29.07.2025: Die Magdeburger Hubbrücke ist eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Wenige hundert Meter südlich des Domfelsens rahmt sie monumentale Bauwerke wie den Dom und das Kloster Unser Lieben Frauen mit industriekulturellem Charme ein. Die Brücke wurde 1848, damals noch mit neun Öffnungen, für die neu geschaffene Eisenbahnstrecke Potsdam-Magdeburg errichtet. Um den sich ändernden Anforderungen der Elbschifffahrt zu entsprechen, wurde die Hubbrücke mehrfach umgebaut und steht in ihrer heutigen Form seit 1933. Nachdem die Nutzung als Eisenbahnbrücke 1998 endetete, wurde die Hubbrücke im Juni 2001 im angehobenen Zustand arretiert. Dann wurde sie bereits zwischen 2002 und 2005 als Fussgängerbrücke genutzt, bis sie nach der Wiedererrichtung der Sternbrücke komplett geschlossen wurde. 2013 konnte die Brücke durch eine grossangelegte Spendenaktion instand gesetzt werden und ist seitdem wieder zugänglich. 90 Meter Brücke und 450 Tonnen Gewicht konnten die Hauptträger der Brücke bis auf 5,05 Meter über der Elbe heben. Dies geschah anfangs mit einer Hydraulik, die vom westlich der Brücke stehenden Wasserturm gespeist wurde. Später wurden vier an je zwei Gelenkzahnstangen aufgehängten Betongegengewichten über Spindeln mit elektrischem Antrieb innerhalb von fünf Minuten gehoben und gesenkt. Handantrieb war jedoch auch möglich:

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