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Brücken

20.07.2022: Die alte Geestedrehbrücke (Länge 59,8 Meter, Breite 14,08 Meter) wurde 1903 bis 1904 durch MAN in Mainz-Gustavsburg hergestellt. Sie ersetzte eine ältere Drehbrücke von 1858, die an Stelle einer Fähre von 1824 getreten war. Beim Bau der neuen Brücke teilten sich der preussische und der bremische Staat sowie die Kommunen Bremerhaven und Geestemünde, ferner zwei namhafte Geestemünder Werften (Tecklenborg und Seebeck) die Baukosten von über einer halben Million Mark. Die nach damals gängigen Fertigungsmethoden noch genietete Brückenkonstruktion wird auf elektrischem Wege bewegt und steht seit 1976 unter Denkmalschutz:

20.07.2022: Benannt nach dem populären US-Präsidenten ist die Klappbrücke Teil der Columbusstrasse, die zwischen der City und den „Havenwelten Bremerhaven“ verläuft. Die Kennedybrücke ist eine elektrisch bewegte Strassenklappbrücke und wurde von 1960 bis 1961 erbaut. Ihren heutigen Namen erhielt sie im Januar 1964. Benannt wurde das Bauwerk nach dem US-Präsidenten John F. Kennedy, der im November 1963 ermordet wurde, und der auch in Deutschland überaus populär war. Unterhalb der Brücke befindet sich ein Sperrwerk zum Schutz vor Hochwasser oder gar Sturmfluten. Das Sperrwerk wurde gerade rechtzeitig fertig. Bereits ein Jahr nach Fertigstellung kam die schwere Sturmflut, im Februar 1962. Das Sperrwerk bestand seine erste Bewährungsprobe und verhinderte so, dass der Grossteil der Innenstand überflutet wurde. Für die Werften, die damals flussaufwärts lagen, war die Konstruktion als Klappbrücke zwingend, heute hat eine Brückenöffnung nur noch Seltenheitswert:

Die Eisenbahnbrücke über den Main bei Miltenberg gehört zur Bahnstrecke Miltenberg/West – Wertheim und überspannt den Main am Mainkilometer 123,47. Das eingleisige 185 Meter lange Stahlbauwerk wurde von MAN 1904/1905 errichtet. Die Widerlager und Pfeiler waren auf ursprünglich stromaufwärts mit Türmen aus Buntsandstein verziert. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Ende März 1945 zwei Pfeiler gesprengt. Die zerstörte Brücke wurde in der Nachkriegszeit in gleicher Geometrie mit Betonpfeilern wiederaufgebaut:

18.07.2022: Den wichtigen, ersten Mainübergang bildete im Mittelalter eine Fährverbindung. 1876 kam es zur Gründung eines Brückenbauvereins, welcher die Planung eines Bauprojektes beauftragte. Am 28. Februar 1898 wurde schliesslich das Bauunternehmung Grün & Bilfinger mit der Errichtung des Bauwerks von der Stadt beauftragt. Es war eine 7 m breite Bogenbrücke mit sechs Öffnungen und einem markanten Torhaus am linken Mainufer. Gefertigt wurde sie aus heimischen Buntsandstein. Am 5. Juni 1900 wurde die Brücke vom Würzburger Bischof Ferdinand von Schlör feierlich eingeweiht. Die Brücke wurde am 28. März 1945 von deutschen Truppen gesprengt. Nur die Pfeiler und das Torhaus blieben erhalten. Um eine erneute Verbindung der beiden Mainufer in Miltenberg zu ermöglichen, wurde 1945 wieder eine Fähre eingesetzt und bald darauf mit den Planungen für einen Wiederaufbau der Brücke begonnen. Im Februar 1946 erfolgte dann die Beauftragung eines Brückenneubaus durch die Bauunternehmungen Philipp Holzmann und Grün & Bilfinger. Es sollte eine Bogenbrücke unter Verwendung der alten Pfeiler und Widerlager errichtet werden. Nach der Genehmigung der Planung durch das bayerische Staatsministerium konnten 1947 die Bauarbeiten beginnen. Am 22. April 1950 wurde schliesslich die neue Brücke errichtet. Die Bogenbrücke weist sechs Öffnungen auf und besitzt eine 7,0 m breite Fahrbahn. Auf beiden Seiten befinden sich 1,5 m breite Gehwege. Beim höchsten schiffbaren Wasserstand weisen die beiden mittleren Schifffahrtsöffnungen jeweils ein Durchfahrtsprofil mit 20 m Breite und 6,40 m Höhe auf:

26.03.2022: Im Jahr 1882 entstand die erste eiserne Brücke über die Fulda zwischen Alt- und Neustadt. Seit März 2022 ist die Alte Fuldabrücke Radfahrern und Spaziergängern vorbehalten. Für Kraftfahrzeuge und Motorräder ist sie seitdem gesperrt. Lediglich Lieferfahrzeuge dürfen die Brücke noch in der Zeit von 7 bis 17 Uhr von der Neu- in Richtung Altstadt befahren:

18.08.2021: Die siebenbögige Brücke mit ihren markanten Eisbrechern an den Pfeilern wurde vermutlich bald nach dem Jahr 1000 im Auftrag des Mainzer Erzbischofs Willigis (975 -1001) errichtet. Trotz ihres Namens, der auf den römischen Feldherrn Drusus verweist, ist ein römischer Vorgängerbau äusserst unwahrscheinlich. Die Drususbrücke diente der Erschliessung des waldreichen Hunsrück-Gebietes von Bingen aus. Im ersten östlichen Brückenpfeiler befindet sich eine frühromanische Kapelle. Hier konnte, wer sich im Mittelalter den Gefahren einer Reise aussetzte, um göttlichen Beistand bitten. Die Brücke gilt als die erste im Mittelalter errichtete Steinbrücke Deutschlands und blieb bis ins 19. Jahrhundert von grosser Bedeutung als Naheübergang im System der rheinischen Verkehrs- und Handelswege. Nach der Sprengung im März 1945 wurde sie bis 1952 in ursprünglicher Form, jedoch mit verbreiterter Fahrbahn, wiederaufgebaut. Eine Generalsanierung erfolgte im Jahre 2005:

21.07.2021: Die Alte Lahnbrücke ist eine aus dem Mittelalter stammende Brücke über eine seichte Stelle der Lahn in Limburg. Die Brücke war Teil der frühmittelalterlichen Handelsstraße Via Publica und ist heute die einzige Brücke aus dem 14. Jahrhundert, deren Brückenturm noch erhalten ist. Zusammen mit dem Limburger Dom ist sie das beliebteste Fotomotiv der Stadt. Weiterhin verfügt sie über sechs Rundbögen und eine Steinfigur des heiligen Johann von Nepomuk – dem Schutzpatron der Brücken. Während des Dreissigjährigen Krieges wurde das Zollhaus mit dem Brückenturm durch die Schweden zerstört – später jedoch wieder aufgebaut. Auch während des Zweiten Weltkrieges wurde die Brücke massgeblich zerstört, anschliessend aber, teilweise modernisiert wieder aufgebaut. Seit der Errichtung der Neuen Lahnbrücke, hat die Alte Ihre verkehrsrelevante Bedeutung verloren. Sie kann jedoch nach wie vor mit einem Auto überquert werden:

21.07.2021: Die Lahntalbrücke Limburg ist eine 450 Meter lange Brücke der Autobahn 3 in Limburg. Die ab 2013 errichtete und 2016 fertiggestellte Balkenbrücke liegt östlich der Limburger Kernstadt und überspannt die Lahn, sowie die parallel verlaufende Lahntalbahn und die Landesstraße L3020 (Eschhöfer Weg) in einer Höhe von maximal etwa 62 Metern über Grund. Die erste Lahntalbrücke der Autobahn bei Limburg wurde von 1937 bis 1939 als steinerne Bogenbrücke errichtet. Nach der Zerstörung durch ein Sprengkommando der deutschen Wehrmacht im Jahr 1945 wurde sie von 1949 bis 1962 mit Behelfsüberbauten wieder in Betrieb genommen. In den Jahren 1960 bis 1964 wurde eine Spannbetonbalkenbrücke errichtet. Diese wurde 2017 nach der Fertigstellung des Neubaus abgerissen. Seit 2001 verläuft wenige hundert Meter lahnaufwärts nahezu parallel die Lahntalbrücke der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main: