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Tages-Archive: 20. November 2025

20.11.2025: Die Limbuger Schleuse liegt bei Lahnkilometer 76,6 und wird durch das Wasserstrassen- und Schifffahrtsamt Koblenz, Aussenbezirk Diez, verwaltet. Von der Lahnmündung aus betrachtet ist sie die zwölfte Schleuse. Sie steht unter Denkmalschutz. Zum Schleusenkomplex zählen die Kammerschleuse, der Schleusenkanal sowie ein Schleusenwärterhaus. Die heutige Kammerschleuse wurde in den Jahren 1856 und 1857 erbaut. Sie ist 34 Meter lang, 5,34 Meter breit und besitzt eine Fläche von circa 200 Quadratmetern. Die Fallhöhe beträgt 3,61 Meter. Die Seitenflächen der Schleuse wurden mit gehauenem Kalkstein (Lahnmarmor) aus Brüchen bei Villmar und Arfurt verkleidet. Dabei wurde ganz bewusst auf die solide Ausführung sowie den hochwertigen Eindruck Wert gelegt. Beteiligt waren dabei unter anderem der aus Villmar stammende Steinmetzmeister (Marmorierer) Johann Peter Leonhard (1793-1873) und seine Söhne:

20.11.2025: Die Lahntalbrücke Limburg ist eine 450 Meter lange Brücke der Autobahn 3 in Limburg. Die ab dem Jahr 2013 errichtete und 2016 fertiggestellte Balkenbrücke liegt östlich der Limburger Kernstadt und überspannt die Lahn, sowie die parallel verlaufende Lahntalbahn und die Landesstraße L3020 (Eschhöfer Weg) in einer Höhe von maximal etwa 62 Metern über Grund. Die erste Lahntalbrücke der Autobahn bei Limburg wurde in den Jahren 1937 bis 1939 als steinerne Bogenbrücke errichtet. Nach der Zerstörung durch ein Sprengkommando der deutschen Wehrmacht im Jahr 1945 war sie von 1949 bis 1962 mit Behelfsüberbauten wieder in Betrieb. In den Jahren 1960 bis 1964 wurde eine Spannbetonbalkenbrücke errichtet. Diese wurde im August 2017 nach der Fertigstellung des Neubaus abgerissen. Die Herstellung der Brücke erfolgte im Freivorbau in fünf Meter langen Abschnitten mit Hilfspfeilern, die sich direkt neben den Brückenpfeilern befanden, als Stabilisierungsmassnahme. Die Hilfspfeiler standen auf hydraulisch verschiebbaren Fundamenten, die nach Fertigstellung des ersten Überbaus für die Verwendung beim zweiten Überbau seitlich verschoben wurden:

20.11.2025: Eschhofen besass bis zum 1895 erfolgten Abbruch die spätmittelalterliche Antoniuskapelle im älteren Ortskern. Den Neubauplan lieferte 1888 Diözesanbaumeister Jakob Fachinger aus Limburg, der damit einen anspruchsvolleren Entwurf Max Meckels verdrängte. Aber auch der Entwurf Fachingers wurde nur mit einem niedrigeren Turm und vermutlich kürzerem Chor ausgeführt. Die Weihe erfolgte 1891. Die neugotische Saalkirche aus unverputztem grünem Schalstein zeigt einen mittigen Fassadenturm mit Masswerkrosette an der Westseite und einen kleinen, eingezogenen 5/8-Chor. Das schlichte, harmonisch proportionierte Äussere mit gestuften Strebepfeilern und grossen Masswerkfenstern setzt einen deutlichen Akzent in der Abfolge der Häuserzeile der fast schnurgeraden Limburger Strasse:

20.11.2025: Die Lahntalbrücke ist eine 438 m lange zweigleisige Eisenbahnüberführung der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main. Die einzige Bogenbrücke der Strecke liegt in Limburg an der Lahn bei Streckenkilometer 107. Sie überspannt die Lahn mit der parallel verlaufenden Lahntalbahn und, südlich des Bogens, der Landesstrasse 3020 (Eschhöfer Weg), in einer Höhe von maximal 50 m über Grund. Aufgrund der Nähe zur historischen Altstadt von Limburg und zur vorhandenen Autobahnbrücke erfolgte eine vertiefte Diskussion der Brückengestaltung. Die gewählte Variante, die mit einem 116 m weiten Bogen die Lahn überspannt, vermied bauliche Eingriffe am Fluss. Die Brücke wurde zwischen den Jahren 1998 und 2001 bei Kosten von ungefähr 25 Millionen DM erbaut. Die Herstellung des Bogens erfolgte im Freivorbau mit 12 bzw. 13 Abschnitten bei Taktlängen von 1,94 m bis 5,0 m. Gehalten wurde der Bogen mit Hilfsabspannungen, die über Hilfspylone auf den Kämpferpfeilern in den benachbarten Pfeilerfundamenten verankert waren. Während der Herstellung wurden sämtliche Bauwerksverformungen mit Hilfe eines umfangreichen Messprogramms überwacht:

20.11.2025: Die Schrägseilbrücke über die Lahn bei Dietkirchen im Schatten der Lubentiusbasilika verbindet seit 25 Jahren die Stadtteile Dietkirchen und Eschhofen als Fußgänger und Radfahrverbindung. Darüber hinaus dient sie aber auch gleichzeitig der Flussüberquerung einer Abwasserleitung und weiteren Versorgungsleitungen. Mit dem Konzept einer kombinierten nutzbaren Fussgänger-/Radfahrbrücke, die gleichzeitig auch als Flussüberquerung der Abwasserleitungen des Stadtteils Dietkirchen dient, konnten erhebliche Mehrkosten für einen Düker (Flussunterquerung) eingespart werden. 2010 wurde die sogenannte Holzbrücke umgetauft und erhielt den Namen des langjährigen Ortsvorsehers und Stadtverordnetenvorstehers Kurt van der Burg:

20.11.2025: Das Landesamt für Denkmalpflege führt das Alte Fährhaus in Dietkirchen als Kulturdenkmal. Demnach entstand das heutige Haus um 1830/50 als schlichter, ursprünglich verputzter Fachwerkbau mit Kniestock. Die ursprünglich dazugehörende Scheune wurde abgerissen. Die traditionsreiche Dietkirchener Lahnfähre ist seit dem 11. Jahrhundert als Lehen überliefert und wurde erst 1981 eingestellt. Das Wohn- und Gasthaus besitzt daher eine grosse ortsgeschichtliche Bedeutung:

20.11.2025: Auf einen felsigen Vorsprung über dem Runkeler Ortsteil Dehrn liegt das aus einer Burg entstandene Schloss Dehrn. Die Burg wurde wahrscheinlich noch vor 1197 durch die Grafen von Diez zur Sicherung eines Lahnübergangs errichtet. Im 13. /14. Jahrhundert gehörte eine Hälfte der Burg den Grafen von Weilnau. Sie verpfändeten ihr Hälfte an Siegfried von Runkel, Probst des Klosters Gemünden. 1492 ging die Anlage an die Ritterfamilie Frei von Dehrn über. Diese nahmen im 16. Jahrhundert einen schlossartigen Umbau vor. Als das Geschlecht mit Franz Alexander Frei von Dehrn im Jahr 1737 ausstarb, gelangte es in den Besitz derer von Greiffenclau und in andere private Hände. Nach wechselnder Nutzung stand das Schloss von 2000 bis 2012 leer und hat seit letztem Jahr wieder einen neuen Besitzer. Heute hat sich eine noch immer ansehnliche Schlossanlage erhalten. Von der mittelalterlichen Burg blieben der Runde Turm und ein Wohnbau aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Beide wurden im 19. Jahrhundert historisierend erneuert, wobei der Runde Turm durch einen achteckigen Aufsatz erweitert wurde. Alle weiteren Bauten stammen ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert:

20.11.2025: Die neobarocke Saalkirche wurde nach einem Entwurf des Architekten Theodor Hermann 1925/26 erbaut. Die Kirche ist nicht geostet, der Chor steht im Westen. Der an der Südostecke des Kirchenschiffs angebaute quadratische Kirchturm steht in einer Linie mit der Fassade, die einen geschwungenen Giebel hat. Das Portal befindet sich in einem Anbau davor. Das Kirchenschiff ist mit einem Walmdach bedeckt. Den Innenraum des Kirchenschiffs überspannt ein gestuftes Tonnengewölbe. Das oberste, schiefergedeckte Geschoss des Turms enthält den Glockenstuhl, in dem fünf Glocken hängen, eine stammt aus der Nikolauskapelle, die von der Eifeler Glockengiesserei hergestellt wurde. Auf dem Turm sitzt eine Haube mit den Ziffernblättern der Turmuhr:

20.11.2025: Das Gebäude wurde im Jahre 1871 errichtet, als der wachsende Ort mit seinen Bodenschätzen einen gewissen Wohlstand erreichte. Heute dient es noch als gemeindliche Aussenstelle. Es handelt sich um einen farblich betonten Blankziegelbau mit symmetrischer Fassade, Mittelrisalit und guter Friesgliederung. Der Zierat beschränkt sich ansonsten auf kleine Schulter- und Giebeltürmchen: