausgefallen. In der neuen Turmspitze gibt es wieder ein Restaurant und eine Aussichtsplattform sowie zusätzlich vier Wohnungen mit Grössen von jeweils über 350 Quadratmetern. Am Fuss des Wohnturms legt sich ein fünfgeschossiges Gebäudevolumen mit Einzelhandel und Fitnesseinrichtungen U-förmig um die Sockelzone. Die Vielfalt der Wohnungstypen im Turmbau lässt sich an seiner Fassade ablesen: Auf drei Seiten großflächig verglast, wurden mehr als 90 verschiedene Fenstertypen verbaut. In der Horizontalen werden sie von hellen Geschossdecken unterbrochen, die an einigen Stellen eingeschnitten sind. Zusammen mit den unregelmässig versetzt zueinander angeordneten Balkonen, Loggien und Erkern sorgen sie für ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild. Die dem Stadtzentrum zugewandte Nordseite des Turms ist als helle Lochfassade mit rechteckigen Fensteröffnungen ausgebildet:

23.07.2017: Der Neue Henninger Turm aus Richtung Norden vom Kaiserdom aus:

13.08.2021: Aus Richtung Süden vom neuen Goetheturm aus:

10.07.2019: Das Deutsche-Bank-Hochhaus im Westend besteht aus zwei Wolkenkratzern, die jeweils 155 Meter hoch sind (Ranking Frankfurt: Platz 14). Sie werden auch als Soll und Haben, Zwillingstürme oder Deutsche Bank I und II bezeichnet. Die Bank warb zur Zeit der Kernsanierung auch mit dem Begriff Greentowers. Aufgrund ihrer Medienpräsenz gehören die Doppeltürme zu den bekanntesten Gebäuden in Deutschland. Die Hochhäuser entstanden im Jahr 1984. Der erste Turm hat 40 Etagen, der zweite beherbergt 38 Stockwerke. Entworfen haben die Wolkenkratzer die Architekten Walter Hanig, Heinz Scheid und Johannes Schmidt. Ursprünglich waren sie gar nicht als Bürotürme für die Deutsche Bank geplant, denn hier sollte ein Hotel der amerikanischen Nobelkette Hyatt entstehen. Die Deutsche Bank übernahm die Türme dann, als sie noch im Bau waren. Laut Gerüchten soll das Architektenbüro Pleite gegangen sein. 2006 wurde bekannt, dass die Türme aufgrund veränderter Brandschutzvorschriften umgebaut werden müssen. Aus diesem Anlass liess die Deutsche Bank nach 22-jähriger Nutzung von 2007 bis 2010 die Türme grundlegend renovieren:
19.03.2024: Ansicht von der Aussichtplattform des Main Towers:

18.05.2019: Der Opernturm (Eröffnung 2009) ist ein Wolkenkratzer in Frankfurt am Main. Der Turm steht im Stadtteil Westend gegenüber der Alten Oper. Architekt des Hochhauses ist der Frankfurter Professor Christoph Mäckler, Projektentwickler des US-amerikanische Unternehmen Tishman Speyer Properties. Das Hochhaus ist Hauptquartier der UBS Europe SE, die Bank hat als Hauptmieter 28.000 Quadratmeter Bürofläche angemietet und betreibt von hier ihre Europazentrale. Der Opernturm ist ein Hochhaus mit 170 Metern Höhe und 42 Stockwerken. Er wird durch eine 18 Meter hohe Lobby erschlossen. Zum Opernplatz rundet ein Podiumgebäude mit sieben Stockwerken das Gesamtensemble ab. Durch eine einheitliche gelbbeige Steinverkleidung der Hausfassaden fügt es sich farblich in die bestehenden Gebäude rund um den Opernplatz ein:
19.03.2024: Ansicht von der Aussichtplattform des Main Towers:





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