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Brücken

27.07.2025: Die Marschallbrücke wurde 1881-82 als dreifeldrige Eisenbogenbrücke nach Entwurf von Paul Gottheiner erbaut und gehört mit ihrer charakteristischen filigranen Bogenkonstruktion zu den wenigen überlieferten Eisen- und Stahlbrücken der ersten Generation in der Berliner Innenstadt. Sie dient als wichtiges Verbindungsglied zwischen der Dorotheenstadt und der Friedrich-Wilhelm-Stadt. Die Brücke überspannte mit drei, aus schmiedeeisernen Zweigelenkfachwerkbögen bestehenden und auf zwei granitverkleideten Strompfeilern ruhenden Feldern die Spree. Nach einem beschränktem Realisierungswettbewerb wurde die Marschallbrücke 1997-98 zu einer Zweifelderbrücke nach Entwurf von Gerhard Pichler und Benedict Tonon umgebaut. Dabei blieb nur die alte stählerne Zweigelenkbogenkonstruktion im Gehwegbereich des nördlichen Feldes erhalten, die erneuerten Geländer in diesem Feld sind dem bauzeitlichen Vorbild nachempfunden. Der südliche Strompfeiler wurde abgerissen und eine neue Stahlträgerkonstruktion zwischen südlichem Widerlager und dem in historischer Form erneuerten Strompfeiler gespannt. Die geborgenen Bogenträger fanden für die neue Fussgängerbrücke über den Landwehrkanal am Deutschen Technikmuseum eine angemessene Wiederverwendung:

26.07.2025: Die Jerusalembrücken über die Elbe bilden zusammen mit den Friedensbrücken über die alte Elbe den Nordbrückenzug, mit dem die B1 die Elbe mit getrennten Brückenbauwerken für die Richtungsspuren quert. Die südliche Brücke wurde 1947-1952 auf den vorhandenen Strompfeilern der zum Kriegsende gesprengten Hindenburgbrücke erbaut. Sie hat über der Elbe einen Zweigelenkbogen aus Stahl und beidseitig zweifeldrige Plattenbalken aus Stahlbeton über die Flutöffnungen. Sie war der erste Brückenneubau der DDR und wurde als Wilhelm-Pieck-Brücke dem Verkehr übergeben. Auf der Unterstromseite verlaufen zwei Strassenbahngleise. Die 20,1 m hohen genieteten Bogenrippen haben einen rechteckigen Querschnitt. Bei der Generalsanierung erhielt die Brücke 1998 eine neue Brückentafel aus Stahlbeton sowie neue Vorlandbauten. Die nördliche Brücke wurde 1964-1966 erbaut. Im Gegensatz zur Südbrücke führt sie in leicht schiefem Winkel über die Elbe. Sie besteht aus einer von einem Stabbogen abgehängten Stahlverbundplatte und zwei Vorbrücken, die als zweistegige Verbundträger ausgebildet wurden. Die 17,2 m über die Fahrbahn hochragenden geschweissten Bogenrippen sind leicht zueinander geneigt. Sie haben einen rautenförmigen Windverband:

11.07.2025: Die Holzbrücke dient als Fussgängerbrücke und verbindet den Stadtteil Borby mit dem Zentrum. Die hölzerne Klappbrücke ist ein Unikum in Schleswig-Holstein. Sie entstand nach der grossen Sturmflut von 1872, um die zerstörte Verbindung zwischen beider Stadtteile wieder herzustellen und hat sich in ihren Grundzügen bis heute erhalten. Eine Besonderheit sind die vielen Vorhängeschlösser, die heute an den Metallstreben der Brücke angebracht sind. Die Schlösser, oft mit eingravierten Namen, stehen als Symbol für die Liebe zwischen den Menschen, deren Namen auf ihnen zu lesen sind:

04.04.2025: Bereits im 14. Jahrhundert wird eine Wisperbrücke in Lorch erwähnt. 1556 wurde hier eine zweijochige Bogenbrücke aus Bruchsteinmauerwerk errichtet. Eine Erneuerung bei gleichzeitiger Verbreiterung der Fahrbahn erfolgte 1978 nach altem Vorbild. Zwei flache Gewölbebögen, mit Werksteinen aus Sandstein verblendet. In der Mitte ein ebenfalls mit Sandstein-Werksteinen verkleideter, spitz zulaufender Wellenbrecher. Ein Bogen überspannt den Wasserlauf, ein weiterer einen inzwischen verlandeten und höhergelegenen Uferstreifen. Die mit Sandstein abgedeckte Brüstung geht in die anschliessenden Ufermauern über. Wenn auch in der Substanz weitgehend erneuert, bildet die Brücke mit Heiligenfigur dennoch einen wesentlichen Bestandteil des historischen Ortsbildes von Lorch. Die auf der leicht überhöhten Brückenmitte überarbeitete kleine Sandsteinfigur des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk stammt aus dem 18. Jahrhundert:

31.08.2024: Der Eiserne Steg wurde vor rund 20 Jahren als Fussgängerbrücke über die Dill neu gebaut. Er ersetzte damals den alten Eisernen Steg, dessen Spannweite aufgrund der ausgeführten Hochwasserschutzmassnahmen nicht mehr ausreichte. Die alte Brücke hatte einen Holzbelag aus Eichebohlen, der immer wieder erneuert werden musste, da das Holz nicht witterungsbeständig war. Bei der neuen Brücke hat man daher einen Belag aus einem Tropenholz gewählt, der haltbar und pflegeleicht ist:

27.08.2024: Die Alte Lahnbrücke wurde in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet und erstmals 1288 erwähnt. Sie war Teil des mittelalterlichen Handelsweges von Frankfurt nach Köln. Um ihre Standfestigkeit zu erhöhen, verstärkte man die im Flussbett gelegenen Pfeiler durch Eisbrecher. Auf beiden Seiten der siebenbogigen Brücke befanden sich Tortürme, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts abgebrochen wurden:

16.08.2024: Die Neckarbrücke Ladenburg ist eine Eisenbahnbrücke über den Neckar im Zuge der Main-Neckar-Eisenbahn. Es handelt sich um eine steinerne Bogenbrücke, die mit sieben Bögen den Fluss überspannt. Sie trägt heute die zweigleisige elektrifizierte Hauptstrecke von Frankfurt am Main nach Mannheim und Heidelberg. Die Main-Neckar-Eisenbahn von Frankfurt nach Heidelberg begann Ihren Betrieb 1846, ohne dass die beiden grössten Ingenieurbauwerke der Strecke, die (alte) Main-Neckar-Brücke über den Main in Frankfurt und die Neckarbrücke bei Ladenburg, fertiggestellt waren. An beiden Stellen entstanden Provisorien, bis die beiden Steinbrücken 1848 erbaut waren: In Frankfurt wurde der Betrieb nur bis zum südmainischen Ufer in den Sachsenhäuser Bahnhof (später: Lokalbahnhof) über die Spitzkehre des Bahnhofs Mainspitze geführt, in Ladenburg über eine provisorische Holzbrücke. Ab dem 14. Juni 1846 verkehrten die Züge beidseits bis zur Brücke, die Fahrgäste mussten die provisorische Brücke noch zu Fuss überqueren. Ab dem 27. Juli 1846 verkehrten die Züge durchgehend zwischen Frankfurt und Heidelberg, die Wagen wurden aber auf die Brücke geschoben und von der anderen Seite von einer zweiten Lokomotive abgeholt. Lokomotiven durften die Brücke noch nicht befahren. Das war erst ab dem 9. Oktober 1846 möglich. Am 24. August 1848 konnte dann die steinerne Brücke in Betrieb genommen werden. Bei der Niederschlagung der Badischen Revolution 1849 war die Neckarbrücke in Ladenburg heftig umkämpft. 1945 wurde die Brücke gesprengt. 1946 wurde sie behelfsmässig, 1948 endgültig in der alten Form wieder hergestellt:

18.07.2024: Die berühmte und bekannte Brücke über die Lauter verbindet die Altstadt mit der Vorstadt. Im Jahr 1732 noch als Holzbrücke installiert, wurde sie durch eine Überschwemmung zerstört und erst im Anschluss aus Stein wieder aufgebaut. Wohl 1747 stifteten die Eheleute Ernsperger zwei Heiligenfiguren, einen Heiligen Johann von Nepomuk und einen Heiligen Franz Xaver, die, sich diametral gegenüberstehend, beide mitten auf die damals niedrigeren Brüstungsmauern der Bücke gestellt wurden. Wohl in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die beschädigte Figur des Heiligen Franz Xaver durch eine völlig neue ersetzt und wahrscheinlich wenig später auch die Assistenzfigur des Inderknaben ergänzt. Der ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogene Heilige Nepomuk wurde im Jahr 1900 ebenfalls ausgetauscht, diesmal jedoch durch eine barocke Originalfigur. Beide Figuren wurden in den zwanziger und siebziger Jahren erneut restauriert, bis sie 1987 durch Kunststeinkopien ersetzt wurden. Die beiden Originale befinden sich heute in der Stadtpfarrkirche St. Georg:

10.05.2024: Die Alte Mainbrücke Lohr ist eine von 1871 bis 1875 in rotem Main-Sandstein gebaute Strassenbrücke. Sie überspannt mit einer Länge von 259 Meter den Main mit zwei Fahrstreifen und beidseitigen Gehwegen bei Stromkilometer 197,95 und verbindet die Altstadt Lohrs mit dem östlich gelegenen Stadtteil Sendelbach. Das im Grundriss gerade Bauwerk besteht aus sechs Bögen mit Achsabständen um die 29 Meter. Für den Schiffsverkehr beträgt beim mittleren Bogen die grösste Durchfahrtshöhe 6,5 Meter:

10.05.2024: Die Neue Mainbrücke Lohr ist ein 417 Meter langes Bauwerk in Lohr am Main. Die Strassenbrücke überspannt nördlich der Altstadt den Main und ist Teil der Staatsstrasse 2435, die von Lohr über Wiesenfeld nach Karlstadt führt. Die 1975 eingeweihte Spannbetonbrücke ist in Grund- und Aufriss gekrümmt und hat als Bauwerkssystem in Längsrichtung den Durchlaufträger. Die Gesamtstützweite beträgt 417,10 m. In Querrichtung ist der 13,5 m breite Überbau als einzelliger Hohlkastenquerschnitt mit einer gevouteten Bauhöhe ausgebildet. In Feldmitte der Stromöffnung beträgt die Konstruktionshöhe 3 m, ungefähr die Hälfte der Höhe über den Strompfeilern. Die Vorspannung besteht in Längsrichtung und Querrichtung aus internen Spanngliedern: