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Tages-Archive: 25. August 2021

NIEDERNHAUSEN

(14.800 Einwohner, 257 m ü. NHN) ist eine Gemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis des Regierungsbezirks Darmstadt von Hessen. Sie liegt im westlichen Teil des Rhein-Main-Gebietes und grenzt unmittelbar an die Landeshauptstadt Wiesbaden. Die aufstrebende, umweltfreundliche Wohngemeinde mit ihrem hohen Freizeit- und Erholungswert, besteht aus den sechs Ortsteilen Niedernhausen, Königshofen, Niederseelbach, Engenhahn, Oberseelbach und Oberjosbach. Die Ortsteile Niedernhausens haben eine lange geschichtliche Vergangenheit. Oberjosbach ist bereits im Jahre 1196 erstmals urkundlich erwähnt. Im 16. Jahrhundert wurde die evangelische Kirche in Niederseelbach erbaut, ein Kleinod, malerisch in einem Talgrund gelegen und begehrte Hochzeitskirche. Traditionen und altes Brauchtum wie Backes- und Kelterfest sowie Kerben werden in Niedernhausen gepflegt. Berühmt ist die Zeltkerb im Ortsteil Königshofen. Das Engagement der Einwohnerinnen und Einwohner spiegelt sich auch im regen Vereinsleben wider. Rund 95 Vereine ermöglichen vielschichtige Freizeitbeschäftigungen – vom Sport bis zum Theaterspiel.

Bahnhof Niedernhausen (Taunus):

Alter Wasserturm:

Katholische Kirche Maria Königin:

Zentrum Alte Kirche (ZAK):

Rathaus Niedernhausen:

Rhein-Main-Theater:

Altes Rathaus Oberjosbach:

Katholische Pfarrkirche Oberjosbach:

Alle Aufnahmen entstanden am 25.08.2021.

25.08.2021: Die Kirche wurde unter Leitung von Johann Jakob Bager erbaut und am 20. August 1730 eingeweiht. Der oktogone Zentralbau im barocken Stil lädt zum Verweilen ein. Die Kirche bietet rund 350 Personen Platz. Sie wirkt, obgleich sie achteckig ist, rund, da die Außenpilaster neben den Fenstern so platziert sind, dass die Ecken kaum sichtbar werden. Hinzu kommt das in sich gerundete Dach. Um auf dem feuchten Boden bauen zu können, musste zuerst ein Pfahlrost aus rund 250 Eichenstämmen in den Boden getrieben werden, auf dem die Kirche bis heute gegründet ist:

25.08.2021: Im Gelände des einstigen Ringwalls Kellerskopf steht der 20 m hohe Aussichtsturm mit angegliedertem Berggasthof, in dessen Wintergarten ein Standesamt eingerichtet ist. Mitte 2007 wurden beide geschlossen und anschliessend saniert. Am 17. Oktober 2008 fand die Wiedereröffnung statt. Bereits 1989 war am Turm eine Sanierung vorgenommen worden, an die eine Gedenktafel neben dem Eingang erinnert. Im Innern des rechteckigen Turms erreicht man über 100 Steinstufen die in 18,5 m Turmhöhe liegende überdachte Aussichtsplattform:

Hinweistafeln rund um dem Turm:

Der Kellerskopf ist bewaldet. Auf ihm wurden 1962 durch den Troop 107 anlässlich des 52. Jahrestages des Bestehens der Boy Scouts of America 107 amerikanische Douglastannen gepflanzt. Daran erinnert dieser Gedenkstein: