Waterclerk
09.08.2017: Wer vom Martinstor spricht, der muss im gleichen Atemzug das Schwabentor nennen. Beide Türme sind eng miteinander verbunden, denn sie gehörten einst zur Freiburger Befestigungsanlage. Diese bestand aus insgesamt fünf Wehrtürmen, die sich bündig in die damalige Stadtmauer einfügten und mit dem Wehrgang verbunden waren. Das Martinstor befindet sich in der südlichen Altstadt. Errichtet wurde es im 13. Jahrhundert, im Jahr 1238 fand es erstmals urkundliche Erwähnung. Doch wie zu den Anfangszeiten sieht das Bauwerk nicht mehr aus. Es wurde mehrfach umgebaut, zeitweise diente es sogar als Gefängnis für säumige Schuldner. Grosse Veränderungen standen erst Ende des 19. Jahrhunderts an. Die Stadtseite zierte bis 1969 ein Bildnis des heiligen Martin, daher auch der Name. Im Mittelalter wurde der Wehrturm als Norsinger Tor bezeichnet, da der Durchlass in Richtung zur gleichnamigen Gemeinde führt. In der Seitengasse (Martinsgässle) befindet sich übrigens der Eingang zur Freiburger Markthalle. Das Schwaben- sowie das Martinstor standen Ende des 19. Jahrhunderts einigen Zeitgenossen im Weg. Ihrer Ansicht nach sollten die Bauwerke der elektrischen Strassenbahn weichen. Zum Glück geschah das nicht. Bürger, Geschäftsleute und Kommunalpolitiker einigten sich schliesslich auf einen Kompromiss, der weit mehr in petto hatte, als lediglich kleine Umbaumassnahmen durchzuführen. Architekten und Stadtentwickler legten sich mächtig ins Zeug. Sie machten den mittelalterlichen Wehrturm zu einem der Freiburger Wahrzeichen. Das Martinstor war ursprünglich 22 Meter hoch. Nach den Umbauarbeiten präsentierte es sich mit einer Höhe von 66 Metern. Die Aufbauten wurden im Gegensatz zum ursprünglichen Tor im spätgotischen Stil errichtet. Somit fügte sich das Bauwerk gekonnt ins Stadtbild ein, bei dem auch an anderen Stellen gotische Architektur zu finden ist. Ein prominentes Beispiel stellt das Freiburger Münster dar. Im Zuge dieses Umbaus wurde darüber hinaus nebenan ein zweiter, etwas breiterer Durchgang geschaffen, der wegen des neuen Strassenbahnverkehrs und der grösser werdenden Stadt verlangt wurde. Das diesen Durchgang überspannende Gebäude wurde im gleichen historisierenden Stil wie das vorhandene Tor errichtet. Es beherbergte Anfang des 20. Jahrhunderts auf zwei Etagen das Restaurant zum Martinstor. Die Zeiten ändern sich, aktuell ist in dem Geschäft neben dem Martinstor eine bekannte Fastfood-Kette untergebracht:

09.08.2017: Der Eugen-Keidel-Turm, auch Schauinslandturm genannt, ist der 31 Meter hohe Aussichtsturm auf dem Gipfel des Schauinslands. Das Bauwerk zeichnet sich durch seine ungewöhnliche Form aus: Die dreieckige Plattform wird getragen von drei im Freiburger Stadtwald am Schauinsland geschlagenen Douglasien, zwischen denen ein offener stählerner Treppenaufgang über 85 Stufen nach oben auf eine etwa 22 Meter hoch gelegene überdachte Plattform führt. Von hier hat man einen umfassenden Rundblick in die südliche Oberrheinebene und bei guter Wetterlage auf die Vogesen, über den Hochschwarzwald mit dem östlich gelegenen Feldberg und bei klarer Sicht bis in die Schweizer Alpen. Der Turm wurde im Jahr 1981 erbaut. Er ist benannt nach Eugen Keidel (1909–1991), der von 1962 bis 1982 Oberbürgermeister von Freiburg im Breisgau war:

Ausblick in Richtung Norden auf Freiburg…:

…auf den Oberrieder Ortsteil Hofsgrund…:

…zum Feldberg mit seinen Türmen…:

…ins Tal mit zwei Gondeln der Schauinslandbahn:

SCHAUINSLANDBAHN
09.08.2017: Die Schauinslandbahn ist die längste nach dem Umlaufprinzip konzipierte Seilbahn Deutschlands und weltweit die erste dieser Art zur Personenbeförderung. Sie führt von der Talstation in Horben bei Freiburg im Breisgau auf den 1284 m hohen Schauinsland. Die Bergstation liegt etwas unterhalb des Berggipfels auf 1.220 m und einige Hundert Meter südwestlich. Sie wurde 1930 eröffnet und 1987-88 technisch überholt und erneuert.
Talstation auf 473 m:
Informationstafeln in der Bergstation:

Verschiedene Gondeln vor Ankunft und nach Abfahrt von der Talstation:

Oberster Stützpfeiler an der Bergstation mit tal-und bergfahrenden Kabinen:

Der 31 Meter hohe Eugen-Keidel-Turm, auch Schauinslandturm genannt:


Ausblicke vom Aussichtsturm:

Bergstation auf 1.220 m:

28.07.2017: Die katholische Kirche St. Nikolaus bildet das Zentrum von Jügesheim. Sie ist im Stadtteil das höchste Gebäude mit ihrem 45,50 Meter hohen Turm. Sie wurde 1869 – 1871 im Bereich zwischen Vordergasse und Hintergasse erbaut und am 3. September 1871 vom Mainzer Bischof Emmanuel von Ketteler geweiht. Die dreischiffige, im neugotischen Stil errichtete Kirche besitzt zwar keine Kunstschätze, wohl aber eine stilechte Architektur und einige Stücke und Einrichtungsgegenstände, die sie zu einem liebenswerten Kleinod im Jügesheimer Ortszentrum machen:
28.07.2017: Dietzenbach Bahnhof ist eine Bahnstation in Dietzenbach in Hessen und Endpunkt der Bahnstrecke Offenbach-Bieber-Dietzenbach. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz. Im Gegensatz zum offiziellen Betriebsstellennamen ist Dietzenbach Bahnhof heute betrieblich nur noch ein Haltepunkt und Bahnhofsteil des Bahnhofs Dietzenbach Mitte. Die Station dient heute ausschliesslich dem S-Bahn-Verkehr. Die S-Bahnen der Linie S2 verkehren in einem Grundtakt von 30 Minuten. Zur Hauptverkehrszeit wird dieser Grundtakt auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet. Das 1898 erbaute, denkmalgeschützte Empfangsgebäude ist ein traufständiger Backsteinbau, an dessen südlichem Ende beidseitig ein Seitenrisalit vorhanden ist. Im Anschluss daran befindet sich ein flacher Güterschuppen mit einer überdachten Rampe. Das Gebäude befindet sich heute in Privatbesitz:

28.07.2017: Bahnhof Dietzenbach – Rodgau/Jügesheim – Bahnhof Seligenstadt.
Bahnhof Dietzenbach:

Schornstein des Biomasse-Heizkraftwerk Dietzenbach:

Blick voraus nach Jügesheim mit der katholischen Pfarrkirche Sankt Nikolaus:

Maingau Energie Stadion Rodgau-Jügesheim:

Bahnhof Rodgau-Jügesheim:

Katholische Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Jügesheim:

Überquerung der B 45:

Blick zum Wasserturm Rodgau:

Überquerung der A 3:

Seligenstadt aus Richtung Westen mit dem Wasserturm:

23.07.2017: Die Alte Brücke wurde bereits 1222 urkundlich erwähnt und ist damit die älteste Mainbrücke Frankfurts. Für die Entwicklung der Stadt stellt sie einen wichtigen Meilenstein dar. Über Jahrhunderte war die Alte Brücke die einzige Verbindung zwischen den beiden Frankfurter Ufern und einer der wichtigsten Verkehrswege über die Grenzen der Stadt hinaus. Ursprünglich war die Alte Brücke eine Holzkonstruktion. Erst seit Anfang des 15. Jahrhunderts finden sich bildliche Darstellungen, die das Bauwerk in Stein zeigen. Die heutige Alte Brücke wurde nach einem Neubau von 1912 bis 1926 durch den damaligen Oberbürgermeister Ludwig Landmann eingeweiht. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs sprengte die deutsche Wehrmacht zwei ihrer acht Gewölbebögen. Nach einem provisorischen Aufbau wurde die Brücke im Jahr 1965 umgebaut. 2013 erfolgte eine Sanierung, mit der die Alte Brücke auch ein neues Erscheinungsbild bekam. Seit Oktober 2016 steht das Standbild Karls des Grossen wieder auf der Brücke. Dabei handelt es sich um eine originalgetreue Kopie des Standbilds aus dem Jahr 1843, das bis 1914 auf der Alten Brücke stand und im Neubau des Historischen Museums einen festen Platz haben wird. Eine Besonderheit ist die Maininsel, die sich unterhalb der Brücke beidseitig befindet und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder ihre Form änderte. Sie ist etwa 300 Meter lang und ca. 30 Meter breit. Zwischen zwei Brückenpfeilern mitten auf der Maininsel befindet sich das Bootshaus des Frankfurter Rudervereins von 1865, dem ältesten Ruderverein der Stadt. Ebenfalls auf der Maininsel steht seit 2006 der Portikus, eine Ausstellungsinstitution für zeitgenössische Kunst:
22.07.2017: Von der ursprünglich aus vier Tortürmen und sechs Wehrtürmen bestehenden Befestigungsanlage, in welche die Kaiserpfalz integriert war, sind heute noch neben dem Pulverturm, der Stumpfaule, der Bollwerkturm am Friedhof und der Steinheimer Torturm von 1603 erhalten. Die Stumpfaule in der Bahnhofstrasse wurde im Jahr 1463 errichtet:

22.07.2017: Von der ursprünglich aus vier Tortürmen und sechs Wehrtürmen bestehenden Befestigungsanlage, in welche die Kaiserpfalz integriert war, sind heute noch neben dem Pulverturm, der Stumpfaule, der Bollwerkturm am Friedhof und der Steinheimer Torturm von 1603 erhalten. Der Bollwerkturm war das Mühlenbollwerk zwischen Klostermauer und Friedhofsmauer. Er entstand als Wehrturm an der südöstlichen Ecke der Stadtbefestigung und wurde 1462 durch das Kloster erbaut:

11.09.2023: Aus Richtung Süden mit dem Alten Friedhof





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