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13.03.2026: Es wird davon ausgegangen, dass bereits 1380 an Stelle der heutigen Liebfrauenkirche eine kleine Marienkapelle stand. Als sich 1433 Franziskanerinnen nahe der Kapelle niederliessen, baute man die Kapelle zu einer grösseren gotischen Kirche aus. Als diese durch einen Grossbrand im 18. Jahrhundert zerstört wurde, begann man 1736 mit einem Neubau. Dominikus Zimmermann (Wessobrunner Baumeister, 1685-1766), der wenige Jahre später die weltberühmte Wieskirche in Steingaden erbaute, wurde der Neubau angetragen. Auf Grund von Sparmassnahmen der Stadt Günzburg konnte er die Liebfrauenkirche nicht ganz so prächtig ausstatten wie die Wieskirche. Jedoch hinterliess er auch hier ein wahres Meisterwerk des Rokoko. Bereits von aussen fallen die vielen Fenster auf, ein für Dominikus Zimmermann typisches Baumerkmal. So erreichte er einen bemerkenswerten Lichteinfall im Innern der Kirche – ein Effekt, der Ausschmückung und Farben noch eindrucksvoller erscheinen lassen. Die Ausstattung der Kirche selbst ist ein Gedicht an Maria. Nicht nur das gigantische Deckenfresko Krönung Mariens von dem Günzburger Maler Anton Enderle und der Hochaltar mit der Weihnachtsszene Anbetung der Heiligen Drei Könige von Paul Ignaz Viola erzählen von ihr, auch lassen sich alle Szenen des schmerzhaften, freuden- und glorreichen Rosenkranzes in der Kirche finden. Besonders zu erwähnen sind auch das Gnadenbild der Sieben Schmerzen Mariens im Hochaltar, sowie ein eigens geschaffener Nonnenchor unter der Orgel:

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