Monats-Archive: Februar 2026
09.02.2026: Das Duisburger Musicaltheater wurde im Januar 1996 mit Les Misérables eingeweiht. Inzwischen hat sich das Theater mit seinen 1.540 Plätzen als variable Spielstätte bewährt. Durch ein modernes Raumakustik-System ist der Saal akustisch veränderbar und erfüllt somit die unterschiedlichsten Anforderungen. Im Theater am Marientor sind Kammer- und Philharmonische Konzerte ebenso möglich wie Musicals, TV-Aufzeichnungen, Opern, Comedy-Shows, Ballettabende und andere musikalische Aufführungen:

09.02.2026: Der Stadtwerketurm ist ein 200 Meter hoher ehemaliger Schornstein der Stadtwerke Duisburg AG, am Rande der Innenstadt im Stadtteil Dellviertel. Er bestand aus vier Rohren, die im Unterschied zu anderen Schornsteinen nicht im Innern einer Stahlbeton- oder ähnlichen Konstruktion verborgen waren, sondern offen lagen. Drei dieser Rohre dienten der Abfuhr der Rauchgase des Heizkraftwerks Hochfeld, das vierte Rohr enthielt einen Aufzug. Der 1966/67 errichtete Stadtwerketurm ist ein markantes Bauwerk in Duisburg und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Das nach dem Rückbau der Schornsteine mittlerweile funktionslose Turmgerüst steht unter Denkmalschutz:

09.02.2026: Die Kirche im Dellviertel gehört zum Bistum Essen und ist die offizielle Pfarrkirche der Grosspfarrei Liebfrauen. Das geschichtsträchtige Bauwerk steht heute unter Denkmalschutz. Sie wurde zwischen 1871 und 1874 nach den Plänen des Kölner Architekten Heinrich Wiethase im neugotischen Stil errichtet, um dem rasanten Bevölkerungswachstum durch die Industrialisierung gerecht zu werden. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche ab 1948 unter Einbeziehung des erhaltenen neugotischen Seitenschiffs durch den berühmten Kirchenbaumeister Dominikus Böhm wiederaufgebaut. Sehenswert sind die beeindruckenden Betonglasfenster von Ludwig Baur im Chorraum sowie die im Wiederaufbau integrierte Krypta unter dem Hochchor:

09.02.2026: Das Lehmbruck-Museum in Duisburg zeigt im Schwerpunkt Arbeiten des Künstlers Wilhelm Lehmbruck sowie internationale Skulpturen der Moderne. Erbaut wurde das Museum 1964 im Immanuel-Kant-Park nach Plänen von Manfred Lehmbruck, einem Sohn des Künstlers. Das ursprünglich aus Grosser Glashalle und Lehmbruck-Trakt bestehende Haus ist 1983-87 um einen Erweiterungsbau ergänzt worden (im Bild). Im Aussenraum des Museums befindet sich ein Skulpturengarten mit weiteren Exponaten:
DUISBURG
(502.500 Einwohner, 33 m ü. NHN) ist eine kreisfreie Grossstadt, die an der Mündung der Ruhr in den Rhein im Schnittpunkt von Niederrhein und Ruhrgebiet liegt. Die rheinische Stadt gehört dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) an und ist Mitglied des Regionalverbands Ruhr (RVR). Sie ist mit circa einer halben Million Einwohnern nach Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen die fünftgrösste Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen. In der Landesplanung als Oberzentrum innerhalb des nordwestlichen Regierungsbezirks Düsseldorf eingestuft, nimmt Duisburg auf der Liste der Grossstädte in Deutschland den 15.Platz ein. Die Chronik des Regino von Prüm erwähnt Duisburg 883 erstmals schriftlich, als Wikinger dort überwinterten. Es folgte der Ausbau zur Königspfalz und Aufstieg zu einem florierenden Handelszentrum. Um das Jahr 1000 verlagerte sich das Flussbett des Rheins weg von der Stadt. Dies schnitt Duisburg vom direkten Fernhandel ab und leitete einen langen Niedergang ein. 1290 verpfändete König Rudolf von Habsburg die freie Reichsstadt an die Grafen von Kleve. Gerhard Mercator, der weltberühmte Kartograf lebte und arbeitete ab 1552 in Duisburg und schuf hier seine bahnbrechenden Globen und Atlanten.1655 wurde die erste Duisburger Universität gegründet, die bis 1818 bestand. Ab 1666 fiel Duisburg dauerhaft an das Kurfürstentum Brandenburg (das spätere Preussen). Der Bau des Aussenkanals stellte den direkten Zugang zum Rhein wieder her. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt durch Schwergewichte wie Thyssen und Krupp zum Herz der deutschen Schwerindustrie. Durch rasanten Zuzug von Arbeitskräften und Eingemeindungen (u. a. der Industriestadt Hamborn 1929) wuchs Duisburg zur Metropole. Nach massiven Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg stieg Duisburg in den 1950er Jahren zeitweise zur reichsten Stadt Deutschlands auf. Ab den 1970er Jahren sorgte das Sterben von Zechen und Hüttenwerken für hohe Arbeitslosigkeit. Der Ausbau des Duisport-Hafens fing Teile des Niedergangs auf. Er ist heute eine zentrale Drehscheibe im europäischen Warenverkehr. Ehemalige Brachflächen wurden zu Freizeit- und Kulturorten umgewandelt. Bestes Beispiel ist der Landschaftspark Duisburg-Nord auf einem alten Hüttengelände.
Hauptbahnhof Duisburg:
Lehmbruck-Museum:

Katholische Pfarrkirche Sankt Joseph:

Stadtwerketurm:

Theater am Marientor:

Hansator Hochhaus:

Evangelische Marienkirche:

Mauer und Halbschalenturm an der Unterstrasse:

Ehemaliges Schwanentor:

Infotafel Duisburger Hafen im Mittelalter:

Schwanentorbrücke:

Kontorhaus:

Evangelische Salvatorkirche:

Landesarchiv NRW:

Zwei RWSG-Hafenkräne am Innenhafen:

Kora-Kran:

Stadthistorisches Museum:

Stadtmauer am Alten Wehrgang:

Koblenzer Turm:

Katholische Karmelkirche:

Alte Markthalle:

Rathaus:

Mercatorbrunnen:

Schäferturm:

Mauerreste am Kuhlenwall:

Stadthaus:

Stadttheater:

City-Palais:

Liebfrauenkirche:

Land- und Amtsgericht:

Rheingoldhaus:

Ruhrtower:

Targo-Bank-Hochhaus:

Fernmeldeturm:

Hoist-Hochhaus:

Duisburg-Reklame am Bahnhof:






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