Bahnhöfe
21.08.2025: Der Bahnhof wird im Regionalverkehr von Zügen der RE-Linie 4 bedient. Auf dem Abschnitt Bützow-Güstrow-Teterow-Neubrandenburg-Pasewalk besteht eine stündliche Verbindung. Anbindung an die weiteren Ziele der Linie in Lübeck, Ueckermünde und Szczecin besteht alle zwei Stunden. Das zweigeschossige, elfachsige, verklinkerte Empfangsgebäude mit einem Mittelrisalit, dem verzierten Gesims und zwei seitlichen eingeschossigen Anbauten sowie den Warteräumen I. + II. Klasse, der III. Klasse und für die Damen wurde 1864 auch eingeweiht. Das Bahnhofsgebäude wird betrieblich nicht mehr genutzt. Die Galerie Teterow des Kunstvereins Teterow – eine Galerie für zeitgenössische Kunst – zog 2020 in das Gebäude ein. Im 250 qm grossen neoklassizistischen Wartesaal werden regionale und internationale Malereien und Grafiken sowie Mode, Keramik, Porzellan, Glas und Schmuck ausgestellt:

21.08.2025: Die Bahnstrecke Bützow-Szczecin führt durch die Stadt, die Züge der Regionalexpresslinie RE 4 (Lübeck-Szczecin) halten im Bahnhof Malchin. Bis zur Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1996 führten zwei weitere Strecken von Malchin nach Dargun beziehungsweise nach Waren. Die Umlandverbindungen werden heute durch die regionalen Busse der MVVG sichergestellt. Die Direktion der Friedrich-Franz-Eisenbahn hatte 1863 ihren Hauptsitz bahnhofsnah in Malchin (das Gebäude beherbergte ab 1921 das Finanzamt), was wohl der Grund war, ein so grosses repräsentatives Bahnhofsgebäude für eine Kleinstadt zu planen. Das zweigeschossige 17-achsige historisierende verklinkerte Gebäude mit seinen zwei dreigeschossigen Seitenflügeln und dem mittigen Eingangs-Giebelrisalit wurde 1864 im Stil der Gründerzeit für eine eingleisige Bahnstrecke gebaut:

13.08.2025: Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Lübeck-Lüneburg, die von Lüneburg bis Ratzeburg in den Hamburger Verkehrsverbund HVV eingebunden ist. Mölln ist mit Buslinien an die Bahnhöfe in Schwarzenbek, Büchen und Hamburg-Bergedorf sowie an die U-Bahn-Station Wandsbek Markt in Hamburg angebunden. Das erste Empfangsgebäude wurde gleichzeitig mit Eröffnung der Strecke eröffnet. 1899 wurde südlich davon ein neues grösseres Gebäude, in typischer preussischer Bahnhofsarchitektur, errichtet. Das alte, erste Empfangsgebäude ist heute in Privatbesitz und steht als Bauliche Anlage unter Denkmalschutz. Das neuere ist im Besitz der Vereinigte Stadtwerke GmbH (VSG). Von 2003 bis 2018 gab es dort ein Restaurant und einen Kiosk. Die früher im Personenverkehr genutzte Schalterhalle war mindestens ab 2008 wegen Vandalismus geschlossen. 2015 wurde der Bahnsteig auf 76 cm erhöht und barrierefrei ausgebaut, dabei aber auch auf 100 m verkürzt. 2019 bis 2020 wurde das Gebäude saniert und umgebaut. Seitdem ist die Wartehalle wieder geöffnet. Weiter ist im Innenbereich eine Bäckerei, eine VSG-Kundenfiliale sowie ein WC zu finden:

08.08.2025: Der Bahnhof liegt an den Strecken Bützow-Szczecin, Güstrow-Schwaan und Güstrow-Meyenburg. Ab Güstrow bestehen S-Bahn-Verbindungen mit der S 2 und S 3 der S-Bahn Rostock nach Rostock und Regionalexpressverbindungen nach Rostock, Berlin, Neubrandenburg und Szczecin sowie Bützow und Lübeck. Ein weiterer Bahnhof befindet sich im Stadtteil Primerburg. Für den Güterverkehr gibt es einen Railport. Das Bahnhofsgebäude wurde 1855 fertig gestellt und ist im Wesentlichen in seiner Struktur erhalten geblieben. Es ist ein zweigeschossiger symmetrischer Bau mit zwei vierachsigen Seitenrisaliten und einem sechsachsigen Zentralteil. 1895 erhielt es einen eingeschossigen Vorbau im Eingangsbereich zum Vorplatz hin. Dieser wurde zunächst zur Jahrhundertwende durch einen grösseren Bau ersetzt, der wiederum 1926 einem Neubau weichen musste, welcher den Grossteil der Strassenfront einnimmt. Hier wurden die Fahrkarten- und Gepäckschalter eingerichtet. Ein weiterer Vorbau entstand auf der Bahnsteigseite:

02.08.2025: Im Juli des Jahres 1862 wurde die Eisenbahnlinie von Halberstadt nach Thale eröffnet. Entlang der Strecke befindet sich als grösster Ort die Stadt Quedlinburg. Diese erhielt ein grosses und repräsentatives Bahnhofsgebäude im Stil der Neogotik. Im Jahre 1885 erfolgte die Einweihung der in Quedlinburg beginnenden Bahnlinie nach Ballenstedt über Quarmbeck, Gernrode und Rieder. Des weiteren folgte 1908 die von der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn erbaute Bahnverbindung nach Blankenburg. Durch sie wurde eine Erweiterung des Bahnhofsgeländes notwendig. Die ursprüngliche Bahnstrecke aus dem Jahre 1862 gibt es noch heute. Sie wird seit einiger Zeit von einer privaten Betreibergesellschaft bedient. Im Jahre 2006 wurde der Umbau der stillgelegten normalspurigen Strecke nach Gernrode auf 1000-Millimeter-Spur zur Nutzung für die Selketalbahn abgeschlossen. Die Bahnlinie nach Blankenburg ist dagegen schon seit dem Jahre 1969 ausser Betrieb. In unseren Tagen sind nur noch wenige Relikte dieser einstmals bedeutenden Verkehrsverbindung sichtbar:

02.08.2025: Der Durchgangsbahnhof, der seit 1868 existiert, befindet sich im Nordosten der Stadt. Er liegt an der Strasse Hinter dem Personenbahnhof und an der Bahnhofstrasse. Die Strecke nach Magdeburg zweigt etwa 500 Meter weiter westlich ab, nach Thale geht es geradeaus Richtung Osten. Nach Vienenburg führt die Strecke in Richtung Westen. Nach Süden zweigt die Strecke über Langenstein nach Blankenburg ab. Halberstadt wird ausschliesslich durch Züge von Regionalverkehre Start Deutschland bedient. Eingesetzt werden seit dem 9. Dezember 2018 nur Dieseltriebwagen der Baureihe 1648 LINT. Im Zweiten Weltkrieg trafen Bomben das prachtvolle Empfangsgebäude und fügten ihm schweren Schaden zu, in der DDR hüllte ihn eine Wellblechfassade ein. Der Mitteldeutsche Rundfunk sprach nach dem jahrzehntelangen Verfall „von dem vielleicht hässlichsten Bahnhof in ganz Sachsen Anhalt“. Spätestens seit der feierlichen Übergabe des renovierten Bahnhofs am 15. August 2010 ist dies jedoch Vergangenheit:

31.07.2025: In Schönebeck-Bad Salzelmen verkehren die S-Bahn Mittelelbe und der Regionalexpress RE 20 gemeinsam im 30-Minuten-Takt nach Magdeburg HBF, die in Schönebeck an allen Stationen halten. Der Bahnhof Bad Salzelmen befindet sich direkt gegenüber dem Haupteingang vom Kurpark. 1872 wurde er als Bedarfshaltepunkt erbaut und 1874 mit einer Wartehalle erweitert. Als die Eisenbahn 1901 bis nach Stassfurt fuhr, entstand ein richtiger Bahnhof. Das historische Empfangsgebäude zeichnet sich durch seine Fachwerkbauweise im Obergeschoss und das massive Erdgeschoss aus. Ein Teil des alten Bahnhofs wird als Ferienunterkunft unter dem Namen -Schlafen im alten Bahnhof Bad Salzelmen- angeboten:
30.07.2025: Die Bahnstrecke Stendal–Tangermünde ist eine Nebenbahn in Sachsen-Anhalt. Sie führt vom Eisenbahnknotenpunkt Stendal in der Altmark nach Tangermünde an der Elbe. Erbaut und betrieben wurde sie von der 1884 gegründeten Stendal-Tangermünder Eisenbahn-Gesellschaft. Die zehn Kilometer lange normalspurige Strecke wurde am 1. April 1886 für den Güterverkehr und wenige Tage später, am 7. April, für den Personenverkehr eröffnet. Anfangs wurden fünf bis acht Zugpaare täglich angeboten. Erst in jüngster Zeit hat sich die Zahl der Fahrten mehr als verdoppelt, seit auf der Strecke ein annähernder Stundentakt angeboten wird. Zunächst kamen für einige Jahre Doppelstocktriebwagen der Baureihe 670 zum Einsatz, diese wurden jedoch durch die als Baureihe 642 geführten Siemens Desiro Classic ersetzt. Seit dem Ende 1997 wird kein Güterverkehr mehr angeboten. Die Strecke zum Elbhafen wurde abgebaut. In der letzten Ausschreibung der Verkehrsleistung für die Strecke durch den Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA) ging die Hanseatische Eisenbahn als Gewinner hervor. Das zur Deutschen Eisenbahn Service AG (DESAG) gehörende Unternehmen befährt mit der Marke HANS und Dieseltriebzügen der Baureihe 640 (Alstom Coradia LINT) seit Dezember 2018 die Strecke:

29.07.2025: Der Bahnhof ist der wichtigste Schienennahverkehr-Knoten im Norden Sachsen-Anhalts. Im Personenfernverkehr halten hier Intercity- und Intercity-Express-Züge. Im Stadtgebiet befinden sich neben dem Hauptbahnhof die Stationen Stendal-Stadtsee und Stendal Hochschule an der Strecke nach Wittenberge sowie der Haltepunkt Stendal Vorbahnhof an der Strecke nach Tangermünde. Am 7. Juli 1849 erhielt die Stadt Stendal ihren ersten Eisenbahnanschluss, als die Magdeburg-Wittenbergesche Eisenbahn-Gesellschaft die Bahnstrecke Magdeburg-Wittenberge eröffnete. Diese führte am östlichen Ortsrand entlang, wo sich zunächst auch der Bahnhof befand. Im Zuge der Bauarbeiten für die Bahnstrecke Stendal-Uelzen und die Berlin-Lehrter Eisenbahn um 1870 musste der Bahnhof jedoch an den Südrand der Stadt verlegt werden, um den Reisenden einen Umstieg zwischen den drei Strecken zu ermöglichen. Die Magdeburg-Wittenbergesche Bahn wurde ebenfalls verlegt, um an den neuen Bahnhof angeschlossen zu werden, und umfährt die Stadt seitdem im Westen. Zwischen 1869 und 1871 entstand auch das heutige Empfangsgebäude: