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Andere Profanbauten

30.07.2024: Das spätgotische Burghaus des Rittergeschlechts Schwalbach aus dem 15. Jahrhundert wurde an die Stadtmauer angebaut. Es verfügt über ein hohes Walmdach über Rundbogenfries, an der Südwestecke über einen runden Treppenturm, an den übrigen Ecken Erkertürmchen, davon eins mit dem ursprünglichen Spitzhelm. Nach Osten wurde unten ein rundes, oben eckiges Chörchen angebaut. Es wurde 1985-1987 restauriert und in der ursprünglichen Gestalt des 15. Jahrhunderts wiederhergestellt:

30.07.2024: In der Rheinallee 22 steht das ehemalige Alumnat St. Michael aus dem Jahre 1904, das früher ein Schulheim für die auswärtigen Schüler des Gymnasiums war. Zwischen den beiden Giebeln im Stil der Rheinrenaissance steht der Erzengel Michael mit seinem Schild in der rechten und dem Schwert in der linken Hand:

29.07.2024: Die örtliche Zuständigkeit umfasst die Städte Bad Nauheim, Butzbach, Florstadt, Münzenberg, Niddatal, Reichelsheim, Rosbach vor der Höhe und Friedberg in Hessen sowie die Gemeinden Ober-Mörlen, Rockenberg, Wölfersheim und Wöllstadt. Seit 1999 ist das Amtsgericht Friedberg auch für den Amtsgerichtsbezirk Büdingen das zentrale Insolvenzgericht und seit 2002, mit der Einführung des elektronischen Handelsregisters, auch zentrales Registergericht. Es ist zuständig für Zivil-, Familien- und Strafsachen. Dem Amtsgericht Friedberg (Hessen) übergeordnet ist das Landgericht Giessen im Oberlandesgerichtsbezirk Frankfurt am Main. Der Sitz des Amtsgerichtes befindet sich in der Homburger Strasse 18 in 61169 Friedberg (Hessen). Der moderne Zweckbau wurde am 24. März 1965 eingeweiht. Im September 1987 wurde auf einem 1973 erworbenen Nachbargrundstück ein neuer Büro- und Sitzungstrakt eingeweiht:

29.07.2024: Das 1913 von Regierungsbaumeister Friedrich Lohoff erbaute ehemalige Postgebäude zählte zu den repräsentativsten Gebäuden im „neuen Friedberg“ und dient als Beispiel des Bauens vor dem Ersten Weltkrieg, bei dem sich Sachlichkeit und Historismus überlagern. Das ganze Gebäude ist in Renaissanceformen des frühen 17. Jahrhunderts errichtet. Zahlreiche Umbauten vor allem am Seitenflügel und in der Dachzone haben allerdings die Gesamterscheinung beeinträchtigt. 1999 verkauft, beherbergt es heute das Staatliche Schulamt für den Hochtaunus- und Wetteraukreis sowie das Studienseminar für Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen Friedberg:

29.07.2024: Im Jahr 1912 liess der Ortsgewerbeverein Friedberg ein Gewerbevereinsgebäude für die seit 1848 in Friedberg bestehende Gewerbeschule bauen. Das Gebäude ist den Reformbewegungen der Architektur im beginnenden 20. Jahrhundert zuzuordnen, denen an funktionaler und elementarer Gestaltung gelegen war. In diesem Zusammenhang ist etwa die gestaltprägende Stereometrie des Daches anzuführen. Nach der Selbstauflösung des Vereins 1933 beherbergte der Bau verschiedene Schulen, u. a. die Luftschutzschule. Ab April 1947 war das Gebäude Sitz der Amerikanischen Militärregierung in Friedberg. Nach der Wiedergründung des Ortsgewerbevereins 1948 kam es wieder in den Besitz des Vereins und ist seither Vereinssitz. Hauptnutzer ist allerdings die Augustinerschule, die im Haus zahlreiche Räume für ihre Schüler belegt:

18.07.2024: Als einziges fest bestuhltes Theater im Kreis Bergstrasse hat sich das Parktheater Bensheim erfolgreich zu einem wichtigen kulturellen Treffpunkt in der Region etabliert und hat einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Ein abwechslungsreiches Programm mit den Sparten Sprech-, Musik- und Tanztheater sowie Kinder- und Jugendtheater locken neben dem städtischen Spielplan alle Theaterbegeisterten ins Parktheater Bensheim, welches mit dem grossen Saal und der Empore eine tolle Atmosphäre hat. Die Räumlichkeiten des Parktheaters Bensheim wurden ab dem Jahre 1951 zunächst als Kino genutzt, welches bis 1963 existierte. Anschliessend wurde das Gebäude zuerst zu einem Musik- und später zu einem Theaterhaus ausgebaut, welches nach dreissigjähriger Spielzeit Ende der neunziger Jahre umfassend saniert wurde. Das Parktheater, das auch für tolle Kabarett- und Kleinkunstveranstaltungen genutzt wird, zeichnet sich durch moderne Bühnentechnik, exzellente Akustik und ein sehr angenehmes Theatererleben aus. Seit 1986 findet hier jährlich die Verleihung des Gertrud-Eysoldt-Ringes statt:

18.07.2024: Mit der umfassenden Sanierung und Erweiterung wird aus dem Bensheimer Bürgerhaus das Kultur- und Kongresszentrum KUKO. Mit seinem neuen und flexiblen Raumangebot, seiner zukunftsweisenden technischen Ausstattung und der Gastronomie auf internationalem Niveau, ­bietet das Kultur- und Kongresszentrum KUKO ein besonderes Ambiente für vielfältige Veranstaltungen an der Bergstrasse. Mit seiner Lage in Bensheim hat es die Vorteile einer wunderschönen, naturnahen Umgebung und ist gleichzeitig ideal an die Region und die umliegenden Städte, wie Frankfurt, Darmstadt, Heidelberg und Mannheim angebunden. Das Raumkonzept des KUKO gibt Veranstaltern grösstmögliche Gestaltungsräume, um das perfekte Umfeld für unterschiedlichste Events zu kreieren. Ob Konzerte, Shows, Tanzabende, Messen oder private Feiern, das KUKO passt sich an und unterstützt mit hoher Qualität in allen Bereichen:

18.07.2024: Der Dalberger Hof befindet sich unmittelbar an der nordwestlichen ehemaligen Bensheimer Stadtmauer. Teile der alten Stadtmauer wurden in den Adelshof mit eingebaut. Direkt an das Gebäude grenzt das Parktheater, das an Teile des Gebäudes stösst. Der Dalberger Hof wurde wahrscheinlich 1586/87, zusammen mit dem mittlerweile in das Gebäude integrierten Stadtmauerturm, erbaut. Die ehemaligen Besitzer des Hofes, die Familie Dalberg, waren in Bensheim seit dem 15. Jahrhundert begütert. Im Laufe der Geschichte wurde der Dalberger Hof mehrfach umgebaut und verschiedenartig genutzt. So wurden in der Zeit von 1852 bis zur Einweihung der Michaelskirche 1863 evangelische Gottesdienste abgehalten. Eine evangelische Schule wurde 1858 eingerichtet. 1866 ging der Dalberger Hof dann in den Besitz der Stadt Bensheim über, die das Gebäude lange Zeit als Zollamt nutzte. Der Umbau zu einem Restaurant erfolgte in den 1950er Jahren. Im Obergeschoss des Gebäudes wurde im Rahmen der Umbaumassnahmen der sogenannte Wappensaal durch Franz Freyer neu gestaltet. Der Saal wird für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Der Dalberger Hof ist ein langgestrecktes zweigeschossiges Gebäude. An der Südseite befindet sich eine konsolgestützte offene Fachwerkgalerie. Der Turm hat einen eigenen in Fachwerk ausgeführten Laubengang:

18.07.2024: Ursprünglich in der Südwestecke der ehemaligen Altstadtbefestigung gelegener Adelshof, erbaut wohl 1732/33 über den Grundmauern 1731 abgebrochener Vorgängerbauten. Bauherr war der kurtrierische und kurmainzische Geheime Rat, Generalfeldzeugmeister und Kommandant der Festung Ehrenbreitstein Franz Philipp Caspar Freiherr Wambolt von Umstadt, Architekt war vermutlich der Ingenieur und Fähnrich Franz Peter Kersten aus Ehrenbreitstein, dem die Entwürfe für ein prächtiges Herrenhaus der Wambolts in Bensheim zugeschrieben werden. Diese Entwürfe wurden hier in wesentlich vereinfachter Form realisiert, wobei bekannt ist, dass bei der Errichtung der Gebäude der Maurermeister Andreas Streng aus Bensheim, der Steinmetzmeister Andreas Schiffer aus Heidelberg und der Zimmermeister Martin Reichard beteiligt waren. Nach dem Ankauf durch die Stadt diente der Komplex zunächst als Unterkunft eines Infanteriebataillons, später wurden die Räumlichkeiten für Sozialwohnungen, Büros und Schulzwecke genutzt. 1933 legte man bereits das Fachwerk der Südseite frei. Nach einer heftigen Diskussion um Abriss oder Erhaltung wurde der alte Adelshof in den Jahren 1975/76 restauriert, heute befinden sich hier u.a. wieder Wohnungen, ein Café sowie eine Beratungsstelle der Kreisverwaltung: